„Da kann man durchfahren!“

Ich sollte die Jungs zu einem Hotel in der Augsburger Straße bringen. Da war ich zwei Wochen zuvor das letzte Mal, weswegen ich äußerte, dass ich nicht sicher sei, ob ich durch die Augsburger direkt durchkäme. Was auch kein Problem sein sollte, ich hätte quasi ohne Umweg über die Joachimsthaler ans Hotel ranfahren können. Das Wendeverbot dort würde ich nicht das erste Mal ignorieren …

Aber die Kundschaft war sich mehr oder minder sicher:

„Nee, da sind wir vorher mi’m Taxi durchgefahren. Ja, doch, das ist in die Richtung sicher offen!“

Da hab ich dann auch gesagt, dass ich seit zwei Wochen nicht mehr da war und am Ende waren wir uns einig, dass ich es versuchen sollte. Und dann:

Augen zu und durch, sag ich mal! ;) Quelle: Sash

Augen zu und durch, sag ich mal! 😉 Quelle: Sash

Die Enttäuschung war nicht groß, die Jungs wollten den Rest einfach laufen. Ich musste jedoch süffisant anmerken:

„Also ganz ehrlich: Da kommt wirklich keiner durch. Nicht mal meine Kollegen, obwohl ich manchen da einiges zutraue …“

😉

11 Kommentare bis “„Da kann man durchfahren!“”

  1. Senfgnu sagt:

    So eine Absperrung hab ich schonmal betrunkenerweise mit dem Fahrrad durchbrochen, da wirst du doch wohl mit dem Auto auch durchkommen 😉

  2. Wolfy sagt:

    Ach Sash… jetzt stell dich mal nicht so an. So ein kleines Dingchen hält doch dein stolzes Wägelchen nicht auf! 😉

  3. Eloman sagt:

    Habt ihr in Berlin auch so spontane Strassensperrungen? Gab es hier im Dorf zu Beginn der Arbeiten an einer neuen U-(Strassen)bahnlinie auch zu genüge. Du fuhrst um 19:00 eine Route – alles frei -, um 20:00 dann plötzlich Kreuzung gesperrt und um 22:00 dann wieder alles frei.

  4. Cliff McLane sagt:

    Hoit! Do is a Spoit! (Passt’s aaf dass kaana einefoid!)

    https://www.youtube.com/watch?v=ZmlNblFZb6Q

    (scnr)

  5. ednong sagt:

    Also ich weiß nicht – das sieht doch so aus, als ob man da locker durchkäme …

  6. ednong sagt:

    @gedankenknick
    Hm, das wäre dann das Taxi für Autobahnen und mehrspurige Straßen innerorts, oder? Ich vermute mal, er würde dann nicht mal bemerken, dass gesperrt ist.

    Ob Sash dann allerdings immer den kürzesten Weg damit wählen könnte, wage ich irgendwie zu bezweifeln …

  7. Bernd sagt:

    Das ist wieder mal ein typischer Fall von: Ei klüger als die Henne.

  8. Aro sagt:

    Schön dass ich nicht der Einzige bin, der sein Kabelsalat auf dem Amarturenbrett verteilt.

    Was die Sperrung betrifft: Wir sind hier in Berlin. D.h, keine Baustelle wird vor Ablauf von mindestens einem Jahr wieder aufgehoben.
    Jetzt auch gesperrt: Mohrenstraße von Friedrich >> Charlotten
    Modersohnbrücke
    Singerstraße an der Andreas >> Koppen
    Und ab nächster Woche für zwei Jahre: Bösebrücke >> Prenzlauer Berg
    Hurra!

  9. @ednong
    Jo, damit kann Sash immer den kürzesten Weg wählen. Das Ding ist leicht gepanzert – damit macht Sash dann sozusagen „Auto-Parcour“… Das Navi und der Kompass geben die grobe Richtung vor, und ausweichen muss er dann nur noch Hindernissen wie mehrstöckigen Gebäuden und S-Bahn-Bögen. Hat auch den Vorteil, dass wir uns Sash´s Fahrtrouten nicht mehr mit Gockel-Maps anschauen müssen, demnächst geht auch Gockel-Earth… 😀

    Allerdings weiß ich nicht, ob es das Teil auch umgerüstet auf Erdgas-Motor gibt… *grübel*

  10. ednong sagt:

    @gedankenknick
    Hm ja, er könnte den kürzesten Weg immer nehmen. Ist nur nicht immer sinnvoll 😉 Und außerdem: viel wichtiger ist die extra Rückbank für den 5-7 Fahrgast …

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