Stiller Taxi-Alarm

… und wie das mit der Öffentlichkeitsarbeit richtig geht.

Ein paar eher ernste oder sachliche Themen fristen bei mir eher ein Schattendasein im Blog. Einfach, weil’s mich im Alltag wenig betrifft. Das ist auch beim stillen Alarm in Taxis der Fall. Den erwähne ich vor allem in den FAQ, ansonsten eher nicht. Ich selbst habe weder damals in der 1925, noch jetzt in der 72 einen solchen Alarm gehabt. Natürlich bin ich mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Alarm ausgestattet, aber das ist eben jener „nicht ganz so stille“, der aus dem Auto einen halben Rummelplatz macht, weil alles blinkt und blökt, was nur geht.

Nun bekam ich letzte Woche eine nette aber fast schon panische Mail von der Machermama.

Sie schilderte mir etwas, was so vielen passieren könnte: Sie sah ein Taxi, an dessen Schild rote LEDs blinkten, wunderte sich und fuhr weiter. Erst beim Googeln am Abend erfuhr sie dann, dass dies besagter stiller Alarm ist und hatte nun Angst, einen Fehler gemacht zu haben, weil sie niemanden informiert hatte.

So weit, so doof. Anscheinend ist aber nichts passiert. Und die Gewissensbisse hab ich zumindest mal versucht zu nehmen, denn in der Tat ist es ja so, dass die Alarmknöpfe im Taxi auf gute Bedienbarkeit ausgelegt sind, so dass fälschliches Aktivieren durchaus oft vorkommt, wahrscheinlich wesentlich öfter als der Ernstfall. Dennoch: Wenn man ein Taxi mit rot blinkenden Lichtern auf dem Dach sieht, sollte man die Polizei rufen und mitteilen, wohin das Taxi gefahren ist – oder fährt, man kann ja vorsichtig hinterher, falls man gerade selbst motorisiert ist.

Das hätte es schon gewesen sein können und ich persönlich hab mich vor allem gefreut, jemandem diese Infos geben zu können. Aber es ging noch weiter! Bereits wenige Tage später bekam ich wieder eine Mail von Machermama und sie berichtete, dass sie just jetzt wieder ein Taxi mit Alarm gesehen hätte und es der Polizei gemeldet hätte. Sogar den Nervenverschleiß durch eine „Verfolgungsjagd“ hat sie auf sich genommen und die Polizei, die das umgehend ernst nahm, von unterwegs zielsicher zum Taxi lotsen können, wo es dann gestoppt wurde. Glücklicherweise war es wohl wieder nur ein Fehlalarm. Puh!

Die Ereignisse vermutlich noch nicht ganz verdaut, postete Machermama bei Facebook einen Hinweis auf diesen weithin unbekannten Alarm. Und wurde geradezu überrollt. Fast 30.000 Leute haben die Meldung bislang geteilt, es dürften also nun etliche Menschen mehr Bescheid wissen, was diese komischen Lichter bedeuten. Selbst die üblichen Fake-Warn-Seiten für Facebook haben inzwischen bestätigen müssen, dass das nicht bloß eine blöde Masche war, Likes zu generieren, sondern dass was dran ist an diesem ominösen Taxi-Alarm.  Das hätte ich mit GNIT vermutlich nie geschafft. Deswegen – vermutlich im Namen aller Kollegen – ein Danke an Machermama für ihren Einsatz!

Und Ihr, liebe Leser, wisst jetzt auch Bescheid. Rot blinkende LEDs am Taxischild sind ein Alarm! Ruft die Polizei! Bleibt gerne in der Nähe, aber seid auch nicht vorschnell übermütig! Was im Taxi genau passiert, kann man von außen oft nicht sehen, also überlasst das den Spezialisten! Natürlich kann das ein Fehlalarm sein, aber wie das Beispiel von Machermama eben auch zeigt: Niemand nimmt Euch den Notruf übel und vielleicht helft Ihr mit dem Anruf einem Taxifahrer, der ganz alleine in seinem Auto sitzt und einer wie auch immer gearteten Bedrohung ausgesetzt ist. Wir schalten diesen Alarm nicht zum Spaß ein.

Also teilt den Facebook-Eintrag von Machermama ruhig weiter oder tut das mit diesem hier. Jeder, der sich das mit dem Alarm merkt, kann vielleicht  mal zufällig ein Leben retten. Das sollte Motivation genug sein.


