Visualisierte Taxiumsätze

Dank des Internets gibt es ja nichts, was es nicht gibt. Leider kommt beim vielen Rumprobieren der Kreativlinge bisweilen auch viel Quark heraus. Da schließe ich meine eigenen Bestrebungen im www durchaus mit ein, ich hab durchaus auch schon so manchen Bock geschossen. Auf eine sehr schöne Ausnahme hat mich gerade Jennifer hingewiesen, das ist Informationsvermittlung, wie sie eben nur im Netz funktioniert. Und – trommelwirbel! – es hat was mit Taxen zu tun.

„The Boston Globe“ hat die Umsätze eines Taxifahrers in Boston sehr schön visualisiert, hat mir sehr gut gefallen. Ich hab zwar auch erst einmal ein bisschen gebraucht, bis ich das wirklich verstanden hab, aber dann ist es echt interessant.  Wer das mit dem Umsatzgenörgel also mal animiert sehen möchte, der sollte folgendes anklicken:

The Boston Globe – How does a cabbie make money?

Ich mag sowas. Daten in den richtigen Händen sind was tolles – nicht zuletzt deswegen hab ich ja z.B. angefangen, meine Fahrten mitzutracken. Das ging ja auch auf die Sache mit dem Berliner Atlas paradoxaler Mobilität damals zurück. Die Daten für so eine Umsatzgrafik hätte ich übrigens (allerdings noch nicht digital) durchaus auch vorliegen. Wenn irgendwelche technologieaffinen Leute sowas wie oben auch mal machen wollen, dann hätte ich Material. 🙂

Nächtliche Ausflüge

Das, was die Fahrt mit mir für viele meiner Fahrgäste ist, ist für mich ja der Besuch im normalen Mittagsleben. Zwölf Uhr ist in meiner Welt jetzt seit vier Jahren keine sonderlich normale Zeit mehr – so wie vermutlich fünf Uhr in der Frühe für viele meiner Leser. Klar, man wacht um die Uhrzeit mal zu früh auf, man bleibt beim Weggehen am Wochenende mal so lange wach – aber eigentlich …

Ich hab erst einmal mein Handydisplay auf 100% gestellt. Normalerweise switche ich zwischen 17% (fast immer) und 56% (tagsüber in der Wohnung), aber 100?
Doch es war eben 10.30 Uhr, als ich mich auf den Weg zum Haus des Rundfunks gemacht hab, das in Kombination mit Frühlingsanfang und noch nicht getautem Schnee blendet doch ziemlich. Auf meinem weiten Weg vom tiefsten Osten in den mittleren Westen Berlins hab ich zwar alle Bahnen bekommen und sie fuhren in ungewohnter Regelmäßigkeit – dafür hab ich es zu meiner Arbeitszeit aber auch noch nie mit Menschen zu tun gehabt, die ihre Kinder ablecken. Zumindest nicht in meiner Gegenwart.

Wenn ihr jetzt „OMFG!“ ruft, dann behaltet das im Hinterkopf, wenn ich mal wieder von Menschen schreibe, die ihren Penis mit Godzilla vergleichen. Denn es ist nunmal nicht so, dass so etwas die ganze Zeit passiert. Der Eigenbrutpfleger war aber bald wieder ausgestiegen und ich hab mein Ziel eigentlich störungsfrei erreicht. Und kaum, dass ich ausgestiegen war, ist mir einmal mehr bewusst geworden, was ich an meinem bescheidenen Stadtteil so mag: dass es dort nicht so aussieht wie an dieser apokalyptisch grauen Vorzeige-Ecke Berlins, zwischen ICC, Messe, Autobahn und Haus des Rundfunks. Dann echt lieber realsozialistische Stapelwohnungen …

Ein paar Kollegen standen etwas unmotiviert* am ZOB rum, ich hatte aber keinen von denen je gesehen. Was ja kein Wunder ist. Anderes Ende der Stadt, anderes Ende des Tages, anderer Job eben.

