Die allwöchentlichen Chaoten

Vier Kerle, Fahrtziel Puff.

Das ist oft sehr grenzwertig und auch diese Truppe sollte da eigentlich keine Ausnahme machen. Die Typen waren laut eigener Aussage irgendwas zwischen 19 und 25 alt und die Lautstärke war wie bei so ziemlich allen Fahrten mit Leuten in dem Alter.

„Bring uns Puff XY!“

„Nee, mach mal Moritzplatz!“

„Und davor Sparkasse!“

Ähm, ok. Ich kannte den Puff, der ziemlich weit weg war, ich kannte den Moritzplatz und dazwischen waren sicher einige Sparkassen. Passt. Also wenn nicht die Reihenfolge vorher hätte geklärt werden müssen. Während binnen kürzester Zeit feststand, dass es eigentlich zu einem anderen Bordell gehen sollte, war das mit dem ersten Halt am Moritzplatz noch Grund für eine Diskussion und währenddessen hat mich der eine schon mal zu einer Sparkasse in irgendeiner Nebenstraße gelotst. Aber gut, das wird schon werden!

Während wir an der Bank in Kreuzberg hielten, einer Geld holen ging, einer pinkeln und einer unbedingt eine rauchen musste, erklärte mir der Typ auf der Rückbank, dass es wirklich wichtig sei, dass ich ihn am Moritzplatz rauslasse, weil er im Gegensatz zu seinen Cousins am nächsten Morgen aufstehen müsse. Na klar, kriegen wir geregelt!

Und ja, das klappte auch problemlos. Ich hab auf dem Weg dorthin auch nur einmal erwähnen müssen, dass das Ausschenken von Getränken aus Flaschen in Becher vielleicht nur so eine mittelgute Idee sei. Aber klar:

„Schon klar, Digga! Aber mach isch extra nur halbe Becher, weil is‘ sischara!“

Der geneigte Leser mag sich hier wie ich an den Kopf fassen, aber was will ich sagen: Das Auto blieb sauber, der Kerl hatte es raus. Im Radio war längst ein Sender gefunden, der wie von den dreien gewünscht irgendwelchen türkischen Pop abspielte und die Laune war gut. Aber das mit dem Puff als Ziel war weiter schwierig.

Zum einen war da die Adresse. Die stimmte nämlich nicht. Also musste das gegoogelt werden. Es erwies sich – o Wunder! – als richtig, was ich im Kopf hatte. Traurig daran: Im Gegensatz zu dem Laden, den sie mir beim Einstieg genannt hatten, würde der mir keine „Vermittlungsgebühr“ zahlen. Aber gut, so ganz sicher waren sie eh nicht. Denn der eine wies fachkundig darauf hin, dass genau jetzt die Zeit war, in der es dort sonst gerne voll ist. Also wurde ich gebeten, mal eben rechts ranzufahren, damit sie dort anrufen könnten.

Warum nicht?

Nun sollte man sich vor Augen halten, dass sie vom anfänglichen Puff 1 in der A-Straße zu Puff 2 in der B-Straße gewechselt hatten, allerdings glaubten, er liege in der C-Straße. Nachdem sie das inklusive Telefonnummer gegoogelt hatten, riefen sie zielsicher irgendein Hotel in Köln an und fragten, ob dort Puff 2 in der C-Straße sei. Kann man sich nicht ausdenken!

Entsprechend dauerte der Stopp auch etwas und erst das dritte Telefonat brachte Klarheit:

Puff 2 liegt in der B-Straße und derzeit sind 7 Frauen und 3 Männer dort. Ich hatte bisher ja keine Ahnung, was man telefonisch alles erfragen kann!

Also ging es weiter, die Jungs fanden die Route von mir nach nur drei Änderungsideen und einem Vorschlag, das Taxameter zugunsten eines höheren Trinkgeldes einfach auszuschalten, auch ganz ok. Ich will nicht sagen, dass ich das super-relaxt fand, aber ein bisschen lustig war es inzwischen ja schon.

