Der große Berliner Taxi-Murks

In den letzten Tagen des kalten Januars 2011 trafen sich die zwei Journalisten Löbker und Schultz. Mir ist nicht bekannt, wie dieses Treffen zustande gekommen ist, das verheerende Ergebnis dieser Zusammenkunft lässt sich jedoch seit einigen Tagen im Netz nachlesen. Im Verlauf ihres Beisammenseins entdeckten sie einen unglaublichen Skandal. Und das nicht irgendwo. Im Taxigewerbe.

Im Taxigewerbe wird betrogen und abgezockt. Eine Wonne für Enthüllungs-Journalisten jeglicher Couleur!

Ausgerechnet der Branchenverband TVB, der Taxi-Verband Berlin, lässt unglaubliches verlauten:

„…dass jeder zweite Euro schwarz verdient wird, Fahrer Stütze vom Amt kassieren, heimlich arbeiten. Absichtliche Umwege nehmen, die Fahrgäste Geld kosten. Trinkgeld nicht versteuert wird.“

Und das in Berlin!

Aber sie beide würden das alles aufdecken, publik machen, die Leute endlich wachrütteln! Und so kam es, dass sie einen perfiden Plan ausheckten. Ein Test! Sie würden einen Test machen. Mit Taxifahrern! Das hatte es bestimmt noch nicht gegeben!

Zunächst trafen sie eine Entscheidung, die so brilliant wie auch einfach ist, dass man sich als Leser fragt, wieso man da nicht selber drauf gekommen ist: Sie würden Taxi fahren. Und zwar oft! Sie würden diese betrügerischen Taxifahrer mit Geld ködern und sie danach vorführen. Hervorragend!

Der Plan nahm irgendwann konkrete Formen an, es sollten 18 Fahrten werden. Nicht mehr und nicht weniger. Die beiden überlegten sich ein paar Fahrtziele und tüftelten an den Stolpersteinen herum. Kurze Strecken mussten unbedingt dabei sein, schließlich ist ja bekannt, dass Taxifahrer bei kurzen Strecken gerne mal schlecht gelaunt sind. Damit das auch wirklich eintrifft, wurden diese Fahrten ausschließlich von Bahnhöfen mit längeren Taxischlangen gefahren. Die Idee war so gut und so underground, dass sie wahrscheinlich in Gedanken Günter Wallraff rehabilitierten.

An dieser Stelle möchte ich mich gerne persönlich beim Axel-Springer-Verlag dafür bedanken, dass sie insgesamt 255,10 € in unser Gewerbe investiert haben.

Beim Rest der Fahrten wurden sie etwas ungeduldig, sie unterteilten sie willkürlich in Nacht- und Normalfahrten, auch wenn es von der Sache her keinen Unterschied machen würde. Eine Strecke musste wahrscheinlich aus Zeitgründen doppelt gefahren werden, aber durch ein bisschen Kreativität bei der Suche nach Straßennamen konnte man das auch unter den Tisch kehren. Insgesamt 285 Minuten verbrachten sie im Taxi. Als sie feststellten, dass das quasi 5 Stunden und damit schon mindestens die Hälfte einer ganzen Schicht für einen Taxifahrer wäre, wussten sie auch, dass das groß war. Ganz groß.

Und sie nannten ihr Werk

Der große Berliner TAXI-Test

Hut ab.

So stelle ich mir jedenfalls die Entstehungsgeschichte des „TAXI-Test“ vor. Und damit kommen wir zum eigentlichen Problem: Der angekündigte große Test ist eine Karikatur seiner selbst. Abgesehen davon, dass wie bei solchen Tests üblich nicht einmal ansatzweise repräsentative Daten erhoben worden sind, ist auch kaum belegt worden, was am Anfang des Textes befürchtet wurde.

Schlimmer noch: Das Machwerk strotzt nur so vor inhaltlichen Fehlern und lässt nicht einmal irgendwelche Kriterien erkennen, nach denen getestet wurde. Im Grunde haben hier zwei Bild-Reporter in meiner Meinung nach ziemlich kargen Sätzen ihre Taxierlebnisse niedergeschrieben.

