Offener Brief

Es wird doch mal Zeit, nachzufragen. Diese Mail habe ich gerade rausgeschickt:

Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren der Innung des Berliner Taxigewerbes,

guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren des Berliner Landesverbands von TaxiDeutschland.

Als Berliner Taxifahrer habe ich über einen Online-Bericht der Berliner Zeitung

(http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-taxi-fahrpreise-mit-der-nacht-kommt-der-zuschlag,10809148,11084778,item,0.html)

erfahren, welche Tariferhöhungsvorschläge sie dem Senat zu unterbreiten gedenken. Im Wissen, dass diese Informationsquelle mehr als nur düftig ist, wende ich mich direkt an sie.

Leider ist ihnen, liebe Innung, diese beinahe revolutionäre Änderung des Tarifs auf ihrer eigenen Website keinerlei Erwähnung wert, was wirklich schade ist, da inzwischen Zeiten angebrochen sind, in denen sich selbst dürftig bezahlte Taxifahrer ihre Informationen gerne online besorgen, ohne dabei die anderen Jubelartikel über die Verbandsarbeit in Vereinszeitungen überblättern zu müssen.

Sie TaxiDeutschland, verzichten wenigstens seit 2009 komplett auf eine Aktualisierung ihrer Websites – das kann man wenigstens als konsequent bezeichnen.

Offenbar wäre ihnen beiden eine komplette Umstrukturierung des Berliner Taxitarifs willkommen, so ist es dem o.g. Artikel jedenfalls zu entnehmen. Wie sie dem Tonfall meines Schreibens sicher schon entnommen haben, hält sich meine Begeisterung darüber in Grenzen und deswegen habe ich ein paar Fragen an sie:

Erstens:

Stimmt der Pressebericht oder enthält er unwahre Passagen?

Insbesondere bin ich interessiert am Wahrheitsgehalt des Zitates von Herrn Berndt.

Wenn all das korrekt ist, würde mich interessieren, ob der Vorschlag schon eingereicht wurde und an Herrn Berndt geht direkt die Frage:

Wenn diese Tariferhöhung wie deklariert nur ein Inflationsausgleich ist, halten sie es dann nicht für ihre Pflicht, ein exklusives Wissen, wie das um eine 15%ige Inflation seit 2009 mit anderen bedürftigen Menschen als nur Taxifahrern zu teilen?

Zweitens:

Sie gedenken, einen teureren Nachttarif einzuführen mit der Begründung, inzwischen könne man nachts nur noch langsamer fahren. Ist ihnen vielleicht entgangen, dass in großen Teilen Berlins tagsüber so etwas wie Berufsverkehr stattfindet?

Ich möchte an dieser Stelle klarmachen, dass ich Nachtfahrer bin und keineswegs uninteressiert an einer besseren Bezahlung. Diese Begründung allerdings entbehrt jeglicher Realität und ich möchte von ihnen wissen, wie sie das den Kollegen verkaufen wollen, die tagein tagaus im Stau stehen und durchschnittlich weniger verdienen als Nachtfahrer.

Drittens:

Die offenbar nur bei der unwichtigen Personengruppe der Fahrgäste beliebte Kurzstrecke soll wegen mangelnder Speicherkapazität der Taxameter abgeschafft werden, während parallel ein neuer Flughafentarif und ein neuer Nachttarif dort Platz findet? Was gab den Ausschlag dafür, ausgerechnet den kundenfreundlichen und niederpreisigen Einstiegstarif zu opfern? Wenn wir unsere Tarife und deren Struktur an der vorhandenen Hardware ausrichten, ist dann nicht der zahlende Kunde aus dem Mittelpunkt der Überlegungen etwas arg weit an den Rand gedrängt worden?

Viertens:

Wieso muss eigentlich eine inflationsausgleichende Tariferhöhung das Tarifsystem derart verkomplizieren? Der wirklich große Pluspunkt des Berliner Taxitarifs ist die Transparenz und Verlässlichkeit. Mit dem Wegfall der freien Wartezeit und der Einführung gleich zweier gesonderter Tarife fällt der Betrug am Kunden um ein Vielfaches leichter und die Verfolgung der schwarzen Schafe unserer Branche wird unnötig noch weiter verkompliziert. Haben sie Lösungsstrategien für diese neue Problematik?

