Mission accomplished!

Gerade erreichte mich eine Mail aus meiner alten Heimat. Die Stuttgarter Zeitung hat 7 Blogs vorgestellt, darunter auch GNIT. Das freut mich natürlich ungemein und es ist schon eine sonderbare Ironie der Geschichte, dass wir es damals mit unseren WG-Partys nicht geschafft haben und ich erst nach Berlin ziehen und Taxifahrer werden musste, um in der heimatlichen Presse erwähnt zu werden. 😉

Außerdem freut mich, dass die Journalistin Nora Stöhr es geschafft hat – sogar ohne mich extra kontaktieren zu müssen – einen sachlich fehlerfreien Text über GNIT zu schreiben. Leider keine Selbstverständlichkeit.

Hiermit sei ein Gruß und ein Dank in die Heimat entsandt!

PS:
Ich bin die nächsten drei Tage weg und werde wohl nicht mehr dazu kommen, noch Texte vorzubereiten. Lest zur Abwechslung doch mal die Blogs aus meiner Blogroll oder pinkelt die GNIT-Adresse irgendwo in den Schnee. Wir hören uns am Dienstag wieder.
Oder folgt mir bei Twitter, da ist eigentlich nie komplett Sendepause.

Kommen wir nun zu etwas völlig anderem …

Bisher wollte mir keine der verbleibenden Taxistories für meine freien anderthalb Wochen so wirklich flüssig aus der (natürlich nur noch metaphorischen) Feder fließen. Glücklicherweise bin ich ja nicht der einzige, der im Internet schreibt oder sonstwas vergleichbares macht. Heute möchte ich das Themenspektrum deswegen mit einem Link zu einem Video erweitern.

Ich hätte es direkt via Youtube einbinden können, aber ich verlinke es hier gerne in Form des Blogeintrags von Will Sagen. Er hat als Blogger, treuer Leser und gelegentlicher Kommentator von GNIT auch mal ein bisschen Aufmerksamkeit verdient. 🙂
Außerdem hat er sich schon die Mühe gemacht, bezüglich des Videos gute Zeitmarken für all jene zu nennen, die keine halbe Stunde entbehren können.

Das Video selbst ist ein Vortrag von Zukunfts- und Trendforscher Lars Thomsen und dieser erklärt darin, weswegen er dem herkömmlichen Verbrennungsmotor im Auto „nur noch“ 10 Jahre gibt. Das betrifft zwar nicht nur das Taxigewerbe, ist aber hochspannend. Ich verlinke den Vortrag deswegen, weil ich ihn persönlich sehr unterhaltsam fand und er zudem einige Fakten enthielt, die mir bis dato entgangen waren. Außerdem ist er (trotz einiger Verhaspler) äußerst eloquent gehalten.

Selbst wenn man die Meinung Thomsens nicht teilt, sollte man seinen Beitrag auch gerade wegen der vielen Allgemeinplätze dennoch mal anschauen.

Taxitarife in Berlin steigen

So, nun ist es mal wieder so weit: Die Taxitarife in Berlin werden erhöht. Der Senat hat heute in einer Pressemitteilung verkündet, eine entsprechende Verordnung erlassen zu haben. Die Erhöhung des Tarifs betrifft nur den Einstiegspreis, sowie den Preis für die ersten sieben Kilometer. Der Preis für die nachfolgenden Kilometer oder auch die Pauschale für die Kurzstrecke bleiben unangetastet.

Hier mal kurz als Übersicht:

Einstiegspreis: 3,40 € statt bisher 3,20 €.

Kilometer 1 – 7: 1,79  € statt bisher 1,65 €.

Kilometer 7 – ?: Ungeändert 1,28 €.

Kurzstrecke: Ungeändert 4,00 €.

In Kraft treten wird das Ganze am 14. Tag nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt, dessen nächste Publikation mir jedoch unbekannt ist. Falls jemand dazu was sagen kann, ändere ich das hier gerne in ein Datum.

Ein bisschen was dazu zu sagen hab ich natürlich.

