Die eher kuriose Kurztour

An diesem Abend, an dem ich noch keine Tour für mehr als 10€ gesehen hatte, war ich geradezu erfreut, als Zweiter am Ostbahnhof nach nur sehr kurzer Wartezeit die Anfrage zu hören, ob ich auch fünf Leute mitnehmen könne. Also die Tour, die der Kollege nur nicht machen konnte, weil er halt leider nur eine E-Klasse fährt und keinen Zafira. Meine Sternstunde, yes!

OK, vergesst das!

Denn auf die Frage, wo es hingehen sollte, antworteten die Fahrgäste ernsthaft mit „Kater Blau“.

Ich hab nach wie vor nichts gegen kurze Strecken, aber das war hochgradig absurd. Und zwar eben nicht einfach, weil sie fahren wollten: Ach herrje, ich fahre jemanden auch gerne für die 3,90€ Startpreis 0,25 Meter weit. Wenn’s ihm oder ihr das wert ist …

Nein, die Tour kostet einfach mal 5,10€ auf Uhr für bis zu vier Personen, was bedeutet, dass das Warten auf ein Großraumtaxi einem nur genau 10 Cent spart, weil das nunmal 5,00 € Aufpreis kostet. Völlig irre, noch dazu bei einem Auto wie meinem, bei dem in der letzten Sitzreihe auch nur leidlich wenig Platz ist, es also auch unbequemer ist als zwei Taxis zu nehmen.

Aber bevor Ihr mich wirklich für undankbar haltet: Die Tour war großartig! Ehrlich! Ein Haufen Schweizer, denen alles (insbesondere das Geld) völlig egal war. Ich sollte nicht gegenüber des Clubs  halten, sondern durfte (auch dank einer Baustelle) einen ziemlich dummen Umweg fahren und am Ende hab ich für die fast schon dreiste Aktion, ihnen über 11€ für nur 500 Meter Weg abzunehmen auch noch einen lockeren Fünfer Trinkgeld bekommen.

Wenn ich ehrlich sein soll: Nur noch solche Touren wär eigentlich ein ziemlich geiles Szenario. 😀

Rückreise mit Nudeln

„Sagen Sie, kriegen Sie uns alle rein?“

„Gute Frage, wer gehört denn alles dazu?“

Es war eine komplette Zugladung von Ferienrückreisenden am Ostbahnhof angekommen, vor meinem Auto standen etwa 12 Leute. Der Fragende blickte sich irritiert um und meinte dann:

„Nur wir fünf.“

Sitzplatzmäßig kein Ding, aber da jeder mindestens (!) einen Koffer dabei hatte, hab ich abgewunken. Nix gegen eine Großraumtour, aber das wäre echt nicht gegangen. Also nicht „nur mit Öffnen der Fenster und Ignorieren des zulässigen Höchstgewichtes“, sondern gar nicht.  Ich mochte den Optimismus durchaus, aber man muss seine Grenzen kennen. Sie haben das verstanden, aber wegen der Unaufindbarkeit eines Busses trotzdem mal lieber so nah am Auto gewartet, dass es aussah, als stiegen sie gleich ein. Dann aber schälte sich aus der größeren Truppe ein junger Mann und fragte, ob ich frei sei. Vater mit zwei Kiddies, mein Alter vielleicht. Also der Vater.

(Holy Shit, dass ich sowas mal schreibe!)