Ich möchte diese Diskussion offen führen und habe dieses Schreiben auf meinem Taxi-Blog unter http://gestern-nacht-im-taxi.de veröffentlicht. Ich räume ihnen diese Möglichkeit für ihre Antworten ebenso ein und bitte sie, mich zur Veröffentlichung selbiger zu berechtigen.

Ich freue mich auf eine Antwort

Sascha Bors

Ich selbst halte es in der Tarifdebatte eher mit Richard Leipold von der BTV. Sein Text ist hier zu finden und dürfte auch die Leute interessieren, die die Zahlen wissen wollen.

In eigener Sache: November

Nun ist es also November. Ich will hier niemandem Angst vor Entzugserscheinungen machen, aber es könnte sein, dass dieser Monat hier bei GNIT etwas dünner ausfällt als die sonstigen. Wie wahrscheinlich alle schon wissen, ist dieser Monat mit zwei für mich nicht gerade kleinen Daten gefüllt:

1. Ich werde am 12. November 30 Jahre alt.

2. Ich heirate am 18. November.

Eine große Geburtstagsparty gibt es zwar nicht, dafür aber sorgt die Hochzeit doch für einiges an „Stress“. Durchaus im positiven Sinne, aber ja: Reise, Klamotten, Essen – will ja alles organisiert sein. Zu laut jammern will ich nicht, ein bisschen Arbeit darf ja auch mal anfallen für eine schöne Zeit, aber ich kann gerade nicht abschätzen, wie sich das auf die Taxigeschichten auswirken wird. Ich versuche, vorzuschreiben was geht, aber vielleicht komme ich ja auch gar nicht genug zum Arbeiten, deswegen wollte ich mal vorwarnen, dass es eventuell kein Browser-Fehler ist, wenn diesen Monat mal weniger passiert.

Mit viel Glück finde ich nach wie vor sowohl für GNIT, als auch Sashs Blog, Twitter, Facebook, Google+ und die dazugehörigen Kommentare Zeit, es könnte allerdings auch anders kommen. Seht es mir ggf. nach, sonderlich oft kommt eine derartige Phase bei mir ja auch nicht vor.

Falls ich es also mal nicht dorthin ins Netz packe, wo ihr gerade seid, dann verzeiht mir und versucht euch mit mir zu freuen. Bezüglich des Geburtstages dürft ihr mich aber auch gerne bedauern, je nach Vorliebe 😉

Der November 2011 wird einer der geilsten Monate ever für mich und ich hoffe auf euer Verständnis.

Zu guter Letzt noch wegen der 3 Nachfragen und meiner unglaublich kindischen Freude, wenn ich Geschenke bekomme:

Ja, meine Wunschliste bei Amazon ist aktuell, wie sie es immer ist 😀

PS: Danke für die Flossen, Roman!

Uniform im Taxi?

Mich hat ein Satz in einem Kommentar von Ralf unter diesem Artikel nicht losgelassen:

„PS: Im übrigen finde ich Kettners Idee mit den Uniformen wirklich super. Mir fehlt da nur noch die Chauffeursmütze. Irgendwie stört mich dieses uneinheitliche und zum Teil ungepflegte Erscheinungsbild der Taxifahrer.“

Meine persönliche Meinung zum Thema ist recht klar. Ich war immer ein entschiedener Gegner von Uniformen und sehe gerade im Taxigewerbe keinen erdenklichen Grund, sie einzuführen. Es ist eine individuelle Dienstleistung, bei der zugegeben mit dem Fahrer die Qualität steigt und fällt – das hübsche Verpacken der Idioten in unserem Gewerbe sorgt meines Erachtens nach nicht für mehr Qualität, sondern lediglich dafür, dass sich manch Lackaffe mehr Verfügungsgewalt über uns verspricht.

