FAQ für Taxikunden

Wie bekomme ich ein Taxi?

Normalerweise sollte man hier natürlich die Funkzentralen empfehlen, aber so wie ich höre, liegt da derzeitig einiges im Argen. Ist dennoch der beste Weg, wenn man eine Fahrt im Voraus buchen will, weil man hier auch Sonderwünsche angeben kann.
Von der eigenen Wohnung kann man auch bei der Taxisäule um die Ecke anrufen, was den Umweg über den Funk erspart. Man kann hier mit dem Fahrer selbst alles klären, was manchmal ein enormer Vorteil ist. Aber es gibt nicht überall Rufsäulen, und oftmals erreicht man auch niemanden. Ist also keine sichere Variante.
Zum Taxistand laufen ist ebenso unsicher, insbesondere bei schwach frequentierten Ständen. Wenn man allerdings keine besonderen Ansprüche hat, dann hat man hier meistens Auswahl.
Ein Taxi ranwinken wird in der Innenstadt schnell gehen, in Hellersdorf nachts um 4 Uhr aber wahrscheinlich etwas länger dauern.
Inzwischen gibt es auch verschiedene Apps fürs Handy, die eine komfortable Bestellung ermöglichen. Das ist natürlich nur interessant für diejenigen, die ein Smartphone haben. Da es nicht jede App für jedes Betriebssystem gibt, verzichte ich auf eine Auflistung aller Möglichkeiten.
Bleibt noch die Option, sich irgendwann einmal die Handynummer eines sympathischen Fahrers geben zu lassen, und diesen dann direkt anzurufen. Das klappt sicher ganz gut, ist aber für spontane Fahrten oftmals schwierig, weil er sich ja auch am anderen Ende der Stadt befinden könnte.
Wichtig: In den gelben Seiten bei einem Taxiunternehmer anzurufen, wird in der Regel nichts bringen, weil die einzelnen Unternehmer keine Vermittlung haben! Das ist auf dem Land teilweise so, in Berlin regeln das die Funkzentralen!

Was bedeutet es eigentlich, wenn das Dachschild am Taxi leuchtet?

Das Dachschild (die „Fackel“) dient dazu, freie Taxen zu kennzeichnen. Leuchtet das Dachschild, so signalisiert der Fahrer damit, dass er unbesetzt ist und bereit zur Kundenaufnahme. Im Gegenzug bedeuten ausgeschaltete Fackeln, dass das Fahrzeug besetzt ist. Das muss nicht unbedingt heissen, dass derzeit ein Kunde an Bord ist, es könnte auch heissen, der Fahrer hat gerade einen Funkauftrag angenommen und ist auf dem Weg zum Kunden, oder aber er macht gerade Feierabend, bzw. ist privat unterwegs. Heutzutage sind die Fackeln meist mit den Taxametern gekoppelt, sodass man mit Kunden an Bord das Licht nicht versehentlich brennen lassen kann. Auf dem Weg zu einer Funkbestellung ignorieren allerdings einige Fahrer, dass sie das Dachschild eigentlich ausmachen müssten, was nicht nur bei Kunden, sondern gelegentlich auch unter den Taxifahrern selbst für Verwirrung sorgt.

Muss ich das erste Taxi am Stand nehmen?

Nein. Es wäre aber natürlich nett, da der Fahrer dort am längsten wartet. An Ständen, an denen von hinten keine Abfahrt möglich ist, muss man natürlich den ersten nehmen. Aber grundsätzlich hat der Fahrgast die freie Fahrzeug- und damit auch Fahrerwahl.

Ich habe das in folgendem Artikel auch mal ausfürhlich angesprochen: Das erste Taxi am Stand?

Kann ein Fahrer eine kurze Tour ablehnen?

Natürlich kann er. Er darf es aber nicht und ich finde es ziemlich mies, dass das tatsächlich immer wieder passiert. Wir haben als Taxifahrer im Pflichtfahrgebiet eine Beförderungspflicht und können Kunden nur ablehnen, wenn sie eine Gefahr darstellen. Das gilt aber größtenteils nur für derart unter Drogen stehende, kranke oder verletzte Leute, die eher einen Krankenwagen benötigen. Ebenso natürlich für aggressive Arschlöcher, bei denen man Angst um Gesundheit und/oder Portemonnaie haben muss. Die Fahrtstrecke stellt meines Wissens nach keine gesonderte Gefahrenquelle dar.

Kann ein Fahrer eine lange Tour ablehnen?

