Kurze Rückmeldung

Da ich die SMS erst Stunden später gesehen habe, möchte ich auf diesem Wege gleichfalls ein Danke an die Mobilfunkfachverkäuferin richten. Die vermittelte Tour war sehr angenehm und unterhaltsam – und hat mir zudem super reingepasst in den gestrigen Abend! Es ist das höchste Trinkgeld der Schicht geblieben und ich hatte beileibe nicht mit allen Fahrgästen so eine angenehme Fahrt in dieser Nacht.

Auch wenn ich denke, die Zufriedenheit beruht auf Gegenseitigkeit:

Mich bitte nicht immer gleich als „besten Taxifahrer Berlins“ vorstellen. Mal abgesehen davon, dass meine Gesichtsfarbe auch so schon zu oft ein kräftiges Rot aufweist – wo bleibt denn da noch die Chance, positiv aufzufallen? 😉

Nein, im Ernst: war alles gut und hat Spaß gemacht!

😀

Dreiviertel voll …

Im Grunde mache ich das ja nicht oft, aber gerade muss ich doch mal wieder stolz auf GNIT blicken. Innerhalb der letzten 24 Stunden haben wir die 750.000 Besuche geknackt. Eine Dreiviertelmillion! Wow! Immerhin sind die 500.000 auch erst im Frühling geknackt worden …

Gut, die 1 vor dem Komma kriegen wir dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr voll, aber wir müssen es ja auch nicht übertreiben 😉

Ich freue mich jedenfalls über alle, die hier mal reinschauen.

🙂

Kleine Umfrage zum Trinkgeld

Ich verweise zwar ohnehin immer gerne auf die Seite meiner Chefs, heute tue ich es aber mal wieder aus Gründen: Ich hab eine kleine Umfrage zum Trinkgeld-Geben dort gestartet und würde mich freuen, wenn ein paar meiner Leser daran teilnehmen.

Und Lesen und Liken dürft ihr die Artikel ruhig auch. Ich schreibe nämlich auch dort fürs Publikum und nicht nur für meine Chefs. 😉

Being a Taxiblogger

Samstag Abend.

„Entschuldigung? Touren nach außerhalb sind doch Verhandlungssache, oder?“

„Das stimmt.“

„Kommen wir mit 50 € nach Bremen?“

„Puh! Nee sorry, nicht mal ansatzweise …“

„Komm ich damit vielleicht wenigstens ins Blog?“

Also der Preis für die beste Begrüßung am Ostbahnhof geht damit erstmal vollumfänglich an Matthias.* Hätte er nicht so schnell weiter gemusst, hätte er mich noch eine Weile kopfschüttelnd grinsen sehen können … 😀

Allerdings war er nicht der erste an diesem Wochenende. Ähnlich verdutzt (oder sollte ich vaduzt schreiben?) haben mich bereits am Freitag zwei Leser mit der Bitte nach einem Foto überrascht um mir anschließend zu erklären, sie seien aus Liechtenstein. Schon der Einwohnerzahl nach müssten das die einzigen Leser von dort gewesen sein. 😉
Auf das Foto warte ich noch – vielleicht kann ich es ja dann auch mal posten.

So langsam wird es echt zur Gewohnheit, dass ich auf GNIT angesprochen werde. Ozie meinte schon, ich könne ja froh sein, dass ich tatsächlich zu allen potenziellen Kunden erst mal nett bin und mich nicht extra verstellen muss, wenn ich befürchte, auf Leser zu treffen. Nein, es ist schön, mal ein paar von euch zu sehen – auch wenn es immer wieder seltsam ist, den Kollegen zu erklären, warum irgendwelche Passanten mich jetzt gerade fotografiert haben … 😀

Und an alle, die es nicht mal eben so zu nachtschlafender Stunde nach Berlin schaffen: Ich freue mich nach wie vor auch einfach so über Leser. Insbesondere natürlich, wenn sie GNIT auch noch weiterempfehlen oder irgendwelche sonstigen total bekloppten Dinge tun. Die Wahl der Methoden überlasse ich euch.

*Jo hätte für sein „Entschuldigung, ist hier frei?“ im Billardhouse auch einen Preis verdient gehabt. Den Witz hab ich allerdings durch pures Nichtblicken versemmelt, was mich immer noch ein wenig ärgert.

Wollte erwähnt werden …

Einfach so mit Betteln kommt man ja nicht unbedingt zur Ehre, hier einen eigenen Blogartikel gewidmet zu bekommen. Mein Fahrgast, der nebst Begleitung vom Ostbahnhof nach Prenzlauer Berg wollte, hat es sich dennoch verdient.

Zunächst habe ich mich über die Kombination der beiden amüsiert. Etwa in meinem Alter, beide mit Alkoholika bewaffnet, er allerdings stark im Vorsprung, was deren Konsum angeht. Und das rate ich jetzt nicht einfach so, er bekannte sich dazu, „seit 24 Stunden besoffen“ zu sein. Kein Wunder, dass die beiden sich am Bahnhof eine halbe Stunde suchen mussten. Niedlich daran war, dass sie das nicht abschreckte, sondern amüsierte.

