Herrentag

Ja, Herrentag. Was für ein Start in die Arbeitswoche. Zumindest rede ich mir das immer wieder ein. Tatsächlich ist der große Reigen besoffener Spaßvögel bisher in jedem Jahr ausgeblieben, also bleibe ich dieses Mal gleich vorsorglich entspannt. Und das ist ja gerade wenn sie kommen ohnehin schon einmal die richtige Grundeinstellung. 🙂

Die hatte glücklicherweise auch die Taxifahrerschaft, die vorgestern Abend, bzw. am gestrigen Morgen Dienst tat, denn Jörn, Jo und meine Wenigkeit (insbesondere die beiden letztgenannten) haben zu dieser Zeit bereits das getan, was heute wahrscheinlich Millionen Männer machen werden: Wir haben zusammengesessen und ein paar Bier durch uns hindurchlaufen lassen. Die mit uns konfrontierten Kollegen fanden uns aber tatsächlich eher lustig als bedrohlich. Gefällt mir persönlich ganz gut, manchmal gucken die Leute ja doch etwas skeptisch, wenn so große Leute wie ich nicht mehr die sicherste Gangart vorweisen können.
Mehr im Gedächtnis als die Momente im Taxi werden aber wahrscheinlich die Töffel bleiben, die Jo binnen dreier Minuten von Konfrontation auf „schönen Abend Euch noch!“ umgepolt hat. Das war großes Kino.

Das aber ist Vergangenheit, heute Abend schwinge ich mich dann wieder selbst hinters Steuer und mache die Hauptstadt durch die Beförderung nicht mehr ganz so zurechnungsfähiger Gesellen ein wenig sicherer. Hoffen wir mal im Hinblick auf Blogartikel das Beste. 🙂

Gerüche im Taxi

OK, der ein oder andere war vielleicht ein wenig irritiert ob meiner Äußerungen bezüglich Körperausdünstungen im Taxi im letzten Artikel. Mal abgesehen davon, dass eigentlich allen klar sein sollte, dass man auch als Taxifahrer nicht für jeden Furz eine Pause einlegt, möchte ich auch ein wenig die Panik mildern: Bei mir im Taxi riecht es angeblich sehr gut.

Das ist nicht einmal selbstverständlich, ich höre immer wieder Beschwerden diesbezüglich über andere Kollegen und deren Autos. Dabei bin ich ja kein Heiliger, immerhin rauche ich ziemlich viel und komme an warmen Tagen auch gerne mal ins Schwitzen. Scheinbar passt das aber alles, wenn ich vor dem Dienst dusche, Deo benutze und zudem nur vor dem Auto rauche.
Mehr unternehme ich auch nicht.

Leser, die bereits mit mir im Auto saßen, dürfen gerne eine gegenteilige Meinung kundtun, ich bin dennoch zuversichtlich, dass das alles so passt. Denn immerhin habe ich am vergangenen Wochenende ein paar Winker eingeladen, die gerade aus dem Auto eines Kollegen gestiegen waren. Nicht des Geruchs wegen, sondern weil der Wagen wohl einen Defekt hatte und der Kollege die Schicht abbrechen wollte.

„Boah, hier riecht’s gut. Wahnsinn: Schon das zweite Taxi heute – und in beiden riecht es gut!“

Das hört man doch gerne. Ein wenig blöd war höchstens das, was einer der Fahrgäste keine Minute später äußerte:

„Darf man bei Dir rauchen?“

Nee, is klar …

Immer noch nett

Wieder zurück im Cockpit. Endlich. Dank der Party letztes Wochenende, wegen der ich insgesamt über 24 Stunden unterwegs war, bin ich schon seit einer Weile nicht mehr im Auto gesessen – was in Anbetracht der durchzechten Nächte und der räumlichen Distanz zu Berlin ja auch einen gewissen Sinn ergab. Ein altes Sprichwort sagte jedoch mal sowas ähnliches wie „Der Mensch kann nicht ununterbrochen von kaltem Augustiner und selbstgemachter Steinofenpizza leben“.
(Vielleicht ist das nicht der genaue Wortlaut, ich wollte aber gerade nicht bei Wikiquote suchen.)