An der Pforte vermeldete man mir mit einem sonst nur Postbeamten eigenen Pflichterfüllungsstolz, dass ich namentlich bereits aktenkundig bin und gleich abgeholt werden würde. Prima! Im Foyer hab ich noch obenstehendes Foto aufgenommen, das hat mir designmäßig ja wenigstens ein bisschen zugesagt. In der Folge hatte ich das Gefühl, irgendwie wenigstens halbwegs souverän rüberzukommen, aufgeregt war ich dank meines letzten Radiobesuchs beim Deutschlandradio echt gar nicht mehr.

Die ganzen Mitarbeiter waren nett, alles lief professionell und der Moderator ist sogar echt ein sympathischer Mensch. Schade war nur, dass die Sendung sehr kurz war und die Anrufer fast durch die Bank Senioren waren, die als spannendste Geschichte ein verlorenes und zurückgebrachtes Portemonnaie zu bieten hatten. Da urteile ich aber vielleicht ein wenig zu sehr mit der Abenteuerarroganz eines Nachtschichtlers.

Was jedenfalls wirklich unglaublich war, waren all diese „der war Ausländer, aber sooo nett“-Kommentare. Ich hab mit Freude zur Kenntnis genommen, dass der Moderator jedes Mal seine Augen so weit verdreht hat, dass ich einmal fast erwartete, er würde die 360° schaffen und die Pupillen würden unten wieder auftauchen. Auf der anderen Seite war’s vielleicht für die Hörerschaft auch echt ein nötiger Hinweis, dass die nichtdeutschen Kollegen hier alles in allem natürlich auch eine prima Arbeit machen. Hätte zwar gehofft, darüber wären wir langsam hinaus, aber gut. -.-

Alles in allem war’s kurzweilig, hat auch durchaus Spaß gemacht. Aber wahrscheinlich werde ich dergleichen nicht mehr machen. Insgesamt war ich dreieinhalb Stunden unterwegs und das Ergebnis könnt ihr Euch hier in 25 Minuten anhören. Da bleib ich im Großen und Ganzen doch lieber beim Bloggen. 🙂

Aber das kommt auf die Sendung an. Beim Deutschlandradio war’s den Aufwand z.B. wesentlich mehr wert. Doch deswegen gucke ich ja auch mal rum – man kann ja ruhig alles mal ausprobieren.

*so unmotiviert, wie ich sicher am Ostbahnhof nachts um drei Uhr auch aussehe 😉

Die Eins

So, der Monat neigt sich dem Ende zu und es besteht sogar ein wenig Aussicht darauf, dass so langsam der Winter vorbei ist. Und selbst ich bin froh darüber. Aber das ist nicht alles. Es neigt sich auch die Zeit dem Ende zu, in der mein Besucherzähler (ganz ganz ganz weit unten in der Seitenleiste) eine sechsstellige Zahl anzeigt. Ab jetzt steht da nämlich noch eine Eins davor. Die wirkliche Anzahl an Besuchen – und erst recht die an Besuchern! – ist natürlich nicht mehr ermittelbar. So ein Zähler – auch wenn er gut ist – ist immer nur ein Anhaltspunkt. Aber um ein paar tausend hin oder her geht es bei der Größenordnung auch nicht mehr. Eine fucking vollständige Million Mal hat irgendwer aus irgendeinem Grund hier bei GNIT vorbeigeschaut. Sicher, viele von euch lesen regelmäßig hier und kommen täglich vorbei, andere landen nur einmal von Google aus hier und wenden sich mit Grausen wieder ab.

Aber ganz ohne Grund landet man bei Google nicht so weit vorne und erst recht hat man nicht ohne Grund reihenweise Dauerleser. Insofern bilde ich mir ein, mich doch sehr freuen zu können über diese Zahl. Und bevor Gegenworte kommen, tue ich das doch auch einfach mal.

😀

Das ist für so einen Nischenblog und weniger als 3 Jahre Zeit definitiv eine verdammt geile Sache!

