Umgekehrt geht’s auch!

Dadurch, dass Taxifahren so eine Allerweltsdienstleistung ist, kommt es natürlich nicht nur vor, dass ich mal im Auto eines Kollegen lande, sondern umgekehrt auch mal Kollegen bei mir. Und auch erstaunlich viele „Kollegen“. Ich hab in den Anfangstagen dieses Blogs schon mal den Verdacht geäußert, dass es ein weit verbreitetes Hobby in Berlin sein muss, Taxifahrern vorzulügen, selbst Taxifahrer zu sein. Was einem da aufgetischt wird. Von „Was soll am Uhrausmachen illegal sein?“ bis „Ick vadien‘ inne Taxe ja meene dreifünf netto!“ hab ich alles schon gehört. Von den lustigen Routenvorschlägen ganz zu schweigen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich gucke vielleicht manchmal etwas kritisch, wenn wie neulich drei Leute einsteigen und mich mit „N’Abend, Kollege!“ begrüßen.

„Kollege?“

„Ja sicher. Ick kenn Dir ja ooch, steh hier manchmal mit mein‘ Mercedes.“

Um ehrlich zu sein, hab ich ihn nicht erkannt. Aber das muss nix heißen, so schlecht, wie ich mir Gesichter merken kann. In dem Fall hat es nämlich trotzdem gestimmt. Obwohl schon Januar war, war ihre Firmenfeier-Ausrede plausibel; ich hab ihr Unternehmen gekannt und sie hatten eindeutig Ahnung vom Job und kannten sich in der Stadt aus. Und das ist einfach eine tolle Combo. Mal ganz abgesehen davon, dass sie nicht die kürzeste Strecke haben wollten und ohnehin schon eine dieser im Januar herbeigesehnten längeren Touren mit zwei Haltepunkten zu bieten hatten:


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Moderne Technik

Weil viele das immer so als Kampf sehen, möchte ich gleich vorweg kurz anmerken, dass ich wirklich nichts an Mercedes-Taxen auszusetzen habe. Ich denke nach wie vor, dass es für fast jedes Auto entsprechende Kundschaft gibt – und zudem ist die Wahl des Fahrzeugs eine der entscheidenden unternehmerischen Freiheiten im Taxigewerbe, die selbstverständlich genutzt werden. Meine Chefs sind bislang von Opel überzeugt und ich mag mein Kistchen auch. Mal mehr, mal weniger. Wie das halt so ist. Nun aber zur Geschichte:

Es pisste. Also regnete. Und zwar so richtig. Eigentlich hätte mich meine Nikotinsucht bereits nach draußen getrieben, aber da war es eklig. Ich stand auf der zweiten Rücke am Ostbahnhof, lange sollte es also nicht mehr dauern. Dann ertönte plötzlich ein Hupkonzert sondersgleichen. Schnell merkte ich, dass es tatsächlich die Kollegen am Stand waren. Warum aber nur?
Umgehend sehe ich: Gegenüber wollte einer von uns Fahrern eben mit offener Heckklappe losfahren. Na, da ist es doch toll, dass die Kollegen reagiert haben!
Besagter Kollege fährt ein T-Modell der aktuellen E-Klasse. Feine Kiste, kann ich zumindest als Taxi-Kunde sagen. Eines der Features, das mein Auto nicht hat, ist die automatische Heckklappe. Man muss sie nicht mehr herunterdrücken und zuschlagen, sondern drückt auf einen Knopf und sie schließt automatisch. Edle Sache; vor allem, da der Knopf innen an der Klappe liegt – da erspart man sich verdreckte Finger.
Nun aber war offenbar genau das das Problem. Verdreckte Finger hätte sich der Kollege sicher gerne geholt, denn er hatte bereits Fahrgäste an Bord und nur die offene Klappe hinderte ihn am Fahren. Aber die wollte nicht schließen. Er drückte auf den Knopf, die Klappe senkte sich, schloß, sprang wieder auf. Nochmal drücken, schließen, wieder auf. Dann kontrollierte er, ob Gepäck im Weg ist, drückte, wartete, guckte dumm.

