Ach kommt…

…irgendwer wird mich eh versuchen zu steinigen, wenn ich nix schreibe. Das wird zwar durchaus öfter mal vorkommen, aber eine kleine Anekdote kann ich ja trotzdem noch loswerden.

Im Gegensatz zu manch anderen Fahrgästen hatten meine zwei keine Probleme, sich auf Vordersitz und Rückbank zu verteilen, und dennoch eine gelungene Konversation aufrecht zu erhalten. Es war mit Abstand die albernste Dreiertruppe (inklusive mir), die ich seit langem im Taxi hatte – abgesehen vielleicht von der Heimfahrt nach Torstens Besuch, wobei ich den Teil meine, als ich alleine mit dem Fahrer war und mich nur selbst doppelt gefühlt habe.

Naja, der Versuch eklige Geschichten aus dem Krankenhaus zu erzählen, misslang auf skurrile Weise, wobei ich mich gerne selbst loben würde. Ich bin ja eigentlich nur sehr bedingt schlagfertig im Real Life, aber gestern hab ich gut gekontert mit der Aussage

„Na, ich werd ja wohl in mein eigenes Taxi kotzen dürfen!“

*lob!*

Mit einem kurzen Dialog zur Zwei-Klassen-Medizin landeten wir zielsicher bei Sarrazin, und ich möchte – nur falls Wolle Schäuble mal wieder mitgehört hat – klarstellen, dass die Bezeichnung „Dickdarm-Hündchen“ keine Beleidigung des tapferen Hugenotten-Sprößlings war, sondern Hand und Fuß, bzw. zumindest Brille hatte!

Kurzum: Wir haben uns prächtig amüsiert, und es liegt nicht an euch, dass ihr das alles nicht versteht. Es war eine lange Tour, und Insider-Witze sind nach wie vor unerklärbar.

Ach ja: Natürlich war das nicht einfach irgendeine Fahrt – ich war mal wieder mit Jo und seiner bezüglich Schlafzeiten erschreckend mutigen Freundin unterwegs… 🙂

Verplant in Spandau

Ach was für eine schöne Tour nach dem bescheidenen Schichtbeginn: 6 Leute vom Ostbahnhof nach Spandau. Der Fahrtpreis war trotz leichter Fehleinschätzung meinerseits kein Problem, alles nett und Trinkgeld gab es auch noch.

Aber was will ich am Wochenende morgens um 3 Uhr in Spandau?

Rückflug!

Mit Dritte Wahl im Schallgepäck brezel ich Richtung Osten in die City zurück und denke an meine alte Heimat und all das, was da gerade abgeht. Kein Zufall, dass auf meinem aktuellen Mix „Plakativ“ nicht fehlt.

Und so fliege ich, die Gedanken voller zensurwürdiger Ideen, durch die leeren Straßenschluchten und hätte beinahe die winkende Gestalt links übersehen. 30 Meter weiter stand der Wagen dann auch, aber er wies mich an, zurückzusetzen.

OK, er stand an einer Wendestelle und er winkte nur stellvertretend für eine Frau, die noch weiter links stand und das offenbar alleine nicht hinbekommen hätte.

Sie stieg immerhin selbstständig ein und wirkte gar nicht so dramatisch verstrahlt. Bingo! Mal abgesehen davon, dass wieder nach Spandau rein geht. Aber beim achten Besuch in zwei Jahren ist vorprogrammiert, dass ich noch was lerne. Auch nicht schlecht. Bildung ist der Schlüssel zu allem! Im Zweifelsfall wenigstens zu gutem Umsatz!

„Ich fahre Niegehörtstraße.“

Nein. Ich fahre! Aber gut, diplomatisches Geschick bezüglich meiner Dienstleistung tut Not:

„Au, da haben sie mich erwischt! Das müsste ich kurz ins Navi…“

„Kein Problem, ich zeige es ihnen.“

Auch gut. Also schnell das Navi programmiert. Sie kriegt das eh nicht wirklich mit und so habe ich wenigstens einen Anhaltspunkt. Ach sieh an: In die Richtung, aus der ich gerade gekommen bin!