Es ist natürlich auch ein toller Platz, um mal wieder um mehr Aufmerksamkeit zu betteln – also folgt mir bitte alle in den sozialen Netzwerken, macht Werbung für GNIT, kauft mein Buch und so weiter und so fort … blabla, ham’s jetzt alle? Gut. 🙂

Ich muss das jetzt noch einmal kurz vor Augen halten:

1.000.000 Besuche!

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass der überwiegende Teil der Besuche sich gelohnt hat, dass ihr Unterhaltung und oder Informationen gefunden habt, dass es nicht langweilig war, dass es Spaß gemacht hat. Dann hat sich die ganze Arbeit hier nämlich schon ziemlich gelohnt, würde ich sagen.

Ich hoffe, ihr habt heute einen guten Tag, ich hab nämlich garantiert einen sauguten! 🙂

Nochmal Radio …

[Achtung: Update am unteren Ende des Textes!]

So, nun isses so weit: ich bin mal wieder im Radio. Dieses Mal geht es nicht direkt um mich, das Kulturradio des rbb will im Rahmen der Sendung „Hörerstreit“ am 2.4.2013 um 12:20 Uhr von anrufenden Hörern wissen:

„Was mögen Sie am Taxifahren?“

Und neben den ganzen Hörern, die dann da anrufen, sitz ich wohl im Studio im Haus des Rundfunks und bin so eine Art Experte im Taxifahren-Mögen – oder so ähnlich. Ich will ehrlich sein: Das Prinzip der Sendung wurde mir sehr nett erläutert, ich hab aber keine Ahnung, wie das dann wirklich wird. Nur dass man den Titel „Hörerstreit“ nicht so wörtlich nehmen sollte, ist sicher. Es ist auch keine Ratgebersendung oder eine Fragerunde an mich, es ist wohl eher so eine Art Anekdotenerzählrunde.

Dauert leider nur rund 25 Minuten, aber da man ja alles mal gemacht haben will, hab ich zugesagt. Wie ich das mit meinem Schlafrhythmus hinkriege, ist wieder mal die Frage des Tages. Weil’s am Ende viel Aufwand für eventuell ziemlich wenig Auftritt ist, hoffe ich, dass ein paar Leute zuhören werden. Oder gar anrufen …?

rbb Kulturradio Hörerstreit: Was mögen Sie am Taxifahren?

Dienstag, 2. April 2013

12:20 – 12:45 Uhr

Hier ist der Link zum Live-Player des Kulturradios.

Hier irgendwo müsste die Sendung danach für eine Weile noch anzuhören sein. (siehe Update)

(Die Logik der Seite ist nicht unbedingt das, was ich unter Logik verstehe. Bin für bessere Links dankbar.)

Und wer sich erst noch einstimmen will: Hier gibt es noch immer die Sendung von und über mich (toll, dass in Berlin diese Wendung funktioniert. 😉 ), die 2012 bei Dradio Wissen gelaufen ist.

Update:

Inzwischen isses vorbei und ich hab’s überlebt. 🙂

Wie es aussieht, kann man die Sendung am Besten nachhören, wenn man diesen wunderschönen und gar nicht künstlich auf länger aussehend getrimmten Link anklickt. Eine direkte Verlinkung des Streams ist offenbar nicht gewünscht, mehr als einen Flash-Player bieten sie dort nicht an. Nicht schön, aber immerhin etwas.

Antirutschmatten-Test

Direkt aus dem GNIT-Labor zu euch nach Hause!

Ich hab ja vor einiger Zeit mal meine Antirutschmatte fürs Handy im Auto begeistert gelobt und bin dabei nicht nur auf Gegenliebe gestoßen. Das ist schlecht, den Gegenliebe ist fast so toll wie richtige Liebe. Insbesondere wurde angemerkt, dass die Teile im Sommer vielleicht doch nicht so empfehlenswert sind, weil sie ja eventuell schmelzen könnten und dabei im schlimmsten Fall Auto und Handy versauen.