Schauen wir uns doch mal eben die Fakten an. Eine Zahl, die bei allen Fahrten genannt wird, ist die Strecke. Da stellt man gleich bei der ersten von den 6 Routen fest, dass sie natürlich nicht 1,7 sondern 1,2 Kilometer lang ist. Das hätte im Übrigen ein simpler Abgleich mit dem Berliner Taxitarif ergeben, den man bei einem „TAXI-Test“ ja wohl erwarten kann. Die Krönung ist dann die letzte Strecke zum Flughafen, bei der im Gegenzug mal eben ein Drittel der Strecke irgendwo im Nichts verschwunden ist. Ein Haufen irritierter Taxifahrer überlegt sich inzwischen nämlich, wie man die 20km-Strecke auf 13,8 verkürzen kann.
Dann zeigt ein Foto Herrn Löbker beim Einstieg in ein Taxi am Potsdamer Platz. Wer errät, von welchem großen Berliner Platz keine der genannten Touren gefahren wurde?
Mehr im Argen liegt allerdings bei der 3. „Normalfahrt“ auf der ersten Strecke. Da stehen angeblich 15,50 € auf der Uhr. Das zeugt von einer enormen Unkenntnis des Berliner Tarifs, der ohne Zuschläge seit nunmehr anderthalb Jahren nicht zu einem ungeraden 10ct-Betrag führen kann, da das Taxameter in 20ct-Schritten zählt.

Die inhaltlichen Fehler sind aber nur die Spitze des Eisberges und lassen allenfalls erahnen, mit welcher Sorgfalt hier „getestet“ wurde. Wenn als einzige Kriterien Strecke und Zeit herhalten müssen, sollten wenigstens diese Daten plausibel sein.

Was nun aber das Hauptproblem gewesen sein muss: Auf alle relevanten Fragen lieferten die Fahrten keine Antwort. Auch die Vorwürfe wurden nur unzureichend bestätigt.
Zwei Fahrer haben das Taxameter nicht angeschaltet. Das ist ein schwerer Verstoß, bestätigt aber bei weitem nicht die vermuteten 50% schwarz erwirtschaftetes Geld.
Zwei Meckerer haben sie gefunden, gut.
Ob jemand komplett schwarz arbeitet, konnten sie natürlich nicht mal eben kurz herausfinden, und besonders absurd wird es dann bei den Umwegen:
Einen wirklich bedeutenden Umweg ist anscheinend keiner gefahren, also wird flugs Boto Töpfer vom Taxi-Verband Berlin zitiert, der sich (als vermeintlich einzige Branchenvertretung) auch noch darüber wundert, dass kein Fahrer eine zu lange Strecke gewählt hat. Ich habe am Abend des 1. Februar eine Mail an den TVB geschickt, in der ich die Frage stelle, ob das Zitat in dieser Form korrekt ist.
Zuletzt stellt sich noch die Frage nach dem Versteuern der Trinkgelder. Zum einen müssen zumindest die Angestellten Trinkgelder gar nicht versteuern, zum anderen fehlt im Verlauf des tollen „TAXI-Test“ jeglicher Hinweis darauf, ob die Journalisten überhaupt welches gegeben haben.

Wir haben also eine These vom miesen Taxigewerbe und eine mehr als dürftige Teilbestätigung. Und nun?
Schreiben die Bildlinge einfach mal ein paar Sätze zu den Fahrten. Oftmals wird dabei der Gesprächsinhalt wiedergegeben, wichtige Fakten lassen sich nur bei einzelnen Fahrten erahnen, niemals aber vernünftig vergleichen. Am Besten lässt sich das an der letzten und längsten Fahrt von der Sonntagstraße zum Flughafen Schönefeld verdeutlichen:

„1. Fahrt: Cengiz T. (42) plaudert viel. Er ist seit 18 Jahren in Deutschland, hat in der Türkei Betriebswirtschaft studiert. „Leider wurde der Abschluss hier nicht anerkannt. Mit dem Taxi-Job ernähre ich meine Frau und zwei Töchter.“ Hält das Lenkrad sicher mit beiden Händen. Dauer: 27 Min., Preis: 31,20 Euro.“

Er hat Familie, einen türkischen Abschluss und hält das Lenkrad sicher. Äh, ja.

„2. Fahrt: Der freundliche Fahrer (Foto links, seit 31 Jahren im Job, ohne Navi) nimmt den Koffer in Empfang, legt ihn in den Kofferraum. Dauer: 29 Min., Preis: 30,60 Euro.“

Preis und Fahrtzeit sind also fast identisch, der Fahrer ist freundlich. War Cengiz auch nett und hat beim Gepäck geholfen? Wer weiß? Und ist das fehlende Navi nun gut oder schlecht? Bei einer anderen Fahrt wurde das fehlen eines Navis nämlich bemängelt. Das Foto vom Fahrer existiert übrigens nicht bei bild.de.