Zunächst mal: Dass die Tarife mal wieder steigen, ist nicht per se falsch. Die letzte Erhöhung fand am 1. Juli 2009 statt, das ist eine ganze Weile her, da ist ein Inflationsausgleich durchaus mal drin. Wer nachrechnet, wird zudem feststellen, dass eine Taxifahrt damit maximal 1,20 € teurer werden kann. Das sollte im Normalfall kein Problem sein.

Interessant ist meines Erachtens nach dennoch diese Art der Erhöhung (nur für die ersten Kilometer). Natürlich deckt das einen Großteil der Touren ab. Die Durchschnittstour liegt immer noch irgendwo um 11 – 12 €, ausgenommen von einer Steigerung sind also vor allem deutlich überdurchschnittliche Fahrten. Dennoch wird sie mit den gestiegenen Kosten im Taxigewerbe begründet.
Wie gesagt: Die Kosten sind natürlich gestiegen, logisch. Aber dass die Tarife für die längeren Fahrten oder die Kurzstrecke gleich gelassen wurden, lässt mich vermuten, dass wir doch eigentlich genug verdienen, so lange wir fahren und der Tarif eigentlich nicht unser Hauptproblem ist. Nach wie vor haben wir zu wenig Kundschaft oder zu viele Taxen. Je nachdem, wie man lieber argumentiert. Das dummerweise wird sich nicht ändern. Im Gegenteil: Tariferhöhungen sorgen immer dafür, dass wir ein paar Fahrten verlieren und dass die Zahl der Neukonzessionen steigt. Gerade im Hinblick auf einen kommenden Mindestlohn ist doch zu bemängeln, dass eine Tariferhöhung wie immer die einzige Stellschraube ist, deren Bedienung man sich im Gewerbe zutraut.

Jetzt neu: Sash mit … äh, im Stern!

Moin, liebe Leser!

Inzwischen ist es sicher etwas in Vergessenheit geraten bei Euch, aber ich hatte letztes Jahr (als noch T-Shirt-Wetter war) ein Interview mit zwei sehr netten Journalisten des Sterns. Und seit heute steht nun nach langer Verzögerung die Ausgabe im Regal, in der das Interview abgedruckt ist. Das ist keine Aufforderung, die Zeitschrift zu kaufen. Für Euch, die Ihr hier schon (teilweise ewig) lest, steht nix groß neues drin. Aber in Anbetracht dessen, dass sicher ein paar neue Besucher bei GNIT vorbeischneien, gibt es heute keine Geschichte, sondern ein paar Links zu alten Texten.

Außerdem ist das ein guter Anlass, mal wieder Werbung für mein eBook zu machen, das auf angeblich recht unterhaltsame Weise erzählt, wie ich eigentlich zum Taxifahren gekommen bin. Hier kann man es bei Amazon kaufen. (Presse- und Rezensionsexemplare gibt es auf Anfrage via Mail wie bislang auch kostenlos)

Kommen wir nun zu den Links. Was Neulinge über mich oder das Taxifahren wissen wollen, erfahren sie natürlich aus dem Text über mich und den FAQ. Einen schönen Übersichtstext zu besonders lesenswerten Texten hab ich schon mal geschrieben, aber ich möchte die ein oder andere Perle hier doch noch einmal händisch einfügen. Schließlich sind es ja doch einige interessante Texte geworden mit der Zeit. Warum das an Silvester mit den Taxen schwierig ist, hab ich geschrieben, aber auch, dass wir Taxifahrer immer noch wenig verdienen und den Mindestlohn ziemlich herbeisehnen. Und die Fahrgäste erst! Betrunkene Frauen, die mit Bonbons zahlen wollen; Kinder, die im Urlaub Haie treffen werden und Jugendliche, die ihre Geschlechtsorgane für mutierte Monster halten. Prostituierte, die in Naturalien zahlen wollen; vergiftete Rentner und verwirrte Obdachlose (Text in mehreren Teilen). Darüber hinaus hatte ich den Nahostkonflikt live im Auto und einen Artikel darüber geschrieben, wie man sich ein Taxi heranwinkt. Letzterer ist so ironisch, dass er schon von Journalisten missverstanden wurde. Wie man sieht: es gibt einiges zu lesen hier. Und Ihr ganz unerschrockenen Leser habt seit jeher das Feld von hinten aufgerollt und seid mit dem eigentlich nicht wirklich guten ersten Artikel gestartet. Aber vorsicht: Ab da sind es weit über 2.000 Texte!

