Kalt. Und irre.

Ja, der Wetterbericht ist doch inzwischen relativ genau geworden:

Kuschelige Kälte in Schildow, Quelle: Sash

Kuschelige Kälte in Schildow, Quelle: Sash

Der Aufenthalt außerhalb des Autos, so er nicht nur auf ein paar Minuten begrenzt war, war überhaupt nicht empfehlenswert. Ich hab die Schicht auch nur kurz gehalten, da der Abend mit Verwandtschaftsbesuch einfach wesentlich angenehmer war als die Vorstellung, bei diesen Temperaturen durch die Straßen zu fahren.

Aber ganz darauf verzichten wollte ich nicht. Und für viereinhalb Stunden Arbeit sind 130 € Umsatz auch ein ausreichendes Schmerzensgeld, in einem Monat stehe ich dafür 10 Stunden in der Gegend rum, und wärmer ist es deswegen noch lange nicht.

Aber just wenn man glaubt, man sei irgendwie irre, sich das anzutun, dann kommen Fahrgäste vorbei, die all das noch toppen. Hier reicht ein Dialog:

„Hallo, fahren sie uns zum KitKat-Club? U-Bahnhof… äh, Straße…?“

„Heinrich-Heine-Str…“

„Ja, richtig!“

„Klar.“

„Der andere vorher wollte nicht.“

„Wie? Wieso?“

„Ich weiß nicht, der hat wohl gedacht, mit uns stimmt was nicht. Nur weil ich kurze Hosen trag…“

4 Kommentare bis “Kalt. Und irre.”

  1. chefarbeiter sagt:

    Das nenn ich doch mal abgehärtet!

    Erinnert mich an meinen Kollegen gestern, der bei -10 bis -5 Grad ausschließlich im T-Shirt rumgelaufen ist. Draußen…

  2. Kumpel von mir fährt bei Wind und Wetter mit seinem Fahrrad zur Arbeit. Und den sieht man auch stets nur in T-Shirt und kurzer Hose.

  3. Sash sagt:

    @chefarbeiter:
    Ich erinnere mich auch dran, wie ich mal bei -5°C stundenlang im T-Shirt Kies durch die Gegend geschaufelt habe… das kann schon auch gut tun, so ist es ja nicht. Dem gestern ging es auch gut 🙂

    @Der Maskierte:
    Auch derzeit?

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