Das kann sein. Und zwar, wenn sie aus dem Pflichtfahrgebiet herausführt. In Berlin also alles was außerhalb der Stadtgrenze liegt und nicht Flughafen Schönefeld heißt. In aller Regel freut man sich aber über eine lange Tour. Falls wirklich am Stand ein Kollege ablehnt, weil er bald Feierabend machen will, dann rate ich dringend dazu, das zu akzeptieren, da sich der nächste sicher doppelt freut. Falls es wirklich wichtig ist und nur ein Taxi dasteht: In diesem Fall darf man über den Preis verhandeln und jeder ist käuflich! :)

So sehr ich mich selbst schon dafür verflucht habe, dass ich die Lampe wider besseres Wissen nicht ausgemacht habe: Spandau liegt noch im Pflichtfahrgebiet. Auch von Marzahn aus…

Kann ein Taxifahrer eine Kurzstrecke ablehnen?

Nein. Außer er steht. Ich halte nichts von den “Kollegen”, die Kurzstrecken ablehnen, weil sie “in die falsche Richtung” gehen, aber die Standregel befolge ich eisern. So sehr es einen als Kunde schmerzt: Kurzstrecken sind vom Stand aus nicht rentabel. Der Tarif wurde einzig und alleine eingeführt, um mehr Kunden ins Taxi zu bringen – nicht dazu, dass nun alle Fahrten zu diesem niedrigeren Preis gefahren werden. Auf eine Kurzstrecke zu warten lohnt sich nie und nimmer – deswegen die Regelung, dass das nur geht, wenn man einen Wagen heranwinkt. Dann allerdings hat man das Recht auf diesen Spezialtarif, wenn man es VOR FAHRTBEGINN sagt. Ich erwähne das auch nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil wir die Taxameter später nicht umstellen können – und was auf dem Taxameter steht, müssen wir bei Cheffe abliefern. Wenn jemand den zu spät geäußerten Wunsch ablehnt, dann eher nicht, weil er genervt ist, sondern weil es ihn sein Geld kosten würde. Bitte akzeptiert das!

Ach ja, dazu noch was: Mit einer Kurzstrecke lassen sich im Optimalfall 2,80 bis 3,00 € sparen! Mehr nicht! Egal wie man es dreht und wendet! Überlegt, ob das ernsthaft ein Streitthema sein muss.

Muss der Fahrer den kürzesten Weg fahren?

Wenn niemand was anderes erwähnt: Ja! Aber bedenkt bitte, dass es oftmals verschiedene Wege gibt, die quasi gleichlang sind. Zudem sind wir auch nur Menschen, die zum einen Gewohnheiten haben, zum anderen auch mal was nicht wissen. Nicht jeder Umweg ist ein Abzockversuch! Und gerade tagsüber können längere Strecken ja auch Zeit sparen, Nerven schonen und im Optimalfall (Stau und so) sogar günstiger sein. Miteinander sprechen hilft da ungemein!

Muss der Fahrer den Funk anhaben?

Wir müssen, wenn wir die Fahrt über Funk angenommen haben. Die Lautstärke ist prinzipiell Verhandlungssache. Der Fahrer hat hierbei allerdings das letzte Wort, weil er in dem Fall via Funk erreichbar sein muss.

Kann ich im Taxi eigene Musik hören?

Klar. Ich weiss aber von vielen Kollegen, dass sie das leider nicht erlauben. Aber im Grunde obliegen die Musik, deren Lautstärke wie auch das Öffnen der Fenster den Kunden. Ich halte allerdings auch nichts davon, das einfach auszunutzen, um den Taxifahrer zu ärgern. Ich mache für eine halbe Stunde alles mit, was meine Anlage aushält, aber vielleicht steht die sechzigjährige Kutscherin kurz vor der Rente einfach nicht auf Death Metal und 4 offene Fenster bei -20°C. Wie so oft sollte man eine einvernehmliche Lösung finden.

Was kostet es eigentlich, wenn man ins Taxi kotzt?

Zu viel um es auszuprobieren! Es ist eine unglaubliche Sauerei und ein großer Ärger für uns Fahrer. Wir dürfen den Dreck nämlich meist eigenhändig sauber machen. Dazu fällt das Auto mehrere Stunden bis eventuell mehrere Tage (Reparaturen z.B.) aus. Das bedeutet Verdienstausfall in Höhe von bis zu mehreren hundert Euro, bzw. längeren Arbeitsaufwand und ggf. auch noch Materialkosten. Und mein Stundensatz für Kotze wegwischen liegt definitiv höher als der fürs Fahren!