Dass die Fahrt einen Eintrag wert sein würde, war mir klar, als er meinte:

„Und die ham mich beim Kater Holzig nicht reingelassen – obwohl ich total besoffen war!“

Das wäre eine nette kleine Randnotiz geworden, mein Mitreisender erwies sich aber als äußerst gesprächig und wissbegierig, so dass ich irgendwann auch sagte, dass ich schreiben würde. Während seine Freundin offenbar von Fremdscham geschüttelt wurde, bemerkte er zielsicher, dass diese Fahrt ja wohl alles andere als besonders sei:

„Wir sind hier noch voll auf der Base-line, keine Sorge!“

Er hangelte sich von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen, erzählte seiner Begleiterin z.B. munter, dass er mit einer anderen gerade was am Laufen hätte. Höhepunkt dieser thematischen Ausschweifung war zweifelsohne:

„Ja und – was ist das jetzt mit euch beiden?“

„Weiß ich auch nicht. Sie ist heute morgen nach Bayern geflogen …“

Er erkundigte sich nach so lebenswichtigen Dingen, wie z.B. ob ich desöfteren kopulierende Pärchen im Auto hatte und unterstellte mir irgendwann, ich hätte es eigentlich eher mit Technik und Programmieren, weil ich die ungewöhnliche Vokabel „Zielangabe“ benutzt habe. Ähm ja. Die gewünschte Straße erreichten wir, während er wie wild durchs Auto gröhlte, dass ich der größte Nerd aller Zeiten wäre und er jetzt doch hoffentlich Erwähnung finden würde. Ich bestätigte das, im Kopf die Zitate sortierend, was er mir allerdings nur wenig glaubte.
Seiner Mitfahrerin öffnete ich die Tür und meinte:

„Sorry, hier ist die Kindersicherung drin – heute hätte ich es auch lieber andersrum gemacht …“

und da stand er auch schon neben mir und meinte, er „bessahle jetzn Taxi!“. Er rundete die aalglatten 12 Euro auf 14 auf, hatte dann aber sichtbar Sorge, es so doch nicht in den Blog zu schaffen – also bekam ich doch 15. 🙂

Dann wollte er gehen. Ich bin einfach mal stehengeblieben, weil mir klar war, dass noch ein kleines Detail zu der ganzen Sache fehlte. Und siehe da: Er kam wieder.

„Sachma, wenn Du dann da was schreibst und so: Wie krieg ich das dann mit? Willste mir eine Mail schreiben oder …“

„Nee Du, da musste schon selbst mal auf’m Blog nachsehen.“

„Ja, ähm, und … wie is denn die Adresse?“

Ich hab mich dann an sie gewandt und gemeint:

„Merken Sie es sich besser: gestern-nacht-im-taxi.de – oder einfach „gestern nacht taxi“ googeln. Findet man problemlos!“

Das Thema war damit geklärt. Er indes wollte nochmal ganz auf Nummer sicher gehen:

„Aber dass wir zwei hier hinten Geschlechtsverkehr hatten, haste mitgekriegt, ja?“

Herzlich willkommen bei GNIT!

Hans Baecker ff

Dieses Wochenende hatte ich eine ziemlich außergewöhnliche Tour. Und ja: selbst für mich außergewöhnlich. Sie benötigt etwas Zeit und Platz zum Niederschreiben. Da bin ich derzeit dabei.

Am Stück wäre das ein Mords-Aufwand. Deswegen gibt es heute eine Art Eintrags-Marathon: Alle 4 Stunden haue ich einen neuen Text raus, eine Fortsetzung. Manche Leser mögen das nicht, deswegen sei hier als Service eine Warnung untergebracht:

Achtung! Die folgenden Beiträge enthalten Cliffhanger!

Derzeit weiß ich noch nicht einmal, wie viele Artikel es werden – aber vor morgen solltet ihr besser nicht reinschauen, wenn ihr alles am Stück lesen wollt!

Blogeintrag gesucht

Um Ideen für Artikel muss ich mir selten Sorgen machen. Irgendwas gibt die Kundschaft immer her. Irgendeine Dummheit beispielsweise macht jeder mal, und so wie es aussieht am liebsten in meinem Taxi. Und zusätzlich verblogge ich ja auch noch schöne und andersweitig besondere Erlebnisse und Ereignisse – wenn ich nicht gerade mal einen Monat Urlaub mache, dann findet sich immer was.

Und im Notfall mache ich mir ja Notizen.

Gelegentlich aber gerate ich da an Grenzen. Ob der Hektik geschuldet oder dem Unwillen – hier und da schreibe ich auch mal ein wenig unleserlich. Und denke mir dann, dass das ja kein Problem ist. Schließlich verblogge ich das meiste relativ zeitnah. Wenn so eine Notiz dann aber mal einen Monat rumliegt …

Naja, seht selbst. Und wenn ihr es entziffern könnt, dann fällt mir vermutlich auch wieder ein, was ich schreiben wollte.

Wirklich unglaublich unleserliches Geschreibsel

Vielleicht ist es auch nur ein Rezept meines klingonischen Arztes … Quelle: Sash