Da die enthemmte Feierei im Ausland zwar Spaß macht, aber Geld kostet, hab ich mich seit … (Hm, ich könnte hier wahrscheinlich eine Jahreszahl einsetzen.) mal wieder an einem Mittwoch ins Taxi gesetzt. Ich bin in letzter Zeit nicht mehr sonderlich akkurat im Bezug auf Umsatzwünsche bei Bonustagen, so dass ich erst sehr spät aus dem Haus bin. Wofür ich die Schuld aber in meinem Spieltrieb sehe, weniger in der Faulheit.

Ich habe nämlich ein neues Handy. Und völlig aus dem Häuschen bin ich weit weniger wegen all der tollen Knöpfchen und Farben, sondern weil es mir wirklich völlig überraschend und ohne Vorankündigung von einem Leser zugeschickt wurde. Was das bedeutet, wo ich so viel Stress mit meinem alten hatte, weil ich es ständig überfordert habe, bin ich kaum in der Lage, in Worte zu fassen. Und in der Tat hab ich in den letzten Monaten wahrscheinlich selten so einen stammeligen Text geschrieben wie die vorläufige Dankesmail.

Ein Galaxy S3 ist es zwar nicht geworden, aber ein in meinen Augen durchaus würdiger Ersatz. Im Vergleich zum alten jedenfalls isses riesig, schnell, besser … abgesehen von der noch ungewohnten Bedienung weiß ich echt nicht, wo ich mit dem Lob anfangen soll. Als erstes hab ich mich natürlich trotzdem wie ein Trottel benommen und bin – als sich das Netz plötzlich verabschiedet hatte – nicht auf die logischste aller Ideen seit Win 3.11 gekommen: Einfach mal neustarten. *Grummel*
Aber woher sollte ich es gewohnt sein? Mein altes Handy brauchte ungelogen (fragt den Schwob) ein paar Minuten zum Booten und mein PC hier zuhause … naja, so einmal im Monat starte ich ihn vielleicht neu. 😉

War hoffentlich ein eher seltener Bug. Dennoch bin ich ziemlich nervös unterwegs gewesen, so ganz ohne Verbindung zur Außenwelt. Bin da ja ein Gewohnheitstier und mag es nicht, wenn etwas nicht tut. Und ich hatte die Befürchtung, dass sich das auch auf die Arbeit auswirkt. Stattdessen aber hatte ich nach ein bisschen Wartezeit drei betagte Damen an Bord, die mit ihrem Wunsch – mit drei extragroßen Koffern in die Görlitzer Straße gebracht zu werden – bei einem Kollegen auf taube Ohren, bzw. auch ein unpassendes Auto gestoßen sind. Mir sollte es nur recht sein, obwohl der Kerl sich schon während des Wartens völlig krude benommen hatte. Eine kurze Fahrt von der letzten Rücke wollte er nicht machen (da hatte die Kundin allerdings schon gefragt, ob sie nicht lieber doch weiter nach hinten gehen soll), dann hat er 5 Minuten gewartet, bis die Lücke zum nächsten etwa 8 Fahrzeuglängen betrug. Plötzlich ist er mit einem Affenzahn losgefahren und wollte offensichtlich ganz vom Bahnhof weg, nur um sich dann nach einer etwas eierigen Bremsaktion doch noch rückwärts einzureihen, bevor ich zu ihm aufgeschlossen hatte. Vielleicht war es also wirklich besser, dass ich die drei alten Frauen eingeladen habe.

Ich hab auf der kurzen Strecke nur mal so kurz nach ihrem Urlaub gefragt und ein zwei Anmerkungen zu meiner Route angefügt, was meine Beifahrerin dann recht zügig zu folgender Aussage inspirierte:

„Also Sie sind aber mal wirklich ein außergewöhnlich netter Taxifahrer.“

Hab ich dann einfach mal hingenommen. Ebenso wie die glatten drei Euro Trinkgeld.