„3. Fahrt: Der unerfahrene Fahrer (seit August 2010 im Job) lässt sein Navi aus, fährt zunächst in eine Sackgasse. Sucht dann den richtigen Weg in einem Stadtplan raus. Er telefoniert gleich zweimal über Lautsprecher mit seiner Freundin, die auch noch maulig ist. Immerhin hilft er beim Gepäck. Dauer: 41 Min., Preis: 29 Euro.“

So, hier ist wohl einiges schief gelaufen. Die Fahrt dauert wesentlich länger und – Moment mal! – ist die mit Abstand günstigste der drei. Trotz Verfahren ist der Weg fast 2 Kilometer kürzer als der von Cengiz. Aber wird daraus ein Fazit gezogen? Ist der bessere Preis vielleicht das Gemaule der Freundin wert? Keine Ahnung, denn das sind die letzten Sätze dieses großen Taxi-Tests, er endet mit den Worten „Preis: 29 Euro.“

Es bleiben also durchaus einige Fragen offen nach dem Lesen. Zum Beispiel würde ich gerne wissen, was aus Hijazi M. geworden ist. Der ist die Tour schwarz gefahren, hat die Verkehrsregeln missachtet und schien auch sonst nicht gerade serös zu sein. Wurde hier eine Anzeige erstattet, eine Beschwerde formuliert, oder war das nun alles nur Unterhaltung?

Ich möchte noch anmerken, dass bild.de meiner Meinung nach einmal mehr unterschwellig Stimmung gegen die nicht-deutschen Kollegen machen möchte. Wer die Namen der Fahrer durchliest, stößt auf 9 Namen, davon 7 türkische, einen arabischen und einen ivorischen. Die anderen 9 heißen „Fahrer“, „netter Fahrer“, „Uriger Berliner“ usw.

Das Ergebnis ist klar: Taxifahrer sind schlimm, das Gegenteil beweisen sie nicht wirklich und waren das nicht alles Ausländer?

Im Gegensatz zum großen „TAXI-Test“ möchte ich mit einem Fazit schließen:

Dieses pseudojournalistische Geschwurbel ist nutzloses Füllmaterial für die Seite bild.de, das bezüglich der leider tatsächlich vorhandenen Probleme im Taxigewerbe nichts erklärt, nichts testet und nichts ändern wird.

(Das ganze hab ich überhaupt nur via Klaus gefunden)

54 Kommentare bis “Der große Berliner Taxi-Murks”

  1. Mia sagt:

    Mit dem Beitrag hast Du Dich selbst übertroffen. Echt fantastisch geschrieben! DAS sollte veröffentlicht werden. So als Gegendarstellung. 😉 Das von Klaus ist aber auch super.

    In Stuttgart fahren sie bei Taxitests ja ganz gerne in ’ne gewisse 200 m lange und 2,5 m breite Sackgasse und beschweren sich dann, wenn man dafür das Navi anwirft. Wenn’s nicht so traurig wäre…

  2. Marzahner sagt:

    Das sind Zufälle,als ein Arbeitskollege mir die Bild unter die Nase hielt mit dem Artikel war der erste Gedanke ob du das hier kommentieren würdest 😀

  3. Aro sagt:

    Au weia, wenn jetzt sogar schon die Bild über uns schimpft, will ich mit Taxifahrern lieber nichts mehr zu tun haben. Ihr seid ja alle zu 50% kriminell! Pfui, pfui, ich muss mir schnell einen neuen Job suchen!

  4. mime sagt:

    am schärfsten finde ich ja den „gewerbevertreter“ der das eigene gewerbe bekübelt ohne mit fakten zu nerven!
    ich blick´ja bei den ganzen tvb/ao-ml´s nicht mehr durch (so viele spaltungen und ausgründungen schon) aber ich vermute mal, dass die „gewerbevertretung“ gemeint ist welche untermieterin bei der grössten funkgesellschaft in der persiusstrasse ist – da wundert mich dann eh nix mehr…
    auf die BLÖD mag ich gar nicht erst eingehen. wer mit denen überhaupt nur ein wort wechselt ist selbst schuld!

  5. Mariha sagt:

    Was hätten die wohl bei der dritten Fahrt gesagt, wenn er ohne Freisprecheinrichtung telefoniert hätte…

  6. Chefarbeiter sagt:

    Und erst die schwäbischen Taxifahrer in Berlin… Alles Verbrecher!