Nur einer brauchte eine Sitzerhöhung und das Gepäck passte auch locker. Nach dem Anschnallen und einer Reihe väterlicher Ratschläge an die beiden Jungs hinten konnten wir losfahren. Eine Tour für weniger als 10 € quasi ums Eck. Und um ein solches waren wir noch gar nicht gefahren, als es von hinten rechts hieß:

„Papa, mir ist das eine jetzt umgekippt, das war nicht ganz zu, das vom Frederic.“

Ich hatte bis dato nicht einmal eine Ahnung, worum es ging. Als wir deswegen anhielten, weil der Vater ziemlich panisch war, sah ich dann das Malheur. Die drei hatten sich Essen vom Asia-Imbiss mitgenommen und eine komplette Portion Nudeln mit Hühnchen zierte nun großflächig die Fußmatte. Zugegeben: Abgesehen vom etwas leckereren Geruch nicht besser als Auswurf, dafür aber zielsicher NUR auf der Fußmatte. Papa griff bereits beherzt mit den Händen mitten in die Nudeln, da unterbrach ich ihn und sagte, er solle das bitte lassen. Und hab dann vorsichtig die Matte genommen und beherzt ausgeschüttelt.

„Abspritzen muss ich sie trotzdem noch, aber so ist das kein großes Ding.“

„Ja, ähm, bei uns ist ja gleich die Tanke …“

„Ich weiß, das ist ok.“

Ich hätte mir da gut was extra rausschlagen können. Es war eklig und alles andere als irgendwie normal. Ich hab’s aber dabei belassen, ein Tuch zum Händeabwischen zu reichen und beim Trinkgeld nicht rumzunölen. Drei Euro sind gut, in Anbetracht der Tatsache, dass doch erst die nächste Tanke einen Kärcher hatte und das Gedöns ja trotzdem noch Zeit und ein paar Cent kostet, wären auch fünf oder zehn noch normal und nicht übertrieben gewesen. Aber er hatte auch einen harten Tag mit ausgefallenen Zügen hinter sich und ich fand’s nebenbei sehr sympathisch, wie er im Laufe der ganzen Putzaktion trotz des Stresses mir und seinen Söhnen gegenüber eingestanden hat, dass es wohl eigentlich sein Fehler gewesen war und er die halb offene Box unachtsam an eines der Kiddies gereicht hatte. Und nicht etwa rumgebrüllt, Stress gemacht oder dergleichen. Also hab ich zwei Augen zugedrückt und das Ende der zwölfstündigen Reise nicht noch stressiger gemacht als den Rest.

Und ganz ehrlich: Es fühlt sich an, als wäre das schon ok so. 🙂

Januar und so

Auch wenn natürlich nicht mit dem 0-Uhr-Glockenschlag am ersten Februar schlagartig das Geschäft besser wird: Ich bin froh, mit dem gestrigen Abend meinen persönlichen Januar dieses Jahr beendet zu haben. Aber selbst der bot ja die ein oder andere nette Szene. So vorgestern, als gerade ein Kollege mit mir an zweiter Position am Stand ein Gespräch angefangen hat:

Kollege: „Hey Sascha, wie geht’s? Alles gut?“

Ich: „An sich ja. Aber wenn das Geschäft besser laufen würde, wär’s deutlich angenehmer.“

Potenzieller Fahrgast: „Sorry, ich hätte da mal eine Frage: Was nehmt Ihr bis Erkner?“

Ich: „Sagen wir mal 45 €.“

Fahrgast: „Na denn: Erkner, Bahnhof.“

Und ja: Wie erwartet war’s am Ende ein glatter Fuffi:

„Fünf Euro Zielprämie, weil Du schneller da warst als der Zug!“

PS: Das Absurde daran war, dass ich zwar früher da war als der Zug, die Fahrt aber deutlich länger gedauert hat. Sie hätten halt nur 20 Minuten in der Kälte warten müssen und sind deswegen stattdessen mit mir gefahren. Ist so eine Art „Gefühltes Schneller“. 😉

Eiligtarife

„Geht das mit der Tasche so oder soll die in den Kofferraum?“

„Ähm, ich hätte erst eine Frage.“

„Auch ok.“

„Würden wir es schaffen, um 23:20 Uhr einen Zug in Königs Wusterhausen zu erreichen?“

„Ja. Das klappt.“

„Sagen Sie mal, wie viel das etwa kosten würde. Ich hab nicht mehr so viel Geld …“