„Wieviel kostet das ungefähr?“

Ich habe am Navi aufgrund der mangelnden Information erst einmal nur die Straße eingegeben gehabt. Abgesehen von einigen sehr langen und ungünstig zur Fahrtrichtung liegenden Straßen (oder solchen mit Unterbrechungen) reicht das meistens aus, um einen halbwegs akzeptablen Weg zu finden. Die Kilometeranzeige verriet mir nun 5,0 km.

„Das werden vielleicht 12 € werden. Aber genau festlegen möchte ich mich nicht. Vielleicht sind es auch 11 oder 13.“

Tiefgestapelt hab ich erst vorher bei der letzten Tour unabsichtlich. Lieber auf Nummer Sicher gehen!

Ich bin meinem elektronischen Helferlein hinterhergeeilt, bis ich blinkend an einer Kreuzung stand, die ich sogar noch vom Lernen auf die Ortskundeprüfung her kannte. Dagewesen war ich seit rund einem Jahr nicht mehr. Ist ja auch egal.

„Fahr besser gradeaus!“

Den Tipp hab ich gerne angenommen. Wir waren laut Navi zwar nur noch rund einen Kilometer entfernt, aber es kann ja sein, dass das Navi

  • ausgerechnet diese Strecke nicht leiden kann (das kommt vor),
  • nur da lang fährt, weil es 2,34 Meter kürzer ist, was das Taxameter nicht interessiert,
  • einen Umweg zum Anfang der Straße wählt, anstatt den direkteren zu ihrer Hausnummer (den es ja noch nicht kennt) anzuzeigen.

Also nicht links. Nächste Kreuzung auch nicht, übernächste auch nicht.

Dann kamen wir an einen Kreisverkehr. Das Navi, inzwischen bei 1,5 km Entfernungsanzeige, wollte wieder links. Sie lotste mich hingegen geradeaus und warf ein, dass sie hier schließlich schon lange wohne. Gewonnen!

Von da an wollte das Navi fast nur noch in die entgegengesetzte Richtung, aber ich war so langsam sicher, dass ich den Straßennamen einfach falsch verstanden habe. Soll ja vorkommen, sowas.

Mein Fahrgast lotste mich mit erstaunlicher Professionalität immer weiter in Richtung Stadtgrenze, nur um dann plötzlich – bei rund 15 € auf der Uhr – festzustellen:

„Nein, ist falsch!“

Also hab ich sie nach ihrer Hausnummer gefragt und bin trotz kurioser Ansagen dem Navi dorthin gefolgt. Zwischenzeitlich hab ich mit dem Gedanken gespielt, das Taxameter auszumachen, aber ehrlich gesagt habe ich keinen Grund dafür gesehen. Ich hätte sie natürlich schneller und günstiger heimgebracht, aber genauso soll ich den Kundenwünschen entsprechend fahren.

Bei punktgenau 20 € hab ich sie dann – im Übrigen ohne Trinkgeld – entlassen. Dass sie vom Fahrtverlauf nicht sehr begeistert war, hat sie kundgetan. Eine Nummer, eine Quittung, meinen Namen oder ähnliches wollte sie aber gar nicht haben. Sollte sie nach all den zahllosen Versuchen das Schlüsselloch noch getroffen haben, wird sie sich sicher ausschlafen und vielleicht auch einsehen, dass es auch hätte schlimmer kommen können. So sie sich denn überhaupt erinnert…

Quickies

Ein Kunde hat mich über kuriose Bahn-Ausreden für Verspätungen informiert. Offenbar ganz frisch:

„Wegen unerwartet hohem Zugaufkommen verspäten wir uns…“

und noch klassischer für einen Fahrtverlauf ohne Umleitung:

„Wegen unserer Fahrt durchs Gebirge verspäten wir uns…“

—

Und dann ist da der Kollege, der in seinem Auto ein kleines Tütchen gefunden hat. Mit weißem Pulver drin. Da er sich darum sorgt, dass man ihm das Anfassen nachweisen könnte, lässt er es liegen wo es ist…

—

Zu guter Letzt wäre da noch die mitteilungsbedürftige Frau, die kurz nach Fahrtbeginn verschüchtert fragte:

„Darf ich ihnen erzählen, was mir heute alles passiert ist?“

Immer her mit den Kleinigkeiten! Ich kenn da einen Platz im Internet… 🙂

„Das kann ich gar nicht erzählen…“

Ach, irgendwie niedlich war sie ja schon.

