Rotlicht

Ja, da war es mal wieder, das rote Licht. Ich werde also vermutlich in den folgenden Wochen wieder einen Liebesbrief unseres Polizeipräsidenten bekommen und ich werde diese Freundlichkeit einmal mehr mit Geld belohnen. Mit etwas Glück läuft’s wie immer und der Gegenwert des roten Scheins vom Fahrbahnrand wird ein einzelner roter Schein meinerseits sein. Sicher weiß ich es natürlich erst, wenn der Brief da ist.

Ebensowenig wie ich versuche, diese Erlebnisse häufiger zu erleben, erfüllt mich das jetzt irgendwie mit Gram. Müsste und sollte nicht vorkommen, tut’s aber halt. Müsste jetzt in Ausübung meines Jobs Nummer 4 oder 5 sein, was ich weder besonders vorbildlich noch besonders schlimm finde, muss ich ehrlich sagen. Wir reden ja immerhin auch von achteinhalb Jahren inzwischen.

Abgesehen von einer offensichtlichen Geschwindigkeitsübertretung kann ich mir allenfalls ein bisschen Restmüdigkeit vorwerfen, denn meine letzten Gedanken vor dem Blitz waren ungelogen folgende:

„Ach, sieh mal an: Die Cops. Hier? Was die wohl gerade hier … oh, Moment mal, könnte das nicht … [*BING*]“

Und weil es passt und falls es wer noch nicht gesehen hat: Über das Video eines Blitzers in einer neuen 30er-Zone in Saarbrücken hab ich die Woche auch sehr lachen müssen, ich Schelm. 😉

Was ich mal werden will …

Was ich mal werden will, wenn ich groß bin?

Mal ganz im Ernst: Ich messe seit nunmehr über 15 Jahren über zwei Meter. Der Zug ist abgefahren!

Aber was will ich werden, wenn ich mal erwachsen bin?

Nun, das ist schwieriger. Und weil ich nicht lügen will: Ja, „reich“ und „berühmt“ sind noch nicht ganz vom Tisch, aber mein eigentlicher Favorit ist „schlagfertig“.

Ehrlich: Ich hatte Momente, in denen ich mehr als genug Geld hatte und ebenso solche, in denen ich mir berühmt vorkam.
(Im Ernst: Nicht jeder von uns hatte schon mal eine Doppelseite im Stern, oder?)

Aber weit besser angefühlt haben sich immer die Situationen, in denen ich eine wirklich gute schlagfertige Antwort parat hatte. Und das, ohne dass es dabei immer darum ging, Leute zu brüskieren.

Nehmen wir also das letzte Wochenende. Ich hatte eine Gruppe von Partypeople im Gepäck. Mittelweite Tour, ausgehend von einem mitteldurchschnittlichen Club und ich hatte bis dahin mitteldurchschnittlichen Umsatz. Definitiv kein Ansatz für einen Moment, den man in seinem Tagebuch (oder Blog) erwähnen müsste. Dann aber die Kundschaft:

„Moni soll anfangen!“

„Nein, ich fang nicht an. Sag Julius, er soll anfangen!“

„Deine Mudder fängt an! Lass uns doch den Taxifahrer fragen!“

Ich weiß bis heute nicht, worum es ging. Also womit angefangen werden sollte.  So sehr ich meinen Blog liebe, so sehr lasse ich der Kundschaft gerne ihre Gespräche. Nun aber sollte ich entscheiden, wer – was auch immer – anfängt. Und hier war ich eben mal schlagfertig:

„Ey Leute, keine Ahnung, wer Moni und Julius sind, aber mal im Ernst: Der Trommelschlumpf fängt an!“

Für das folgende Gelächter, den Zuspruch und das Lob hab ich keine Worte. Aber ich hab  wohl die richtige Zielgruppe gehabt und das Trinkgeld war jenseits von Gut und Böse.