Aber das ist meine Meinung. Die muss ja nicht jeder teilen. Deswegen würde ich gerne mal eure Meinung dazu hören. Davor möchte ich allerdings sagen, dass ich nicht glaube, dass es das zum Nulltarif gibt. Autofahren beansprucht Kleidung nunmal, und wenn man als Fahrer nicht mal eben auf die günstige Jeans im Schrank zurückgreifen kann, dann kostet das. Ob jetzt die Fahrer oder die Arbeitgeber… letzten Endes wird das irgendwann auf die Kunden umgelegt werden. Im Zweifel bei der nächsten Tariferhöhung. Das möchte ich zu bedenken geben. Deswegen:

Wäre es einen Aufpreis wert, wenn die Taxifahrer Uniformen tragen würden?

  • Naja, ordentlich aussehen muss sein, aber extra für Uniformen zahlen? Nee. (40%, 240 Votes)
  • Mir persönlich isses vollkommen egal, was ein Taxifahrer anhat, solange nichts raushängt. (39%, 236 Votes)
  • Für'n Rabatt darf sogar was raushängen 😀 (14%, 84 Votes)
  • Na sicher, schließlich macht es was her und man fühlt sich ernster genommen. (7%, 45 Votes)

Total Voters: 605

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Im Übrigen plant mein Chef auch die Anschaffung von Kleidung mit Unternehmenslogo. Das ist allerdings eine ganz andere Größenordnung als eine tatsächliche Uniform…

Yeah!

Immerhin schon 200 Likes* hat GNIT nun bei Facebook!

Irgendwann sieht es noch nach richtig viel aus 😀

Ich freue mich natürlich über jeden erhobenen Daumen und wollte den Anlass schamlos nutzen, um einmal mehr darauf hinzuweisen, dass man mich dort auch persönlich, und auch bei Twitter und bei Google+ findet. Ein Blog ist ja nicht für alles die richtige Plattform.

*Kann sein, dass bei euch nur 199 angezeigt werden. Facebook ist sich da manchmal selbst nicht sicher 😉

Weekend, Fans und Stellplätze

Ein chaotisches Wochenende hab ich gerade. Gestern mittag musste ich meinen Schlaf zweiteilen, was dafür gesorgt hat, dass beide Wochenend-Schichten nicht so wirklich lange waren. Noch dazu waren die beiden Tagen nach der Aussage von Kollegen eher schlecht, was ich schon dadurch bestätigt sehe, dass mancher Kollege, der mich für die Wahl meiner Lieblingshalte schilt, auch mehrmals dort aufgetaucht ist…

Ich selbst hatte eigentlich an beiden Tagen Glück. Am Freitag hat mir eine sehr lange Fahrt die Schicht gerettet (da kommt noch ein Blogeintrag dazu), heute Nacht war ich einer der wenigen, der ein bisschen ein Auge auf die Ersatzverkehr-geplagte BVG-Kundschaft der M5 und M6 geworfen und ein paar Touren nach Marzahn und Hohenschönhausen abgegriffen hat. So gesehen bin ich mit dem Verlauf des Ganzen auch sehr zufrieden.

Obwohl ich also viel unterwegs war, haben es doch ein paar Blogleser geschafft, mich am Ostbahnhof aufzutreiben und mir zu sagen, dass sie meinen Blog gerne lesen. Dazu wollte ich auch noch was schreiben:

Ich freue mich über sowas immer sehr! Da das aber in der Regel Situationen sind, in denen ich auf Kundschaft warte und nicht auf Leser, nehmt es mir bitte nicht übel, wenn mir so auf die Schnelle nix Sinnvolles zu Sagen einfällt. Es ist ja auch nicht so, dass mich an jeder Ecke einer anspricht 😀

Zu guter Letzt noch ein kleines Update zum Stellplatz. Ich bin mit meinem Tagfahrer übereingekommen, dass ein neuer Stellplatz eine gute Idee ist und heute habe ich das Auto erstmals dort abgestellt. Wo genau er ist, ist eigentlich ja nicht sonderlich interessant, Fakt ist aber, dass ich mir einen guten Kilometer Fußweg und ein paar Haltestellen – sowie derzeit auch den Ersatzverkehr – spare. Das sollte mir pro Arbeitstag mindestens eine halbe Stunde Lebenszeitgewinn bringen, vielleicht auch manchmal eine ganze. Das war es in meinen Augen schon wert. Wie sehr der Fußweg geschrumpft ist, kann ich auch bildlich darstellen:

