Haubentaucher 3 (oder so)

Irgendwie wird gerade seit ein paar Tagen das Anti-Spam-Plugin übermütig 🙁

Dementsprechend gilt dasselbe wie drüben bei Sashs Blog derzeit: Sagt mir bitte im Zweifelsfall Bescheid! Ich hab jetzt ein paar Kommentare eigenhändig rausgeholt. Das Plugin sollte eigentlich lernfähig sein, sodass das kein zweites Mal passiert. Sorry jedenfalls, falls es deswegen mal ein Weilchen dauert, bis ich einen Kommentar freischalten kann…

Unter der Haube (2)

Neues Design! Jubel Jubel Freu Freu!

So, wie üblich nach dem Schrauben gibt es gute und schlechte Nachrichten. Die Gute ist zweifelsohne, dass keine Teile übriggeblieben sind und das Design sich relativ problemos so hat gestalten lassen, wie uns das unser Testblog schon hat vermuten lassen 😉

Aber natürlich ist noch nicht alles perfekt und einiges muss in den nächsten Tagen (oder Wochen, wer weiss schon?) noch angepasst werden.

Die Verlinkung zu den letzten (nächsten) Texten auf den Artikelseiten fehlt noch. Ob ich an der neuen Textdarstellung (die Absätze sind wesentlich kleiner geworden) etwas ändern werde, weiss ich noch nicht. Da muss ich mal sehen, ob mir das nicht sogar besser gefällt so. Noch offen ist auch die endgültige Gestaltung der Links im Menü. Ich finde es so eigentlich ganz nett, aber man erkennt sie halt nicht 🙂

Was noch kommen wird ist zum einen ein Werbebanner in der Seitenleiste und dort gibt es auch noch ein paar kleinere Details zu ändern. Z.B. wird die Suche ja gerade „zentriert“ angezeigt. Die Seitenleiste ist definitiv das größte Sorgenkind derzeit.

Was uns ebenso beschäftigt, ist: Wir haben hier bei uns ein paar Javascript-Bugs. Ob die bei anderen auch auftreten, weiss ich nicht. So wird hier ständig ein nicht dorthingehöriger Link unter der Facebook-Box angezeigt und im lustigsten Fall wurde statt der Like-Box der Flattr-Button in dieser Größe angezeigt. Da müssen wir schauen, ob und wie wir das in den Griff kriegen. Falls jemand irgendwelche Bugs findet oder sogar Lösungsvorschläge hat: Immer her damit! 😀

(genau deswegen bleibt der Beitrag hier auch gerade oben angepinnt)

Ansonsten hoffe ich, dass es allgemein Gefallen findet, wie die Seite jetzt aussieht. Ein wenig breiter, nicht mehr so vom Header dominiert und nach wie vor übersichtlich. Ich denke, auch wenn es anders ist, kann man sich damit anfreunden. Ansonsten schreibe ich natürlich wie bisher auch weiter.

Grüße aus dem Maschinenraum an euch alle!

Unter der Haube

So, da mich heute mein Magen ziemlich ärgert und ich sowieso zu Hause bin, halte ich das für einen guten Zeitpunkt, mal einen Blick in den Maschinenraum bei GNIT zu werfen. Das an sich zwar gut aussehende aber leider nur sehr sehr bedingt anpassungsfähige WordPress-Theme Twenty Ten wird ausgetauscht und gegen ein etwas modifizierbareres ersetzt. Irgendwann im Laufe des heutigen Abends. Erfahrungsgemäß gibt es bei so einem Theme-Wechsel aber hinterher immer noch Massen an Dingen einzustellen und zurechtzubiegen, sodass es sein kann, das GNIT zwischenzeitlich nicht gerade in neuem Glanz erstrahlt, sondern eher etwas gurkig aussieht.

Ich denke, lesen wird man die meiste Zeit können, über die Optik sollte man sich aber nicht vor morgen früh beschweren 😉

Eine Kleinigkeit haben wir schon in den letzten Tagen hingekriegt: Der Flattr-Button im Feed scheint jetzt zu funktionieren.

So wie ich das aus der Vergangenheit kenne, werde ich nebenbei zu nicht viel kommen. Aber kommentieren dürft ihr natürlich trotzdem. Ich bin ja schon ständig am Bildschirm 😀

1000!

Dies ist in diesem Blog der eintausendste Artikel.

Ein bisschen willkürlich ist die Zahl, hat die Taxibloggerei doch eher mit sashs-blog.de angefangen – aber verdammte Scheiße, egal!

1000 Artikel hab ich in zweieinhalb Jahren übers Taxifahren geschrieben. Von den schönen Seiten und den nicht so schönen. Über verschiedenste Kunden, die Widrigkeiten des Jobs und noch einiges mehr. Mal große ausufernde Stories, mal kleine Schnipsel aus der Medienwelt, die ich nur aufgeschnappt habe. Und irgendwie hab ich immer noch nicht die Befürchtung, dass mir mal die Themen ausgehen. Sicher wiederholen sich Dinge manchmal mit der Zeit, aber es passiert so viel da draussen, dass ausgerechnet das Bloggen über den bescheidenen Teil „Arbeit“ in meinem Leben langsam aber sicher zu einer Art Zweitjob wird.