Mit einem dummen Spruch für gute Laune sorgen … ich will ehrlich sein: Genau DAS würde ich gerne beruflich machen! Also quasi wenn ich mal groß bin.

Aber wie man sieht: Als Taxifahrer kann man da schon nahe rankommen. 😉

Oh, ein besonderes B!

Wir Taxifahrer fahren Kunden von A nach B. Sicher, beide Punkte haben für uns eine gewisse Bedeutung. Aber so wie beim folgenden Fahrgast?

„Guten Abend, wo darf’s hingehen?“

„Ich will nach …“

„Glaubste nie, Digger!“

Ich gebe zu, die Theorie ihres Freundes hat mich da schon eher überrascht.

„Ich will nach …“

„WIR woll’n nach!“

„Also WIR wollen nach Ahrensfelde.“

Wow. Ein Dorf nordöstlich von Berlin. Von einem Umsteigebahnhof im Nordosten Berlins.

Ich will nicht meckern, ein Zwanni war das durchaus, also keine kurze Strecke. Trotzdem jetzt halt auch nix, was mir große Verzweiflungsfurchen in die Stirn schrieb.

„Und Digga, und Digga, geil, wa?“

„Was jetzt?“

„Na! Nich‘ Berlin Digga, wo Du doch Berlin machst, Digga!“

OK, mal im Ernst: Vielleicht habe ich es übertrieben damit, in all den Jahren von GNIT immer zu erzählen, wie zum Beispiel die Taxitarife im Umland andere sein können oder dass wir nur in unserer Stadt/in unserem Kreis eine Beförderungspflicht haben. Aber ganz im Ernst, lieber aufgedrehter Ahrensfelder: Von einem Außenbezirk in ein Dorf zu fahren, ist nicht ganz so besonders, wie Du glaubst. Das mit der Stadtgrenze ist keine Taxifahrer-Magie, sondern allenfalls hier und dort eine Verwaltungssache, die uns nicht per se irgendwie erstarren lässt.

Ach, und by the way: Danke für die lukrative Tour! 😀

Nicht als einziger mitgedacht

Manchmal gerät man als Taxifahrer mitten ins sehr aufregende Leben seiner Kundschaft und ist darauf nur wenig vorbereitet. In diesem Fall war ich zum Beispiel von einer netten Tour zum Potsdamer Platz zurück zum Ostbahnhof unterwegs, als ich rangewunken wurde. Wohin es gehen sollte?

„Kinderklinik, kennen Sie? Westend?“

Jein. Tatsächlich müsste das Klinikum Westend in meinem Ortskundekatalog vor bald 10 Jahren aufgetaucht sein, seitdem ist es in meinem Gehirn allenfalls würdevoll verblasst. Fluch und Segen einer 900km²-Stadt: Wir haben hier zwar alles, aber es gibt halt auch niemanden, der über alles einen Überblick hat. Außer Google natürlich.

Allein der Stadtteil war entfernt genug, um einfach blitzschnell losfahren zu können und unterwegs die wichtigsten Infos (wie z.B. von welcher Seite aus man reinfahren kann/soll/muss) unterwegs an Ampeln ausfindig zu machen.

Und mir war sehr  unwohl bei der Sache, denn die „kleine“ Patientin (vielleicht 11 Jahre) zeigte zunächst genau die Symptome, die in meiner Familie beinahe mal für ein spontanes Ableben gesorgt haben: Schlimme Bauchschmerzen, nicht nur einfach „ein Aua“, irgendwas außerhalb der Komfort-Zone. Und  ja, auch beim mir bekannten Fall wurde das als „Hysterie“ und „Übertreibung“ abgetan, am Ende war’s halt ein akuter Blinddarmdurchbruch und der Grat zwischen Leben und Tod war eine Frage von Stunden. Ich weiß, dass Ärzte zu oft mit unbegründeter Panik* zu tun haben, aber seit dieser Erfahrung bin ich auch der Meinung, dass eine schnelle Meldung nur halb so viel Schaden anrichtet, wie eine unterlassene. Dass Defizite bei der ärztlichen Versorgung existieren, ist halt eben nur eine Seite der Medaille und weder den Patienten noch den Ärzten anzulasten.