„Ich sag jetzt mal 60€.“

„Hmm, hmm. Ich hab hier 50. Warten Sie mal, ich sehe mal nach, ob ich noch irgendwo Kleingeld … oh, ähm, also 50€ und 50ct.“

„Wenn Sie’s eilig haben, kriegen wir das auch für 50 hin.“

Da denkt man einmal vorher daran, dass 50 inzwischen etwas knapp sind, und dann sowas! Aber es war trotzdem die beste Tour, die in dieser Stunde anfallen konnte. Und nett war sie noch dazu. Etwas unglücklich war lediglich die Sache mit dem Navi, denn das war natürlich auf die kürzeste Route gestellt und hat mich zwischendrin mit einer Ankunftszeit von 23:31 Uhr „etwas“ erschreckt. Aber abgesehen davon, dass der Zug doch erst um halb fuhr, hatte ich in der verschneiten Brandenburger Wildnis die Möglichkeit, zwischenzeitlich in den Colin-McRae-Modus zu schalten und die Ansage 23:20 Uhr auf die Minute einzuhalten.

Und zack, wieder ein zufriedener Kunde mehr! 😀

Man sieht sich immer zweimal …

Trotz aller guten Vorsätze: Was für ein Jahresbeginn!

Der Januar hat härter zugeschlagen als jemals zuvor, ich kann mich zumindest nicht erinnern, wann ich das letzte Mal nach drei Stunden erst eine 8€-Tour zu verzeichnen hatte. Aber egal, nach der zweiten Tour konnte ich ohne Umwege unsere Packstation ansteuern und vielleicht gleich mal kurz ein Paket nach Hau … oh, Winker!

300 Meter vor der Haustüre, am Bahnhof Marzahn. Ein Pärchen. Weit sollte die Tour nicht gehen, es wäre eventuell für eine Kurzstrecke gegangen (wobei ich diesmal mehr denn je froh war, dass sie nicht danach gefragt haben), ein Stück weiter südlich. Auf halbem Weg dann kamen sie ins Diskutieren auf Russisch und ohne dass ich verstand, was genau Sache war, wurde ich gebeten, umzudrehen und das inzwischen eher streitende Paar wieder zum Ausgangspunkt zu bringen. Da mir der Endpunkt ohnehin egal war und er jetzt zudem noch näher an meinem Zwischenstopp Zuhause lag, gab es daran nix auszusetzen. An 2,70€ Trinkgeld ebenfalls, mal abgesehen davon, dass ich nun bei 30€ Umsatz schon den zweiten Fuffi bekommen habe.

Wie meistens unwissend, was ich gerade gemacht habe, bin ich heimgefahren. Paket abliefern, etwas reden, zwei Zigaretten, Ozie ins Bett bringen. Wenn man so will: Pause.

Eine halbe Stunde später habe ich eine sehr große Runde um den Block gedreht und bereits an der zweiten von acht potenziell aussichtsreichen Stellen Winker bekommen. Und wie sie da auf die Straße rennen, erkenne ich: Es ist das Pärchen von eben.

Ich würde jetzt gerne erklären können, was da passiert ist, aber ich hab keine Ahnung. Die beiden waren erfreut mich wiederzusehen, gaben die selbe Adresse an wie zuvor und wir fuhren dieses Mal auch bis dorthin. Die quasi eben gegebenen 40 € Rückgeld waren inzwischen wohl vernichtet (wo auch immer man das in Marzahn in 30 Minuten schafft!), also hielt ich vor der Tür und die Dame ging hoch, um Geld zu holen. Und ich Idiot habe die Uhr gestoppt.