PS: Wie in den Kommentaren angemerkt und von mir blöderweise vergessen: Es gibt auch stillen Alarm, der die Taxifackel als ganzes blinken lässt, ohne rote LEDs. Die Bedeutung ist die selbe. Und ja: einige Alarmanlagen informieren auch von sich aus die Polizei oder die Zentrale. Aber eben nicht alle.

Jetzt neu: Sash mit … äh, im Stern!

Moin, liebe Leser!

Inzwischen ist es sicher etwas in Vergessenheit geraten bei Euch, aber ich hatte letztes Jahr (als noch T-Shirt-Wetter war) ein Interview mit zwei sehr netten Journalisten des Sterns. Und seit heute steht nun nach langer Verzögerung die Ausgabe im Regal, in der das Interview abgedruckt ist. Das ist keine Aufforderung, die Zeitschrift zu kaufen. Für Euch, die Ihr hier schon (teilweise ewig) lest, steht nix groß neues drin. Aber in Anbetracht dessen, dass sicher ein paar neue Besucher bei GNIT vorbeischneien, gibt es heute keine Geschichte, sondern ein paar Links zu alten Texten.

Außerdem ist das ein guter Anlass, mal wieder Werbung für mein eBook zu machen, das auf angeblich recht unterhaltsame Weise erzählt, wie ich eigentlich zum Taxifahren gekommen bin. Hier kann man es bei Amazon kaufen. (Presse- und Rezensionsexemplare gibt es auf Anfrage via Mail wie bislang auch kostenlos)

Kommen wir nun zu den Links. Was Neulinge über mich oder das Taxifahren wissen wollen, erfahren sie natürlich aus dem Text über mich und den FAQ. Einen schönen Übersichtstext zu besonders lesenswerten Texten hab ich schon mal geschrieben, aber ich möchte die ein oder andere Perle hier doch noch einmal händisch einfügen. Schließlich sind es ja doch einige interessante Texte geworden mit der Zeit. Warum das an Silvester mit den Taxen schwierig ist, hab ich geschrieben, aber auch, dass wir Taxifahrer immer noch wenig verdienen und den Mindestlohn ziemlich herbeisehnen. Und die Fahrgäste erst! Betrunkene Frauen, die mit Bonbons zahlen wollen; Kinder, die im Urlaub Haie treffen werden und Jugendliche, die ihre Geschlechtsorgane für mutierte Monster halten. Prostituierte, die in Naturalien zahlen wollen; vergiftete Rentner und verwirrte Obdachlose (Text in mehreren Teilen). Darüber hinaus hatte ich den Nahostkonflikt live im Auto und einen Artikel darüber geschrieben, wie man sich ein Taxi heranwinkt. Letzterer ist so ironisch, dass er schon von Journalisten missverstanden wurde. Wie man sieht: es gibt einiges zu lesen hier. Und Ihr ganz unerschrockenen Leser habt seit jeher das Feld von hinten aufgerollt und seid mit dem eigentlich nicht wirklich guten ersten Artikel gestartet. Aber vorsicht: Ab da sind es weit über 2.000 Texte!

Ich freue mir heute einfach mal ’nen Keks in Anbetracht der hoffentlich zahlreichen neuen Leser und verbleibe mit dem Hinweis, dass es morgen ganz normal weiter geht. Ein bisschen Ausnahmezustand heute ist hoffentlich ok. 🙂

Liebe Grüße an alle alten und natürlich auch an alle neuen Leser!

Sash

Gegen die MyTaxi-„Fairmittlungsgebühr“?

Es raschelt mal wieder laut im Blätterwald des Taxigewerbes. Der Grund ist recht einfach: Die Anbieter der App MyTaxi ändern ihr Preismodell. Bislang verlangten sie eine Pauschale von 79 Cent pro vermittelter Tour, zukünftig sollen die Fahrer selbst einen Prozentsatz angeben können. Ursprünglich 3 bis 30%, inzwischen scheint MyTaxi auf 3 bis 15% zurückgerudert zu sein. Wie viel ein Fahrer abzugeben bereit ist, soll Einfluss auf die Vergabe von Fahrten haben.