Wenn ich mich so unter Kollegen umhöre, kommen da durchschnittlich Preise zwischen 100 und 250 € zustande, aber selbst mehr ist nicht auszuschließen, weil es ja tatsächlich mal sein kann, dass irgendwelche Teile irreparabel beschädigt sind. Also mit 200 € solltet ihr grundsätzlich rechnen. Da lohnt es sich wesentlich mehr, mal eben für 5 Minuten ( 2€ ) anzuhalten…

Das hier ist nur ein Teil der FAQ! Um die anderen Kategorien zu sehen, gehe auf die FAQ-Hauptseite.

20 Kommentare bis “FAQ für Taxikunden”

  1. ELP sagt:

    Naja, kotzen ist ja das eine. Wie sieht es in folgender Situation aus:
    Eine offensichtlich hochschwangere Frau möchte dringed ins Krankenhaus.
    1. Darf ein Taxifahrer die Tour ablehnen, aus Angst, dass der Schwangeren vielleicht auf der Fahrt die Fruchtblase platzt?
    2. Sollte die Frau tatsächlich einen Blasensprung haben, wird die Reinigung dann ähnlich teuer und muss sie das selber bezahlen?
    Ich frage das, da ich ziemlich weit weg arbeite und im Zweifel nicht rechtzeitig daheim sein kann, um meine Frau ins KKH zu fahren. Da haben wir uns überlegt, einfach 20 € für’s Taxi in die Kliniktasche, die man ja bereits gepackt haben sollte, wenn es auf den Termin zugeht, zu packen.

  2. Steffen sagt:

    Das ist auch eine interessante Frage.
    Hier besteht ja in gewisser weise Handlungsbedarf allerdings besteht auch eine Gefahr.

    Handlungsbedarf in soweit, dass die Hochschwangere Frau dringend zu qualifizierten Ärzten bzw. Hebammen muss.

    Gefahr in soweit, dass durch eine Fehleinschätzung der Geburtsvorgang schon wesentlich weiter als gedacht ist und durch plötzlich auftretenden Komplikationen während der Fahrt zur Klinik (grade wenn diese weiter weg ist), das Leben der zukünftigen Mutter und des Kindes in beträchtliche Gefahr geraten könnten wo keine qualifizierte Person in greifbarer Nähe ist welche dieses „Unheil“ abwenden könnte.

    Man sitzt also zwischen 2 Stühlen. Wegen der Reinigung würde ich mir in dem Falle die wenigsten Sorgen machen. Denn das sollte eigentlich in einem solchen Fall von der Krankenkasse übernommen werden. (Vermutung) Werde ich mich aber auch mal schlau machen und bei meiner KK mal Nachfragen.

    Was das eigentliche Thema angeht muss ich auch mal meinen Senf dazu geben. Einen festen Preis kann man da definitiv nicht sagen. Abhängig von der Menge und wo der ganze „Kleister“ hinläuft können das auch mal ganz schnell weit über 1.000€ werden.

    Wir können das ja mal grob überschlagen:
    Ausgehend vom Worst Case, also „viel“ und der „Kleister“ läuft überall breit. Der erste „Schwall“ geht meistens etwas höher, klatscht also gegen die Windschutzscheibe und läuft dir vorne in die Belüftungsschlitze für die Frontscheibe. Herzlichen Glückwunsch, mit diesem Treffer haben sie den Hauptgewinn gezogen. Ausbau Armaturenbrett, letztendlich fast kompletter Tausch der Fahrzeugbelüftungskanäle inkl Lüftermotor, da der Lüfter alles schön gleichmäßig in den Luftleitkanälen verteilt. evtl. sogar noch neues Armaturenbrett. Dauer ca 2 – 3 Tage Verdienstausfall für bis zu 6 Schichten sagen wir mal pro Schicht 150€ macht nur für den Verdienstausfall 900€ .. dazu die Werkstatt- und Materialkosten mit, keine Ahnung was das Kosten würde, sagen wir mal so 1.800€ (wird aber bestimmt nicht reichen).
    Der zweite „Schwall“ geht dann in den Fußraum, Dummerweise sitzt bei vielen Fahrzeugen ein Teil der Fahrzeugelektronik unter dem Beifahrersitz. Der „Kleister“ sucht sich seinen Weg in die Elektronik, läuft unter den Teppich usw usw. Heißt, Sitz raus, Teppich rausreissen, alles darunter reinigen, Elektronik und Teppich erneuern. Kostenpunkt, hmm, reichen 1.000? Keine Ahnung. Also man sieht das es wirklich verdammt teuer werden kann. Da kommt man mit etwas Wartezeit doch wesentlich günstiger. ;o)

  3. Sash sagt:

    @ELP und Steffen:
    Über Infos bezüglich der Schwangerschaftsgeschichte wäre ich selbst dankbar. Das ist ja glücklicherweise noch weit seltener als das mit dem Kotzen, da hört meine Fachkenntnis auch auf.