In Anbetracht der Tatsache, dass ich zu Beginn kaum Leser hatte, sind auch die weit über 8.000 Kommentare der Hammer und ich muss auch mit unglaublicher Zufriedenheit feststellen, dass es in den Kommentaren hier fast immer außerordentlich gesittet zugeht und ich mir keine Gedanken machen muss, hier in absehbarer Zukunft eine Moderation einzuführen.
Überhaupt seid ihr ein äußerst dankbares Publikum. Ihr habt nicht nur ständig Lob für mich übrig, sondern ihr flattrt fleissig und dann hab ich zu meinem letzten Geburtstag gleich eine zweistellige Anzahl von Lesergeschenken über meine Amazon-Wunschliste bekommen.

GNIT ist inzwischen auf mehr Seiten verlinkt, als ich es irgendwie im Überblick habe und die Leserzahl steigt jeden Tag ein kleines Bisschen mehr. Ich freue mich wahnsinnig über das viele Feedback, ob im Blog oder via Mail, Twitter und Facebook.
Und ich meine es ehrlich: Ich bin wirklich überwältigt! Seit ich letztes Jahr GNIT ausgekoppelt habe, haben sich die Besucherzahlen verdreifacht. Und jeder Blogger, der mal auf seine Statistik geschielt hat, weiss wie toll das ist!

Irgendwie habt ihr dafür gesorgt (Ja im Ernst, was mach ich schon außer schreiben?), dass GNIT inzwischen zu den „Großen“ unter den Taxi-, ja den Job-Blogs an sich gehört. Deswegen möchte ich Artikel Nummer 1000 dafür nutzen, mal zu sagen was ich viel zu selten sage:

Danke an euch Leser!
Vielen vielen Dank!

Blog-Trinkgeld

Ich schreibe ja nicht immer, wenn ich mal von Lesern eingeladen werde, sie zu chauffieren. Auch das meistens ziemlich ansehnliche Trinkgeld (Danke an alle! Ihr wisst, wer ihr seid!) lasse ich meist unter einem Mantel des Schweigens verschwinden. Wenn ich diesen Mantel trage – und das tue ich immer, wenn mich jemand sieht – dann wirke ich darin noch voluminöser als sonst. Das liegt dann also an der vielen Verschwiegenheit! 😉

Nun muss aber auch ich gelegentlich Ausnahmen machen, und schreiben, was mir so im Taxi passiert. Ich vermute, Taxigeschichten werden hier im Blog ganz gerne gelesen…
Im Laufe der Woche hat mich ein Leser (ich halte es mal besser anonym, hoffe dass das ok ist…) wegen einer recht kurzen Tour angefragt. Glücklicherweise hat das zeitlich und räumlich hervorragend gepasst, und so hab ich ihn von einer geschäftlichen Veranstaltung in Mitte in ein nahegelegenes Hotel gebracht. Gut, die Bremsen quietschten ein wenig und die Scheiben waren etwas dreckig – ansonsten habe ich hoffentlich einen brauchbaren Eindruck hinterlassen. 🙂

Wie eigentlich immer bei Fahrten mit Lesern war die Tour zu kurz, um sich vernünftig zu unterhalten. Auf der anderen Seite wäre es ja auch unfair, wenn ich ausgerechnet mit euch Lesern große Umwege fahren würde, oder?

Weswegen ich die Fahrt nicht verschweigen kann, ist weil jener Leser beinahe einen Trinkgeld-Rekord gebrochen hat. Nicht den absoluten – den hält nach wie vor mit recht großzügigem Abstand der betrunkene Brite aus dem Matrix – aber wenigstens prozentual kam mein Fahrgast dem freudig erregten Angelsachsen sehr sehr nahe!

Exakt 400% gab es auf den Fahrpreis extra! 😀

Gut, ich sollte der Fairness halber erwähnen, dass es als „Blog-Trinkgeld“ deklariert war, und somit nicht wirklich für die Fahrt war. Andererseits hat mein geliebter Brite seine knapp 432 % ja auch eher für die Stadt Berlin gegeben…

Soso, ganz normal…

Also ich persönlich bin ja jetzt nicht so wirklich begeistert von unserem Mechaniker. Meine Chefs unterhalten offenbar eine langjährige Geschäftsbeziehung mit ihm, und da sie nicht doof sind und durchaus wissen, dass Qualität auch mal ihren Preis hat, vermute ich, dass er im Großen und Ganzen wahrscheinlich schon vernünftige Arbeit abliefert.

Im letzten Jahr allerdings bin ich echt regelmäßig enttäuscht worden. Gut, er war immer schnell und die kaputten Dinge waren letztlich auch behoben. Aber gleich zweimal wurde die Radkastenabdeckung vergessen, anzuschrauben und irgendwann sind wohl auch unsere Glühbirnen-Fassungen der Frontscheinwerfer einer fehlenden Abdeckung, und damit dem Rost zum Opfer gefallen.