Ich war also bei der Sache auch auf 180 und am Ende sehr froh, dass das Klinikum Westend mit seinen beachtlichen Ausmaßen dennoch mal jemanden zu Gast hatte, der über die Welt nachgedacht hat und die nicht eben leichte Zufahrt zur Notaufnahme mit einer Markierung auf der Straße markiert hat. Eine durchgängige rote Linie nebst Wegweisern, ein Garant für die schnelle Ankunft. I like.

Ich würde nach wie vor gerne sagen, dass wir Taxifahrer das auch wissen können sollten, aber wir reden hier halt nicht von der einen Kurklinik im Landkreis, sondern von einem Krankenhaus in einer Metropole. Und wie es schon allgemein bei Stadtteilen der Fall ist: Die einen kennt man besser, die anderen eher weniger.

Am Ende der roten Linie war alles gut. Mutter und Tochter  haben sich bedankt und ich hatte eine weitere sehr erfolgreiche Fahrt abgeschlossen. Und mal nebenbei: Ich bin auch immer ein Freund von weniger „Schilderwald“, von weniger Regulierung. Aber manchmal merkt man dann doch, wie einem sowas den Arsch retten kann …

*Hier eine sehr interessante Erkenntnis der Mutter: Ein Arzt soll auf ihre Bedenken hin, hysterisch zu erscheinen, gesagt haben:
„Ich liebe hysterische Mütter! Ganz ehrlich! Das ist super! Die kommen nie zu spät!“

Sven, sein Handy und die Polizei

Obwohl ich eigentlich schon wieder grünes Licht seitens der Ampel hatte, hielt ich an. Ein Winker. Quasi. Denn es war ein Polizist in voller Ausrüstung und als er mir erklärte, was sein Anliegen war, war klar, dass es nur so mittel normal war:

„Hey, wir haben hier auf der Mittelinsel einen Typen, der ziemlich betrunken ist. Der ist sauber, hat Geld dabei, die Sanitäter wollten ihn nicht mitnehmen. Der muss nach Reinickendorf. Würdest Du den mitnehmen?“

Nach den üblichen 0,25 Sekunden Bedenkzeit hab ich zugestimmt. Zweifelsohne war das jetzt nicht das, was mir gerade gut gepasst hätte, denn die Stadt war voll mit Kundschaft. Aber ich stehe nunmal dazu, auch gerade die schwierigen Touren wegzurocken.

„Na gut, krieg ich hin.“

„Dann fahr‘ mal hinter unseren Wagen.“

Ich wurde trotz nun roter Ampel eingewiesen, Spezialauftrag für Geheimagenten quasi. Ich hab mich gefühlt wichtig auf der Kreuzung positioniert, weit ordnungswidriger als Tempo 80 in einer 30er-Zone. Aber ich war halt wichtig. Der Kunde, auch von den Beamten nur beim Vornamen genannt, erwies sich als eigentlich harmlos. Völlig besoffen, natürlich, aber in sich selbst ruhend. Zunächst.

Einer der Beamten hatte seinen Geldbeutel in der Hand, reichte mir einen Fuffi daraus und fügte hinzu, dass ich ihm den Rest zurückgeben sollte.

„Keine Sorge, ich wollte hier kein krummes Ding abziehen!“

„Ach ja, hier …“

Der Polizist zeigte mir den Personalausweis:

„Der muss in die XYZ-Straße, quasi beim Rathaus.“

„Danke, aber das kläre ich gleich mit ihm!“

„Ach, der wird Dir nicht mehr viel sagen …“

Ich verstehe den Einwand, aber Polizei hin oder her: Wenn da wer in meinem Taxi sitzt, dann gilt für mich das Wort des Kunden. Für Entführungen sind andere Leute zuständig. Ich will nicht anzweifeln, dass es gut wäre, einen volltrunkenen Sven heimzubringen, aber mir fehlt jegliche Handhabe, ihn dazu zu zwingen.