Mal sehen, wie nett ich erst heute Nacht bin, wenn auch noch das Handy nach meiner Pfeife tanzt. 🙂

Guter Schichtanfang

(der von der nachfolgenden Schicht völlig konterkariert wurde, was uns jetzt aber nicht stören soll)

Hart genug, dass mein Wecker gestern bereits auf 15 Uhr gestellt war. Ich wollte pünktlich im Büro sein. Zum einen mal wieder ein bisschen Geld loswerden, zum anderen hoffentlich endgültig die Computerprobleme lösen. Dann aber schmiss mich ein nicht näher nachvollziehbarer Drang nach Licht bereits gegen 14 Uhr aus dem Bett. Uff! Ich hab mir Mühe gegeben, meine guten Vorsätze für den neuen Monat einzuhalten und bin pünktlich mit dem Klingeln meines Weckers aus dem Haus ge-, ähm … rannt! Mindestens. 😉

OK, ich will ehrlich sein: Ich hab mich ganz gemächlich rausgeschleppt, weil ich selbst noch völlig verzückt war von meiner Entscheidungsfreudigkeit.

Die Computer erwiesen sich vorerst mal als nur begrenzt zickig, was mich in die kuriose Lage brachte, in der Folge tatsächlich einmal zu früh am Abstellplatz des Autos zu landen. Mein Tagfahrer kam aber gleich nach ein paar Minuten. Da ich ausgerechnet den Kollegen, mit dem ich gewissermaßen am engsten zusammenarbeite, ja am wenigsten sehe, haben wir uns erstmal ein wenig verquatscht. Über die Umsätze auf der Straße, die alten und neuen Macken der 1925, was einen halt so umtreibt als Taxifahrer.

Mit ihm sind das glücklicherweise dennoch nicht diese ganz besonderen „Kollegengespräche„.

Er packte langsam sein Zeug, kümmerte sich um den Papierkram – und ich richtete mich im Auto ein. Anschließend beschloss ich, noch auf eine Kippe mit ihm weiterzuquasseln. Wenn schon, denn schon. Gute Entscheidung!

Drei Minuten später standen nämlich zwei Jungs am Auto.

„Sacht mal, macht ihr grad Schichtwechsel oder so?“

„Janz jenau.“

„Können wir dann vielleicht gleich … also mitfahren?“

„Klaro. Muss mich kurz am Taxameter anmelden, dann geht’s los!“

War keine lange Tour. Aber die unerwarteten – und damit wortwörtlich die ohne Wartezeit – sind am Ende dann halt doch die besten. 🙂

Der Brüller

Wahrscheinlich wird das wieder so was, bei dem ich Gegenwind von Kollegen kriege. Egal.

Man hat als Taxifahrer ja eine Menge Freiheiten. Deswegen mache ich den Job ja beispielsweise so gerne. Das tolle an Freiheiten ist, dass man sich aussuchen kann, ob man sie nutzt. Sonst – kluge Köpfe werden schon drauf gekommen sein – haben sie mit Freiheit nicht mehr viel zu tun.

Eine dieser Freiheiten besteht darin, sich seine Beschäftigung am Taxistand weitgehend auszusuchen. Ganz ohne Einschränkungen geht nichts, so sagt die Berliner Taxiordnung in §4 Abs. 1 folgendes:

Auf einem Taxenstandplatz oder einem als „Nachrückbereich“ ausgewiesenen Taxenstandplatz dürfen nur dienstbereite Taxen stehen. Taxen sind in der Reihenfolge ihrer Ankunft aufzustellen. Jede Lücke ist durch unverzügliches Nachrücken der nachfolgenden Taxen aufzufüllen. Die Taxen müssen fahrbereit und so aufgestellt sein, dass Fahrgäste ungehindert ein- und aussteigen können.

Dienstbereit müssen wir also sein. Das ist natürlich mal wieder ein Begriff, den man als Jurist sicher unterschiedlich bewerten kann. Ich für meinen Teil lege das recht eng aus: ich muss als Taxifahrer in der Lage sein, binnen Sekunden eine Fahrt antreten zu können. Darüber hinaus ist es aber in meinen Augen recht irrelevant, ob ich gerade lese, twittere, dem Funk zuhöre, esse, schreibe, mich mit Kollegen unterhalte oder Origami-Kraniche falte.
Das sollte jetzt nicht unbedingt so laufen, dass man erst einmal sein siebengängiges Menü wieder in Tupperdosen packt, um es anschließend unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschläge im Kofferraum mühselig anzugurten und anschließend das Auto noch einer Grundreinigung zu unterziehen, bis der Fahrgast einsteigen kann.
Aber die Tür entriegeln, einen Sitz umklappen oder ins Auto einsteigen ist meines Erachtens nach völlig normal. Meist muss man ja ohnehin irgendwas für die Kunden tun: Sitz verschieben, Kofferraum aufmachen, erst einmal klären, was sein Anliegen ist … wir fahren ja letztlich keine Fluchtwagen.