Die Theorie fand ich interessant und wollte das natürlich mal rausfinden. Auf der Suche nach einem handelsüblichen Sommer bin ich in Berlin dieses Jahr bislang noch nicht fündig geworden, da wir jedoch gestern nur rund 5 Zentimeter Neuschnee hatten, könnte es bald soweit sein. Aber immer noch viel zu lange für richtige Forschung. So stand zunächst die Frage im Raum, wie man einen Sommer vernünftig imitieren könnte und da hab ich mich für die naheliegendste Lösung entschieden: mit Wärme.

Und wie erzeugt man Wärme? Klar, durch Reibung, Blitzeinschläge und Einpinkeln. Weiß ja jeder. Am Ende haben Ozie und ich uns für den Backofen entschieden:

Braten sie das Handy währenddessen mit ein paar Zwiebeln … Quelle: Sash

Ursprünglich war ein Vergleichstest mit Aros Alternativvorschlag geplant, leider hielt keiner unserer Sekundenkleber die Frösche sicher am Backpapier fest.

Auf der Suche nach den sommerlichen Temperaturen in Autos sind wir nur auf mäßig aussagekräftige Artikel gestoßen, es war jedoch schnell klar, dass man mit irgendwas zwischen 50 und 100°C rechnen kann – also auf der Oberfläche von Armaturenbrettern und im Hirn von Eltern, die ihre Kinder im Sommer im Auto lassen.
Also haben wir den Backofen zunächst auf 50°C erhitzt und gewartet. Nach einer halben Stunde haben wir nachgesehen und festgestellt, dass nix passiert war. Außer dass es mindestens 50°C im Backofen hatte. Andere Quellen sprechen von über 320 Kelvin und die Amerikaner rechnen immer noch in Fahrenheit um.
Deswegen haben wir die Ofentüre wieder geschlossen und den Regler auf 100°C gestellt. Die Beobachtungen haben wir zeitweilig unterbrochen, da ich noch einkaufen musste und Ozie dringend einen Film schauen. Am Ende haben wir doch nach rund 45 Minuten abermals nachgesehen und es war immer noch nix passiert. Die Matte haftete gut, war nicht geschmolzen, es war total langweilig.

Da echte Forschung aber bekanntlich irgendwas kaputtmachen muss, haben wir das Spielchen bei 150 Sachen weitergespielt. Und hier dann – endlich, so viel Recherche ist echt langweilig – hat das Testobjekt begonnen, sich auf molekularer Ebene umzuorganisieren und ein wenig zu riechen:

Ab 200°C als Brotaufstrich verwendbar. Quelle: Sash

Wir haben das Experiment an dieser Stelle abgebrochen, denn die Backkartoffeln (hier nicht im Bild) waren langsam fertig und wir hatten Hunger. 😉

Interessanterweise ist die Transformation in ein Schleimpad offenbar irreversibel. Auch nach dem Abkühlen hinterlässt unser Back-Gummi nun schwarze Spuren. Vermutlich wären die – eben weil sie nicht aushärten – aber sogar recht gut mit einer Bürste entfernbar. So bekloppt, das auszuprobieren, waren wir dann aber nicht auch noch.

Fazit

Ja, wir haben es letzten Endes kaputt gekriegt – allerdings nur, weil wir von irrationaler Zerstörungswut befallen waren. Diese Temperaturen dürften so im Auto nicht auftreten, auch im Sommer nicht. An meinem Fazit bezüglich der Matte ändert sich nichts, das Teil ist spitze!

Wer sich nach dieser hochwissenschaftlichen Untersuchung noch umentschieden hat: Hier kann man die Antirutschmatte ungetoastet kaufen. Wer noch unsicher ist, jetzt aber trotzdem was kaufen will, der sollte es mal mit meinem Buch versuchen. Das klebt auch nicht.

Limousine vs. Taxi

Motor-Talk.de hat einen zumindest halbwegs plausibel klingenden Artikel über Taxen und Limousinen-Services zusammengezimmert, den man sich hier durchlesen kann.