Nichtsdestotrotz hatte ich den Fuffi von Sven nun und der hatte halt ganz andere Pläne, als ins Taxi zu steigen. Er wollte sein Handy.

Ich glaubte den Cops, dass sie es nicht hatten, nicht finden konnten und dass es vermutlich zuhause war, aber ich war weiter denn je entfernt davon, hier die Ansagen zu machen. Sven wehrte sich dagegen, in mein Auto eingeladen zu werden, schrie nach seinem Handy und am Ende kam halt heraus, dass das doch keine Tour für mich werden würde. Einfach weil er nicht wahrhaben wollte, dass die Beamten im sagten, dass sie sein Telefon nicht genommen hätten oder auch nur hätten finden können.

„Na gut, wenn er nicht einsteigen will …“,

meinte eine Polizistin.

„Also nehmt Ihr ihn mit?“,

fragte ich ebenso duzend in die Runde.

„Ja, geht wohl nicht anders …“

wurde mir mitgeteilt.

So gerne ich die Fahrt gemacht hätte und so sehr ich glaube, dass Sven sich damit einen Gefallen getan hätte: Ich war froh bis geradezu überrascht, wie nett die Beamten waren, obwohl er sich wie das letzte Arschloch aufgeführt hat und oft bedenklich nahe an der Grenze zum gewalttätigen Widerstand gekratzt hat. Hätte ich als Demonstrant einmal soviel Nettigkeit von der Staatsgewalt erfahren, würde ich sie wohl emotional mehr würdigen können.

Nachdem klar war, dass die Tour ausfällt, hab ich den Beamten, der gerade am wenigsten mit der Inschachhaltung von Sven beschäftigt war, noch kurz darauf hingewiesen, dass da noch eine Kleinigkeit offen wäre:

„DER ist dann wohl auch nicht meiner …“

Und hab den Fuffi weitergereicht.

„Oh ja, stimmt ja!“

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass Sven gut heimgekommen ist, dort sein Handy wiedergefunden hat und zudem noch im Besitz seines Fünfzigers ist. Falls nicht, kann ich nur anmerken, dass ich als Taxifahrer wirklich alles dafür getan habe, dass dem so ist.

Guter Auftakt

Es gibt so Tage, da trudelt man durch die Zeit nach dem Aufstehen, erledigt noch dies und das, macht und tut und am Ende stellt man fest, dass man eigentlich weit früher bei der Arbeit sein wollte. Zumindest passiert mir sowas manchmal und gestern Abend war es auch so.

Letztendlich war es schon fast 22 Uhr, als ich ins Auto gestiegen bin und ich habe es nicht bereut. Denn zumindest das späte Loskommen war nach der ersten Kundin gerettet. Dass ich schon in Marzahn rangewunken werde, ist selten genug. Weitaus seltener (um nicht zu sagen einmal pro Jahrzehnt) ist es eine gut gelaunte Kundin, die als bescheidenes Ziel eine Straße in Tempelhof angibt.

Das wäre ein sehr guter Start gewesen. Hervorragend wurde es dann, als wir just von den letzten Ausläufern des Zuges der Liebe überrascht wurden, den ich schon für beendet hielt, woraufhin wir gleich zweier Sperrungen wegen einen grotesken 5€-Umweg fahren mussten. Geradezu abenteuerlich wurde es bei einem Zwischenstopp bereits in Tempelhof, bei der uns der „etwas“ betrunkene Freund einen weiteren Fünfer auf dem Taxameter bescherte, weil er uns vor seiner Haustüre nicht gefunden hat. So stand ich nach der ersten Fahrt mit 48€ auf der Uhr mitten in der Stadt.