Hab die Bahn nur sehr knapp erwischt… Quelle: Sash

 Jetzt bleibt mir eigentlich nicht viel mehr, als euch ein schönes Wochenende zu wünschen und hoffe, dass ihr nicht euer Auto nehmt, wenn ihr feiern wart, sondern ein Taxi.

Gute Nacht allerseits!

Paradoxale Mobilität (2)

Lang ist’s her, genau genommen war es im Juni. Ihr erinnert euch: Da hatten wir so was ähnliches wie schönes Wetter in Berlin. Damals bin ich zwei Wochen lang mit einem GPS-Gerät durch die Hauptstadt gegurkt, um bei einem sehr interessanten Buchprojekt ein bisschen zu helfen.

Es ging und geht um den Berliner Atlas paradoxaler Mobilität, wer sich darunter nichts vorstellen kann, der kann hier auf der Seite des Projektbüros Friedrich von Borries einen kleinen Einblick erhalten.

Heute bekam ich dann die Mail von Albert Herrmann, einem der Rechercheure (der mich damals angequatscht hat) mit dem Hinweis, dass es das Buch nun seit kurzem käuflich zu erwerben gibt, wie auch der Karte, die aus meinen Daten gewonnen wurde. Und mit Hinweis auf das Buch darf ich sie hier sogar zeigen. Die gesamte Karte ist ein wenig groß (und immer noch unvollständig, da just in diese Zeit eine ziemlich lange Fahrt gefallen ist), sodass ich hier zwei Ausschnitte zeige.

Sashs Irrfahrten durch den Osten, Quelle: Berliner Atlas paradoxaler Mobilität

Ja, wie man sieht, hab ich auf Kundenfang durchaus so meine Stammstrecken 🙂

Aber das wisst ihr als Leser sowieso, da erzähle ich nichts neues. Dass der Stadtplan so unvollständig ist, hat mehrere Gründe. Zum einen: Ja, wir kommen tatsächlich nicht jeden Tag überall vorbei. Wenn nichts besonderes passiert, haben wir hier in Berlin zwischen vielleicht 6 und 25 Touren pro Schicht.
Andererseits hatte ich in jenen zwei Wochen ziemlich viel frei und das ist vielleicht die Ausbeute von ca. 6 Schichten. Laut GPS waren es 930 km Fahrtstrecke. Dass ich in der Zeit so wenig in den Westen gekommen bin, erstaunt mich allerdings selbst. Aber ich gebe ja zu: Ich treibe mich tatsächlich am Liebsten in dieser Gegend herum:

Etwas detaillierter, Quelle: Berliner Atlas paradoxaler Mobilität

Berliner erkennen ihre Stadt hier sicher ziemlich schnell wieder. Für alle noch etwas ratlosen Gesellen sei als Anhaltspunkt gegeben, dass der große Viertelkreis, der hier so dick durchs Bild läuft, die Danziger/Petersburger/Warschauer Straße ist. Alles weitere lässt sich mit einem Stadtplan erschließen 🙂

Also ich kann nach wie vor nur sagen, dass es eine geile Idee ist – und das Ergebnis finde ich zumindest bei dieser Karte echt schön. Einfach schön. Wer das ähnlich sieht wie ich, der kann sich ja überlegen, ob er das Buch für bescheidene 20 Euro kaufen möchte. Und falls ihr es über Amazon bestellt, würde ich mich freuen, wenn ihr den Link hier unten verwendet. Dann bleibt nämlich ein Euro davon bei mir hängen.

Berliner Atlas paradoxaler Mobilität

(So, auf Textlink geändert – der wird hoffentlich überall angezeigt!)

Happy Birthday!