    @Steffen:
    Sehr eindrucksvolle Rechnung. 🙂
    In dem Ausmaß gelingt das allerdings wirklich nur den wenigsten …

  4. Steffen sagt:

    @Sash

    Naja das wäre ja auch wirklich der Worst Case, also der schlimmste anzunehmende Fall. Um dieses generell zu vermeiden habe ich Spucktüten im Auto, welche ich gleich zu Beginn der Fahrt an „potentielle“ sich alles nochmal durch den Kopf gehen lassenden FG´e aushändige. 🙂

    Nächste Woche werd ich mal das andere Thema bei der KK ansprechen. Mal sehen was da rauskommt.

  5. Sash sagt:

    @Steffen:
    Ich bin gespannt.

  6. ELP sagt:

    @Steffen: LOL, ich habe zuerst gedacht, du schreibst noch über das Fruchtwasser, und habe mir dann versucht vorzustellen, wie der erste Schwall gegen die Windschutzscheibe geht…..

    Dass der Blasensprung den Geburtsvorgang einleitet ist übrigens nicht soooo ungewöhnlich und bedeutet auch nicht, dass Gefahr im Verzug ist. Solange der Kopf schon richtig sitzt, ist auch kein Transport mit einem Krankenwagen notwendig.
    Und so kann es halt auch sein, dass bei Einsetzen der regelmässigen Wehen dann irgendwann (eventuell halt auch auf der Fahrt ins Krankenhaus) die Blase springt.
    Dass es zu „Komplikationen“ bzw. zur eigentlichen Geburt auf der Fahr in die Klinik kommt, ist zwar nicht auszuschliessen, sollte aber doch statistisch gesehen eher die Ausnahme sein.
    Bei uns wäre das Krankenhaus übrigens 11km weit weg, also ca. 15 Minuten Fahrt.

  7. Steffen sagt:

    So ihr Lieben,

    ich hab mich jetzt schlau gemacht bzgl. der Kostenübernahme bei einer solchen Eventualität.
    Aussage der Krankenkasse ist, dass Reinigungskosten in diesem Fall nicht übernommen werden. Auch andere gesundheitliche Gründe stellen keinen Grund für eine Kostenübernahme dar. Hier muss der Kunde bzw. seine Haftpflichtversicherung die Kosten für die Reinigung übernehmen oder entsprechend vorbeugen.

    Nu wissta bescheed und friert nich. 🙂

    @ELP

    Lach, ich glaube da müsste Frau etwas arg üben um das hinzubekommen das Fruchtwasser genn Frontscheibe zu schießen. 🙂

  8. Calvin sagt:

    Sag mal ne Frage; Ist es zulässig einen Festpreis mit dem Taxifahrer auszuhandeln, ein Exarbeitskollege von mir meinte das wäre unzulässig und man wäre nicht mehr versichert…Was ist an diesem Mythos dran?

  9. Sash sagt:

    @Calvin:
    Das mit der Versicherung ist offenbar ein Mythos. Aber unzulässig ist es trotzdem, so lange die Fahrt im so genannten Pflichtfahrgebiet (meist die jeweilige Stadt oder der Landkreis) stattfindet. Wir sind öffentlicher Nahverkehr und unsere Tarife werden vom Staat verordnet und sind deswegen bindend. Für Fahrten nach außerhalb gibt es andere Regelungen, hier in Berlin z.B. muss dann frei verhandelt werden.

  10. Der Banker sagt:

    Hier muss der Kunde bzw. seine Haftpflichtversicherung die Kosten für die Reinigung übernehmen oder entsprechend vorbeugen.

    Ich wollte gerade fragen: zahlt das denn nicht die Haftpflicht? Auch die Kotzeritis im Suff? (Bei Fahren mit Alk wird das ja als Vorsatz ausgewertet, aber ist wegen dem Alk kotzen dann auch Vorsatz?)

