DIE Tour reloaded

Da ich ja gerade am Suchen nach Geschichten fürs Buch bin, lese ich hier auch immer mal wieder ein bisschen in den alten Artikeln rum. Die Geschichten von vor 4 oder 5 Jahren, als es GNIT in der Form eigentlich noch gar nicht gab, hab ich ja auch nicht mehr alle auswendig im Kopf. Ich erinnere mich zwar an ausnahmslos alle niedergeschriebenen, wenn ich sie sehe – aber inzwischen isses einfach zu viel, um beim spontanen Nachdenken an alles zu denken.

Naja, und wie das so ist, wenn man ein bisschen in der Vergangenheit wühlt: Man findet Dinge. In meinem Fall wie zu erwarten Blogeinträge. Und einen muss ich doch jetzt stellvertretend für mein an sich ja schon recht vorzeigbares Archiv verlinken. Und zwar die erste Tour, bei der ich mehr als 30 € Trinkgeld bekommen habe:

DIE Tour gestern Nacht!

Halloween!

Ich sollte wohl irgendwas total unheimliches schreiben, dazu fehlen mir allerdings die Geschichten. Ein wenig auch die Laune. Außerdem hatte ich noch keine Halloween-Fahrgäste dieses Jahr. Absurder als letztes Jahr sollte es aber wahrscheinlich auch nicht mehr werden …

Dafür geht’s dann heute mal wieder in Sachen Medien hoch her, ich treffe mich nämlich mit einem Fotografen, der hoffentlich taugliche Bilder von mir schießen wird.*

Aller Voraussicht nach werden das nämlich wohl Fotos sein, die mich noch eine Weile begleiten werden. Es geht nämlich um die Illustration des schon vor Monaten geführten Interviews mit mir, das im Stern erscheinen soll. Und eine gewisse Auflage sagt man dem Magazin ja dann durchaus nach. Ich versuche das Ganze eigentlich nur möglichst flott über die Bühne zu kriegen. Aber das wird sicher … 🙂

* Dabei zweifele ich wesentlich eher am Motiv als am Fotografen.

„Vorne, nicht hinten …“

Ein kleiner Dankeintrag ist das. Für meinen Namensvetter., „vorne, nicht hinten“.

Ich stand nämlich ziemlich frustriert am Ostbahnhof gestern Abend. Das habe ich meine Follower auf Twitter auch wissen lassen. Und dann trat plötzlich jemand neben mein Auto, obwohl ich erst an dritter Stelle war, und sagte:

„Man sollte nicht bei Twitter nach Umsatz betteln …“

Ähm ja, hm, äh, puh. Was sagt man darauf? Ich hab versucht, der Situation mehr oder weniger mit Grinsen zu begegnen. Wir waren uns nicht fremd, aber meine partielle Gesichtsblindheit kann ein Arsch sein …

Das Ende vom Lied?

„Wir fahren nach Neuenhagen.“

Schicht – also besser: halbe Schicht – gerettet. Danke. 🙂

(Wobei sich natürlich für mich die Frage stellt, was für mich jetzt falsch daran war, bei Twitter zu betteln. 😉 )

„Blitzmarathon“

Bundesweit wird heute von der Polizei extrem viel geblitzt. Alleine in Berlin an 250 Stellen (pdf), kurzfristige Verschiebungen nicht eingerechnet. Es ist nicht so, dass ich das jetzt irgendwie total geil finde. Für Blitzer gilt in meinen Augen das selbe wie für jegliche Art Überwachung in der Gesellschaft: Man sollte sie auf das Minimalste beschränken. Ich bin kein Law-and-order-Typ, mich nervt die Scheiße hier ungemein.

Aber wir haben hier in Deutschland manchmal auch ein etwas gestörtes Verhältnis zu unseren Autos, das muss auch ich als hauptberuflicher Fahrer sagen. Das Internet ist schon wieder voll von Prolls, die „Abzocke!!!“ schreien, ohne zu bemerken, dass sie das nur schreiben können, weil die Aktion seit einer Woche angekündigt und promotet wird. Was bei näherem Hinschauen reichlich wenig Sinn gibt, denn man kann sich recht einfach dagegen wehren, geblitzt zu werden. Das einfachste (wenn auch sicherlich nicht einzige) Mittel ist: nicht schneller fahren als erlaubt.

Ich kenne auch eine Menge in meinen Augen unsinnige Geschwindigkeitsbegrenzungen und ich ärgere mich sicher auch darüber, wenn ich in so einem Bereich mal geblitzt werde, weil ich gewohnheitsmäßig zu schnell bin (z.B. Am Treptower Park, 22 – 6 Uhr Tempo 30, Fickt Euch!). Aber wenn es mich heute erwischt, dann nur, weil ich zu blöd war und nicht darüber nachgedacht habe.

Mein Schein (hier der P-Schein) ist schneller weg als Euer Lappen. Und ich fahre mehr als viele private Fahrer. Dennoch ist mein Punktekonto bei null und war nur einmal bei 3. Irgendwie hab ich also die Vermutung, dass ich heute überdurchschnittlich entspannt in den Tag starten kann, aus Gewohnheitsgründen. Und mir macht Autofahren immer noch Spaß.

Denkt wenigstens kurz darüber nach.

Und habt selbstverständlich eine gute Fahrt heute, ohne überteuerte Fotos und ohne sonstigen Stress. Das würde mich natürlich am meisten freuen. 🙂

Kurzes Radio-Intermezzo

Viele werden es nicht mitbekommen haben: Ich hab gestern Abend – trotz zahlreicher Hinweise eher spontan – noch bei der Lateline angerufen und mit Holger Klein im Radio bei Fritz geredet. Ist nicht gerade ein Beweisstück meiner gelegentlichen Eloquenz, aber vielleicht interessiert es den ein oder anderen ja. Es wurde ohnehin die ganze Zeit übers Taxifahren geredet, da waren sicher auch ein paar weitere hörenswerte Beispiele (und mindestens ein … ähm, ihr werdet es ja hören …) dabei:

http://mp3.podcast.hr-online.de/mp3/podcast/lateline/lateline_20130925.mp3

Ich komme erst irgendwann mittendrin. Mein Player zeigt gerade keine Zeitmarken an, hört einfach rein …