So weit, so ui. Der Aufschrei der Branche ist groß. „Abzocke!“ wird gerufen, die „Geldgeilheit“ des Unternehmens wird kritisiert und es wird vorausgesagt, dass das letztlich in einem Preiskampf der Taxifahrer enden wird und die Kunden benachteiligt werden, weil sie nicht mehr das nächste Taxi bekommen, sondern den Fahrer, der am meisten zahlt. Selbst eine Petition wurde gestartet, um MyTaxi zum Einlenken zu bewegen, sprich: es so zu lassen wie bisher.

Klingt soweit ganz logisch, oder?

Um ehrlich zu sein: Finde ich nicht.

Sicher, es ist eine große Änderung, die MyTaxi da plant – und außerdem glaube ich, dass sie das nicht sonderlich clever angegangen haben. Diese Panikwelle und dieser Aktionismus, der jetzt durch die Branche geht und den man bei anderen wichtigen Themen vermisst, ist aus meiner Sicht aber auch ziemlich bekloppt.

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Ja, MyTaxi will Geld verdienen. Ich bin selbst ein großer Freund von sozialem Engagement, aber MyTaxi war auch als es zur Einführung von all jenen gelobt wurde, die es jetzt kritisieren, kommerziell ausgerichtet. Sie verdienen ihr Geld, indem sie Taxifahrten vermitteln, ebenso wie das andere auch tun. Im Übrigen auch unsere Funkzentralen. Natürlich ist das kapitalistisch. Wie unser Verhalten und das unserer Chefs auch. Also ich fahre auch Taxi, um Geld zu verdienen. Ihr nicht?

Zockt MyTaxi uns ab? Ich würde sagen: Nein. Es ist ein neuer Anbieter von Vermittlungen, der jetzt seine Preise ändert. Abgesehen davon, dass diese neuen Preise hier und da gar nicht höher sein werden, kann man als Fahrer heute wie morgen entscheiden, ob einem dieser Dienst das wert ist. Und, mit Verlaub: Wer jetzt rumflennt, weil sie ja so eine große Marktmacht haben, der soll sich mal an die Zeit vor 3 Jahren erinnern. Da hatten die Funkzentralen viel mehr Marktmacht, nämlich quasi ein Monopol (in manchen Städten nicht nur quasi). Und bei denen war die Entscheidung, sie zu nutzen oder nicht viel komplizierter. Inklusive teurer Geräteeinbauten und all dem Schmu, der klaglos hingenommen wurde.

Zu guter Letzt aber der wirklich fast schon lustige Punkt: Das „Gegeneinander ausspielen“ der Taxifahrer, das bislang quasi das Hauptargument ist: „Wenn man nur so Aufträge bekommt, müssen ja alle auf 15% stellen!“ und noch besser: „Das ist ja ein Nachteil für den Kunden, wenn er nicht das nächste Taxi kriegt!“

Mal ganz ehrlich, liebe geschätzte Kollegenschaft: Auf welchem Planeten seid Ihr bisher Taxi gefahren?

Daran, dass wir uns selbst ausbeuten, ist jetzt MyTaxi schuld? Das ist interessant. Ein Euro mehr an eine Fahrtvermittlung ist jetzt ein riesiges Problem – aber an 10 Stunden Arbeitszeit nochmal zwei ranhängen, weil man den Umsatz noch braucht, den sonst der Kollege der nächsten Schicht gemacht hätte, ist normal? Ein teureres Auto kaufen, um mehr oder bessere Fahrten zu bekommen, ist normal – bei MyTaxi 2% mehr zu zahlen nicht? Sich bei der Funkzentrale anzumelden, die mehr Fahrten im eigenen Gebiet anbietet, ist normal – bei einer App mehr zu zahlen, um mehr Aufträge zu bekommen nicht?

Ich weiß nicht, wo Ihr diese Fairness und Gleichheit, die Euch MyTaxi jetzt angeblich nimmt, bislang hattet. Natürlich versuchen wir unsere Konkurrenz zueinander in zivile Bahnen zu lenken, aber wir fechten diesen Kampf seit Jahr und Tag mit Geld aus. Oft verdeckt in Form von Arbeitszeit und Funk- oder Unternehmenszugehörigkeit, dennoch läuft es darauf hinaus.

Und die Kunden, die „jetzt nicht mehr das nächste Taxi kriegen“?

