Alt werden lohnt auch nicht mehr …

Eigentlich wollte ich von der Schillingbrücke nur kurz rüber zum Ostbahnhof fahren, um endlich mal meine Scheiben wieder zu putzen. War zwar nur das Kalkwasser von der Waschanlage, sah trotzdem aus wie ein Graufilter. Da reckte an der Ampel eine alte Frau ihren Arm zaghaft in die Höhe, woraufhin ich kurzerhand die durchgezogene Linie ignorierte um zu wenden und in ihrer Fahrtrichtung auf der Hotelvorfahrt zu halten.

Ich möchte an dieser Stelle einen kurzen Einschub bringen: Es war die Donnerstagsschicht. Eine meiner zwei halben pro Woche. Ich war seit 3 Stunden auf der Straße, nach weiteren dreien sollte ich schon in der Bahn nach Hause sitzen. Großer Luxus. Ich kann ihn mir diesen Monat eigentlich nicht leisten, meine Kohle ist gerade so knapp, dass ich ausnahmsweise mal wieder hier und da auf Kleinigkeiten verzichte, die mir das Leben schön machen. Auf der anderen Seite brauche ich die Zeit zum Schreiben und hoffe, dass das auch irgendwann mal genau diese Probleme beseitigt. Und das ist auch Arbeit, keine Frage. Meine Woche hört bei 80 Stunden nicht zwangsweise auf, es ist nur manchmal schwer, zwischen Arbeit und Vergnügen zu trennen. Und nun zurück zu meiner Winkerin!

Sie begrüßt mich freundlich, als sie die rechte Hintertür öffnet und quält sich mühsam auf den hohen Sitz. Meist ist es das ältere Semester, das die Sitze zu schätzen weiß, weil man nicht so tief einsinkt und sich wieder hervorgraben muss. Aber sie ist optimistisch geschätzt 1,50 m groß gewesen, eine Klischee-Oma im gepflegten Kostüm. Mit Hut, Brille, Kurzhaarfrisur und erkennbar mehr als 80 Sonnenumrundungen auf diesem Planeten zu Gast.

„Brauchen Sie Hilfe?“

„Nein, nein. Aber meine Beine sind so schwer heute. Sagen Sie, junger Mann, reicht mir eine Kurzstrecke bis zur Annenstraße?“

„Selbstverständlich, das ist ja nur …“

„Ja ja, nur geradeaus. Aber meine Beine machen das nicht mehr mit.“

„Nur keine Sorge, dafür sind wir ja da.“

„Wissense, ich nehm‘ ja fast nie ’ne Taxe. Aber heute, nach 13 Stunden Arbeit …“

WHAT THE FUCK?

Aber ja: Rente geht so, aber zu mehr als zum zu Hause vor dem Fernseher sitzen reicht’s halt nicht. Und glücklicherweise sei sie ja noch fit genug, um ein bisschen was zu tun. Aber sie lasse sich halt manchmal von Cheffe „ein bisschen zu viel“ aufschwatzen. Man ist  ja froh, wenn es überhaupt was zu tun gibt …

Altersarmut ist was abstraktes. Für die meisten hier. Für mich auch. Dabei weiß ich, dass mir das auch blüht, wenn das mit dem Schreiben nicht klappt. Die Rentenkasse teilt mir auch immer freudig erregt mit, dass ich bei meinem Lohn irgendeinen Betrag weit unter der Grundsicherung haben werde. Noch besser sogar: Um auf eine Rente in Höhe der Grundsicherung zu kommen, müsste ich bloß das Essen und Trinken einstellen und das Geld dafür in eine private Vorsorge stecken. Na klar, mach ich doch sofort! 🙁

Bezahlt hat die betagte Dame die Kurzstrecke mit 6,50 €. Damit für mich auch noch was übrig bleibt.

Keine Pointe.

Wat’n Wochenende!

Ich muss hier mal wieder außerplanmäßig drauflos plaudern. Denn neben den ganzen Passagieren, von denen ich einige gesondert erwähnen werde, war das Wochenende – also meine Arbeitswoche – an sich einfach der Wahnsinn.

