Verdammte Achs‘! (2)

So, ein Anruf klärt die Lage. Das Autochen ist in den Händen unseres Hausschraubers und bis 19 Uhr kann ich es erlösen. Das sollte ich allerdings auch, denn es ist – wie man erahnen kann – der letzte Feierabend vor den Feiertagen…

Das heißt, ich muss mich mal wieder mit den anderen Öffis ziemlich weit nach Berlin reinwagen. So ganz ohne Auto ist Kreuzberg ja doch ein Stückchen weg von Marzahn. Aber wie haben schon die Fantastischen Vier damals gesagt:

„Immer locker bleiben!“

Immerhin kann ich dann über die Feiertage ein wenig arbeiten. Wobei? Komme ich überhaupt dazu? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Ich hab mehr als nur einen familiären „Termin“ die nächsten Tage.

Offenbar waren tatsächlich die Stoßdämpfer im Allerwertesten – umso schöner, dass die das mal eben binnen ein paar Stunden beheben können. Ist ja auch schon mal was…

Verdammte Achs‘!

Tja, da bin ich schon wieder! Hallo allerseits!

Eigentlich wollte ich jetzt ja gemütlich bei gar nicht mehr so kalten Temperaturen ein wenig durch die City cruisen. Aber scheinbar will das Auto das nicht so recht. Ich will nicht zu laut jammern: Es fährt noch.
Leider scheint mindestens ein Stoßdämpfer vorne endgültig den Geist aufgegeben zu haben. Dem Auto – und vor allem den Kunden – ist das wohl nicht länger zuzumuten 🙁

Puh, dann hoffe ich mal, dass unser Hausschrauber so kurz vor Weihnachten noch Zeit für die Möhre hat…

Und ich hätte bei 21 € Umsatz auch gleich zu Hause bleiben können!

Gewinnprobleme und Designcountdown

Heyho allerseits da draussen!

Nach mehr als zu langer Pause bin ich endlich wieder ins Cockpit zurückgekehrt, und was bleibt, ist vor allem die Frage, warum mich niemand gewarnt hat, wie kalt -12°C eigentlich sind. Brrr!! Und was sich da wieder für Alltagsprobleme ergeben… Da will ich die Fenster innen putzen, weil natürlich jeder auf die beschlagenen Scheiben seine Initialen und versaute Bilder mit dem Finger gemalt hat, und dann stelle ich fest, dass die Fenster auch innen (!) von einer Eisschicht überzogen ist, die sich ziemlich hartnäckig einer Entfernung wiedersetzt…

Aber zu den Gründen dieses Eintrages:

1. Gewinncountdown:
Das Gewinnspiel läuft heute Nacht aus. Wer noch keinen Kommentar unter den Gewinnspielartikel gepostet hat, und noch mit sich ringt, ob das ein berechtigter Arbeitsaufwand ist, um die Chance zu haben, ein völlig ungesundes Süßigkeitenpaket zu erhalten, der sollte nur noch bis heute Nacht, 4. Dezember 2010, 23.59 Uhr, ringen. Alle Kommentare, die mein WordPress (keine Garantie, dass die Uhr zu 100% genau geht!) auf den 5. Dezember legt, zählen nicht mehr. Also: Wenn noch nicht geschehen, dann ran an die Tasten!

2. Designprobleme:
Meine backupanfälligere Hälfte hat sich heute während ich geschlafen hab mit dem Design hier bei GNIT geprügelt und einige alte CSS-Dateien bei sich gefunden und durchs Hochladen derselben das Aussehen des Blogs wieder halbwegs hergestellt. Das ist nicht nur total super und sollte ihr Dankeswünsche und hochwertige Geschenke bescheren (Ich weiß, das ist mein Part. *seufz*), nein es hat selbst ohne dies ihren Ehrgeiz geweckt, und sie plant, die letzten Unstimmigkeiten heute Nacht zu beseitigen. Dadurch könnte es sein, dass hin und wieder Kleinigkeiten auf der Seite nicht funktionieren – insbesondere die Navigation zwischen den Artikeln.
Sollte euch also heute Nacht etwas auffallen, das nicht funktioniert, dann ist das ein Zeichen dafür, dass es gut ist. Wie wenn Mama sagt: „Es ist aber gut, dass es juckt. Das bedeutet, dass es heilt…“
Kann man doof finden, kratzen wäre dennoch die falsche Vorgehensweise 😉

Ja, ich freue mich auf eine hoffentlich und wahrscheinlich hammermäßige Samstagsschicht, bin also wie üblich am Wochenende arbeitsmäßig beschäftigt. Aber wir sehen uns hier wieder häufiger als letzte Woche, versprochen!

Zieht euch warm an, Leute!

Ja, er lebt noch!

So, die mehr oder minder als Entwarnung einzustufende Meldung ereilte mich vor wenigen Minuten: Das Auto lebt noch, bzw. wieder! Den heutigen Tag hat es in der Werkstatt verbringen dürfen, und anscheinend sind jetzt die Düsen gereinigt, ersetzt, was auch immer – und ich kann heute noch auf Piste.