Das ist ja alles schön und gut und natürlich haben auch diese Dienstleister ihre Kundschaft und das ist ja auch toll für alle Beteiligten. Ein bisschen bemüht finde ich allerdings die Preisvergleiche. Die Referenz-Flughafenfahrt in der günstigsten Kategorie bei MyDriver kostet zwar tatsächlich weniger als das Taxi, allerdings ist das

a) eine einzelne Ausnahme unter den Tarifen der Anbieter und

b) auch nur gegeben, weil es sich um eine lange Fahrt handelt.

Wahrscheinlich sind Limousinenfahrten durchschnittlich länger als Taxifahrten, aber das ist ja das Problem: wenn nur die wenigsten Taxifahrten über 30 € hinausgehen (ich hab mal eine Statistik geführt, ich glaube es waren unter 5% der Touren), dann sind Limousinen eben auch nur in den wenigsten Fällen preislich nah am Taxi. Der Anbieter Uber fällt mit seinen 9,00 € Mindestpreis schon extrem aus dem Rahmen, die anderen Anbieter rangieren bei 25 € und mehr. Und, ich sage es immer wieder gerne: die durchschnittliche Taxifahrt in Berlin kostet etwa 11 – 12 €.

Und bei mir beschweren sich die Leute immer, wie teuer das Taxi doch sei. Von der Verfügbarkeit mal ganz zu schweigen.

Deswegen bin ich wirklich ganz guter Dinge, dass wir als Taxifahrer nicht ernsthaft unter dieser Konkurrenz leiden.

Netto

Also zuerst mal muss ich was über die Umfrage gestern sagen:

Faszinierend, dass sich über 60% dazu entschieden haben, Deko zu sein. 😀
Ich sollte wohl beim Formulieren etwas weniger witzig sein …

Große Stories hab ich nicht mehr rumliegen, außerdem tut mir das Tippen gerade etwas weh, weil ich mir – hier dürfen alle Beteiligten lachen – den Fingernagel am rechten Zeigefinger eingerissen hab. Die Rahmenbedingungen könnten also besser sein für einen langen Blogeintrag. Aber was kurzes zwischendurch:

Das mit der Wegfindung ist in manchen Ecken ja etwas schwieriger. Vor allem, wenn man zwar sein Navi nutzen kann, aber nicht einmal eine Hausnummer vom Fahrgast kriegt. Der, den ich vor ein paar Tagen im Auto hatte, hat sich der Informationspreisgabe durch sofortiges Einschlafen entzogen. Die Ecke in Pankow kannte ich nur so mittel, einen Kilometer vor dem Ziel wollte ich mich dann nicht mehr auf den elektronischen Helfer verlassen und hab das schnarchende Etwas geweckt:

„Hier gleich links?“

„Nee, erst beim Netto.“

Mist, find mal einen Netto nachts. War aber auch egal. Er schlief wieder ein und mein Navi korrigierte die Route auf drei Kilometer Rest. Hmm, sollte ich umdrehen? War mir dann aber egal – wahrscheinlich war das der Weg am Netto vorbei, was soll’s!

Bis ich bei ihm in der Straße stand, kam kein Netto mehr. Also vermutete ich den Netto direkt an seinem Haus IN der Straße. Hmm, auch nicht. Hab ihn dann nochmal wachgerüttelt und nach der Nummer gefragt. Er hat gesehen, dass wir schon vorbei waren – mit Wenden lag der Umweg am Ende wirklich locker bei drei Kilometern. Hab ich in dem Fall nicht an die große Glocke gehängt. Zeitlos schön dann der Abschlussdialog:

„Dann wären wir bei 20,40 €.“

„Nur? Mach mal 25.“

„Oh, danke. Eine Frage hätte ich aber noch: Wo ist bitte hier ein Netto?“

„Netto? Hier? Meine Freundin wohnt bei ’nem Netto, aber das ist in Weissensee. Wieso?“

Ach, unwichtig … 🙂