  7. Michael sagt:

    Von dem Bild-Artikel ist bestimmt die Hälfte erfunden.

  8. Gerd sagt:

    Verzichtet nach diesem Test auch nur ein Taxifahrer auf den Kauf der bild?

  9. sachma sagt:

    Sash in 6 vor 9 wow. Respekt jetzt haste es geschafft.
    es verneigt sich
    sachma

  10. Hans sagt:

    Das ist das unbegreifliche für mich. Die packen diese Geschichten immer mal wieder gegen alle Bevölkerungsschichten (faule Harz4ler, geizige Reiche) und Berufsgruppen (dumme Poliker, faule Beamte, abzockende Automechniker und Handwerker) aus. Trotzdem wird diese Blatt immer noch gelesen.
    Wenn man jemand mal darauf anspricht, dann heißt es immer: „Da stimmt doch eh höchstens die Hälfte“. Dennoch lesen diese Leute das und lassen sich davon beeindrucken…

  11. Als ich schon Bild gelesen habe, konnte ich den Test ungefähr vorausorakeln. VerBLÖDe deine Meinung. 😉

  12. Peter sagt:

    Außerhalb des BILD Microkosmos hat sich längst die Erkenntnis etabliert, dass speziell die BILD zeitung und ihre Online version ein einziges Ausgedinge für talentlose, skrupellose, verlogene, bestechliche, an Selbstübschätzung leidende Zeilenschinder ist.

  13. Sash sagt:

    @all:
    Autsch, jetzt kann ich nur hoffen, dass meine Server den Besucheransturm von bildblog aushalten. An alle, die darüber hier sind: Herzlich willkommen!

    @Mia:
    Welche Sackgasse meinste denn? Ansonsten danke für das Lob!

    @Marzahner:
    Manchmal ist man einfach berechenbar 😉

    @Aro:
    Dann bist du ja glücklicherweise nur zu 25% kriminell. Quasi.

    @mime:
    Ich bin jetzt jedenfalls mal gespannt auf die Antwort. Ich selber halte es mit der Bild ja nicht anders.

    @Mariha:
    DAS wäre natürlich erst recht schlimm gewesen. Wenn man sucht, dann findet man auch…
    Wobei ich es auch nicht unbedingt gutheiße, dass der Fahrer telefoniert hat.

    @Chefarbeiter:
    Ich gestehe nichts!

    @Michael:
    Möglich ist alles, aber das kann ich nicht beweisen!

    @Klaus:
    Allerdings. Wow!

    @Gerd und Hans:
    Nein, wahrscheinlich nicht. Das ist ja das Traurige. Und wenn es morgen wieder einen anderen trifft, sind die meisten wahrscheinlich zufrieden 🙁

    @sachma:
    Nu komm wieder hoch, sonst siehste mich gar nicht mehr, wenn ich so abgehoben bin 😉

    @Der Maskierte:
    Natürlich ist das nichts, was mich verwundert oder überrascht. Man kann es ja trotzdem mal rausposaunen!

    @Peter:
    Jeder Einzelfall ist dennoch bedauerlich.

  14. Abrakadabra sagt:

    Könnten diese beiden Reporter nicht auch zu „investigativen Zwecken“ in den Iran reisen,…..:-)))

  15. Steuerfahnder sagt:

    AHA!! Aha… und mit Deinem Artikel „Freunde“ vom 27.01 B E W E I S T Du, dass Du einer von den kriminellen bist… HA, überführt. Und? Das ganze schwarz verdiente Geld schiebste schön in die Schweiz wa… Lebensabend als Millionär, ach was Milliardär…. Man, Deutschland könnte so reich sein, wenn Großverdiener-Taxifahrer nicht andauernd… aber lassen wir das …
    😉

  16. Panama Jack sagt:

    In den letzten Tagen des kalten Januars 2011 trafen sich die zwei Journalisten Löbker und Schultz. Mir ist nicht bekannt, wie dieses Treffen zustande gekommen ist, […]

    Ich hätte da ja ne Idee … nicht umsonst lautet der kürzeste Journalisten-Witz „Gehen zwei Journalisten an einer Kneipe vorbei …“ >:-)

  17. karpatenhund sagt:

    Sind die Taxifahrer nur in Berlin so schlimm? Ich wollte eigentlich Ende des Jahres nach Berlin ziehen. Aber nach dem entlarvenden BILD-Test muss ich mir das nochmal überlegen. Bestimmt kann man nachts nicht einmal mehr auf die Straße gehen, ohne von einem Taxifahrer angefallen zu werden.