Der als Pfand dagelassene Typ konnte wirklich kaum Deutsch. Er bestätigte mir nur hier und da, dass „alles ok“ sei und hat dabei sein etwa 20 Jahre altes Handy als eine Art Handschmeichler durchgenudelt. Dann ein Anruf von irgendeinem Typen, dann kam die Frau wieder runter. Mein Pfand ging zu ihr, sprach mit ihr, kam wieder zurück und verkündete ungefähr folgendes:

„Alles ok, sofort. Diese Frau etwas krank.“

Als ob das irgendwas erklärt hätte. So langsam nervte es mich, da mehrere Minuten unbezahlt rumzustehen. Neben dem Handybegrapschen hat er aber auch mal einen Blick auf die Uhr geworfen und hat just während uns langsam das erste Auto in der engen Einbahnstraße auf die Pelle gerückt ist, gefragt:

„Alt-Marzahn. Wenn kommen, Du bringen eine Frau für zwanzig?“

Um es verständlich (?) zu machen: Ich musste erst umparken und dann eine völlig andere Frau ohne Begleitung auch nur einer der beiden bisherigen Protagonisten zu einer anderen Adresse bringen. Und nein, natürlich nicht Alt-Marzahn, das wäre zu einfach gewesen. Das diente als Ansage nur, um wenigstens eine der vier Himmelsrichtungen auszuschließen.

Da die Uhr zwischendrin viel zu lange stillgestanden war, ist auch aus dem Zwanni nix geworden, da am Ende nach fast einer halben Stunde trotzdem nur 14,30€ angezeigt wurden und ich sie großzügig mit 15 beglichen bekam.

Was meine Fahrgäste im Laufe der Stunde alles erlebt haben: Keine Ahnung, aber es schien irgendwie spannend gewesen zu sein. Was ich erlebt habe? Vermutlich sowas wie den Prototypen einer Januarschicht.

Tierpark Marzahn

Eigentlich waren sie schon vorbeigelaufen, dann aber kamen sie zurück: Drei lustig angeheiterte Russen am Bahnhof Friedrichsfelde-Ost.

„Moin, wo darf’s hingehen?“

„Tierpark Marzahn.“

WTF?

OK, wir haben hier in Marzahn nächstes Jahr die IGA, da hätte es mich nur wenig verwundert, wenn dafür auch ein Zoo gebaut würde. Ich meine: Wer bei maximal 100 Meter hohen Bergen eine Seilbahn installiert, dem ist alles zuzutrauen!

Der gemeinhin bekannte Tierpark einerseits und Marzahn andererseits sind von Friedrichsfelde-Ost aus eben zwei entgegengesetzte Richtungen. Aber so sollte es wohl sein. Zwei Leute am Tierpark absetzen und dann nach Marzahn. Und hey, ich hatte eh genug an diesem Tag, da kam eine Tour nach Hause gerade recht. Am Tierpark kam dann die allerbeste Wende: Der offenbar zahlungswillige Typ (es waren drei Kollegen von einer Weihnachtsfeier) bot dem zweiten Kumpel an, dass er nicht hier aussteigen und die Bahn nehmen müsse, sondern wir das gerne noch mit dem Taxi erledigen könnten.

Also stand als nächstes zwischenzeitliches Fahrtziel Oberschöneweide an.

Da hier auch Nicht-Berliner mitlesen: Die Fahrt war auf ganz Deutschland umgerechnet etwa eine von Berlin über Erfurt nach Rostock. Und in Erfurt bekam ich dann gesagt, dass vor Rostock noch ein Zwischenstopp in Stuttgart fällig wäre. Bei mitlaufendem Taxameter.

So denn!

Ich brachte beide heim, aber am Ende kramte der Typ auf dem Beifahrersitz bei mehr als 35€ einen einsamen Zwanni raus und war offensichtlich selbst überrascht, dass das wohl nicht so ganz aufgehen würde. Also zur Sparkasse.

(Kartenzahlung wäre auch gegangen, aber der Kerl wollte wohl mehr als nur die Taxikohle abheben)

Die Sparkasse ums Eck hatte wie so viele nachts geschlossen. Also bat er mich, mal eben kurz nach Ahrensfelde zu fahren. Genau genommen war das noch Marzahn-Nord, aber auf unserer imaginären Deutschland-Tourkarte war es eben Malmö.

