Der gestrige Abend war etwas seltsam. Ich war wie immer in letzter Zeit pünktlich in der Stadt unterwegs, was zuerst bedeutet hat, dass ich eine Stunde lang am Ostbahnhof vergammelt bin. Als ich gerade kurz davor war, meinen ersten Fahrgast aufzunehmen, hat mein Handy geklingelt. Wie passend! 🙁
War aber alles in allem in Ordnung, da mich ein Kollege in Internet- wie Firmen-Dingen auf einen schnellen Becher Kaffee zum Cahoona-Coffee-Drive-In in der Leipziger Str. eingeladen hat. Die Kaffee-Preise für Taxifahrer sind erträglich, und ich hatte da eine echt nette Zeit und nette Gespräche (Wahnsinnige. Alles Wahnsinnige. Aber das macht es ja gerade sympathisch.) – sollte das Beste an der Schicht werden…
Da ist mir das erste Mal dieser komische mit Werbung vollgepflasterte Mini aufgefallen, der da scheinbar unbenutzt im Eck gestanden ist.
Ziemlich spät bin ich dann zum Zwecke der Geldbeschaffung wieder gen Ostbahnhof gegurkt. Irgendwie ist mir dieser komische Mini gefolgt. Der seltsam anmutende Fahrer hat sich sogar an der selben Tanke Kippen gekauft wie ich. Obwohl ich das erste Mal an der Tanke war und nicht an meiner Stammtanke gegenüber. Komische Sache!
Am Ostbahnhof angekommen stelle ich fest, dass der Fahrer mir schon wieder gefolgt war und sein Auto ebenso stoppte. Wohl um irgendwas zu Essen zu holen. Wahrscheinlich wäre mir das nicht aufgefallen – aber dank der Werbung…
Prompt trat eine Kundin an mich heran und überraschte mich beim Rauchen einer Kippe. Ich war reichlich abgelenkt wegen dieses komischen Wagens und hab sie erst einmal völlig übersehen. War aber eine gute Tour – bis zum bayrischen Platz – mehr konnte ich mir nach 5 Minuten rumstehen auch wirklich nicht erhoffen. Die 16,40 €-Tour sollte bis weit nach Mitternacht meine Einnahmen-Statistik dominieren…
Als ich an der Yorckstr. so in den Rückspiegel schaue: Un-glaub-lich. Da fährt, ihr ahnt es sicher schon: Dieser komische Mini. Mit dem selben kuriosen Fahrer wie zuvor! Ein bisschen Paranoia geschoben hab ich ja schon. Insbesondere als er dann auch noch am Bayrischen Platz stoppte. Da bin ich dann ausgestiegen und hab ihn zur Rede gestellt. Irgendwie war das ja nicht mehr normal.
Hier ist mal ein Foto von der Kiste:
Und er stalkt mich... all Night long, Quelle: Sash
Tja, und was war wohl? Eigentlich nix besonderes. Über Sinn und Unsinn sowie Wahrheitsgehalt dieser Geschichte könnt ihr etwas mehr erfahren, wenn ihr euch neben diesem Gelaber hier auch noch den Artikel bei Jo anschaut…
🙂
Spaß muss sein und wie ich gestern zu Jo gesagt habe: Soll nochmal einer behaupten, dass Bloggen keine Arbeit ist!