Konkretisierungsprobleme

… oder wie immer man das sonst nennen soll.

„Ich möchte gerne nach Friedrichshain.“

„Wohin genau?“

„Muss ich erst raussuchen. Fahren Sie doch schon einmal in die Richtung!“

„Äh … wir sind schon in Friedrichshain.“

„Oh! Na das ist ja super!“

Allerdings. Hilft allerdings kein bisschen weiter. 😉

(Wir haben das natürlich hingekriegt.)

10 Kommentare bis “Konkretisierungsprobleme”

  1. SaltyCat sagt:

    „Möchten Sie so lange gebührenpflichtig die kleine Stadtrundfahrt buchen?“ … 😉

  2. Ana sagt:

    „Ich möcht gern nach Firddrichshain“
    „Und da wären wir. 3,20 bitte“

  3. Ana sagt:

    firrdrrid.. FRIEDrichshain mein ich

  4. Jungo sagt:

    Ich kenn den so:
    Am Bahnhof in ein Taxi springen: „Schnell zum Bahnhof, schnell!!!!“
    3 Sekunden warten…
    „Perfekt, Danke!“
    … und wieder raus 🙂

    @Sash: würdest du in der Zeit die Uhr schon eingeschaltet haben?

  5. SaltyCat sagt:

    jungo: Bis du ein Taxi mit Sitzkontakten erwischst ……. 😉

  6. Holger L. sagt:

    Man merkt, dass Einige keine Taxifahrer sind.

    Es gibt eine Grundregel, die sagt: alles was länger als mein Auto ist und im Pflichtfahrgebiet ist, muss gefahren werden.

    Wenn mir am Bahnhof einer einsteigen würde und zum selbigen will, dann würde ich den Spruch los lassen:

    „Oh, das ist nicht mein Pflichtfahrgebiet. Machen wa pauschal 20 Euro.“

    Und wenn der Kunde stutzig wird oder vielleicht schon bezahlen will, kommt von mir der Kommtar:

    „Ganz nebenbei bemerkt: Wir sind schon da und weil ich den Motor nicht starten brauchte, ist für Sie die Fahrt kostenfrei.“

    Das Schlimmste, was mir passiert ist, war eine Dame, die mir am Hauptbahnhof Nordeingang Europaplatz eingestiegen ist und zum Washingtonplatz (Südeingang des Hauptbahnhof) wollte, weil dort Werbeplakate aufgehangen wurden und sie die Arbeit kontrollieren muss.
    War länger als eine Wagenlänge und damit beförderungspflichtig, ohne Kommentar meinerseits.

  7. SaltyCat sagt:

    Ich habe nie behauptet, Taxifahrer zu sein. Jeder länger mitlesende weiss aus meinen Kommentaren, dass ich Kurierfahrer bin/war (es steht eine Ausbildung zum EU-Kraftfahrer an, wenn sie denn nicht zum dritten Mal verschoben wird, aber darum geht es jetzt hier nicht).

    Ich weiss also nur, was ich bei Sash, Torsten etc. gelesen habe. Ich weiss nicht, ob Sitzkontakte auslösen, wenn der Passagier sie berührt, wenn der Motor gestartet wird oder wenn der Wagen die erste Radumdrehung gerollt ist. Ich weiss auch nicht, wieviele Meter eine Fahrt betragen muss, um als Pflichtfahrt zu gelten. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die amtliche, gesetzliche Regelung im Wortlaut „eine Autolänge“ erwähnt – dann wäre dieses Minimum nämlich bei jedem von Euch unterschiedlich, je nachdem ob’s ’n Zafira ist oder ein 9-Sitzer-Sprinter.

    Was ich allerdings habe, ist eine blühende Phantasie für kuriose Situationen – und wenn mich nicht alles täuscht, teilt Sash diese Eigenschaft, genau wie diverse andere Stammleser hier. Also sieh meine Kommentare bitte mitunter im Kontext einer entsprechenden Situation eher als humoristisch freie Vorstellung denn als exakte regelkonforme Situationsbeschreibung 😉

    Ausserdem glaube ich, dass gerade Sash sich nicht IMMER einen witzigen Kommentar verkneifen kann, auch wenn die Tour nach § 0815 Absurditätengesetz (AbsG) faktisch korrekt ist (Verbesser mich, wenn ich falsch liege, Sash). Und das ist gut so.

  8. Holger L. sagt:

    Nu sei doch nicht gleich so empfindlich auf meine Ironie.

    Es gibt geschriebene und ungeschriebene Regeln.
    Dass ein freier Kollege einen anderen freien Kollegen nicht überholen darf, weiß jeder. Steht aber nirgends im Gesetz, oder?
    Dass man seinen Fahrgästen immer nett und höflich gegenübertreten soll, weiß auch jeder. Bei Nichtbeachtung schreitet die LABO ein. Doch wo steht das schriftlich im Gesetz?

  9. SaltyCat sagt:

    ich bin in der Regel nicht empfindlich, und schon gar nicht auf Ironie. Angestossen habe ich mich auch im Prinzip nur an zwei Sätzen, nämlich dem ersten und dem letzten. Ohne deine Mimik, Gestik etc. zu kennen, kommen diese beiden Sätze ziemlich … nun, sagen wir oberlehrerhaft rüber 😉

    Übrigens – das muss ich zugeben – habe ich mir vor dem Konsum der Taxi-Blogger-Szene nie Gedanken darüber gemacht, dass es bei Taxifahrern zu Ärger aufgrund von Überholvorgängen kommen kann. Selbstverständlich ist mir das jetzt mit dem gegebenen Hintergrundverständnis völlig klar und logisch ersichtlich – aber damals? …

    Und die zweite Regel – naja, abgesehen davon, dass ihr da mit der LABO sogar eine Kontrollinstanz habt, gebietet der gesunde Menschenverstand in JEDEM Job eine freundliche professionelle Verhaltensweise gegenüber Kunden und Auftraggebern. Im Zweifelsfall freundlich lächeln und „Arschloch“ denken. Witzigerweise hat mich ausgerechnet mein vermeintlich leichtester Job ever – Pizzafahrer – damals in dem Punkt am meisten trainiert. Ich war nämlich an ALLEM schuld. Egal ob die Küche etwas falsches gekocht hat, der Kollege am Telefon zu knapp beim Ansagen der Wartezeit war oder der Kunde die Speisen an der Tür fallen lässt. (Letzteres ist KEIN Scherz!)

  10. ednong sagt:

    Geil.
    „Oh, wir sind schon da? Danke!“ – und aussteig.

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