Das ist genau der selbe Selbstbetrug! Rufe ich mir nachts beim Innungsfunk ein Taxi, kommt wahrscheinlich ein Kollege aus, sagen wir mal Lichtenberg, hergefahren. Vom Bärchenfunk aber steht einer nur 300 Meter entfernt am Eastgate. Der wird ebenso total unfair übergangen, weil er bei der „falschen“ Zentrale ist. Und das passiert zigtausendfach täglich. Auch sprechen die Funkzentralen zuerst die Taxistände an, selbst wenn gerade drei freie Taxen vor meinem Haus hin- und herfahren. Beim Digitalfunk wiederum entscheidet die Anwesenheitszeit im Sektor und keineswegs die wirkliche Nähe zum Kunden über die Vermittlung einer Fahrt. Außerhalb Berlins ist das noch viel auffälliger: Vielerorts vermitteln die Unternehmen jeweils ihre eigenen Taxen, da interessiert es kein Schwein, dass die Konkurrenz direkt ums Eck steht und der eigene Fahrer noch eine halbe Stunde braucht, weil er derzeit noch eine andere Tour fährt. Das ist nicht immer schön, aber sicher nicht der Untergang des Abendlandes, wenn es seit 50 Jahren funktioniert.

Ich will damit nicht sagen, dass ich es schön fände, wenn aus all dem eine Preiserhöhung bei MyTaxi resultieren sollte. Und da kann man meinetwegen dagegen sein, wir brauchen schließlich alle unsere Kohle. Aber dann doch mit stichhaltigen Argumenten.

Überhaupt: Preiserhöhung! Habt Ihr mal ausgerechnet, was das neue Modell für die unliebsamen 5€-Touren bedeutet? Stimmt, die sind automatisch immer billiger als bislang. Und wo bitte ist es unfair, dass z.B. ein Fahrer, der auf eine Anbindung an eine Funkzentrale verzichtet und (finanziell gesehen) enger mit MyTaxi kooperiert, mehr abgibt als ein Fahrer, der mit Doppelfunk im Auto für ein zwei zusätzliche Fahrten im Monat nur noch 3% entbehren will? Und entspricht es nicht tatsächlich viel mehr der Lebensrealität von uns Taxifahrern, dass uns eine Fahrt Montag nachts in Hellersdorf viel mehr wert ist als eine an Silvester um 2 Uhr in Mitte?
In Gegenden, in denen das Taxigewerbe noch nicht so komplett an die Wand gefahren ist wie in Berlin, ist es zudem sehr wahrscheinlich, dass sich die Prozente, die für MyTaxi gezahlt werden, je nach Auftragslage einpendeln werden und damit tatsächlich fairer werden als pauschale 79 Cent.

Gegenargumente gegen oben gesagtes vermisse ich bei all den Boykottaufrufen und Heulereien gerade.

Disclaimer: Gelegentlich nutze ich MyTaxi auch und Google blendet manchmal zufällig MyTaxi-Werbung oben in der Seitenleiste ein. Mehr hab ich mit dem Unternehmen nicht am Hut.

Taxi-Betrüger vor Gericht

Mehrere Leser und mein News-Ticker haben es ausgespuckt: Derzeit steht einer der mutmaßlichen dreisten Abzocker von Tegel vor Gericht. Karge Tageseinnahmen wie seine Kollegen wird er wohl kaum zu befürchten gehabt haben, denn seine Preise pro Tour waren eher so das, was bei mir als Schicht- oder gar Wocheneinnahme läuft.

Sollten sie den richtigen erwischt haben, freue ich mich natürlich. Er – und offenbar ja auch noch ein paar andere „Kollegen“ – haben ja eine ganze Weile lang für negative Presse für uns Taxifahrer gesorgt. Auf der anderen Seite muss man sich auch mal anschauen, wie krass dieser Fall wirklich ist. Da geht es nicht mehr um einen Taxifahrer, der mal Fahrgäste abgezockt hat, sondern um einen Abzocker, der zufällig ein Taxi zur Verfügung hatte. Der Kerl hätte es wahrscheinlich auch an einer Supermarktkasse zum Spezialfall geschafft.

Wer noch ein paar aufregende Grammatikfehler entdecken will, sei auf den Artikel des Tagesspiegels eingeladen.

(Nachtrag: Ui, inzwischen ist wohl das meiste korrigiert.)

