Kleiner Test 2

Blablabla. Oh wow, das klingt ja jetzt schon wie ein normaler GNIT-Eintrag. Ich bin begeistert. Hui.

Aber gut, eigentlich wollte ich nur testen, ob er automatisch bei Facebook und Twitter ankommt, eigentlich braucht es dafür gar keinen besonderen Inha

Jaja, das ist schon der zweite Versuch. Ich hab’s heute nicht raus. 🙁

PS: Scheint zu tun. Zumindest vorerst.

Back in the Ring

Nachdem mich letzte Woche ein ziemlich schnelles Virus außer Gefecht gesetzt hat, bin ich gestern nach vergleichsweise langer Zeit das erste Mal wieder im Auto gesessen. Das war soweit ok, wobei ich vermute, dass bald mal wieder die Bremsen gemacht werden sollten. Was dafür gar nicht ging, war, dass ich mich am Ostbahnhof erst einmal an der hintersten Rücke anstellen durfte. Holy Shit, ist wieder 2014 da draußen?

Aber ein Kollege half mir bald auf die Sprünge:

„Die ganze Woche ist schon scheiße, Herbstferien halt.“

Damn! Das hatte ich natürlich nirgends abgespeichert. Herbstferien: Die Osterferien unter den Januarschichten quasi.

Und es kam wie erwartet. Eine Stunde nach Arbeitsantritt eine Fahrt für abenteuerliche 7,10€. Eine Stunde später eine weitere für unter 10€. Uff! Da wäre ich ja wirklich besser zu meinem Arzt gegangen und hätte mich krankschreiben lassen. Eine mittelprächtige Erkältung reicht ihm ja ungefähr, um anderthalb Monate auf dem gelben Schein zu notieren. Dabei sind die Herbstferien doch nur zwei Wochen lang. Mysterien der Arbeitswelt.

Aber gut, das ist der theoretische Teil. Praktisch hab ich nach viereinhalb Stunden und nachdem ich ohnehin wegen einer sehr guten Tour nahe meiner Heimat gelandet war, beschlossen, das erst einmal zu lassen. Und um ehrlich zu sein: Nicht einmal nur der Herbstferien wegen, sondern weil ich immer noch 10 Stunden am Tag schlafe und erst einmal fertig war.

Im Übrigen ist auch das mit dem Bloggen in der letzten Woche deswegen flachgefallen. Ja, ich hatte keine hilfreichen Notizen für GNIT mehr übrig, aber vor allem saß ich zwar dauernd am Rechner, aber Schreiben schien irgendwas unfassbar schwieriges zu sein, also hab ich es gelassen. Genau damit aber ist jetzt Schluss! Ab heute Abend gibt’s wieder normale Schichten mit normalem Output hier. Ich hab vor, hier noch ein paar Einträge runterzurocken, bevor mich mein Geburtstag mit der runden 35 demnächst endgültig alt aussehen lässt.

Und weil das hier gerade eh so ein Behind-the-Scenes-Eintrag ist:

Dank eines netten Kollegen hab ich inzwischen ja ein zwar gebrauchtes, aber für mich neues Handy, ein schnuckeliges und top gepflegtes Samsung S5. Der Vorteil liegt erst einmal auf meiner Seite, allerdings möchte ich doch anmerken, dass nun zum Beispiel mein Tracker nicht mehr mindestens einmal pro Nacht abstürzt und ich mich dank induktiver Ladung auch im Auto öfter mal bequemen könnte, vielleicht Twitter einen Besuch abzustatten. Oder kurz gesagt: Ihr werdet von mir hören oder könnt mich stalken. Im Optimalfall klappt beides. 😉

Wie dem auch sei: Wenn man Erkältungen mal als notwendiges Übel betrachtet und sie entsprechend aus der Gleichung streicht, bleibt am Ende: Ich freu mich und verbleibe mit einem „Let’s rock!“ an Euch alle! 🙂

Schneller sterben mit Koffein?

Die meisten regelmäßigen Leser wissen, dass ich wie sehr viele Menschen da draußen auch tendenziell eher zu viel Koffein zu mir nehme, außerdem, dass ich selbiges im Gegensatz zu den meisten in Form von Koffeintabletten tue. Und während das für mich selbst soweit ok ist, wundere ich mich bisweilen, wenn ich mir die Tabletten hole, denn wirklich ausnahmslos alle Apotheker warnen mich immer sehr sehr besorgt, ich solle auf keinen Fall mehr als eine Tablette pro Tag nehmen (obwohl schon die Packungsbeilage zwei als Obergrenze nennt).

Was an und für sich sicher kein schlechter Rat ist, gerade bei Drogen und Genussmitteln. Auch ganz allgemein gesprochen soll ja die Dosis das Gift machen, da will man die Meinung der Fachleute ja nicht beiseite wischen.