Eine gefühlt etwa 90-jährige Frau, die am Bahnhof einem Reisebus entsprungen ist, um sich dann anschließend von mir bis nach Pankow fahren zu lassen. 16 Stunden Fahrt hatte sie seit Venedig hinter sich und sie hat sehr überzeugend verkündet, dass das ihre letzte so lange Reise sein würde (zumal sie da nur für 5 Tage war, das wäre ja selbst mir den Aufwand nicht wert).

Sie war dennoch gut gelaunt und hielt es bis zu ihrer Haustüre durch, wo ich ihr dann noch kurz den Koffer hochgetragen habe.

Das Netteste aber war zweifelsohne folgender kurzer Dialog:

„Ach, ich bin ja auch heiser…“

„Oh! Haben sie sich erkältet während der Reise?“

„Naja, ich hab, ich bin… das kann ich ja gar nicht erzählen!“

„Müssen sie nicht, wenn sie nicht wollen.“

„Wissen sie, ich bin da ja ins Wasser gefallen…“

Und dann hat sie mir erzählt wie sie ganz klassisch beim Aussteigen aus einer Gondola ins Wasser gestürzt ist und anschließend frierend auf einer Polizeiwache saß und sich Kleidung von ihren Reiseführern hat geben lassen müssen.

Wenngleich sie das offenbar sehr mitgenommen hat, trennten wir uns letzten Endes mit dem Fazit, dass sie jetzt wenigstens was zu erzählen hat.

So sehr mir dunkel die Worte „Venedig sehen und sterben“ im Ohr klangen: Ich glaube nicht, dass es ihre letzte Reise war…

Geld ist Geld (Hoffe ich doch…)

Das Matrix. Unerschöpflicher Quell kurioser Fahrgäste.

Dieses Mal hatte ich es zu tun mit zwei Brasilianern, die ganz schön einen über den Durst getrunken hatten. Sie waren zu aufrechter Bewegung fähig, allerdings vermute ich, dass die beiden das nur als Zweiergespann schaffen konnten. Was auf den ersten Blick wie gegenseitiges Schubsen aussah, war in Wirklichkeit wohl eher sowas wie Stützen.

Aber zwei herzensgute Kerle, rund um ihr zwanzigstes Lebensjahr.

Was es denn nach Kaulsdorf kosten würde.

„Maybe 25 €…“

Mit einem dicken Grinsen sind sie ins Auto gesprungen und haben mich augenblicklich vollgelabert, wie geil die Stadt ist und was nicht alles sie schon gesehen hätten in den anderthalb Tagen, die sie nun hier sind.

Ihr Englisch war schlechter als meines, aber die Grundaussage über die Stadt und die ein oder andere Sehenswürdigkeit war stets:

„This is very ok!“

Das kann man als Kompliment an die Stadt verstehen. Keiner von den beiden neigte zu oraler Inkontinenz, es war eine lustige Tour, und von der Länge konnte ich kaum was besseres erwarten – wenngleich wir „nur“ bei rund 20 € waren am Ende. Aber natürlich gab es einen Haken:

„I guess we have no money!“

meinte der eine nach dem Durchforsten seines Geldbeutels. Der andere pflichtete bei:

„No no no no money. No money!“

Ach nee, ist ja klar! Ich hab das Spielchen einfach mal mitgespielt und hab gesagt:

„Well Guys, that’s no big deal. I’ll call the police and they will decide what to do with you…“

Ehrlich gesagt bin ich ziemlich sicher gewesen, dass die Cops gar nicht viel machen können. Aber die beiden waren keine Abzocker. Ihr Mitleid mit meiner finanziellen Schieflage hielt sich zwar sichtbar in Grenzen, aber wahrscheinlich hat es sich einfach mit dem siebten Cocktail im Hinterkopf versteckt. Ich hab dann noch ein paar hoffentlich eindrucksvolle Sätze über die Polizei und ärgerliche Gefängnisaufenthalte von bis zu 48 Stunden fallen lassen. Natürlich im Wissen, dass ihre Reise sie bereits morgen nach Prag führen sollte.

Ich hab sie gefragt, ob sie denn gar kein Geld mehr hätten.

Naja, nicht so wirklich. Auf jeden Fall keine Euro mehr.

Ob wir zur Bank fahren könnten?

Nein, der Reisekassennachschub der Eltern kommt wohl erst zum ersten…

„OK, let me see what you have!“

Und dann ist dem einen eingefallen, dass er noch brasilianische Reais hat.

Puh! Wie bitte ist denn der Umrechnungskurs zum Euro? Während der eine seine Scheinchen auspackte, erzählte der andere was von

„Two Reais is one Euro!“

Zwei zu eins. Hm? Ich wollte gerade den Segen des mobilen Internets nutzen, um nachzusehen. Da wedelt der Kumpel mit ein paar Scheinen vor mir herum:

„Take it all. No Police! Please! Please! No Police!“

Als ob mir daran gelegen wäre, brasilianische Jugendliche deutschen Cops auszuliefern… wegen 20 €. Ich hab ihnen gesagt, sie sollen abhauen. Ziemlich genervt natürlich. Mir werden die Scheine unter ständigem

„No Police!“

in die Hand gedrückt und die beiden verschwinden in Richtung ihres Hotels. Was für eine Abschlusstour… 🙁

Dann hab ich mal kurz die Scheinchen durchgezählt und das Internet befragt. Was für eine Abschlusstour!!! 😀

Eigentlich echt schon zu heftig, Quelle: Sash

Eigentlich echt schon zu heftig, Quelle: Sash

127 Reais. Auf die erste Anfrage spuckt das Internet als Gegenwert 54,59 € aus. Wenn ich jetzt noch eine Bank finde, die das annimmt, will ich mal nix gegen meine Kundschaft sagen…

Aufmerksam

Ein nettes Hotel hatte sich der Fahrgast ausgesucht. Relativ neu, sehr zentral und sicher nicht günstig. Mir hat er das Fahrtziel wie so oft am Ostbahhof angegeben. Gut, eine wahnsinnig lange Tour war es nun nicht, aber es gibt ja so Tage, wo man ernstlich froh ist, mit gutem Gewissen von der Halte loszukommen. 🙂

Mein Fahrgast war jetzt weder ein schlechter Fang, noch ein Traumkandidat für eine Tour. Er war etwas enttäuscht, dass ich mir bei dem Hotel zu Beginn nicht sicher war, vermied es aber im weiteren Verlauf der Fahrt, irgendetwas zu monieren. Naja, genau genommen sprach er so wenig wie möglich.

Da ich meine Gesprächsversuche ja auch stets nach dem zweiten oder dritten Versuch spätestens einstelle, um eventuell schweigsamen Genossen nicht auf die Nerven zu gehen, wurde es also eine ziemlich öde Tour ohne Unterhaltung. Man kann es auch positiv sehen: Ohne Beschwerden, ohne krude Weltanschauungen, ohne Streit. Ich wünsche mir das ja sicher nicht für jede Fahrt, aber ok ist es natürlich.

Am Ziel angekommen standen 9,60 € auf der Uhr, und bei allem wohlwollenden Auslegen des Schweigens war mir klar, dass ich nicht mit mehr als den 40 Cent Trinkgeld zu rechnen hatte. Klar, wofür auch? Sonderlich viel Sympathie war da nicht, und wahrscheinlich bin ich ihm tatsächlich mit der zweiten Frage nach seiner Berlin-Reise schon auf die Nerven gegangen. Sowas gibt es immer mal wieder, und ich finde es – ungeachtet des Trinkgeldes – eigentlich immer schade. Dass man aus dieser kurzzeitigen Begegnung mehr machen kann, ist hier ja desöfteren nachzulesen…

Aber gut. 9,60! Machen sie 10! Danke. Tschüss. Aus.

Manchmal ist selbst für mich Taxifahren einfach nur ein Job, mit dem ich das Geld verdiene um mir die Internet-Flatrate zu finanzieren, mit der ich dann hier drüber blogge.

Als ich gerade anfahren will, wird die hintere Tür aufgerissen und mein Fahrgast stürzt sich in den Innenraum.

„Ich glaube, ich hab… HAHA! Sehen sie? Gott sei Dank!“

Tür zu.

Und so kam es dann, dass ich heute nicht am PC sitze und mich – zufriedener als sonst –  frage, wer bitte einen 20€-Schein auf dem Fußboden verlieren kann. Schade irgendwie…

Ruhig schlafen…

Mit zwei Kollegen aus der gleichen Firma stand ich am Ostbahnhof, und wir haben uns ein wenig gegenseitig geneckt, wer denn nun nach einer Dreiviertelstunde wohl die kürzeste Fahrt bekommen wird. Als mir Kollege A. beim Einstieg seiner Fahrgäste noch schnell hinterrücks den Mittelfinger zeigte, dachte ich, das Duell sei entschieden. Tatsächlich sollte er noch die längste Tour von uns dreien kriegen.

Und ich? Naja, lest weiter…

Als auch der zweite Kollege weg war, trat ein fragend dreinsehender Mann an mein Auto und fiel gleich mit der Tür ins Haus:

„Ich müsste nur zur Dreimalumseck-Straße. Wollen sie mich mitnehmen, oder soll ich lieber weiter hinten nachfragen?“

„Ganz wie sie wollen! Ich fahre sie gerne, wenn sie lieber ein anderes Taxi nehmen wollen, dann will ich ihnen das aber auch nicht ausreden.“

„Ja, aber nicht dass das dann für sie, sie stehen ja sicher auch schon eine Weile…“

„Kommen sie, packen sie die Sachen rein! Ich fahr sie wirklich gerne!“

Das hat er dann geglaubt, und besser als noch eine Viertelstunde zu diskutieren war das so oder so 😉

„Wissen sie: Ich weiss ja, dass es blöd ist, anzustehen und zu warten und dann nur so kurz ums Eck zu fahren. Aber ich kann es ja nicht ändern. Ich kann ja nicht woanders schlafen deswegen…“

Das hat der wirklich gesagt.

„Nein, DAS wäre wirklich zu viel der Rücksichtnahme!!! Glauben sie mir: Kurze Touren gehören genauso zum Geschäft wie lange auch.“

Daraufhin haben wir uns eigentlich ganz nett unterhalten. Im Grunde finde ich es ja super, wenn sich jemand auch um die Dienstleister Gedanken macht, die er für irgendwas beauftragt. Ich für mich kann nur immer wieder sagen, dass ich eher zu wenige Kunden als Problem sehe, als die Strecken, die die verbliebenen fahren.

Nun ja, sein Fahrtziel lag dann auch tatsächlich gleich am Anfang der Straße, und so kamen 6,60 € als Fahrpreis zustande, was ich ihm natürlich auch verkündete.

Von hinten wurde mir ein rotes Scheinchen gereicht mit der Bitte:

„Machen sie zehn! Sonst kann ich heute Nacht nicht ruhig schlafen!“

Damit war mein Stundenverdienst wieder so hoch, als hätte er eine doppelt so teure Strecke gefahren. Ich hab es natürlich dankend angenommen. Aber ein Weltuntergang wäre die eine kurze Tour an dem Abend auch ohne so hohes Trinkgeld nicht gewesen…