Wahnsinns-Rezension

Über GNIT ist ja hier und da schon was geschrieben worden. Gut gemeint war es immer, gut gemacht wenigstens manchmal. Wie eine Empfehlung für GNIT aussieht, wenn sie von einem Dauerleser kommt, der seinen eigenen Blog startet, dass lässt sich in Dominiks Kopfkiste nachlesen: Angeklickt: Gestern Nacht im Taxi.

Noch hat die Kopfkiste nicht viel Inhalt, aber wenn die anderen Empfehlungen ähnlich gut geschrieben sind, dann würde ich mich sogar darauf einlassen, erstmalig einen Entertainment-Blog in meinen Feedreader aufzunehmen. Auch auf diesem Wege nochmal ein Danke für die vielen netten Worte!

Taxitest bei RTL

RTL strahlt gerade (23.7.2012, 22.40 Uhr) einen Taxitest aus. Für alle, die das erschrocken zur Kenntnis genommen haben: Das ist ein alter Test, wurde schon letztes Jahr ausgestrahlt und mein Artikel dazu war – wie ich immer noch finde – zu Recht vernichtend und wurde auch vom bildblog damals weiterempfohlen.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Danke.

Ganz bescheiden mit Punkt, nicht laut herausgebrüllt mit Ausrufezeichen, wollte ich gerne aus aktuellem Anlass mal wieder danke sagen:

Danke.

Danke, dass ihr so wahnsinnig gute und nette Leser seid. Abgesehen davon, dass wir uns hier selten ernsthaft streiten und ich trotz einiger Popularität von GNIT so gut wie nie Kommentare löschen muss oder mit Sorgenfalten im Gesicht antworten, möchte ich mich auch nochmal ganz konkret für all die nicht-emotionalen, sondern sachlichen und finanziellen Geschenke bedanken. In letzter Zeit wurde wieder mal mehr Zeug von meiner Amazon-Wunschliste gekauft und auch die Bestellungen über meinen Amazon-Link reissen nicht mehr wirklich ab.

Natürlich tut das Bestellen über einen Ref-Link nicht weh und viele von den Geschenken sind kleine Dinge. Noch viel absurder: die größeren Dinge sind meist eher Want-Haves oder Could-Haves, nicht wirklich Must-Haves. Aber allem gemein ist, dass ich sie ohne euch nicht hätte. Denn ja, vieles hätte ich mir selbst wohl nicht angeschafft. Es ist ja kein Geheimnis, dass mein Konto stets leer ist. Das soll kein Gejammer werden, denn ich hab das selbst in der Hand. Wenn es mal brennt, dann hänge ich halt eine Schicht im Taxi extra dran, auf wen außer mich selbst sollte ich da schon ernstlich schimpfen?

Aber Fakt ist, dass mir schreiben am Ende noch mehr Spaß macht als mein Job auf der Straße. Was schon eine hohe Messlatte ist. Und während ich mich de facto immer noch rumquäle mit der ersten Buch-Veröffentlichung, schreibe ich hier täglich und nebenan immerhin noch oft genug, dass es noch gerade so als regelmäßig durchgehen könnte.

Und nicht nur, dass es schön ist, dass ich mir die Zeit nehmen kann, weil ich ein paar Spenden über Flattr kriege oder ein paar Leute gelegentlich mal die Werbung interessant finden und draufklicken: Jedes geschenkte Buch – und sei es ein Comic für einen Fünfer – erweitert meinen Horizont, meinen Humor, mein Wissen. Und abgesehen von praktischer Übung gibt es nichts, was mehr hilft beim Schreiben als Bildung und Wissen. Fast schon egal, welcher Art – denn selbst abschreckende Beispiele braucht es ja manchmal. 😉

Was das Ganze letztlich aber geradezu absurd geil macht, ist, dass ihr es mir schüchternem Kerlchen erspart, euch immerzu anzubetteln! Da bin ich nämlich echt eine Niete drin. Abgesehen davon ist es natürlich toll zu sehen, dass viele mein Schreiben einfach so zu schätzen wissen und gerade indem sie mir hier und da und auf welchem Wege auch immer irgendwas zukommen lassen, dafür sorgen, dass ich hier einfach drauf losschreiben kann, ohne dass ich mir Gedanken über aggressiv-machende Layer-Ads, Bezahlschranken oder sonstigen (wirklich unerträglichen und hier niemals Einzug haltenden!) Rotz machen müsste.