Und jetzt war nach 3.000 km die Kupplung hinüber. Natürlich ist mir bewusst, dass so eine Kupplung ein Verschleissteil ist. Die geht unweigerlich mal kaputt. Und ich weiss auch, dass das je nach Fahrstil schneller oder langsamer passiert. Bei einer Lebensdauer von 3.000 km, bzw. einem Monat, liegt allerdings wohl einiges im Argen. Nur: Von diesen 3.000 km habe ich selbst etwa 2.000 runtergerockt und den Rest mein Tagfahrer, der das Auto nun noch länger fährt als ich. Ich bin mir auch ziemlich sicher, nach rund 8 Jahren als hauptberuflicher Fahrer auf hauptsächlich Schaltwagen nicht plötzlich unter die Idioten gegangen zu sein, die mit einer Kupplung nicht vernünftig umgehen können.

So aber könnte man zweifelsohne auffassen, was unser werter Schrauber sich gestern erdreistet hat, mir vorzuhalten:

„Man muss halt den Fuß ganz vom Pedal nehmen!“

Nee, is klar! Das ist ja eine bahnbrechende Neuerung…
Wahrscheinlich hat er mir deswegen die neue Kupplung so eingestellt, dass der Schleifpunkt nun in unmittelbarer Nähe zum Bodenblech lauert. Ich geb zu, ein bisschen nervt mich das schon. Aber ich bin froh, dass mein Chef auch nicht daran glaubt, dass ich zu doof bin, ein handelsübliches Auto plötzlich nach 3 Jahren nicht mehr fahren zu können…

Und wenn wir schon bei Reparaturen sind: Die Social-Gedöns-Buttons unter den Beiträgen haben mich und meine bessere Hälfte in den letzten Tagen etliche Stunden Arbeit gekostet (Wie diese Idioten die Teile programmieren, unglaublich!), aber wenigstens in unseren Browsern stehen sie jetzt wo sie sein sollten. Neu dabei ist der Google+1-Button. Vielleicht nutzt das ja schon jemand. Der Flattr-Button im RSS-Feed wehrt sich noch ein wenig und produziert eine Fehlermeldung. Beizeiten wird auch das noch behoben. Wenn jemand eine Idee hat, wie das machbar ist, dann wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt, sich einzuschleimen 😉

Schönes Wochenende euch allen!

Kommentarfunktion

Mal was internes:

Dankenswerterweise kommentiert ihr wie die Wilden, und das soll natürlich auch Spaß machen und einen Mehrwert (oder zumindest zusätzliche Unterhaltung) für alle darstellen. Mit der zunehmenden Anzahl der Kommentare wird es aber auch bisweilen ein bisschen unübersichtlich.

Das Hauptproblem dürfte die Verschachtelung der Kommentare sein, die eine direkte Antwort erlaubt und somit eine schelle Diskussion nebenbei ermöglicht, ohne sich immer umständlich auf einen bestimmten Kommentar sehr weit oben beziehen zu müssen.
Ich hab die Funktion bei WordPress immer aktiviert gelassen, weil es eine ganz nette Geschichte ist, insbesondere wenn zwei Spaßvögel die Kommentare mal eben zu einem schnellen Chat nutzen 😉

Ich selbst habe – und das haben mir die ein oder anderen auch schon vorgeworfen – diese Funktion nie verwendet. Das ist auch nicht grundlos passiert: Ich beantworte mehrere Kommentare gerne mal gesammelt – als Autor des Blogs werde ich ja auch recht oft persönlich angeschrieben. Dadurch erspare ich es mir, unzählige Einzelkommentare zu schreiben (was ja auch unübersichtlich wirkt und zudem enorm stressig ist), zum anderen zerreisse ich damit auch immer wieder ungewollt einzelne Kommentarstränge und verwirre einige Leute. Das ist natürlich auch nicht Sinn der Sache.

Mir persönlich würde es sehr liegen, die Kommentare künftig einfach chronologisch ohne Verschachtelung zu organisieren. Der Nachteil wäre: Schnelle und direkte Antworten würden nicht mehr so einfach funktionieren, Diskussionen zwischen wenigen Schreibern wären mitunter ziemlich verteilt.
Andererseits wären die Kommentare übersichtlicher, es würden auch keine Fakten mehr durch eine ungeordnete Reihenfolge „verloren“ gehen. Was würdet ihr bevorzugen?

Grundsätzlich nehme ich natürlich auch Alternativideen dankbar zur Kenntnis. Aber ich denke, die Verschachtelungsgeschichte ist schon ein wichtiger Part.

Wie sollen die Kommentare organisiert sein?

  • Wie bisher: Mit der Möglichkeit, direkt unter einem anderen zu antworten. (47%, 142 Votes)
  • Ohne Verschachtelung: Die Sortierung ist rein chronologisch. (27%, 83 Votes)
  • Ist mir egal, ich füge mich der Mehrheit. (14%, 43 Votes)
  • Ich weiss nicht, was chronologisch bedeutet und verzichte auf eine Stimmabgabe (12%, 37 Votes)

Total Voters: 305

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