Vor mir stand ein Kollege mit dem selben Modell. Vielleicht auch aus der selben Firma. Er sprintet schnell rüber und begibt sich mit dem Kollegen auf Fehlersuche. Manchmal klappt das mit der Solidarität am Taxistand dann ja doch noch.

Es zogen ungelogen fünf Minuten ins Land, während derer sich die Heckklappe dutzende Male öffnete, schloß und wieder öffnete. Einen Anhaltspunkt bei der Fehlersuche schienen die Kollegen nicht zu haben. Irgendwann bin ich dann auch raus, allerdings in mehr dekorativer Funktion. Ich kannte das Auto ja wirklich nicht. Aber unter dem Vordach eine rauchen und gucken, was passiert, konnte ich ja schon auch. Und ich war nicht alleine. Zwei weitere Kollegen mischten sich ins Geschehen ein und ich stellte mir die Gedanken der Fahrgäste vor. Da kommt man an, will mit dem Taxi schnell ins Hotel und ehe man sich’s versieht, stehen fünf Taxifahrer um einen herum und machen die Heckklappe auf und zu. Skurrile Situation.

Am Ende war die Lösung wohl denkbar einfach und fast am anderen Ende des Autos zu suchen: Ein Knopf zum Öffnen der Heckklappe befindet sich wohl auch irgendwo beim Fahrer vorne und genau jener war blockiert und öffnete die Luke stets erneut, sobald sie geschlossen war. Blöde Sache und ja, das kann man mal übersehen. Mich hat’s für den Kollegen gefreut, dass die Fahrgäste das offenbar einfach nur lustig fanden und nicht genervt ausgestiegen und zu einem anderen gegangen sind.

Ein bisschen war mir natürlich nach Lästern über die moderne Technik zumute. Dann aber musste ich an die wesentlich dämlichere Macke meines kleinen Opels denken: Wenn die Zentralverriegelung spinnt, lässt sich der Tankdeckel nicht mehr öffnen …

So haben wir wohl alle mal Grund, uns über die Technik zu beklagen. 😉

Taxi-Betrüger vor Gericht

Mehrere Leser und mein News-Ticker haben es ausgespuckt: Derzeit steht einer der mutmaßlichen dreisten Abzocker von Tegel vor Gericht. Karge Tageseinnahmen wie seine Kollegen wird er wohl kaum zu befürchten gehabt haben, denn seine Preise pro Tour waren eher so das, was bei mir als Schicht- oder gar Wocheneinnahme läuft.

Sollten sie den richtigen erwischt haben, freue ich mich natürlich. Er – und offenbar ja auch noch ein paar andere „Kollegen“ – haben ja eine ganze Weile lang für negative Presse für uns Taxifahrer gesorgt. Auf der anderen Seite muss man sich auch mal anschauen, wie krass dieser Fall wirklich ist. Da geht es nicht mehr um einen Taxifahrer, der mal Fahrgäste abgezockt hat, sondern um einen Abzocker, der zufällig ein Taxi zur Verfügung hatte. Der Kerl hätte es wahrscheinlich auch an einer Supermarktkasse zum Spezialfall geschafft.

Wer noch ein paar aufregende Grammatikfehler entdecken will, sei auf den Artikel des Tagesspiegels eingeladen.

(Nachtrag: Ui, inzwischen ist wohl das meiste korrigiert.)

Taxihalten im Wildwuchs

Wenn man die Flughäfen mal außen vor lässt, hat der Ostbahnhof ja schon eine recht große Taxihalte. An den „richtigen“ Vorhalteplatz passen zwar nur 5 Taxen, auf der Seite gegenüber liegen aber nochmal drei Nachrücken zu fünf, nochmal fünf und einmal etwa zehn Plätzen. Also so Pi mal Daumen. Die tatsächliche Belegung hängt natürlich von den Haltegewohnheiten meiner Kollegen und mir ab.

Darüber hinaus ist zwar nichts geplant, aber natürlich hat man so seine Gewohnheiten, wo eventuell überschüssige Taxen sich anstellen. Parkverbot herrscht zwar überall, aber seit ich Taxi fahre, stellen sich alle am Ende notfalls in der Koppenstraße an – bis in den Tunnel unter den Gleisen. Daran ist eigentlich nur eines wirklich toll: Wir gehen niemandem auf die Nerven.
Jetzt am Freitag hat aber irgendein Niesel damit angefangen, sein Auto einfach weiter hinten in der Straße „Am Ostbahnhof“ anzustellen. Dann kam ein zweiter … und weil am Freitag fast doppelt so viele Taxen dort standen wie sonst, wuchs die Halte über die Bushaltestelle für Reisebusse hinaus bis auf den Fahrradstreifen der Andreasstraße. Ein paar Autos mehr und wir hätten eine Taxischlange bis zum Magdalena hinbekommen.

Eigentlich war es mir zwar zu blöd, das Spielchen mitzumachen, aber alleine kannste ja nix tun. Selbst wenn man sich merkt, hinter wem man angekommen ist: Wenn man sich an die richtige Stelle stellt und sich dann beizeiten auf der legalen Halte einreihen will, glaubt einem ja keiner, dass man auch angestanden hat und sich nicht einfach nur vordrängeln will. Also stand ich auch blöd in der Landschaft rum. Ich hatte ja die Hoffnung, dass sich das auflöst, wenn die Schlange mal wieder kurz genug wird, aber: Fehlanzeige! Irgendwer stellte sich immer wieder da an und so ging das dann die ganze Nacht, bis die Schlange wieder kürzer war.

Ich bin echt mal gespannt, was das nächste Mal bei Überbelegung passiert. Ich hab nämlich keinen Bock, da mal ein Ticket zu kriegen, weil ich die Bushaltestelle blockiere …

Sind Sie mein Taxi?

Da ich für heute nichts geschrieben habe, würde ich mal empfehlen, einen Kollegen zu besuchen, der aus dem „schönen Dresden“ seine Erlebnisse unter dem Titel „Sind Sie mein Taxi?“ niederschreibt. Ich hab noch nicht alles durchgelesen, aber beim Eintrag „Na wo isses denn nur?“ kann man auf jeden Fall mal ein wenig schmunzeln. 🙂

Euch viel Spaß beim Lesen und dem Kollegen beste Grüße sowie gute Kasse!

Es gibt so Tage …

Ich bin ja wirklich der letzte, der auf der Straße Streit sucht. Aber es gibt so Tage, da ist man von Vollpfosten und deren nahen Verwandten umgeben. Wie am vergangenen Samstag.

Angefangen hat alles mit einem Kollegen, der mir (in der Tat sehr freundlich) vorwarf, ich hätte mich am Ostbahnhof vorgedrängelt. Das Szenario genau zu beschreiben ist etwas umständlich, aber ich kann zumindest mal sagen, dass ich nicht wenig überrascht war, weil ich schon eine halbe Stunde dort anstand und mich zu diesem Zeitpunkt ganz hinten auf der letzten Rücke brav eingereiht hatte. Wie gesagt: Der Kollege war eigentlich echt nett – aber hey: er hat sich das aufgrund des Autotyps vor ihm und nicht rechtzeitigem Nachrücken mal eben zusammengereimt. Das ist schon erstaunlich wenig nachgedacht, um aufgrund dessen Alarm zu schlagen …

Nummer zwei war dann eine Winkerin. Sie hielt mich an einer roten Ampel an und fragte mich, ob ich einen Kindersitz hätte. Der Minimensch sah eigentlich eher ein wenig ZU klein für die Sitzerhöhungen aus, aber man kann ja mal gucken. Kaum, dass ich das tun wollte, hupte es ungestüm und ein weiterer Taxifahrer fuhr heran. Schon klar, da war die Tour wohl bestellt. Ich bin also hin zum Kollegen und hab ihm gleich ein „Sorry“ entgegengeschmissen, was er mit einem „Bist ja’n Scheiß-Kollege!“ erwiderte. Sehr nett. Was glaubt dieser Vollpfosten eigentlich, wie ich ihm die Fahrt hätte klauen sollen, die er über den Datenfunk der anderen Zentrale bekommen hatte?
Ich kann ja wohl schlecht an allen Winkern vorbeifahren, weil sie theoretisch auch bestellt haben könnten. 0.o

Nummer 3 war dann der theatralische Huper (dieses Mal kein Taxifahrer) auf einer komplett leeren Landsberger Allee (3 Spuren je Richtung), der es irgendwie unverschämt fand, dass ich meinen Kunden rechts am Straßenrand rausgelassen habe. Im Übrigen, ohne ihn fies auszubremsen und artig mit Blinken und so.
Manchmal frage ich mich bei solchen Leuten, wie sie als Fahrgast wohl reagieren würden, wenn ich als Fahrer sagen würde:

„Nein, tut mir leid. Ich muss leider mit ihnen um den Block zum nächsten ausgeschilderten Parkplatz fahren, da hundert Meter hinter uns ein anderes Fahrzeug sich nähert und ich nicht ausschließen kann, dass der Fahrer desselben ungerne die Spur wechseln würde, nur weil Sie hier aussteigen wollen. Kostet aber auch nur 80 Cent extra, keine Sorge.“

Wahrscheinlich wäre ich dann das vierte Mal in einer Nacht der Idiot. Aber gut, man kann es halt nie allen recht machen …

Die guten Kollegen

Es gibt sie trotz aller Unkenrufe.

So, nicht bloggen klappt bei mir irgendwie nicht. Jetzt ist eigentlich nicht meine Zeit, aber ich sitze an der Tastatur. Das hat wohl so zu sein. Naja. Heute hat das viel mit dem Verlauf der Nacht zu tun, denn im Gegensatz zu mir ging es meiner besseren Hälfte nicht sehr gut. Und da wollte ich eben wachbleiben, bis sie wieder aufwacht. Nicht, dass es schlimmer geworden ist.
Das hat sich inzwischen erledigt. Manchmal erwischt es einen ja einen Tag richtig übel und am nächsten ist man beinahe wieder fit. Das scheint der Fall zu sein, hat aber auch nur mit Hilfe eines Kollegens so gut geklappt. Kurzum: Wir waren heute Nacht in der prekären Lage, um 3 Uhr Medikamente zu brauchen. Nix wildes, aber eben auch nichts, was man beim Döner gegenüber bekommt. Was tragisch war, schließlich wissen wir alle um die grundsätzliche Heilungskraft von Pizza Bescheid. Manchmal hilft aber auch die nicht.

Nun ja, verwöhnte Städter die wir sind, war der Plan, eine Notfallapotheke aufzusuchen, naheliegend. Also kurz bei Onkel Google nach der heute zuständigen gefahndet und zwei S-Bahnstationen entfernt fündig geworden. Prinzipiell ein im wahrsten Sinne des Wortes gangbarer Weg – aber wer ungerne leidende Partner für eine Stunde alleine irgendwo rumliegen lässt, versteht vielleicht, dass ich umgehend an ein Taxi dachte. Ich hatte ja selbst schon mehrere solche Touren. Ihr könnt ja gerne mal hier, hier, hier und hier aus verschiedensten GNIT-Epochen die Fahrten nachlesen.

Zunächst bin ich einfach auf die Straße getapst, da hier – warum auch immer – gefühlt immer ein Taxi vorbeikommt, wenn ich aus dem Haus gehe. Nun natürlich nicht. Also schnell die vielversprechendere der beiden Zentralen angerufen und die Zusage „in 5 bis 10 Minuten“ bekommen. 10 Sekunden später dann die SMS, dass der Wagen XYZ in 4 Minuten da sei. Aber kaum da ich an der abgesprochenen Ecke war, kam das Taxi bereits. Pünktlich wäre eine Untertreibung. Dass die Fahrt nur rund zwei Kilometer lang sein sollte, hat den Kollegen überhaupt nicht gestört, gleichwohl aber war er erfreut zu hören, dass es mit kurzer Wartezeit auch wieder zurückgehen würde.

Er hat sofort den bestmöglichen Weg durch einige Nebenstraßen eingeschlagen und mich gefragt, welche Apotheke das genau sei, da wären ja drei relativ dicht aufeinander im selben Eck. Wow!
Dass wir zunächst die falsche angepeilt haben, kann ich ihm auch nicht anlasten, denn ich hätte trotz meines vorherigen Nachsehens bei Google die richtige auch 300 Meter versetzt eingeordnet und sie zu Fuß allerhöchstens nach ewigem Gesuche gefunden. Das sind die Nachteile der Plattenbausiedlungen hier. Manche Adressen sind echt nicht leicht zu finden …

Bis vor die Tür fahren konnte man nicht, also hab ich in völliger Selbstverständlichkeit den fürs Taxi eingesteckten Zwanni aufs Armaturenbrett gelegt und gemeint:

„Ich lasse den jetzt schon mal da, damit klar ist, dass ich nicht gleich die Biege mache …“

Ein bisschen hatte ich das Gefühl, dass er sich gefreut hat, mich nicht nach einem Pfand anschnorren zu müssen. Und als Kunde geht man damit auch überschaubare Risiken ein, so lange man die Konzessionsnummer des Taxis kennt.

Das mit der Apotheke hat trotz verschlafenem Jugend-Klon von Philipp Rösler ganz gut geklappt und binnen weniger als 5 Minuten saß ich wieder im warmen Auto. Im Übrigen auch ein B-Zafira. 🙂
Auf meine Adressansage „Marzahner Promenade 26“ kam auch nicht etwa eine Nachfrage, wo das da denn genau liegt, sondern eine ironische Bemerkung:

„Na dat is ja’n Ding! Da hat man eine Apotheke im selben Haus und muss dann mit der Taxe zum Notdienst!“

Und ja, da haben wir fast immer Pech. Wir haben sage und schreibe 3 Apotheken, die Luftlinie weniger als 100 Meter (!) von unserer Wohnung entfernt sind. Aber nachts krank werden wir nur, wenn die anderen Notdienst haben …

Der Kollege ist mit mir gut gelaunt übers eher nicht so dolle Geschäft plaudernd einen fast schon peinlich perfekten Weg zu mir gegurkt. So fahre nicht einmal ICH zu mir nach Hause!
Beim Trinkgeld war ich für meine Verhältnisse und für diese absolut vollumfänglich perfekte Fahrt viel zu geizig. Aus Fahrersicht völlig ok (ich hab aus 13,80 € mal eben 17,00 € gemacht.), aber eigentlich nichts dafür, wie gut und zudem wichtig mir die Fahrt war. Vielleicht ist es tatsächlich normal, dass man beim Trinkgeld irgendwie irrational ist. Er hingegen hat sich ziemlich gefreut, weswegen ich nachgeschoben hab, dass ich „den Spaß“ ja selbst machen würde, „aber glücklicherweise eher am Wochenende“.

Das sind so Kollegen, mit denen ich gerne in einen Topf geworfen werde und bei denen ich aber auch neidlos anerkennen kann, dass sie mehr Erfahrung und eine bessere Ortskenntnis haben als ich. Und genau solcher Kollegen wegen sage ich immer und immer wieder, dass ein Großteil der Taxifahrer da draussen gute Arbeit macht und man sich nicht von ein paar (zweifellos vorhandenen) Idioten abschrecken lassen sollte, wenn man überlegt, ob es eine gute Idee ist, ein Taxi zu nehmen, um sich bereits nach 20 Minuten wieder um seinen Partner kümmern zu können – statt in einer Stunde erst.