Andererseits hab ich halt noch nie so einen harmlosen Beipackzettel wie den der Coffees gelesen und wie vermutlich jeder da draußen kenne ich Leute, die im Laufe eines langen Arbeitstages vom Aufstehen über die Kaffeepause im Büro bis hin zum Kuchen am Nachmittag bequem und ohne Not 8 Tassen Kaffee trinken. Was je nach Kaffeevorliebe 2 bis 4 Koffeintabletten entspricht.

Und als der letzte Apotheker mir die Packung mit den Worten „Nicht, dass Sie irgendwann umfallen!“ in die Hand gedrückt hat, hab ich mich mal an die geschätzte Bloggerkollegin Pharmama gewandt und etwas plakativ gefragt:

Wisst Ihr Apotheker_innen irgendwas über Koffein, was sonst niemand weiß?

Und was will man sagen: Natürlich weiß Pharmama eine Menge über Koffein und Ihr könnt ihre Antwort auf meine Frage in voller Länge drüben bei ihr im Blog nachlesen. Viel wissenswertes über die Wirkungsweise und natürlich auch die Gefahren: Koffein macht nur kurzfristig wach, kann zu Herzrasen führen, macht abhängig, dazu kann es mit Medikamenten wechselwirken und vorhandene Krankheiten verstärken.

Das ist jetzt natürlich nicht nichts, aber im Vergleich dazu liest sich der Beipackzettel von Aspirin wie ein Horrorroman.

Und trotz der vielen interessanten Infos hab ich jetzt eigentlich auch keinen zusätzlichen Ansatzpunkt gefunden, weswegen ich mit den Tabletten vorsichtiger sein sollte als jeder x-beliebige Kaffee- oder Teetrinker. Das in meiner Anfrage an Pharmama postulierte eine Gramm Koffein pro Tag bei den Hardcore-Kaffies in meiner Umgebung mag vielleicht etwas ab- oder aufzurunden sein, allerdings finden sich auch Zahlen, die darauf hindeuten, dass eine 200mg-Tablette vielleicht gerade mal den täglichen Durchschnittskoffeinverbrauch eines Erwachsenen repräsentiert. Und gerade die schnell einsetzende Gewöhnung an Koffein sorgt ja dafür, dass man von 50mg eben kein Herzrasen mehr bekommt.

Ich weiß es natürlich zu schätzen, dass Apotheker und Apothekerinnen da bezüglich der Beratung sehr gewissenhaft sind, das ist eine ihrer Kernkompetenzen. Trotzdem bleibt am Ende ein bisschen der Verdacht, dass die Warnungen vor einem baldigen Ableben aufgrund von Koffein vielleicht ein wenig übertrieben sein könnten und nur deswegen kommen, weil ich statt einem Pfund Kaffee eine Packung Tabletten kaufe, während die Kollegen an der Tanke wegen der zwei Tassen jeden Abend einfach gerne als Stammkunden gesehen sind. Aber so ist wohl das Leben.

Ein dickes Danke jedenfalls an Pharmama, insbesondere für die schnelle Antwort und den sehr informativen Artikel! Wer nicht ohnehin schon bei ihr liest, könnte jetzt ja mal damit anfangen. 🙂

PS: Trotz allem gilt das, was ich auch kotzenden Kunden immer gerne mitgebe: Seid vorsichtig mit Drogen! Mir geht’s nicht um eine Verharmlosung, nicht einmal bei Koffein. Es ist auch kein Allheilmittel, hilft nicht gegen wirklich schlimme Übermüdung und kann zweifelsohne lebensbedrohlich überdosiert werden. In dem Fall wollte ich’s nur mal wissen, weil ich mich da konsummäßig eigentlich eher im Mittelfeld sehen würde und trotzdem immer gewarnt werde.

Kleines Lebenszeichen

So, da bin ich wieder!

Abgesehen von fehlenden Taxigeschichten war ich dieses Wochenende vor allem weg vom Internet. Bzw. – und das muss ich schon der Glaubwürdigkeit wegen genauer sagen – ich hatte keine Zeit, mich alleine in Ruhe und schreibenderweise im Internet rumzutreiben. Dafür gab’s Bier, es war also nicht alles schlecht. 😉

Naja, für betreutes Bloggen bin ich defintiv noch ein paar Jährchen zu jung, die Pause war also unausweichlich. Ab heute nach dem Aufstehen ist dann aber sowohl wieder arbeiten als auch wieder Zeit für Blog, Kommentare und all das angesagt. Und ich freu mich drauf.

Also wie so oft: Sollte es Gerüchte über mein Ableben gegeben haben: Sie waren verfrüht! Ich wünsche all Euch Lesern und Kommentatoren einen schönen Donnerstag, ich selbst bin ab heute Abend wieder auf der Piste und obwohl ich noch nicht weiß, was sich während der ersten Septemberschicht so ergeben wird: Ich werde schon aus Prinzip morgen früh was bloggen. Ich kann ja auch nicht ohne (Siehe diesen Text hier).

Bis dann!