Wenn ich mich in den Kommentarspalten und überhaupt den Blogs anderer Schreiber umschaue, muss ich einfach immer wieder feststellen, dass ich mit keinem da draussen tauschen möchte. Selbst wenn die ein paar Euro mehr über Flattr reinkriegen. Und das liegt nun wirklich nicht an mir, sondern an euch. Und deswegen noch einmal:

Danke.

PS: Wenn ich nach all den Geschenken noch einen Wunsch frei haben sollte, dann wähle ich diesen: Verlinkt GNIT, wenn es euch gefällt! Ob in Blogs oder Social Networks, ob einzelne Artikel oder die Seite an sich – was auch immer! Egal! Wer, wenn nicht die Freunde der weltbesten Leser, sollten die neuen weltbesten Leser sein?

(ein Bisschen kann ich das mit dem Betteln dann ja doch … 😉 )

Lesertour

Lange keinen von euch mehr im Auto gehabt? Nee, erst Mittwoch wieder. Florian, seines Zeichens treuer Stammleser seit geraumer Zeit, hat es geschafft, mit mir einen Termin zu finden, obwohl er nur kurz in Berlin war. War ein riesiges Durcheinander, weil bei sich bei mir mit freien Tagen, krankem Tagfahrer und allerlei sonstigem Wirrwarr, den ich mein Leben nenne, ständig was geändert hat. Aber am Ende hab ich ihn und seine Begleitung dann doch wie ganz ursprünglich angedacht nach einem Musicalbesuch zu einem Restaurant gefahren. Anbei ist folgendes Foto entstanden, zu dem ich anmerken muss, dass Aliens mir zufällig genau am Mittwoch meine Frisur entführt hatten. Aber es deswegen nicht zu zeigen, wäre ja auch doof …

1925 mit Frontbesatzung, Quelle: Bislang den Namen nicht genannt habende Begleiterin

War eine angenehme und leider viel zu kurze Tour und ich werde abstreiten, dass ich irgendeine Ahnung hab, wie das Auto dort ins Halteverbot gekommen ist …

Und wenn ich die Aliens erwische, is eh Sense! 🙂

Gute Nacht!

Ich hab schon lange nicht mehr einfach so nach der Schicht gebloggt. Muss auch mal wieder sein! 😀

Im Grunde ist heute Nacht nicht viel passiert. Mein Umsatz war zwar ok, aber auch sicher kein Grund zum Ausflippen. Bei vielen Kollegen war es sogar eine ziemlich beschissene Schicht. Zumindest haben sie das unisono behauptet, als ich sie das letzte Mal gesehen habe. Morgen ist das wieder andersrum, ich kenn das ja …

Nein, es war einfach schön, mal wieder auf der Straße zu sein!

Das Wetter zeigt sich die Tage ja eher von seiner wechselhaften Seite, heute Nacht war es zwar kühl, aber durch die Bank trocken. War irgendwie klar, denn mein Tagfahrer hatte mir am Telefon noch gesagt, dass er das Auto nicht waschen würde – würde bei dem Regen nicht lohnen. Und da stand die Karre dann verkrustet rum und es wollte nicht schiffen! War ja klar.

(Nein, das war nicht als Wortwitz gedacht, aber ihr dürft es gerne so lesen.)

Anfangs dachte ich, ich hätte Glück mit der Länge der Fahrten, aber das traf eigentlich nur auf eine einzige zu. Im Laufe der Nacht hatte ich rund 40% Kurzstrecken, noch dazu mehrere ohne Trinkgeld. So gesehen war es finanziell eher mau, bzw. wie immer hätte es gerne ein bisschen mehr sein dürfen. Damit habt ihr Pech und müsst weiterhin damit leben, dass ich euch gelegentlich mit Amazon-Links belästige 😉

Nein, nett war es vor allem, weil es gut tut, mal wieder fertig von der Arbeit zu sein und nicht vom Rumhängen vor dem Rechner. Ein paar Geschichtchen sind natürlich auch zusammengekommen und eine davon gibt es heute mittag noch. Hoffe ich jetzt mal. Muss mich dazu erst noch aufraffen.

Es verabschiedet sich mehr oder minder live aus dem Marzahner Plattenstudio ein unwahrscheinlich müder Sash, der sich aber auch nicht traut, noch allzu viel Kaffee zu trinken, weil er sonst tagsüber zu wach wäre.