Ich freue mir heute einfach mal ’nen Keks in Anbetracht der hoffentlich zahlreichen neuen Leser und verbleibe mit dem Hinweis, dass es morgen ganz normal weiter geht. Ein bisschen Ausnahmezustand heute ist hoffentlich ok. 🙂

Liebe Grüße an alle alten und natürlich auch an alle neuen Leser!

Sash

Gegen die MyTaxi-„Fairmittlungsgebühr“?

Es raschelt mal wieder laut im Blätterwald des Taxigewerbes. Der Grund ist recht einfach: Die Anbieter der App MyTaxi ändern ihr Preismodell. Bislang verlangten sie eine Pauschale von 79 Cent pro vermittelter Tour, zukünftig sollen die Fahrer selbst einen Prozentsatz angeben können. Ursprünglich 3 bis 30%, inzwischen scheint MyTaxi auf 3 bis 15% zurückgerudert zu sein. Wie viel ein Fahrer abzugeben bereit ist, soll Einfluss auf die Vergabe von Fahrten haben.

So weit, so ui. Der Aufschrei der Branche ist groß. „Abzocke!“ wird gerufen, die „Geldgeilheit“ des Unternehmens wird kritisiert und es wird vorausgesagt, dass das letztlich in einem Preiskampf der Taxifahrer enden wird und die Kunden benachteiligt werden, weil sie nicht mehr das nächste Taxi bekommen, sondern den Fahrer, der am meisten zahlt. Selbst eine Petition wurde gestartet, um MyTaxi zum Einlenken zu bewegen, sprich: es so zu lassen wie bisher.

Klingt soweit ganz logisch, oder?

Um ehrlich zu sein: Finde ich nicht.

Sicher, es ist eine große Änderung, die MyTaxi da plant – und außerdem glaube ich, dass sie das nicht sonderlich clever angegangen haben. Diese Panikwelle und dieser Aktionismus, der jetzt durch die Branche geht und den man bei anderen wichtigen Themen vermisst, ist aus meiner Sicht aber auch ziemlich bekloppt.

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Ja, MyTaxi will Geld verdienen. Ich bin selbst ein großer Freund von sozialem Engagement, aber MyTaxi war auch als es zur Einführung von all jenen gelobt wurde, die es jetzt kritisieren, kommerziell ausgerichtet. Sie verdienen ihr Geld, indem sie Taxifahrten vermitteln, ebenso wie das andere auch tun. Im Übrigen auch unsere Funkzentralen. Natürlich ist das kapitalistisch. Wie unser Verhalten und das unserer Chefs auch. Also ich fahre auch Taxi, um Geld zu verdienen. Ihr nicht?

Zockt MyTaxi uns ab? Ich würde sagen: Nein. Es ist ein neuer Anbieter von Vermittlungen, der jetzt seine Preise ändert. Abgesehen davon, dass diese neuen Preise hier und da gar nicht höher sein werden, kann man als Fahrer heute wie morgen entscheiden, ob einem dieser Dienst das wert ist. Und, mit Verlaub: Wer jetzt rumflennt, weil sie ja so eine große Marktmacht haben, der soll sich mal an die Zeit vor 3 Jahren erinnern. Da hatten die Funkzentralen viel mehr Marktmacht, nämlich quasi ein Monopol (in manchen Städten nicht nur quasi). Und bei denen war die Entscheidung, sie zu nutzen oder nicht viel komplizierter. Inklusive teurer Geräteeinbauten und all dem Schmu, der klaglos hingenommen wurde.