Sash

Goldige Bloggerfans 2015

Gestern Abend sind hier in Berlin die „Goldenen Blogger“ verliehen worden. Und ohne dass ich das von alleine mitbekommen hätte, wurde GNIT von irgendwem vorgeschlagen und landete letzten Endes unter den besten vier „Tagebuch-Blogs“. Warum auch immer da, und nicht in der Berlin-Kategorie … aber wie gesagt: So genau hab ich’s mir nicht angeschaut.

(Hier eine Liste aller Nominierten aller Kategorien mit Links)

Während mir das „Hurra-Blog“ nichts sagte, hab ich mir gegen „Kaiserinnenreich“ oder Maximilian Buddenbohms Familienblog „Herzdamengeschichten“ nicht wirklich eine Chance ausgerechnet. Hier gar nicht erst erwähnt hatte ich es indes, weil in dieser Kategorie kein Online-, sondern ein Jury-Voting vorgesehen war.

Ich selbst hab im Laufe des Abends aber trotzdem mal in den Livestream reingeschaltet, denn auch nach all den Jahren und den großen Presseberichten ist es natürlich bei jeder Preisverleihung toll, wenn mal eben die eigene Page auf der Bühne gezeigt und ein paar nette Worte verloren werden. Tut gut, ganz unabhängig vom Preis.

Was dann aber wirklich großartig war, war der kleine, aber doch immerhin die Moderatoren aus dem Takt bringende Applaus, der aufkam, als GNIT erwähnt wurde. Es wurde eiligst von der Bühne gefragt, ob ich etwa anwesend sei – um nur kurz danach mit einem „Ach, Fans …“ fortzufahren.

„Ach, Fans …“ 😀

Manchmal sind die kleinsten Momente die größten.

Wer immer Ihr wart, gestern abend im Basecamp: Danke, Ihr habt mir echt den Abend versüßt!

PS: Wie erwartet habe nicht ich den nackten Engel abgestaubt, der Sieg geht verdientermaßen an kaiserinnenreich.de. Glückwunsch von meiner Seite aus!

Silvester und Taxifahren

oder: Alle Jahre wieder

Seit ich an Silvester Taxi fahre, schreibe ich jedes Jahr, wie das für uns Taxifahrer ist, was es in dieser Nacht für Kunden so zu beachten gibt und versuche ein wenig zu allgemeinem Verständnis aufzurufen. Von der Sache her würde ich’s heute wieder tun, aber als ich mir den Text von letztem Jahr durchgelesen hab, musste ich anerkennen, dass ich ihn nicht nochmal besser schreiben kann. Alle, die noch so neu sind, dass sie meine Hinweise nie gelesen haben, ist hier der Link:

Taxifahren an Silvester

Wesentlich besser kam aber die kurze und etwas frechere Liste vom Jahr davor an. Deswegen hab ich diese einfach nochmal kurz (inkl. Brot-Witz) in eine Grafik gepackt, die jeder gerne teilen kann, wo immer es gerade beliebt:

So wird das mit dem Taxifahren an Silvester was! Quelle: Sash

So wird das mit dem Taxifahren an Silvester was! Quelle: Sash

Auf eine Verlinkung bestehe ich nicht, aber ich rate es Euch. Dann landet die Wut auf Taxifahrer auch dort, wo sie hingehört: Bei mir (obwohl ich natürlich auch nix für den wie auch immer gearteten Anlass kann). 😉

Wenn überdies trotz der Grafik und des hyperinformativen Links noch Fragen offen sein sollten, dann scheut Euch nicht, sie in den Kommentaren zu stellen. Ich beantworte sie nach Möglichkeit gerne – und ein paar Fahrer aus anderen Städten schauen hier ja auch gerne mal vorbei …

Für all die, die bis dahin nicht mehr hier reinschauen: Guten Rutsch Euch!

Da bin ich wieder!

Ich werde gleich noch einen Eintrag auf meiner Tastatur herunterhämmern, aber um das nicht unpassend dort einfließen lassen zu müssen, sei hier schon mal angemerkt, dass ich den Jahresendblues und Weihnachten hinter mir habe und es hier nun wieder losgeht. Ursprünglich war eine Pause bei GNIT gar nicht angedacht gewesen, ich hatte sogar schon einige Tage vorgeschrieben. Aber eben nur bis Heiligabend. Und im Verlauf der restlichen Zeit hab ich mich einfach nicht aufraffen können oder wollen. Immerhin hab ich seit langem mal wieder eine ganze Woche (!) frei und zu Weihnachten gab’s natürlich auch noch Besuch oder eigene Aushäusigkeit als Ausrede.

Nun liegt das Jahr in den letzten Zügen, wir freuen uns wohl alle schon auf 2016. Für mich war 2015 eigentlich ein sehr gutes Jahr, aber selbst ich bin froh, wenn’s nun bald rum ist. Meine nächste Schicht wird die obligatorische Silvester-/Neujahrsnacht sein, aber ein paar kleine Sachen hab ich noch rumliegen. Ich hoffe, ihr seid spätestens dann auch wieder alle am Start!

Macht’s gut und vielen Dank für den Fisch!

Sash