Prima!

Nicht, dass ich nicht eigentlich Montags nicht mehr arbeiten wollte und insgesamt nicht gerade die beste Schicht erwartet werden kann… aber besser jetzt als nie. Meiner nicht zu unterschätzenden Faulheit fröhne ich dann morgen wieder, indem ich ganz geplant frei mache.

Jetzt werde ich also mein Kistchen frisch vom Opeldealer abholen, was zwar räumlich näher bei mir ist als der übliche Abstellplatz, mich aber wahrscheinlich mehr Zeit kosten wird, um hinzugelangen. Es sei denn, ich krall mir unterwegs ein Taxi für ’ne Kurzstrecke 😉

Ungeplantes Wochenende

Und mein Tagfahrer hat sich verdammt viel Mühe gegeben…

Wie ich einer Notiz entnehmen konnte, ist er gestern extra von Wannsee bis Marzahn gebrezelt, um dort bei unserem Opel-Dealer 5 Minuten vor Feierabend mit einem defekten Auto aufzutauchen. Die haben ihm wohl eine Fehlzündung bei einem der Töpfe diagnostiziert und wie auch immer das Problem behoben. Extra, damit ich meine lukrative Samstagsschicht fahren kann.

Ich hab die Schicht nach viereinhalb Stunden abgebrochen, weil besagte Warnleuchte sich wieder gemeldet hat, der Motor unrund lief und laut war, sowie bei 2000 Umdrehungen mit einem Leistungseinbruch zu kämpfen hatte. Bäh!

Klar, fahrtauglich war mein Kistchen noch. Aber wenn man den gedruckten Panikattacken des Handbuches Glauben schenken darf, dann wechselte die Lampe je nach Fahrtgeschwindigkeit vom Wert „suchen sie möglichst bald eine Werkstatt auf, weil sie die Abgas-Grenzwerte überschreiten könnten“ zum ungleich böseren „Suchen sie umgehend eine Werkstatt auf, weil sie ihren Motor irreparabel schädigen könnten“. Da hab ich dann mal nüchtern überschlagen, dass es bis zur nächsten Werkstattöffnungszeit noch rund 300 bis 400 km Fahrt bedeuten würde, und das ist dann doch etwas viel des Guten.

Also Sachen gepackt und Feierabend gemacht. Freiwillig wäre was anderes, aber es gibt schlimmere Zeiten als diesen Monat, wo ich wenigstens bisher gut verdient habe. Ich schmoll jetzt aber einfach aus Prinzip noch ’ne Runde! 🙁

Frontscheinwerfer beim Zafira

Über zweieinhalb Stunden überzogen hat mein Tagfahrer heute seine Schicht. Nur wegen des Austausches des Frontscheinwerfers. Das ist zwar sicher kein Rekord für das Modell, aber er ist ja kein Idiot. Und da fragt man sich schon, wer zur Hölle auf die Idee kam, die Kisten so dämlich zu konstruieren.

Ich bin froh um viele Helferlein im Auto und akzeptiere es ja, wenn man als Laie nicht alle davon selbst reparieren oder ersetzen kann. Ich find die romantische Idee auch toll, mit einem Schraubenschlüssel bewaffnet das Auto im Zweifelsfalle fernab jeder Tankstelle auseinander- und ohne schadhaftes Teil wieder zusammenbauen zu können. Aber ich akzeptiere, dass das eine Utopie ist, so lange ich Dinge wie das eingebaute Navi, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung benutze.

Aber wir reden hier vom Austausch einer Lampe!

Boah, und jetzt um 22 Uhr noch aus dem Haus zu gehen, besonders bei dem Pisswetter, da hab ich dann bei aller Liebe zum Job auch keinen Bock mehr.

Aber freut euch auf morgen früh. Eine sehr schöne Story hab ich noch…

Wat eine Woche…

Mal wieder richtig reinrocken wollte ich diese Woche. Mal wieder ein bisschen Geld verdienen. Und was ist dabei rausgekommen? Ich glaube, die mit Abstand mieseste Woche, seit ich überhaupt Taxi fahre. Und wenn es mal halbwegs lief, dann kam irgendwas anderes dazwischen.

Highlight gestern war die Aufgabe des rechten Frontscheinwerfers in Kombination mit der Tatsache, dass ich niemanden auftreiben konnte, der die Dinger schon mal ausgetauscht hat. Der Zafira gehört zu jenen Autos, bei denen man über den Radkasten an die Lichter muss – offensichtlich in der Absicht, jedes Mal bei einem Aufenthalt in der Vertragswerkstatt ein bisschen Geld zu generieren.

Naja, ein Fahrgast hat gemeint, es gäbe sogar Kisten, bei denen man die Stoßstange abmachen müsste… man sieht also: Schlimmer geht immer!

Deswegen will ich mal gar lange weitermeckern, sondern mich auf die nächste Woche freuen 🙂