Und dann kam der auf dem Beifahrersitz auch noch auf die Idee, dass ich doch bestimmt eine CD oder einen USB-Stick am Radio hätte. Lange Rede, kurzer Sinn: Eigentlich hasse ich das! Ich hab immer auch ein paar private Lieder auf meinen Mix-CD’s und ganz sicher keinen Bock drauf, vor coolen Checkern, die zum Vögeln in den Puff fahren müssen, zu erklären, warum da dieses oder jendes Lied läuft. Aber ich hatte Glück im Unglück: Auf der CD war ein längerer Block mit Metallica-Liedern und als Mister-Türkisch-Pop umschaltete, fand der das prompt voll hart und supercool:

„Digger, Digger! Ey, vor uns hier das Motorrad und jetzt die Musik – das gibt mal gleich voll des andere Feeling, Digger!“

Sprach’s und headbangte so vor sich hin.

Wie gesagt: Kannste Dir nicht ausdenken!

Und ja, dann war die Fahrt eine Minute später auch schon völlig unspektakulär zu Ende, dank Umwegen, Pausen und Trinkgeld hat es am Ende auf fast 30 € von Kreuzberg nach Schönefeld gereicht. Ich kann mir eine Menge stressfreierer Touren vorstellen, aber rückblickend war’s schon ok mit den Spaßvögeln.

Alltagsdusel (1)

Manchmal entgeht man den nervigen Sachen ja durch pures Glück. Ich hatte dieses Wochenende zwei solche Fälle hintereinander. Der erste war dieser.

Auf dem Rückweg einer Tour nach JWD noch Winker zu finden, ist erst einmal Glück. So auch bei diesen beiden. Der hinten war auch ruhig und friedlich, der neben mir war in seinem ganz eigenen Universum unterwegs. Sogar abgesehen davon, dass er erträgliches Deutsch konnte, mich aber permanent mit grottenschlechtem Englisch zugelabert hat.

Er wollte nach Schöneberg, musste vorher aber in Kreuzberg noch Drogen kaufen. Mutmaße ich mal. Er hat nix genaues zum bevorstehenden Deal erwähnt, allerdings hat er pseudomysteriös von „was besorgen“ besprochen und hat sonst nicht mit Erzählungen gegeizt, wie viele Kilogramm (!) Gras er in seinem ersten Jahr in Berlin so verraucht hat. Oder seine Kumpels. Oder die Brüder der Mütter der Freundinnen seiner Kumpels.

Da ich die beiden fast noch in Schöneweide aufgegabelt hatte, war klar, dass da locker 25 bis 30 € Umsatz bei rausspringen. Je näher wir jedoch an Kreuzberg ranfuhren, desto mehr hat er erwähnt, dass die Fahrt nicht mehr als 23 € kosten dürfe. Mehr hätte er nicht. Orrr!

Da sein Kumpel aber auch noch einen Zwanni hatte, verschob ich die Diskussion. Dann allerdings sprang er am Kotti raus und blieb erst einmal weg. Hmmm.

Auf der Uhr standen 18 €, für 23 nach Schöneberg war natürlich gestorben. Aber um ihm das zu verklickern, hätte er ja erst einmal wieder auftauchen müssen. Und auch wenn er grundsätzlich nett zu mir war: Dass er zuvor wie ein Teenie kichernd erzählt hat, wen er schon wie abgezockt und übers Ohr gehauen hat, war Grund genug, ihm nicht sonderlich viel Vertrauen entgegenzubringen.

Und was war am Ende? Sein Kumpel ist nervös geworden und hat mir für die am Ende 18,90 € seinen Zwanni vermacht, mich fortgeschickt und gesagt, er ergründe nun selbst den Verbleib des Spaßvogels. Ich hab ehrlich gesagt die bittere Befürchtung, dass dieser am Ende der Gelackmeierte war, der ohne Kohle und Kumpel irgendwo in der Prärie rumgestanden ist – aber ich war an der Stelle einfach nur froh, dass ich es definitiv nicht mehr sein konnte.

Puh!

Überraschend freundlich

Womit man es im Stadtgebiet recht selten zu tun hat, sind Drängler. Also zumindest, wenn man in den meisten Ecken irgendwo normal nahe der Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist. Auf den Hauptstraßen in Berlin wird das Verkehrsgeschehen auch dadurch entschärft, dass einem mehr als eine Spur zur Verfügung steht.

Und dann war da der Audi-Fahrer hinter mir, der mehrmals Lichthupe gab und dicht auffuhr. Während ich das noch halbwegs gelassen genommen hab und mir überlegt hab, wie viel einfacher es wohl für ihn gewesen wäre, wäre er an mir vorbeigefahren … – nein, es war meine Kundin, die irgendwann gereizt rief:

„Was will der Arsch?“

Und da sind wir beim Punkt: Ich hatte mich bereits links eingeordnet, weil wir in ein paar hundert Metern links abbiegen wollten. Dass ich auf einer häufig blitzlichtbelasteten Straße, auf der 50 erlaubt war, nur lächerliche 48-52 km/h gefahren bin, hielt ich indes für kein großes Problem. Immerhin sollte doch gerade den eiligen Leuten bekannt sein, dass man innerorts vollkommen legal rechts überholen darf (im Gegensatz zum Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit übrigens 😉 ).

Der nicht. Der hat gelichthupt, bis es selbst mir zu blöde war und ich kurz rübergezogen bin. Rechtliche Argumente helfen ja ohnehin nicht gegen einen verkürzten Kofferraum.

Und was macht der Typ, nachdem er vorbeigezogen ist? Nicht etwa den Vogel, den Finger oder sonstwas zeigen. Nee, er hat sich mit einem einzelnen Warnblinken höflich bedankt. Ich tippe auf Stimmungsschwankungen. 😉

„Wo sind wir?“

Es gibt so Typen, die einem um 3 Uhr morgens ins Auto steigen, und obwohl man weiß, dass außerhalb Berlins 90% der Leute schon im Bett sind, denkt man:

„Ui, stattliches Level für die frühe Uhrzeit!“

Nachdem das Ziel halbwegs klar war (die Hälfte der Zeit redeten sie davon, noch irgendwo anders in eine Kneipe zu gehen), hatte ich von meinem Beifahrer einen Endlos-Monolog im Ohr, der erkennbar kaum was beinhaltete außer „Ick bin so blau, merkste selber, wa?“.

Der zweite auf dem Rücksitz war weitaus fitter und rief seinem Kumpel auch gelegentlich zu, er solle die Fresse halten, was dieser dann mit einem „Schon gut, mach ick. Also blablabla …“ quittierte. Aber das war’s eigentlich auch schon. Sie laberten Bullshit, das passiert halt.

Keine 500 Meter vor dem Ziel fing der hintere dann an zu meckern:

„Na, willste uns verscheißern? Wo sin‘ wir denn hier? Glaub ja nich, Du kannst mit uns durche Pampa …“

woraufhin der zweite sich das erste Mal wirklich im Raum orientierte, kurz

„Ha! Hier is‘ die Kneipe, Du Eumel!“

rief, und ungeachtet der Tatsache, dass ich auf der linken Spur war, rechts die Tür aufriss und über die Straße rannte. -.-

Und der hinten hatte immer noch keine Ahnung:

„Alter, wo sind wir?“

„Da vorne, nächste Kreuzung, ist Eure Straße!“

„Ehrlich? Boah, ick muss mir ersma‘ umkiekn!“

Und das tat er dann aus dem Auto raus. Gemütliche drei Minuten lang, nachdem ich schnell mal mit offener Beifahrertüre an den rechten Straßenrand gefahren bin. Am Ende glaubte er, ungefähr zu wissen wo er sei, und gab atemberaubende 30 Cent Trinkgeld. Wenn ich jetzt noch irgendwo eine offene Kneipe gesehen hätte, wäre mir die Fahrt allerdings ein wenig sinnvoller vorgekommen als so …

Reiseunlustiger Papagei

Und da stand er dann vor mir. Rote Hose, gelbes Hemd, blaue Jacke. Ein Papagei vielleicht.

„Sahsemal, brimsemimal Friessein!?“

„Ich bringe Sie gerne nach Friedrichshain, aber etwas genauer sollte es schon sein, immerhin sind wir bereits im entsprechenden Stadtteil.“

„Boah, figgdich, du Schreber!“

Und das war’s dann mit der Geschäftsbeziehung. Es hat ja niemand gesagt, dass es einfach ist …

-.-

Der Marvin

Das war so ein klassischer Fall von gutem Lauf. Ich hatte vom Stand weg eine nur kurze Tour bekommen, bin dann etwas bedröppelt drei Kilometer durch die Gegend gegurkt, hab Winker für einen Zwanni bekommen und als die aussteigen wollten, stand draußen schon der Marvin.

„Ist hier gleich frei, mal ehrlich, kann ich dann, ja, ja?“,

fragte er das unspektakuläre Pärchen, das ich in Niederschöneweide absetzen wollte und das erst mal das mit dem Zahlen hinkriegen wollte.

„Isser frei, frag ja nur, sagt doch! Ja? Ja?“

„Is‘ ja gut. Ja, er is‘ gleich frei – aber entscheiden muss der Fahrer das selber!“,

fauchte es von der Rückbank zurück. Marvin kümmerte der unleidliche Tonfall keine Spur:

„Super! Suuuper! Das‘ ja’n Ding! So ein Glück! Ich raste gleich aus!“

Die nächsten zehn Sekunden bemerkte er, dass er eine Bierflasche in der Hand hatte und fürchtete, deswegen nicht mitgenommen zu werden. Anstatt deswegen mal kurz mich zu fragen (und ein ok zu bekommen), versuchte er, das Bier meinem aussteigenden Fahrgast in die Hand zu drücken:

„Nimm doch. Mann, nimm jetzt. War teuer, muss weg, freu Dich!“

Wer jetzt glaubt, der Kerl hätte einen an der Klatsche gehabt, der hat das ganze Ausmaß noch nicht begriffen. Hatte ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht. Marvin nannte mir mal eben eine Zieladresse in Weißensee und beschloss, mir 100€ Vorschuss zu geben. Ich hab abgeklärt geantwortet, dass wir vermutlich leicht unter dem Betrag nach Weißensee kommen würden. Also eher so 30€.

„Is aber kein Problem. Ich kann Dir auch 100 Schweizer Franken geben. Oder ich geb Dir tausend. Oder einen Zwanni. Ganz wie Du willst, ganz wie Du willst … aber ich muss kurz pissen, is dringend. Halt mal hier an bitte!“

Da hatten wir gerade mal einhundert Meter Fahrt und 45 Sekunden hinter uns.

Ich hab an der nächsten Kneipe angehalten und er hat sich dort einen Klogang erbettelt. Ich will mir nicht einmal ausmalen, mit wie vielen Worten. Ein Zwanni lag inzwischen auf meinem Armaturenbrett, ich war also erstmal finanziell sicher. Auf die Idee, dass ich damit abhauen könnte, ist er sogar von selbst gekommen, anstatt aber auf mich zu hören und sich die Konzessionsnummer zu merken, wollte er meinen Vornamen wissen.

Als er wieder rauskam, war er höchst verzückt, dass ich immer noch da war:

„Ach je, ehrlich jetzt? Na Du bist mir ja ein ehrlicher Kerl. Christoph, oder?“

Im Folgenden haben wir eine knappe halbe Stunde zusammen verbracht und ich hab gelegentlich auch mal ja oder nein sagen können, ansonsten hat er durchgehend gequasselt. Und es hat absolut null Sinn ergeben. In Monologform würde sich das ungefähr (!) so lesen:

„Halt! Wir rauchen jetzt eine! Ach nee, lieber nicht. Aber danke für deine Ehrlichkeit! Mann, echt jetzt: Du bist ja ein dufter Typ. Glaubste jetzt nicht, was? Aber ich bin da so der Feeling-Typ, ich merk, was in deinem Herzen so abgeht. Warum machst Du das? Also hier, Taxifahren. Ist doch total bescheuert, Du könntest in der Schweiz so fett Kohle verdienen, aber bist halt seßhaft, was? Biste verheiratet? Ich hab ja auch Frau und Kind, kannste nix machen, und deine Frau, ist die auch scharf, ja? Zeig mal Foto! Glaub ich Dir nicht, dass Du keins hast! Egal, wichtig ist, dass es passt. Was hast Du für ein Sternzeichen? Ach, das hab ich gleich gewusst. Du bist echt so voll der super-relaxte Typ. Deine Oma war Waage, stimmt’s? Weil Du hast voll die Vibes von deiner Oma und deinem Opa, ganz ehrlich, ich spür das! Aber Sami, das ist blöd, Du sollst nicht so sein. Dann nützen dich die Menschen nur aus, im Ernst jetzt. Du bist einfach, deine Aura kribbelt mich echt die ganze Zeit, Alter! Du musst Dir das unbedingt bewahren, sowas gibt’s nicht oft. Willste Drogen? Kann ich dir geben. Koks? Amphetamine? Crack. Hab ich alles auf Tasche, sag ruhig. Ein Kilo, kein Problem! Haha, ich mach nur Spaß, haste gemerkt, oder? Also wenn Du jetzt ’ne Frau wärst, dann würde ich meine jetzt betrügen müssen, Du bist so’n dufte Typ. Aber puh, ist ja Gott sei Dank nicht so. Aber geiler Bart! Haste Kinder? Wusste ich. Aber deine Vibes! Du wirst eine Tochter bekommen, ich schwör’s, eine Tochter! Am 14. Mai! Versprich mir: Ruf mich an, wenn ich danebenliegen sollte, echt jetzt. Ist total wichtig! Hörst Du mir noch zu?“

Und das liest sich witziger als es war.

Unterwegs hat er dann noch einem Kumpel auf die Mailbox genölt, dass er gefälligst wach werden sollte, er habe sich schließlich extra heimlich von der Party seiner Frau geschlichen, um zu ihm zu kommen.

Bei der Bezahlung ist er immer kleinlauter geworden. Aus „jede Summe, die du willst“, wurden 50, 40 und schließlich der Fahrpreis plus ein paar in den Lüftungsschlitzen verteilte Münzen mit dem Gegenwert von 1,20€.

Meine Hoffnung, er hätte ohnehin beim Rumwedeln versehentlich einen Fuffi oder einen Hunni beim Aussteigen, hat sich leider auch als unbegründet erwiesen. Wo ist das Schmerzensgeld, wenn man es mal verdient!?

Am Ende war’s ja nur eine stinknormale Fahrt, lediglich mit übertrieben hohem Bullshit-Auswurf. Aber was willste machen, ist halt der Marvin, ne? N‘ dufte Typ, echt jetzt. 😉

…

„Sie sind ein Hipster!“

„Äh … glaube nicht.“

„Sie fahren doch nicht ernsthaft Taxi, oder?“

„Naja, ich schreibe nebenbei, aber sonst schon.“

„Und wo wohnen Sie?“

„Ganz weit draußen im Osten. Marzahn.“

„Ja, aber aber …“

„Ist so. Da sind die Mieten noch niedrig.“

„Aber Sie würden doch nicht in Marzahn wohnen, wenn Sie nicht Hipster wären. Beweisführung abgeschlossen!“

Tja, sorry liebe Leserschaft, aber ich muss mir jetzt wohl eine hässliche Brille wachsen lassen.