Und so stand ich neulich mit zwei Kollegen am Ostbahnhof. Wir waren die drei Fahrer auf den Top-Plätzen. Ralf auf der eins, Udo auf der zwei, ich selbst war dritter. Wir standen vor Udos Mercedes, damit hatte Ralf als erster beispielsweise seine Heckklappe in Reichweite. Wir haben ein bisschen gequatscht, wie immer mit einem Auge auf den Gehweg schielend. Keiner will eine Fahrt verpassen oder unnahbar wirken, ist ja klar.
Aber am Ostbahnhof ist stets viel Publikumsverkehr. Die Leute laufen in alle Richtungen um einen herum und steigen auch am Taxistand gerne auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein. Das Aussortieren von Kundschaft unter den ganzen Passanten kann auch mal schiefgehen. Ist es in dem Fall gar nicht, aber ein Typ ist ohne uns Beachtung zu schenken am Stand vorbeigelaufen und hat dann – durchaus zu unserem Erstaunen direkt hinter mir an der Ecke ein fahrendes Taxi rangewunken. Ich hab etwas die Augen verdreht, weil man jetzt am Stand ja nicht unbedingt Kunden einladen muss, wo andere Kollegen warten – letztlich hab ich dann aber auch gedacht:

„Scheiß drauf. Der wollte wahrscheinlich eine Kurzstrecke, und jetzt isses eh schon passiert.“

Ein Abend wie tausend andere.

Bis dann plötzlich ein „Kollege“ auf der anderen Seite seine Tür geöffnet und Ralf ohne irgendwelche einleitenden Worte angebrüllt hat:

„SAMMAL! WIE WÄR’S VIELLEICHT MAL MIT ARBEITEN, DU VOGEL! DIE SCHEISS-KUNDEN STEIGEN HIER SCHON IN FAHRENDE TAXEN, WEIL DU HIER BLÖD RUMSTEHST! SO EINE SCHEISSE, DU DEPP! DER ERSTE FAHRER MUSS IM TAXI SITZEN!“

Reichlich panne, vor allem in Hinblick darauf, dass der Kerl in rund einem Kilometer Umkreis alle potenziellen Taxikunden abgeschreckt hat. Mal ganz davon abgesehen, dass – selbst wenn man sich über was nicht einig ist – das einfach kein adäquater Gesprächsanfang ist. Ich will hier jetzt nicht mit Knigge und Manieren anfangen, aber das geht einfach nicht. Ich hab in der Situation ein bisschen bewundert, wie locker und schlagfertig Ralf war. Er hat den Kollegen einfach im Satz unterbrochen und gemeint:

„Mach die Tür zu, is kalt hier draußen!“

Hat er dann glücklicherweise auch gemacht. Ich hab den „Kollegen“ zuvor nie gesehen, seitdem auch nicht mehr. Was sehr schön ist.

Und? Eure Meinung?

Quittungen

Ich schreibe ja über vieles im Taxi, erstaunlicherweise aber sehr wenig über Quittungen. Das hat einen eigentlich recht banalen Grund: Quittungen sind öde! Eine Quittung ausstellen ist so langweilig und belanglos, dass ich nicht einmal darüber nachdenke und in 90% aller Fälle nicht einmal eine ordnungsgemäße anfertige. Nicht unabsichtlich: Eigentlich müsste ich nämlich die Fahrtstrecke auch aufschreiben, erfahrungsgemäß braucht das keine Sau. Und ich frage mich ohnehin, wie das gemeint ist. Im Alltag hat sich die Angabe von Start- und Zielpunkt eingebürgert, streng genommen ist das allerdings nicht unbedingt eine Streckenbeschreibung. Aber egal!