Wie eben schon bei ihm vor der Tür lotste er mich an eine Sparkasse, bei der ich mehr als 30 Meter entfernt halten musste. Ich bin ein zweites Mal auch ausgestiegen und hab ihn beobachtet. Dass er einfach abhaut, wäre so absurd ja nicht gewesen. Und tatsächlich verschwand er nach dem Geldholen weit weg hinter einem Busch und ich war kurz davor, mich zu ärgern. Ich Idiot lasse es ja auch mit mir machen!
Kurz ums Eck geschielt war allerdings klar, dass er nur mal kurz pinkeln musste. Danach kam er brav und artig zum Taxi zurückgetorkelt.

Für das, was ich dann getan hab, hatte ich weder einen handfesten Grund, noch eine rechtliche Grundlage. Aber in Anbetracht der ganzen Tour hab ich’s trotzdem getan: Ich hab folgendes gesagt:

„Hey, ist jetzt alles unnötig stressig gewesen und ich will ehrlich sein: Ich find’s cool, dass Du deine Freunde noch heimgebracht hast! Sowas sehe ich definitiv zu selten. Der Rest der Strecke liegt eh auf meinem Heimweg, also mache ich jetzt mal die Uhr aus und wir sind mit den knapp 40€ hier einfach quit, ok?“

Natürlich war das ok. Zumal der Kerl nie versucht hatte, den Preis zu drücken. Der war dankbar, happy und hat noch ein gutes Trinkgeld gegeben. Und für mich wäre die Tour auch mit 3€ mehr irgendwie keinen Fatz besser gewesen. OK, das Karma war dieses Wochenende ein Arschloch und es ging vergleichsweise beschissen weiter. Aber was will ich mich beschweren? Es war immer noch die ungefähr beste Tour, die ich an diesem Abend um diese Zeit hätte kriegen können. Und zudem: DER steigt auch nächstes Jahr wieder ins Taxi. Und ich werde für ihn da sein! 😉

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

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Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Die ungewöhnlichen Touren bei Minusgraden

Nach Mitternacht stelle ich mich gerade gerne mal an den Bahnhof Friedrichsfelde-Ost. Da kann man zweifelsohne auch mal verhungern, andererseits ist es aber auch ein beliebter Umsteigepunkt und somit im Rahmen der Berliner Nahverkehrsverschmandung ein Ort, von wo aus oft überraschend keine Bahn fährt, oder aber erst in 29 Minuten, was bei Temperaturen unter null Grad bisweilen post mortem bedeutet. Andererseits kommen bei dem Wetter dann auch Leute auf die Idee, ein Taxi zu nehmen, die sonst vom Bahnhof aus heimlaufen.

So der Kunde dieses Wochenende, der ganz verschämt angefragt hat, ob ich auch in die Gensinger fahren würde. Und, Ihr kennt mich:

„Selbstverständlich!“

Tatsächlich war die Tour wohl nur etwa 700 Meter lang, das kann man aus den 5,10€ Gesamtpreis gut reverse engineeren, um mal modern zu klingen. Dass das sauviel ist, ist klar. In dem Fall allerdings immer noch zu wenig, denn ich hatte aus dem Umland fast 15 Kilometer Anfahrt zum Bahnhof für die Tour verplempert.

Das Schöne daran ist, dass der Kunde beschlossen hat, die Fahrt wenigstens blogbar zu machen, indem er das seit geraumer Zeit niedrigste Trinkgeld überhaupt gegeben  hat: 5 Cent. Nur zwei solche Touren und ich kann mir einen Würfel Hefe bei Netto holen. Das wird ein Fest! 😀

PS: Ich weiß, dass es unter Kollegen sehr verbreitet ist, ernsthaft über lächerliche Trinkgelder zu meckern. Damit will ich echt nicht anfangen. Ich kann mich wirklich darüber amüsieren, so viel Gelassenheit muss einfach sein.