  18. Sash sagt:

    @Abrakadabra:
    Der war fies.

    @Steuerfahnder:
    Da hast du was falsch verstanden. Es waren 5 Euro weniger, weil die Strecke kürzer war als ursprünglich geplant.

    @Panama Jack:
    Wir können nur mutmaßen 😉

    @karpatenhund:
    Ja, wir sind alle Betrüger. Zumindest zu 50%. Aro nur zu 25%.

  19. Abrakadabra sagt:

    ….aber vor diesem Hintergrund wohl gerechtfertigt,…..

  20. olfinger sagt:

    moin sash,
    bin über das bildblog hier gelandet. schöner artikel. und insgesamt ne schöne seite. ich werde (als ehemaliger taxifahrer – inzwischen journalist, der an keiner kneipe vorbei geht, aber NICHT bei der bild arbeitet) hier jetzt häufiger mal vorbei gucken. viel spaß mit deinem blog,

    olf

  21. Sash sagt:

    @olfinger:
    Sowas lese ich doch immer gerne 🙂
    Schön, wenn die Seite dir gefällt!

  22. Hannah sagt:

    Mich hat’s auch vom Bildblog hierher verschlagen, der Artikel hier und die paar anderen, die ich mir bisher durchgelesen habe, sind echt gut! Werde sicher das ein oder andere Mal wieder vorbeischauen!

  23. nadar sagt:

    Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht und dich ins Kellergeschoss begeben hast, um einen bild-Artikel zu zerpflücken. So gern ich soetwas lese, so ungern würde ich das machen müssen. 😉

  24. Sash sagt:

    @Hannah:
    Auch dir ein Danke für das Lob! Das freut mich als Blogger doch ungemein. Es ist schön, ein paar neue Namen hier zu lesen!

    @nadar:
    Eigentlich macht es bei bild.de wirklich Spaß. Man findet in jedem zweiten Satz etwas, um darauf herumzuhacken. Schwierig ist nur, das Ganze irgendwie zu ordnen, und sich dabei nicht strafrechtlich relevant zu äußern 😉

  25. Bernd sagt:

    Ich habe gerade ein paar Probleme mit meinem Monitor. Das meiste Unleserliche konnte ich aus dem Kontext rekonstruieren. Nur bei einem Satz bzw. Wort kam ich nicht weiter: Hattest du nun „Bildlinge“ oder „Blindlinge“ geschrieben?

  26. Sash sagt:

    @Bernd:
    Ich hab „Bildlinge“ geschrieben. Also B I L D L I N G E
    Zugegeben: Eine seltsame Wortwahl 🙂

  27. Steuerfahnder sagt:

    … oh… verzeih bitte… na aber vorsichtshalber mache ich Dir trotzdem den Laden zu… erst ma die Sachlage prüfen und so, muss noch n paar Artikel von Dir lesen, vllt findet sich ja doch noch DER Hinweis…. ich weiß es, ihr seid ALLE kriminell 😀

  28. Sash sagt:

    @Steuerfahnder:
    Na dann viel Spaß beim Suchen 😀

  29. @Sash

    Ich hätte noch ein paar Masken über, falls du Besuch von einer gewissen steuerlichen Behörde bekommst. Musst sie nur abholen. 😉

  30. dasMischmisch sagt:

    vielen Dank, für diesen großartigen Beitrag!

  31. ils sont fou, les francais sagt:

    @Karptenhund: Ändere einfach Dein Ziel, und ziehe nach Paris. Da wird Dich auf freier Straße garantiert kein Taxi anfallen, nichtmal, wenn Du lautstark winkend am Straßenrand Hüpfspiele aufführst 🙂 . Details: http://www.tagesschau.de/ausland/videoblogparis132.html

  32. Sash sagt:

    @Der Maskierte:
    Und du bist dir sicher, dass die Masken dann helfen?