Ich schneide das Thema Quittungen im Taxi deswegen an, weil sie gestern Abend alle waren. Das – hier mal ein Lob an meinen Tagfahrer – war in nun bald viereinhalb Jahren meines Wissens nach das erste Mal der Fall. Ich selbst könnte zwar bei der Abrechnung auch welche mitnehmen, ansonsten bin ich aber schlicht nicht zu Bürozeiten unterwegs. Wenn es eng wird Nachschub holen ist da nicht drin.

Aber seit ich mich an dieses Taxi erinnern kann – und das kann ich so ungefähr bis zu einem Kilometerstand von 120.000 zurück – waren immer Quittungsblöcke im Auto. Der eine in aktueller Benutzung sowieso, darüber hinaus aber eben auch Ersatz im Handschuhfach. Es war bisher nur wenigen von euch vergönnt, mal einen Blick ins Handschuhfach der 1925 zu werfen, aber erst diese Woche kam es dabei zu folgendem Ausspruch:

„Sieht aus wie meines!“

Und bei meinem bescheidenen Kenntbnisstand bezüglich bundesdeutscher Handschuhfächer kann tatsächlich davon ausgegangen werden, dass jenes der 1925 keine Ausnahme ist: es ist hemmungslos zugemüllt. Glücklicherweise nur mit Papier, nicht mit irgendwas Schimmligem (wie Mais, um mal eine Referenz ans Tagesgeschehen jenseits Berlins anzubringen). Im aktuellen Fall allerdings nicht mit Quittungsblöcken. Und so stand ich dann da. Mit drei verbliebenen Quittungen. Puh!

Lithrael hat gestern auf Twitter gefragt:

„Wie oft wird denn überhaupt eine Quittung fürs Taxi verlangt?“

Da könnte ich meine gestrige Erfahrung nehmen und sagen: immer eine mehr, als man dabei hat wenn es mal knapp ist. 🙂

Im Ernst: Es ist sehr sehr unterschiedlich. Vor allem wahrscheinlich zwischen Tag- und Nachtschicht. Aber auch ich hatte schon Schichten mit 20 Fahrten ohne eine einzige Quittung und Schichten mit 10 Touren, von denen 8 quittiert werden sollten. Bei mir sind es meist weit unter 50% Quittungen, vor allem, da ich viele Touris von Clubs ins Hotel fahre.
Andererseits sollte man nicht vorschnell sein. Gerade aus den Clubs strömen immer auch mal ein paar kreative Köpfe aus der hiesigen Szene und lassen sich für die Fahrt sicherheitshalber einen Beleg ausstellen, weil man ja nie weiß, ob das sechsstündige Tanzen im Berghain nicht vielleicht doch eher so eine Art Geschäftsanbahnung war … 😉
Man kann es also einfach nicht wissen. Vor allem aber muss ich Quittungen mitführen. Das höchstwahrscheinlich recht geringe Ordnungsgeld ist zwar im Gegenzug zu einer Schicht riskierbar, aber den potenziellen Ärger mit Fahrgästen sind solche Papierfetzen einfach nicht wert.

Wie hab ich das Problem gelöst?

Nein, nicht selbst geschrieben! Da hätte ich sicher die Hälfte vergessen. Vom Aufwand mal ganz abgesehen …

Nee, ich hab mich einfach glücklich geschätzt, in einer größeren Firma zu arbeiten. Man trifft ja immer mal wieder nette Kollegen:

Quittungscheating, Quelle: Sash

Fürs Wochenende sollten wir jetzt erst einmal wieder genügend Quittungen haben. Da hätte mein Tagfahrer ja eigentlich auch drauf kommen können …

Glück mit kurzen Touren (3)

Nein, reingelegt! 🙂

Noch eine kurze Tour kann ich gerade gar nicht vorweisen. Zumindest keine erwähnenswerte vom Stand aus. Aber ich würde mich freuen, von Euch (sowohl von Kollegen als auch Kunden) zu hören, was ihr zum leider öfter vorkommenden Ablehnen dieser Fahrten sagt. Also ganz ehrlich, auch wenn es vielleicht nicht meiner Meinung entspricht. Dass da nicht alle meiner Meinung sind, weiß ich schon selbst … 😉

Tut mir den kleinen Gefallen und stimmt drüben im Taxihaus-Berlin ab:

Taxihaus-Berlin – Das mit den kurzen Fahrten …