Zu guter Letzt aber der wirklich fast schon lustige Punkt: Das „Gegeneinander ausspielen“ der Taxifahrer, das bislang quasi das Hauptargument ist: „Wenn man nur so Aufträge bekommt, müssen ja alle auf 15% stellen!“ und noch besser: „Das ist ja ein Nachteil für den Kunden, wenn er nicht das nächste Taxi kriegt!“

Mal ganz ehrlich, liebe geschätzte Kollegenschaft: Auf welchem Planeten seid Ihr bisher Taxi gefahren?

Daran, dass wir uns selbst ausbeuten, ist jetzt MyTaxi schuld? Das ist interessant. Ein Euro mehr an eine Fahrtvermittlung ist jetzt ein riesiges Problem – aber an 10 Stunden Arbeitszeit nochmal zwei ranhängen, weil man den Umsatz noch braucht, den sonst der Kollege der nächsten Schicht gemacht hätte, ist normal? Ein teureres Auto kaufen, um mehr oder bessere Fahrten zu bekommen, ist normal – bei MyTaxi 2% mehr zu zahlen nicht? Sich bei der Funkzentrale anzumelden, die mehr Fahrten im eigenen Gebiet anbietet, ist normal – bei einer App mehr zu zahlen, um mehr Aufträge zu bekommen nicht?

Ich weiß nicht, wo Ihr diese Fairness und Gleichheit, die Euch MyTaxi jetzt angeblich nimmt, bislang hattet. Natürlich versuchen wir unsere Konkurrenz zueinander in zivile Bahnen zu lenken, aber wir fechten diesen Kampf seit Jahr und Tag mit Geld aus. Oft verdeckt in Form von Arbeitszeit und Funk- oder Unternehmenszugehörigkeit, dennoch läuft es darauf hinaus.

Und die Kunden, die „jetzt nicht mehr das nächste Taxi kriegen“?

Das ist genau der selbe Selbstbetrug! Rufe ich mir nachts beim Innungsfunk ein Taxi, kommt wahrscheinlich ein Kollege aus, sagen wir mal Lichtenberg, hergefahren. Vom Bärchenfunk aber steht einer nur 300 Meter entfernt am Eastgate. Der wird ebenso total unfair übergangen, weil er bei der „falschen“ Zentrale ist. Und das passiert zigtausendfach täglich. Auch sprechen die Funkzentralen zuerst die Taxistände an, selbst wenn gerade drei freie Taxen vor meinem Haus hin- und herfahren. Beim Digitalfunk wiederum entscheidet die Anwesenheitszeit im Sektor und keineswegs die wirkliche Nähe zum Kunden über die Vermittlung einer Fahrt. Außerhalb Berlins ist das noch viel auffälliger: Vielerorts vermitteln die Unternehmen jeweils ihre eigenen Taxen, da interessiert es kein Schwein, dass die Konkurrenz direkt ums Eck steht und der eigene Fahrer noch eine halbe Stunde braucht, weil er derzeit noch eine andere Tour fährt. Das ist nicht immer schön, aber sicher nicht der Untergang des Abendlandes, wenn es seit 50 Jahren funktioniert.

Ich will damit nicht sagen, dass ich es schön fände, wenn aus all dem eine Preiserhöhung bei MyTaxi resultieren sollte. Und da kann man meinetwegen dagegen sein, wir brauchen schließlich alle unsere Kohle. Aber dann doch mit stichhaltigen Argumenten.

Überhaupt: Preiserhöhung! Habt Ihr mal ausgerechnet, was das neue Modell für die unliebsamen 5€-Touren bedeutet? Stimmt, die sind automatisch immer billiger als bislang. Und wo bitte ist es unfair, dass z.B. ein Fahrer, der auf eine Anbindung an eine Funkzentrale verzichtet und (finanziell gesehen) enger mit MyTaxi kooperiert, mehr abgibt als ein Fahrer, der mit Doppelfunk im Auto für ein zwei zusätzliche Fahrten im Monat nur noch 3% entbehren will? Und entspricht es nicht tatsächlich viel mehr der Lebensrealität von uns Taxifahrern, dass uns eine Fahrt Montag nachts in Hellersdorf viel mehr wert ist als eine an Silvester um 2 Uhr in Mitte?
In Gegenden, in denen das Taxigewerbe noch nicht so komplett an die Wand gefahren ist wie in Berlin, ist es zudem sehr wahrscheinlich, dass sich die Prozente, die für MyTaxi gezahlt werden, je nach Auftragslage einpendeln werden und damit tatsächlich fairer werden als pauschale 79 Cent.

Gegenargumente gegen oben gesagtes vermisse ich bei all den Boykottaufrufen und Heulereien gerade.

Disclaimer: Gelegentlich nutze ich MyTaxi auch und Google blendet manchmal zufällig MyTaxi-Werbung oben in der Seitenleiste ein. Mehr hab ich mit dem Unternehmen nicht am Hut.

Taxi-Betrüger vor Gericht

Mehrere Leser und mein News-Ticker haben es ausgespuckt: Derzeit steht einer der mutmaßlichen dreisten Abzocker von Tegel vor Gericht. Karge Tageseinnahmen wie seine Kollegen wird er wohl kaum zu befürchten gehabt haben, denn seine Preise pro Tour waren eher so das, was bei mir als Schicht- oder gar Wocheneinnahme läuft.

Sollten sie den richtigen erwischt haben, freue ich mich natürlich. Er – und offenbar ja auch noch ein paar andere „Kollegen“ – haben ja eine ganze Weile lang für negative Presse für uns Taxifahrer gesorgt. Auf der anderen Seite muss man sich auch mal anschauen, wie krass dieser Fall wirklich ist. Da geht es nicht mehr um einen Taxifahrer, der mal Fahrgäste abgezockt hat, sondern um einen Abzocker, der zufällig ein Taxi zur Verfügung hatte. Der Kerl hätte es wahrscheinlich auch an einer Supermarktkasse zum Spezialfall geschafft.

Wer noch ein paar aufregende Grammatikfehler entdecken will, sei auf den Artikel des Tagesspiegels eingeladen.

(Nachtrag: Ui, inzwischen ist wohl das meiste korrigiert.)

Googles Reise in die Vergangenheit

Gestern abend wurde ich bei Twitter über mehrere Leute darauf aufmerksam und Aro war auch schneller, da ich heute Nacht arbeiten war. Egal, wenn schon mal der Berliner Stadtplan im Gespräch ist, kann GNIT nicht außen vor bleiben.

Darum geht’s:

Mit Google 80 Jahre zurück. Quelle: Google Maps, eigener Screenshot

Mit Google 80 Jahre zurück. Quelle: Google Maps, eigener Screenshot (9.1.2014, 18.40 Uhr)

Aus mir leider nicht näher bekanntem Grund wurde auf der Karte von Google Maps ein Teil des nördlichen Theodor-Heuss-Platzes als Adolf-Hitler-Platz bezeichnet und ist als solcher auch über die Suchfunktion zumindest gestern noch auffindbar gewesen. Inzwischen ist das wohl gefixt. So richtig grundfalsch ist das alles zwar allenfalls zeitlich – denn während der Nazi-Zeit hieß der Platz tatsächlich so – aber ein wenig erstaunt darf man dann doch sein. Im Allgemeinen sind nach Hitler benannte Straßen und Plätze in Deutschland doch eher selten geworden seit den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts.

Das ist dann der Punkt, der uns wenigstens ein bisschen zum Taxi zurück bringt: Deswegen ist es gefährlich, einfach so nur mit einem x-beliebigen Stadtplan auf die Ortskundeprüfung in Berlin zu lernen. Denn auch die enthalten Fehler. Nicht immer gleich Hitler, aber ich bin damals auch wegen weniger durch die Prüfung gefallen. 😉