Perfekte Momente

Die Nacht verlief gut, klagen konnte ich nicht. Es zeichnete sich bereits ab, dass ich die am Wochenende angestrebten 200 € Umsatz ausnahmsweise mal recht problemlos zusammenkriegen würde. Bislang hatte ich zwar nur die Hälfte, aber es war noch nicht einmal die nullte Stunde verronnen. Mit den vielen Fahrten in den frühen Morgenstunden sollte das kein Problem mehr werden. Die Zeit zwischen 0 und 2 Uhr etwa zieht sich bei mir immer ein bisschen, ich befürchte, meine übliche Kundschaft ist da schon an ihren Zielpunkten, aber noch nicht bereit, heimzufahren. Also hätte ich noch ein bis zwei Stunden rumbringen müssen, bis es wirklich wieder losging.

Auftritt beschnauzbarteter Brillenträger mit Koffer:

„Ich hab hier so einen Gutschein …“

„Von der Bahn?“

„Genau. Nehmen Sie die?“

„Selbstverständlich.“

„Na dann: wollen wir eine schöne Fahrt machen?“

„Gerne doch. Wo soll es denn hingehen?“

„Nach Gosen.“

Meine tote Stunde mit einer 40€-Tour zu füllen, war das beste, was mir passieren konnte. Abgesehen davon gab es sogar die üblichen 10% Trinkgeld. Nein, die 200 waren an dem Abend kein Problem. Gescheitert bin ich erst 50 Cent vor den 250 € 🙂

Arbeitsbeginn und Ende

Vorm Polizeirevier in der Wedekindstraße hat er mich rausgewunken. Ob da nicht irgendwo eine Tanke am Ostbahnhof war und ob wir es mit einem Zehner hin und zurück schaffen würden. Puh, knapp, denke aber mal ja.

„Dann gib Stoff, Alter! Is‘ wirklich eilig! Für jede überfahrene rote Ampel gibt’s einen Bonus!“

„Nur keine Sorge, es gibt keine roten Ampeln auf dem Weg …“

Ich war gerade auf dem Weg zum Ostbahnhof gewesen. Eine letzte Tour noch machen, der Zeiger der Uhr näherte sich der Sechs. Meine Schicht war de facto zu Ende, er war die eine Tour, die ich noch haben wollte. So gesehen hatten wir beide Glück. In gewisser Weise ging es bei ihm auch tatsächlich um jede Minute, denn er sollte bereits mit seinem Transporter auf dem Weg an die südliche Stadtgrenze sein. Und jetzt stand er da und der Tank war leer. Und ich kannte mich in der Gegend ja glücklicherweise bestens aus. Es gibt nämlich tatsächlich auf dem kürzesten Weg zur Tankstelle keine Ampeln – wenn auch nur nachts. Und auch nur, wenn man wirklich Ahnung hat.

Dass die Ampel an der Rüdersdorfer Ecke Franz-Mehring-Platz zu umgehen ist, indem man schon 30 Meter vorher über die Vorfahrt vorm Neuen Deutschland abkürzt, wissen die meisten Taxifahrer, die hin und wieder Kundschaft ins Berghain bringen. Da herrscht nachts geradezu reger Durchgangsverkehr. Die folgende Ampel Ecke An der Ostbahn ist nachts immer aus. Was indes wirklich nur ein paar wenige wissen, ist, dass man seit geraumer Zeit wieder über den kleinen Wurmfortsatz der Straße Am Ostbahnhof von hinten aufs Tankstellengelände der Total-Station fahren kann und sich damit die Ampel an der Holzmarktstraße spart. Eine Anzeige der Route bei Google Maps ist nicht möglich, da die Straßen nicht offiziell existieren auf der Karte …

So lobend hat sich noch nie jemand über meine Ortskenntnis geäußert. 🙂

Am Ende blieb es aber eine Fahrt ohne Bonus – logisch, wo ich keine Ampel überfahren habe … 😉

Nein, im Ernst: der Zehner reichte punktgenau und ich konnte meinem Fahrgast das mit dem fehlenden Trinkgeld kaum übelnehmen, wo er gerade sein Frühstücksgeld in meinem Taxi liegenlassen hat und sich zudem an der Tanke für wahnwitzige 6,99 € einen kleinen Dreiliterkanister kaufen musste, um eine gefühlte Handvoll Sprit zu seinem Geschäftswagen zu transportieren.