So, nun isses amtlich: gestern-nacht-im-taxi.de ist heute genau ein Jahr alt. Wenn ich so in meine Statistiken sehe, dann dürfte ein Großteil von euch die Geburt nicht mitbekommen haben. Es hat schon so ein bisschen was von Kindheitserinnerungen, wenn ich darüber nachdenke, wie damals die Kommentarschlacht beim Abschieds-Artikel auf sashs-blog.de verlaufen ist. Meine erste Blog-Auskopplung, hach! 😉

Dass es schon so lange her ist, dass ich diesen Willkommens-Text hier geschrieben habe…

Aber es ist auch verdammt viel passiert in diesem einen, im Grunde lächerlich kurzen Jahr.

Heute vor genau 365 Tagen hab ich gespannt gewartet, was passiert. Wie groß würde der Ärger sein? Oder die Freude? Wie gefällt das Design, wie viele Besucher werden es werden? So eine wirkliche Neugründung hatte ich ja noch nie durchgezogen davor.

Naja, und jetzt? Wenn ich aufstehe, werde ich mich mit einem Journalisten vom Tagesspiegel treffen. Der will ein Interview für ein Portrait haben. Abgebrüht genug, um das alltäglich zu finden, bin ich zwar noch nicht – aber gerade die letzten Tage haben bin ich ja gleich mehrfach in der Presse erwähnt worden, was letztlich alles auf den Artikel von Daniel Bouhs von der dapd zurückzuführen war.  Aber auch Jörg Schieb bloggte eine gnadenlos positive Rezension. Meine 15 Minuten Ruhm hatte ich im Endeffekt damit, immerhin erreichte der dapd-Artikel mit den Stuttgarter Nachrichten sogar meine alte Heimat. Für einen kleinen Taxiblogger in Berlin gar nicht schlecht 🙂

Vor einem Jahr hab ich Twitter noch nicht genutzt, um gelegentlich mal von der Schicht aus Meldungen abzugeben. Ich war auch noch nicht bei Facebook angemeldet, wo inzwischen nicht nur einige Leser meine Freunde sind, sondern ebenso einige meiner GNIT-Seite dort schon den Gefällt-mir-Status zuerkannt haben. Und Google+ gab es damals noch gar nicht, also konnte ich damals auch noch nicht schreiben, dass ich da auch dabei bin 😉

Inzwischen kann ich hier nicht einmal mehr eine kurze Unfallmeldung raushauen, ohne dass es in irgendeiner Form Feedback gibt. Das ist echt eine prima Sache, und ohne das viele Zutun von euch Lesern würde es mir nicht so leicht fallen, die gar nicht so wenige Zeit hier in das „Projekt“ zu stecken. Mal abgesehen davon, dass ihr mir ja auch immer wieder sehr nette Geschenke über meinen Wunschzettel bei Amazon zukommen lasst oder mich regelmäßig flattrt.

Einige von euch hab ich nun auch schon im Taxi bei mir sitzen gehabt und soweit ich das sagen kann, sind wir in der Regel gut miteinander ausgekommen. OK, der Jo konnte mal nicht zahlen, aber das gilt nicht! 😉
Nach wie vor bleibe ich dabei, dass der Job Spaß machen kann. Die netten Kunden überwiegen bei weitem und ihr alle könnt ja mitlesen und mich bedauern, wenn eine der berühmten regelbestätigenden Ausnahmen ausgerechnet bei mir im Auto landet.

Im Grunde ist also eigentlich alles bestens. Von Beginn an gewinnt GNIT im Schnitt ein bis zwei Leser täglich, und wenn ich mir eines wünschen würde, dann dass das noch ein bisschen so weiter geht. Ich werde nicht zum Geburtstag das Betteln anfangen, aber ich freue mich über jeden Feed-Abonnenten, jeden neuen Leser, jeden Link und jede Empfehlung. Natürlich auch über jedes Geschenk und jedes Treffen, alles was irgendwie dazu beiträgt, dass ich mich auch am zweiten, dritten, fünften oder vielleicht sogar zehnten Geburtstag von GNIT ein wenig freuen kann. Denn wenn es nach mir geht: Ich hab noch ein paar Jährchen bis zur Rente 😉