Googles Reise in die Vergangenheit

Gestern abend wurde ich bei Twitter über mehrere Leute darauf aufmerksam und Aro war auch schneller, da ich heute Nacht arbeiten war. Egal, wenn schon mal der Berliner Stadtplan im Gespräch ist, kann GNIT nicht außen vor bleiben.

Darum geht’s:

Mit Google 80 Jahre zurück. Quelle: Google Maps, eigener Screenshot

Mit Google 80 Jahre zurück. Quelle: Google Maps, eigener Screenshot (9.1.2014, 18.40 Uhr)

Aus mir leider nicht näher bekanntem Grund wurde auf der Karte von Google Maps ein Teil des nördlichen Theodor-Heuss-Platzes als Adolf-Hitler-Platz bezeichnet und ist als solcher auch über die Suchfunktion zumindest gestern noch auffindbar gewesen. Inzwischen ist das wohl gefixt. So richtig grundfalsch ist das alles zwar allenfalls zeitlich – denn während der Nazi-Zeit hieß der Platz tatsächlich so – aber ein wenig erstaunt darf man dann doch sein. Im Allgemeinen sind nach Hitler benannte Straßen und Plätze in Deutschland doch eher selten geworden seit den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts.

Das ist dann der Punkt, der uns wenigstens ein bisschen zum Taxi zurück bringt: Deswegen ist es gefährlich, einfach so nur mit einem x-beliebigen Stadtplan auf die Ortskundeprüfung in Berlin zu lernen. Denn auch die enthalten Fehler. Nicht immer gleich Hitler, aber ich bin damals auch wegen weniger durch die Prüfung gefallen. 😉

Mindestlohn-„Nachbesserung“

Ach, sieh an! Wie überraschend!

In der Debatte um Ausnahmen beim voraussichtlich kommenden Mindestlohn meldet sich die CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt zu Wort und merkt an, dass z.B. auch Taxifahrer ohne Stundenlöhne arbeiten würden …

Die Befürchtung, dass unser Gewerbe eines derjenigen sein wird, das eventuell einer Ausnahmeregelung zum Opfer fällt, hatte ich die ganze Zeit. Nun bin ich mal gespannt, wie es weitergehen wird.

Ich hab schon seit einem Monat vor, mal was über den Mindestlohn und die Auswirkungen dazu zu schreiben, leider ist das eine ziemlich umfangreiche Sache. Gibt es denn spezielle Fragen, die Euch interessieren würden zu dem Thema? Wenn ja, dann rein in die Kommentare! Ich würde mich darüber freuen, denn dann könnte ich einen eventuell langen Artikel danach gliedern oder in entsprechende Teile zerlegen.

Was 2013 liegen blieb …

2013 war wie die Jahre davor schon ein ausgesprochen schönes Jahr zum Bloggen. Ich hab trotz gelegentlicher Ausnahmen meinen Schnitt von ca. einem Eintrag pro Tag halten können und ein paar schöne Texte waren ja auch darunter. Und das alles trotz eBook und Büchern. Was insbesondere in den letzten Monaten aber ein wenig liegen geblieben ist, sind die Kommentare. Ich hab ein paar Antworten aufgeschoben und dann vergessen, andere aus Zeitmangel auch mal bewusst nicht beantwortet. In den meisten Fällen haben das dann langjährige Leser übernommen und sehr oft haben es die Kommentatoren sicher auch aus den Augen verloren. Schlecht gefahren sind wir da sicher nicht mit, aber ich kann jetzt keinesfalls mehr alles rekonstruieren.

Wenn nun aber doch wichtige Fragen offen geblieben sein sollten – oder jemand mich jetzt bei der Erinnerung unbedingt mal irgendwas fragen will – dann ist das der richtige Zeitpunkt. Fragen im Kommentarfeld unter diesem Text werde ich alle beantworten, und zwar noch vor Silvester. Das gilt natürlich nur für Fragen, die nicht erst an oder nach Silvester gestellt werden. Für die gilt dann Silvester ’14. 😉

Thematisch will ich keine Grenzen setzen, ihr könnt ruhig auch was zum Bloggen oder zu mir persönlich fragen. Dass das Scherzfragen-Massen-Spam nicht mit einbezieht, ist hoffentlich klar. Also: Immer raus damit: Was ist jetzt – Ende 2013 – noch offen?