Aber wie gesagt: meine Schicht war ohnehin vorbei und ich hab mich gefreut, mal schnell helfen zu können. Und ein Zehner Umsatz ist ein Zehner Umsatz …

Dorfmetall!

Konzerte. Hach.

Ich weiß nicht, wie es der werten Leserschaft geht, aber für mich waren Rock-Konzerte immer das Maß aller Dinge in Punkto Freizeitgestaltung. Ich war schon in Discos und Clubs und hab an einem Abend eine sehr geile Performance eines Saxophonisten gesehen, der zu einem Elektro-Beat Improvisationen von sich gab. Ich habe ein oder zwei Klassikkonzerte gesehen, ebenso mit Fettes Brot und Eins Zwo guten Live-HipHop. Ich habe in einem New Yorker Schuppen Jazz vom feinsten verfolgt, war bei Pur in der Schleyerhalle und manchmal singe ich komische Sachen unter der Dusche. Aber Rock-Konzerte …

Die toten Hosen, die Ärzte, H-Blockx, Thumb, Dog eat Dog, No Doubt, Dritte Wahl, Simon Says, Sum 41, Revolver, Polluted Paradise, J.B.O., Censored Poetry, Green Day, Morgentot usw. usf. …

Egal, am Ende waren es doch die Stiefelabdrücke im Gesicht, die ein Konzert unvergesslich machten! Abgebaute Spannungen, Pogo, Action!

So gesehen war es mehr als nur schön, als mir am Wochenende ein nicht schwer als Metaller zu identifizierender junger Mann die Frage stellte, ob ich wüsste, wo das Blackland sei.

„Ähm, glaube ja …“

Keine Über- oder Untertreibung. Ich war mir ziemlich sicher, aber man irrt sich ja auch mal. Normalerweise hätte ich das alles nochmal recherchiert, aber neben dem Typen stand noch ein Pärchen, das auch gerne mitfahren wollte. Gut, deren Tour wäre nicht zu lang gewesen, aber man bemüht sich ja um die Kundschaft.

Kurz darauf war klar, dass der verstrahlte Ober-Metaller zumindest mal in die gleiche Richtung musste. Also haben sie sich das Taxi geteilt. Ich kann das für Fahrgäste grundsätzlich empfehlen, aber in der Realität kostet es mich als Taxifahrer dann doch manchmal Nerven (siehe Osama und Lisa ff.). Hier nicht.

Das Pärchen, ebenfalls auf dem Konzert gewesen, zahlte unproblematisch die Fahrt bis zu ihrerr Bude. Dann kam der Auftritt des Dorfrebellen:

„Ach, mein Dorf – offiziell Stadt – das ist ja so klein! Wie der Kreisel hier. Ich komm‘ quasi hier aus’m Kreisel, weisse Bescheid!“

Die Adresse war glücklicherweise richtig, so dass am Ende alle zufrieden waren. Inklusive mir. Und irgendwie stieg in mir das Verlangen, meine CD danach lauter zu stellen …

Nerdiges

„Also ganz ehrlich: deinen Namen hab ich immer noch nicht so richtig verstanden.“

„Das is auch besser so. Wenn Du bloggst, schreib einfach ‚Hans Meiser‘, dann weiß ich, dass ich es bin.“

Es mag unglaubwürdig klingen, aber so endet nicht jede Fahrt mit einem Leser. 🙂

Angefangen hat alles mit einer Last-Minute-Bestellung* vom Ostbahnhof zur c-base. Statt nun mit mir einfach direkt Richtung Norden zu tuckern, hat mich mein später anonym bleibender Fahrgast erst einmal angeboten, mir ein Getränk zu spendieren und mich ein bisschen in der Base rumzuführen – was echt eine geile Sache war.