Perfekt wurde es dann, als ich von der Kneipe, wo ich die beiden abgeladen hatte, eine Runde drehte, um Richtung Mitte wegzukommen. Denn kaum hatte ich meinen einminütigen Schlenker durch zwei Kopfsteinpflastergassen beendet, winkten mich vor der Kneipe die beiden von eben wieder ran und ließen sich dann doch nach Hause kutschieren. Nach Lankwitz, nochmal ein Zehner. So dürfte das ruhig immer anfangen, wenn ich mal spät dran bin. 🙂

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

Abonniert doch den RSS-Feed von GNIT. Mehr von Sash gibt es außerdem bei Facebook und bei Twitter.

Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Hohendönerhausen, Trinkgeld und das große Ganze

Für all die Leute mit fixem Monatslohn mag es manchmal seltsam erscheinen, wieso wir Taxifahrer uns über eine lange Tour freuen. Aber so ist das halt. Und mal ganz im Ernst: Ich habe ja auch Mitleid mit der Schuhverkäuferin, der ich erst einmal mitteile, dass sie ihr Mainstream-Programm nun mal niederlegen kann und mir die 50+-Abteilung zeigen soll.

Aber nein, schwierig war der Fahrgast nicht. Er war mir altersmäßig ein paar Jahre voraus und seines Zeichens Koch. Ein Berufsstand, vor dem ich hehren Respekt hege. Und das eines ehemaligen Mitbewohners wegen, den ich zwar eigentlich gerne vergessen würde, der mir den Job aber dennoch nahegebracht hat. Solltest Du weiter mitlesen, Ralf: Ich respektiere deine Arbeit mehr denn je!

Mein Kunde jedenfalls war fertig. Klassische 15-Stunden-Schicht, die nächsten 33 Stunden frei, immerhin.

Er stellte in Aussicht, vielleicht „nur“ mit Karte zahlen zu können, lotste mich dann aber doch erst an eine Bank, dann an einen Dönerladen und zuletzt vor seinem Ziel an einen Späti. Doch noch ein paar Bier, der Kollege hatte sich eben erst wachgemeldet.

Die Zwischenstopps fraßen Zeit und damit am Ende auch Geld. Ich  bin ein netter Mensch, aber während meiner Arbeitszeit läuft die Uhr weiter, so ist das halt.

Ich habe nicht ein Gegenwort gehört. Nicht mal im Ansatz.

„Schön, das Du mich heimbringst!“

„Nett, dass Du wartest!“

„Geil, dass Du da warst!“

„Fett, dass Du dir den Stress mit mir gibst!“

Ja, ich hab nur meinen Job gemacht. So wie er die 15 Stunden zuvor. Aber ich hätte auch Trinkgeld gegeben, auch einen Gruß an die Küche ausgrichtet, seine Arbeit auch wertgeschätzt. „Was auch sonst?“, denke ich mir bisweilen. Und stelle dann fest, dass das leider immer noch viel zu selten der Fall ist.

Ja, vielleicht ist es absurd, dass ich das gute Trinkeld dieser Tour am Ende jemandem zukommen lasse, der mich z.B. bei meinem nächsten Restaurantbesuch nett bedient und der es dann wieder einem anderen Taxifahrer zukommen lässt. Oder noch mehr. dass irgend ein Arschloch die Kette am Ende durchbricht. Vielleicht ist das ein finanziell betrachtet sinnloser Kreislauf, ich will das nicht ausschließen.
Aber erst einmal fühlt es sich gut an.

Für Menschen außerhalb des Dienstleistungsgewerbes mag dieser Gedanke noch fremder erscheinen, aber ich möchte das hier einmal aussprechen: Ja, wo euer Trinkgeld am Ende landet, wisst Ihr nicht. Vielleicht beim Kellner, vielleicht beim Koch, vielleicht beim Taxifahrer des Kochs oder dem Koch des Taxifahrers. Am Ende aber immer bei irgendwem, der es eingepreist hat oder einpreisen musste.

Also bitte …