  11. Steffen sagt:

    @ Der Banker

    Ich wollte gerade fragen: zahlt das denn nicht die Haftpflicht? Auch die Kotzeritis im Suff? (Bei Fahren mit Alk wird das ja als Vorsatz ausgewertet, aber ist wegen dem Alk kotzen dann auch Vorsatz?)

    Keine Ahnung wie das in diesem Fall gehändelt wird. Das liegt dann vermutlich im ermessen der Haftpflichtversicherung wie das geregelt wird.

    Da jeder um die Gefahren bei zuviel Alkoholkonsum weiß und seine Grenzen bewusst überschreitet, ist es in meinen Augen schon vorsätzlich. Allerdings bin ich keine Versicherung sondern nur der, der die „Trunkenbolde“ chauffieren darf.

    Ich habe diesbezüglich auch noch kein Urteil finden können. Ist also alles nur spekulatius … äääh spekulativ.

    🙂

  12. Sash sagt:

    @Der Banker:
    Ich schätze auch, dass das eine Ermessensfrage der Versicherungen ist.

  13. zbygnev sagt:

    Moin,
    auch wenn ELPs theoretischer Fall durch Zeitablauf (9 Monate dürfen um sein) ja eigentlich erledigt sein dürfte:
    Das einzige Taxi, das bei den geschilderten Umständen (hochschwanger, das ‚dringend ins Krankenhaus‘ wird einen Grund haben) geeignet ist, wird von der Funkzentrale mit der einprägsamen Nummer 112 vermittelt.
    AMPDS 24D3 (‚drohende Geburt >5 Monate/20 Wochen‘) oder 24B0 (‚Wehen, keine drohende Geburt, >5 Monate/20 Wochen‘), beide also noch nicht einmal wirklich notwendigerweise ‚hochschwanger‘ , sind schon Kategorie „Einsatz“, sprich: mit Senatsreklame, und nicht eimal mehr Krankentransporte. Fällt dann auch noch das Stichwort „Risikoschwangerschaft“, z.B. weil es vorher schon einmal Komplikationen gab, rollt auch unmittelbar ein Druide mit an.
    (NAW-Indikation: 24D5).
    (Und: einen vollgekotzten RTW bezahlt die Krankenkasse…)

  14. Sash sagt:

    @zbygnev:
    Danke. 🙂

  15. Mariana sagt:

    Ich war im Süden von Berlin am Stadtrand in einer Gartenkolonie unterwegs und hab per Handy die Telefonzentrale kontaktiert, da ich ein Taxi zum nächsten Bahnhof benötigt habe.

    Sie haben gesagt sie schicken eins. Nach einer Stunde war immer noch keins da und ich hab wieder angerufen und gefragt wo das Taxi bleibt. Darauf hin kam die Antwort, dass kein Taxifahrer dort hin fahren möchte und daher niemand kommen wird. Man hielt es nicht einmal für nötig mich zu benachrichtigen und ließ mich eine Stunde dumm rumstehen.

    Dürfen die sowas tun ohne einen zu benachrichtigen, dass niemand kommen wird?

  16. Sash sagt:

    @Mariana:
    Sowas hab ich schon ein- zweimal gehört. Ob sie das dürfen, weiß ich nicht – das ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Zentrale und Kunden. Wie die sich da genau rechtlich absichern, weiß ich als Nichtfunker überhaupt nicht. Dass es aber eine Unverschämtheit ist, lässt sich auch ohne rechtliche Kenntnisse sagen. 🙁

  17. Gi sagt:

    Was meinst du denn eigentlich mit „Kleister“ im Zusammenhang mit einer Geburt? Hilfe?

  18. katharina sagt:

    @Gi:

    Steffen meint mit „Kleister“ Erbrochenes, nicht Fruchtwasser. Ich habe mich auch erst gewundert, aber im Verlauf der folgenden Beiträge wird das dann doch klar. 😉

  19. PÄlch sagt:

    In der Funksprache heißt es: Der Fahrgast packt aus. „Die 1478 für Zentrale, Zentrale hört, Mein Fahrgast hat gerade ausgepackt, melde mich dann ab für heute.“

  20. Santana sagt:

    Bei uns im Niederbayern spricht man davon, dass der Fahrgast nach ULF gerufen hat. Taxizentrale: Mein Fahrgast hat nach Ulf gerufen, mache deswegen jetzt gezwungenermaßen Feierabend…..

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