Ich hab sogar den Drang unterdrückt, zu twittern, wo ich bin – da war ich an dem Abend wahrscheinlich so ziemlich der einzige dort. Hab wahrscheinlich ganz schön abgebrüht gewirkt, als ich da mit einer Premium-Cola ganz nüchtern rumgeguckt hab, während irgendwelche betrunkenen Partypeoples versucht haben, direkt daneben Mario Sixtus zu beeindrucken.

Insgesamt war der Aufenthalt dann halt doch nur kurz, ich war schließlich zum Arbeiten da. Das hab ich im Folgenden auch recht konsequent gemacht, indem ich zwei U-Bahn-Stationen verwechselt hab und deswegen meine 1925 zwei runde Kilometer Umweg aufs Straßenparkett legen ließ.

Mein Fahrgast schwankte von dannen und versprach einen erneuten Anruf. Soll ich die Nummer jetzt echt unter „Hans Meiser“ abspeichern? Wenn dann der echte anruft, sag ich ihm wahrscheinlich, dass ich mich alleine verarschen könne – und das … afk, Telefonbucheintrag ändern.

*Last Minute war es vor allem, weil ich ansonsten recht bald vom Stand weggekommen und damit besetzt gewesen wäre.

PS: Vielen Dank für all die Geburtstagsgrüße und Geschenke, zu denen ich bisher keine großen Worte gefunden habe! Danke, danke, danke! Es ist toll mit euch Lesern!

Komisch, das alles.

Es gibt so Momente, in denen ich verstehe, dass sich mein Vater zum Beispiel wundert, wie ich so ein extrem unbeständiges Leben führen kann. Heute zum Beispiel. Und mit heute meine ich dieses Wochenende, das bei mir ja die Arbeitswoche ist.

Im Gegensatz zu meistens ist meine finanzielle Lage diesen Monat ja halbwegs ok. Das heißt zwar auch nur, dass ich die schwarzen Zahlen zumindest mal von unten befummeln kann, aber das ist ok. Gut Ding will Weile haben. Was ich eigentlich sagen will: ich nehme mir gerade im Taxi keine gigantomanischen Umsätze vor, sondern realistische, die ich mit wenig Arbeitszeit erreichen kann. Gerade sind das nebenverdienstmäßige 400 € Umsatz pro Woche(nende). Vor allem, um mehr zu schreiben.

Gestern gab es trotzdem keinen Artikel hier bei GNIT, und grandioser hätte ich all das echt nicht ver- und dann doch wieder peilen können. Auf und Ab ist ja kein Ausdruck für die Arbeit gerade.

Ich plane pro Arbeitswoche gerade immer erstmal 4 Tage ein. Meist gehe ich zum ersten schon mal gar nicht hin. 🙂

Mein erster Arbeitstag, der Donnerstag, ist gerade vor allem dazu da, die zwei langen Schichten relaxter zu machen. Zwei mal 200 € sind Freitag/Samstag mit entsprechendem Einsatz meist machbar, damit wäre alles geregelt. Aber wenn ich am Donnerstag schon 50 oder 80 € eingefahren habe, dann stehe ich am Wochenende nicht so unter Druck. Diese Woche bin ich am Donnerstag raus und hatte nach über 5 Stunden magere 50 € etwa auf der Uhr.  Naja, immerhin besser als nichts.

Die Freitagsschicht war so lala. Mal ging es schneller, mal langsamer – am Ende war ich mit allen Pausen und allem PiPaPo trotzdem 11 Stunden auf der Straße und hatte „nur“ 170 € eingefahren. Das war aber im Grunde ok. Ich hab jede Menge Material für Blogeinträge gesammelt, alleine zum Schreiben war ich zu fertig am gestrigen Morgen. Noch schnell eine Pizza, eine Folge Chuck angucken und ab ins Bettchen!

So weit, so gut. Dummerweise bin ich dann um 12 Uhr unwiderruflich aufgewacht. Ich hab das für einen schlechten Witz meines eigentlich recht etablierten Schlafrhythmus gehalten und den Nachmittag mit ein paar Haushaltskrempeleien verbracht. Pünktlich zu Schichtbeginn war ich so müde, dass ich echt schon angefangen hab, verstrahlt zu wirken. Da gerade am Samstag aber die letzten Stunden die wirklich dicken sind, hab ich beschlossen, lieber erst zu schlafen und dann zu arbeiten als andersrum. Ich hätte mich wahrscheinlich selbst mit Koffein nur halbwegs bis nach Mitternacht retten können.

Also hab ich mich hingelegt und geschlafen. Und zwar bis 24 Uhr. Ui! Ein bisschen lange!

Um mein Wochensoll zu erfüllen, hätte ich nun noch 180 € gebraucht. Ein wenig illusorisch, wenn man gerade einmal 5 bis 6 Stunden Dunkelheit zur Verfügung hat. Und Tag- und Nachtfahrten sind nunmal ein Unterschied wie Tag u … äh, ihr versteht, oder? Also trotz Fitness: Ich will da tagsüber nicht rumfahren …

Um ein Uhr saß ich dann im Wagen und gehofft hab ich auf 100, vielleicht 150 €. Wenn es ganz gut läuft. Vielleicht so, dass ich heute – am Sonntag Abend noch den Sack zu machen könnte – wie man so schön sagt. So wirklich geil war ich auf die halbe Schicht allerdings auch nicht, denn immerhin habe ich ab 0 Uhr Geburtstag und zusätzlich zum verqueren Schlafrhythmus hätte ich mir dann auch noch eine CD brennen müssen. Reichlich uncool.

Aber – das Glück ist mit den Dummen! – der Zufall war mir wohlgesonnen, und so lief die heutige halbe Schicht so blendend, dass ich – und das ist wirklich nicht gelogen! – auf den Cent genau 400,00 € für die Woche erreicht habe. 180,20 € zwischen 1.00 Uhr und 6.45 Uhr heute. Dazwischen gerade einmal Platz für vielleicht 4 bis 5 Kippenpausen. So stellen sich viele vielleicht den Taxi-Alltag vor, in Wirklichkeit ist das ziemlich geil. Wie gesagt:

Freitag, 11 Stunden: 170 €

Ja und nun? Ich denke, ich kann heute doch in meinen Geburtstag reinfeiern reinprokrastinieren, wie ich es mir gewünscht hatte.

Der Dank dafür geht an alle Kunden und an Hans Meiser – was es damit auf sich hat und überhaupt die Geschichten von unterwegs – das erfahrt ihr in den nächsten Tagen. Wie immer. Und ohne Ausfälle. So mein Schlafrhythmus es will … 😉

Prioritätensetzung

Manchmal klappt alles. Ich bin hinter zig Taxen die Warschauer Brücke Richtung Norden entlang getuckert – und alle sind sie in die Revaler Straße abgebogen. Keine 50 Meter weiter in der Warschauer Straße standen dann Winker. Hihi.

So ganz in ruhig ging die Fahrt aber auch nicht. Von ihren Halloween-Kostümen ließ ich mich wenig schocken, die Ansage aber lautete dann:

„Klinikum Friedrichshain! Schnell bitte!“

Aha, die Strecke bin ich schon mal gefahren, zumindest fast – damals mit Donald. Ich hab mich vorsichtig umgesehen, um zu checken, ob das Blut wenigstens unecht ist … war es auch. Es ging gar nicht um die beiden, ein guter Freund hätte wohl eine dieser typischen Meldungen abgegeben, von denen ich bis heute nicht weiß, wie viel man trinken muss, um sie zu artikulieren:

„Ich bin im Krankenhaus, bitte kommt schnell!“

Ich meine, eine kleine Diagnose kann doch nicht schaden. Man kann seinen Freunden eine Menge Leid ersparen, wenn man einfach „Knie aufgeschürft“ dazu sagt.

Kleiner Einschub: Ich hab solche Anrufe nur selten tätigen müssen, aber auf einen bin ich sehr stolz. 2008 habe ich in Spanien eine Kinderfreizeit mitbetreut und mich dummerweise am ersten Abend ziemlich verletzt. Binnen zweier Tage war dann klar, dass es keinen Sinn hat, das bis zum Schluss durchzuziehen, also hab ich Ozie angerufen und ihr verkündet, dass ich früher zurückkommen werde. Völlig verständlich, dass sie mich fragte, was ich denn hätte. Ich hab geantwortet mit:

„Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es ist kein Beinbruch …“

Aber gut, zurück zu meinen Fahrgästen. Die saßen inzwischen angespannt und angeschnallt bei mir im Fond und ich hab die Warschauer Straße nach allen Regeln der Kunst möglichst zielorientiert befahren. Glücklicherweise ging dank des Verkehrs ohnehin nicht mehr als die erlaubten 50. Aber es sah ansprechend hektisch aus, was ich tat, damit war allen geholfen … 😉

Plötzlich kam die Erkenntnis:

„Scheiße! …“

Was denn nun? Doch ein anderes Krankenhaus? Mama noch anrufen? Nummer des Bestatters vergessen? Was denn?

„Ich brauch noch ’n Mate! Sonst steh ich das nicht durch!“

Also am nächsten Späti angehalten und zwei Club Mate geholt. So ist’s recht! Nur nicht die wichtigen Dinge im Leben vergessen … 😀

Die Juten

Die guten Taxifahrer, die richtigen. Endlich hatte ich auch mal eine Begegnung mit ihnen.

Also nicht, wie ihr jetzt denkt. Ich hab ein paar sehr nette und bedenkenlos empfehlbare Kollegen da draußen. Aber wenn es um Qualität geht, dann taucht doch immer wieder der Vergleich zu einer ganz bestimmten Stadt auf: London. Härteste Prüfungen, 3 Jahre Ausbildung, keine verlotterten Gestalten am Steuer – soll ja abgesehen vom Preis das Traumland für Taxikunden sein da drüben.

Es war ein wenig witzig, der junge Kerl wirkte fast ein wenig verschüchtert, als er mir in leisem Tonfall gestand, selbst Taxifahrer zu sein, nur eben drüben auf der Insel. War auf jeden Fall ein gutes Unterhaltungsthema, zumal wir uns erst einmal ein paar Minuten Stau geben mussten, bis wir am Kotti vorbei waren. Er wollte zum Maritim, für eine Winkertour also gar nicht mal so schlecht. Für mich aber besonders schön war, wie so oft im Leben, zu sehen, dass die anderen auch nur mit Wasser kochen. Man hört so viel über die Ausbildung der Fahrer dort, letztlich scheint die Ortskundeprüfung allerdings recht ähnlich der in Berlin zu sein. Gut, ein wenig umfangreicher vielleicht – auf jeden Fall schaffen sie das dort besser zu verkaufen …

Irgendwie gehörte zu dem Gespräch aber einiges mehr, als ich hier jetzt rüberbringen könnte. Es war einfach nett und kollegial, so wie im Übrigen auch mit den meisten anderen Taxifahrern, die ich im Laufe der Zeit im Auto hatte. Man hat sich halt doch ein bisschen mehr Interna zu bequatschen (also wenn man nicht ohnehin eine Laberbacke wie ich ist und sowieso immer alles haarklein erzählt).

Mein Fahrgast jedenfalls beendete unsere Tour mit einem „nice to meet you“ und dem schönsten englischen Satz, den ich kenne:

„Keep the change!“ 😉

Knapp 30% – der war wirklich Taxifahrer. Oder zumindest wirklich Brite. Also egal, einer von die Juten eben.