    @dasMischmisch:
    Danke gleichfalls! 🙂

  33. @Sash

    Funktioniert bei mir für gewöhnlich erstaunlich gut. Das Gehemnis ist eben, dass deine Feinde dich eben nur ohne Maske kennen dürfen. 😉

  34. SaäBäm sagt:

    Super Beitrag!! Traurig, dass die Bild-Zeitung überhaupt gelesen wird. Für mich unverständlich. Bei Teil 2, sind dann wohl die ultra-fiesen Döner Abzocker im Test, die übrigens alle Ausländer sind und ekelige Sachen in die Sose tun, dass gilt es jetzt nur noch zu beweisen, äh behauptweisen…

  35. Steuerfahnder sagt:

    …ey… wir vom Finanzamt finden jeden… cik gloob ick fahr ma nach Marzahn innne bestimmte Promenade 😛

  36. Steuerfahnder sagt:

    vllt in die 26 😉

    und wehe Du trägst ne Maske 😛

  37. Sash sagt:

    @Der Maskierte:
    Mist, wir hätten das heimlich klären sollen. Ich glaub, sie wissen Bescheid. 🙁

    @SaäBäm:
    Ich verstehe es auch nicht! Und über so einen „Teil 2“ würde ich mich auch nicht wirklich wundern…

    @Steuerfahnder:
    Niemand hat die Absicht, eine Maske zu tragen 😉

  38. @Sash

    Dann nehmen wir Plan B, einverstanden?

  39. Steuerfahnder sagt:

    Geheime Absprachen sind nach dem dritten Steuersünderterroristenjägerheimlandsicherheitspaket verboten…. ver-bo-ten!

    So nicht Freunde, so nicht…

  40. Sash sagt:

    @Der Maskierte:
    Ja, machen wir. F4CB676#2!!!

    @Steuerfahnder:
    Och, lass uns doch… 😉

  41. @Sash

    0x75BCD15 & 0x2A auf 3!

  42. Taxi 123 sagt:

    Ist nun ein Navi in so einem wertvollen Test (endlich weiß ich, wie es in Berlin zugeht 🙂 ) positiv oder negativ in der Bewertung, muß ich es einschalten oder nicht … und soll ich mich eventuell sogar nach ihm richten? Fragen über Fragen!

  43. Anise sagt:

    Ich lese immer noch mit, komme aber aus Zeitgründen nicht mehr zum Kommentieren.
    Und jetzt gehörste sogar zur Prominenz. 😀

  44. Sash sagt:

    @Der Maskierte:
    Auch gut. Aber CBdR nicht vergessen!

    @Taxi 123:
    Ja, wirklich klüger ist man danach ja auch nicht…

    @Anise:
    Das kenne ich nur zu gut mit dem Kommentieren. In den letzten Wochen ist es mir ja selbst in meinen eigenen Blogs schwer gefallen, hinterher zu kommen 🙂
    Und sooo prominent bin ich nun auch nicht…

  45. @Sash

    Betrachte es bereits als erledigt. [EOS]

  46. Tilman sagt:

    Sehr schöne Gegendarstellung zu dem Murks, den die Bildzeitung hier im Speziellen und sonst im Allgemeinen so verbricht. Sollte wohl ausreichen, um jedem Bildleser mit ein wenig Restintelligenz die Augen zu öffnen 🙂

  47. Sash sagt:

    @Tilman:
    Danke. Aber wie ich in den Kommentaren weiter oben schon geschrieben habe: Ändern wird sich dadurch wahrscheinlich auch nichts…
    🙁

  48. […] Wir Taxifahrer in Berlin sind es ja schon gewohnt, dass wir in der Tagespresse immer wieder mal als potenzielle Betrüger dargestellt werden. Zu diesem Thema haben Kollegen schon einige Male etwas geschrieben, z.B. hier und hier. […]

  49. […] etwas völlig neues herausgefunden. Nicht? Ach ja… Wie die Kollegen von bild.de damals beim großen Berliner Taxi-Murks haben sich ein paar “Wissenschaftler” von der Universität Innsbruck in ein paar Taxen […]

  50. […] zuvorgekommen, während ich entweder geschlafen oder mich über Andrea Berg geärgert habe. Aber wie üblich bei Taxitests kann ich mich auch dieses Mal nicht […]

  51. […] Wer daran interessiert ist, was einem sonst so als Taxi-Test verkauft wird, kann ja mal die hier […]

  52. […] was vergeigen die Medien ständig! Ich will gar nicht anfangen, von halt- und sinnlosen “Taxi-Tests” zu reden, aber man tut gut daran, mal darauf zu achten, was einem als Wahrheit verkauft […]

  53. […] sich dabei (ebenso wie andere) manchmal methodisch verrennt, macht das Kommentieren ja auch immer wieder aufs Neue […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *