Haftungsgeschichten

Wenn wir heute schon bei kleinen Helferlein im Taxi sind, dachte ich so bei mir, dass ich Euch auch noch kurz mal meine Anti-Rutsch-Matte fürs Handy zeigen könnte. Wollte ich letzte Woche schon einmal mit Bild aus dem Taxi machen – die sind jedoch qualitativ nicht so dolle geworden. Im Gegenzug bin ich aber von der Qualität dieses Dings ziemlich überzeugt. Ich hab bei mir im Auto zwar auch nicht so einen hundertprozentig perfekten Platz zur Anbringung gefunden, aber abgesehen vom Einsatz als Handyhalterung kann so ein Teil auch einfach helfen, Stifte, Bücher oder whatever auf dem Armaturenbrett rumliegen zu lassen.

Ich war bezüglich der Haftkraft auch skeptisch, aber … es geht wirklich:

Hängt es höher! Quelle: Sash

…und ich hab das Handy absichtlich nur so weit unten angehängt. Bei mir hat es im Auto eine komplette Schicht problemlos gehalten, obwohl die Matte im 45°-Winkel unsauber über der Lüftung und auf unebenem Grund lag und das Handy nur rund 2 cm² Auflagefläche hatte. Auch über Pflastersteinpisten und durch Schlaglöcher! Und sauber kriegt man das Teil mit einmal abspülen. Also für irgendwas im Auto kann sicher jeder sowas mal brauchen, ich bin echt begeistert. Hersteller und Modelle gibt es natürlich jede Menge verschiedene.

19 Kommentare bis “Haftungsgeschichten”

  1. Tobias sagt:

    Hallo,

    ich hatte auch mal so eine Matte in meinem Auto. Das stand dann ungünstigerweise einen Arbeitstag lang in der Sonne. Die Matte wurde durch die Sonne und Hitze im Wagen zu einem ekligen Gummibrei und die Oberfläche im Auto war ruiniert. Ich habe nichts gefunden, was geschmolzenes Gummi von nicht geschmolzenem Gummi trennt.

    Vielleicht hatte ich nur die falsche Matte, vielleicht hatte ich Pech, vielleicht ist das aber auch ein Problem mit den Dingern, auf das man achten sollte. Mein Auto war zum Glück weniger wert als die Stoßstange von deinem Taxi.

  2. MsTaxi sagt:

    @Tobias

    Ups, schon bin ich nicht mehr so begeistert 🙁 und warte Sashs Fazit nach dem Sommer ab, vielleicht isser ja bereit, die Matte seinem Tagfahrer zu Versuchszwecken auszuleihen

  3. Caron sagt:

    Ich hab die Dinger hier auf dem Schreibtisch als Antirutschmatten für Sachen wir Akkuladegerät, Telefoncradle und sowas. Sobald die etwas Staub ansetzen, Man kann sie dann abspülen, aber zum einen werden sie so gut wie am Anfang meiner Erfahrung nach nicht wieder und zum anderen muss man wirklich die Disziplin haben, das zu machen, BEVOR das Handy durchs Auto fliegt.

  4. Caron sagt:

    Ähm: … Staub ansetzen, kleben sie beträchtlich weniger bis kaum noch. Man kann …

  5. Sash sagt:

    @Tobias:
    Das ist natürlich Mist. Allerdings überschätzt Du den Wert meiner Taxi-Stoßstange offenbar ziemlich …

    @MsTaxi:
    Hmm, also ein Versuch, ob etwas festschmilzt … nicht meine Lieblingsidee. Da ich selber nur nachts fahre, mach ich mir erst einmal keinen großen Kopf …

    @Caron:
    Ja, Staub ist übel. Aber nach dem Abspülen war das Ding bislang immer super. Im Gegensatz zu manchen nehme ich das Ding ja ohnehin immer wieder mit heim.

  6. Wahlberliner sagt:

    Wie funktioniert das Teil denn?
    Die „besondere Oberflächenbeschaffenheit“ bzw. deren Klebeeffekt wird leider nirgends erklärt. Ist das so eine Art „Knet-Klebeeffekt“, also eher etwas, was sich so eklig anfühlt, dass man es nicht gerne anfassen will, oder ist das eher sowas wie ein „Micro-Saugnapf-Klebeeffekt“?

  7. Sash sagt:

    @Wahlberliner:
    Naja, irgendwie eklig fühlt es sich schon an. Funktionieren tut’s wahrscheinlich prinzipiell wie ein Klettverschluss, anfühlen tut es sich aber wie halbflüssiges Gummi. Man hat das Gefühl, man fasst in einen Fliegenfänger, stellt dann aber fest, dass es in Wahrheit trocken ist und keinen Schleim hinterlässt. 🙂

  8. Wahlberliner sagt:

    @Sash: Danke für die Bestätigung – also eine gooey substance, die ich nicht ertragen würde, sie zu benutzen. Wenn Du das Teil aber mal länger benutzt hast, würde es mich mal interessieren, ob da *wirklich* keine Rückstände am Handy zurückbleiben. Ich meine, nachdem das Handy ungefähr 1000 mal draufgeklebt und wieder abgezogen wurde. Ob es dann nicht doch langsam eine Art „klebe-Patina“ davon bekommt, auch wenn die sich in der Tasche irgendwann wieder abreibt, bzw. mit Staub zusetzt…

  9. Aro sagt:

    Man könnte stattdessen auch die Öko-Variante nutzen: Einen Frosch mit Sekundenkleber am Amarturenbrett festkleben und dann das Handy so stark gegendrücken, bis es kleben bleibt. Das geht wirklich! Und es funktioniert auch mit toten Fröschen.

  10. Andre sagt:

    Dann schaut euch mal an was man damit noch so alles machen kann ;o

    http://9gag.com/gag/6596539

  11. Sash sagt:

    @Aro:
    Mach nur! Jeder so wie er will …

    @Andre:
    Ja, fette Sache! 😀

  12. Harry sagt:

    Moinsen!

    Ich mache mich hier etwas rar, da ich aus dem Taxi vor 4 Wochen ausgestiegen bin und in meinen alten Beruf zurückgehe (1.4. gehts los), aber diese Matten sind wirdlich super. Wenn man eine vernünftige kauft (so ca 7,-€) und keinen Billigkram vom b.A.T.U.se schmilzen die auch nicht bei Sonne (ich war nur Tagfahrer), lassen sich wieder abwaschen (nicht erst wenn sie vollig versifft sind, dann isses zu spät!) und das Handy hat keinerlei Spuren davongetragen. Empfehlen würde ich allerdings, das Handy mit einer glatten Fläche daraufzulegen; mein Samsung ACE hat wahlweise ne aufgerauhte Unterseite, die haftet nicht so gut. Aber mit der glatten hatte ich das Ding quasi im rechten Winkel zum KFZ-Boden am Armaturenbrett und es hält wie ne Eins!

    In dem Sinne euch allen Gute Fahrt, und vielleicht sieht man sich hier mal wieder….

    Harry

  13. Stefan Grenz sagt:

    Danke für die Empfehlung Sash. Habe gerade für mich und meine Frau je eins bestellt. Natürlich über Deinen Link. 😉
    Damit hat sich ne Saugnapfhalterung dann erstmal erledigt.

  14. Sash sagt:

    @Harry:
    Ob dieses Teil schmilzt, werde ich ja vielleicht noch mal rausfinden 🙂

    @Stefan Grenz:
    Na dann hoffe ich mal, dass es bei Euch passt. Ganz so flexibel wie eine Saugnapfhalterung isses halt nicht. Aber das muss jeder selbst wissen. Einen praktischen Nutzen haben die Teile aber auf jeden Fall schon wegen etwaiger andersweitiger Benutzung. Das mit Büchern und Stiften auf dem Armaturenbrett war jedenfalls ernst gemeint!
    Und danke für den Kauf über den Link. 🙂

  15. machermama sagt:

    Habe auch so eines im Auto und bin seid über einem Jahr immernoch begeistert.
    Und geschmolzen ist es bei mir auch noch nicht. 😉

  16. Und wenn Ihr alle Tests erfolgreich absolviert habt, würde ich gerne wissen, welcher Hersteller anständige Qualität bietet. Dann bestelle ich die auch für meine Kunden. Für meine Vespa wohl eher nicht so geeignet… Aber prima Tip, danke!!!

  17. Sash sagt:

    @Mobilfunkfachverkäuferin:
    In meinem Falle – als Nachtfahrer – werden die Ergebnisse wohl noch auf sich warten lassen. 😉

  18. hrhrurur sagt:

    Ich finde bei deiner Geckomatte vor allem das Format mal echt praktisch. Ich hab die hier bisher immer nur in doppelt so groß gefunden.

    Ich fände das mit dem Hersteller/Händler also auch ohne Langzeittest sehr interessant. Ich hab hier nämlich so ne ganz blöde winzige Ablage am Armaturenbrett und davor ist es bis zur Lüftung geeeraaade sooo, dass das Handy rutscht. Aber eben nicht so ewig viel Platz.

    LG

  19. […] hab ja vor einiger Zeit mal meine Antirutschmatte fürs Handy im Auto begeistert gelobt und bin dabei nicht nur auf Gegenliebe gestoßen. Das ist schlecht, den Gegenliebe ist fast so toll […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: