Kleines Facebook-Missgeschick…

Die Facebook-Gruppe der GNIT-Leser wächst weiterhin. Schön! Noch sind es knapp über 50 Leute, die sich da angesammelt haben – aber wir sind alle gespannt, wie viele es noch werden.
Nun hab ich gerade eine Anfrage von einem Philipp […] versehentlich ignoriert und weiss nicht, wie ich ihn dennoch hinzufügen kann (bin ja selbst eher Facebook-Noob).

Zum einen würde ich mich natürlich freuen, wenn Philipp es noch einmal versucht, zum anderen kann ich den nachfolgenden Leuten – ich hoffe ja, es kommen noch ein paar – nur anraten, es nochmal zu versuchen, falls zwei Tage lang keine Antwort kommt. Die Gruppe ist öffentlich, und wenn die Anfrage unbeantwortet bleibt, dann liegt das wohl daran, dass ich daneben geklickt habe… 🙁

Also: Neuer Versuch!

😀

Selbstbeweihräucherung

Ist zeitlich ein diffiziles Timing mit diesem Artikel…

Aber irgendwann im Umfeld der letzten oder nächsten zwei Stunden hat gestern-nacht-im-taxi.de dann die 100.000 Besucher-Grenze (nach der Zählweise von blogcounter.de) überschritten. Nach nur 6 Monaten!

Überhaupt: 6 Monate. Ein halbes Jahr also. Ich weiss, ich schreibe gerade nicht viel auf meinem privaten Blog – aber mal ehrlich liebe Kritiker von damals: Ist es nicht auch hier halbwegs gemütlich geworden? Also ich finde, dass es gerade eigentlich super läuft. Und meine Zeit und Lust zu schreiben hat schon immer ein wenig geschwankt.

Ich bin ehrlich gesagt stolz. Ich hoffe, das nimmt mir niemand übel. Aber gut, eigentlich ist hier ja Platz für Taxi-Content. Und den schreibe ich jetzt mal besser…

Was halte ich davon?

niemand schickte mir diese Frage:

Was hälst du davon?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schneller-durch-Peking-1131839.html

In dem Artikel steht, ganz knapp zusammengefasst, dass durch GPS-Verfolgung der Routen von Taxifahrern Daten gesammelt werden, die mit einfließen in die Streckenplanung von Routensoftware.

Das halte ich ehrlich gesagt für einen unwichtigen Treppenwitz der Geschichte und für anwendungslos.

Also dass das jetzt in Peking irgendwie ansatzweise gute Daten ausspuckt, das wage ich nicht zu bezweifeln. Aber bei einer Anzahl von 33.000 Taxen ist es klar, dass da eine Menge Daten zusammenkommen. Das lässt sich sicher nicht auf dünner besiedelte Landstriche ummünzen. Das Wissen der Fahrer um schnellste Strecken ist entweder Wissen, das man mittels Karte ermitteln kann, oder mittels Daten aus den Verkehrsleitstellen (wenn es um Ampeln z.B. geht). Alles was darüber hinausgeht, sind wahrscheinlich halblegale Dinge wie das Wissen, wo man am Besten schneller fahren kann – auch wenn es vielleicht gar nicht erlaubt ist. Aktuelle Staus und Behinderungen werden bei Navis ja längst mit beachtet, und eine Analyse sämtlicher Verkehrsströme verspricht hier auch mehr, als lediglich die der Taxifahrer.

Also ich vermute, dass der ganze Nutzen der Aktion sich amortisiert, sobald sie die anderen technischen Möglichkeiten ausnutzen.

Brav gewesen…

…bin ich das vergangene Jahr jetzt nicht unbedingt.

Ich hab mich vor der Arbeit gedrückt, böse über Kunden geredet, bin einmal sogar für einen Festpreis gefahren. Ich hab meine Familie zu selten gesehen, einen lieben Vermieter um sein sauer erarbeitetes Geld gebracht, Gott geleugnet und manchmal war ich dabei sogar nackt.

Deswegen tue ich gut daran, dem rotgewandeten Körperdouble meinerselbst am Weihnachtstage gar nicht erst die Türe zu öffnen, da ich ohnehin nur die Rute erwarten kann. Aber ohne Geschenke ist Weihnachten ja auch doof.

Naja, neulich bin ich in zwei Mails auf einen Amazon-Wunschzettel angesprochen worden, und da das eigentlich ja gar keine schlechte Möglichkeit ist, allen netten noch nicht durch die Wirtschaftskrise pleite gegangenen Menschen eine Idee zu geben, wie sie ihr Vermögen zu meinen Gunsten umverteilen können, hab ich mir also auch einen angelegt.

Da die Idee ausgerechnet von Lesern kam und ich schon berufsbedingt für kleines Geld bestechlich bin, dachte ich, ich könne das ja auch gleich hier noch mal dick posten und mich bei all denen unbeliebt machen, die den Flattr-Button schon für unbotmäßige Geldscheffelei hielten 😉

Hier ist der Zettel (und in der Seitenleiste findet man ihn auch nochmal)

Außerdem *hüstel* hab ich am 12. November Geburtstag, noch dazu den letzten vor der 30…

So, Werbung vorbei! Kommt auch gleich noch ein Taxi-Artikel, keine Sorge 🙂

Nachwuchs

Wie üblich als letzter, aber besser spät als nie möchte ich auch noch auf den neuen Blog taxistuttgart.wordpress.com verweisen.

Was soll ich sagen: Eine Fahrerin aus meiner alten Heimat hat mit dem Schreiben begonnen, und die Artikel sind richtig schön lang, lesenswert und außerdem aus Stuttgart. Sollte also einen Klick wert sein!

Außerdem teilt sie in einem wichtigen Punkt meine Meinung: Es heißt DER Blog 😉