Donnerstag

Angefangen hat alles damit, dass ich am Donnerstag den Hinweis bekam, dass die 72 noch in der Werkstatt sei. Da ich Donnerstags ohnehin nur eine halbe Schicht fahre, hab ich gleich abgesagt. Nennt mich kleinlich, aber für 4 bis 5 Stunden auf der Straße eine An- und Abreise je über eine Stunde finde ich albern. Wie ich später erfahren sollte, hat mein Tagfahrer das Auto dennoch schon am Donnerstag Abend geholt, aber die Information kam bei mir nicht an. Schade eigentlich, denn ich hatte richtig Lust aufs Arbeiten.
Mein Leben wäre jedoch nicht mein Leben, wenn mir nicht auch noch Beschäftigungen für zu Hause eingefallen wären.

Freitag

Am Freitag begann meine Schicht ungewöhnlich früh um 18.30 Uhr. Aber nur auf dem Papier. Um die Zeit holte mein Tagfahrer mich zu Hause ab, woraufhin ich ihn heimfuhr. In die Nacht gestartet bin ich quasi pünktlich um 7 Uhr und diese Nacht begann in der ersten Hälfte  spitze. Winker wo ich nur hinfuhr! Aber als ich mich dann mal an den Bahnhof stellte, merkte ich, dass ich die große Ausnahme war. Alle Kollegen, die ich traf, hatten geradezu miese Umsätze. Für einen Freitag waren meine zwar auch nicht die Welt, aber die geplanten 170 € hab ich in 10 Stunden übererfüllt. Obwohl es ausgerechnet in der eigentlich besseren zweiten Nachthälfte schlechter lief.

Samstag

Ich startete die Samstagsschicht eine Stunde später, dafür mit drei Winkern in Folge und einem dicken Trinkgeld. Als ich mich dann an den Bahnhof stellte, erstarb jegliche Hoffnung. Während ein Kollege und GNIT-Leser nach einer halben Stunde Kundschaft bekam, stand ich am Ende über anderthalb Stunden. Das ist länger als es sich anhört!
Danach aber lief alles wie am Schnürchen, um 1 Uhr hatte ich deutlich mehr Umsatz als mancher Kollege. Der Clou des Tages aber sollte noch kommen, denn das war das Sisyphos, ein Elektro-Club in Rummelsburg. Ich bekam nur zufällig Winker dorthin, dann lief es wie von alleine. Vom Club selbst gingen die Touren zwar meist nur zum Ostkreuz (6,80 €), allerdings manchmal mit Kurzstreckenwinkern auf dem Rückweg. Und angestanden hab ich dann nie lange genug, um auch nur eine halbe Zigarette zu rauchen. Ich habe aberwitzige neun (!!!) Touren in anderthalb Stunden durchgezogen, und trotz der popeligen Länge der meisten kamen dabei rund 70 € Umsatz raus.
Der Tag war also erfolgreich gerettet und ich hatte den meines Wissens nach besten Kilometerschnitt aller Zeiten während einer Schicht. Wahnwitzige 1,56€/km. (Die kürzeste Schicht der Welt zählt da natürlich nicht)

Sonntag

Meine zweite halbe Schicht im Wochenplan. Nur kurz mal raus, 19 bis 24 Uhr. Dieses Mal sogar aus Gründen, denn es war Ersatzverkehr ab 1 Uhr bei meiner Bahn angesagt. Letzten Endes war mir das egal. Mein erster richtiger Versuch, das Berghain zu rocken, ist zwar misslungen, aber wie zu erwarten war, lief das Sisyphos immer noch.
Dieses Mal waren die Touren von dort aus weiter, was leider schnell dazu geführt hat, dass sich einige Arschlochkollegen einfanden, die gar nicht erst zum Ostkreuz gefahren sind von dort. Was für gehirnamputierte Vollhonks! Zwei Minuten Fahrt, 7 € in der Tasche und auf dem Rückweg eine 50/50-Chance auf eine Kurzstrecke. Ergo 11 € plus 2 x Trinkgeld binnen 5 Minuten und dann wieder eine Viertelstunde warten. Aber schon klar: Typen wie diese Arschgeigen fahren natürlich auch keine Kurzstrecke. -.-
Mir jedenfalls ging es wunderprächtig, ich hab sogar die halbe Schicht „überzogen“. Scheiß auf null Uhr, wenn ich Fahrten bis nach Bohnsdorf auf dem Silbertablett serviert bekomme!
Ich will’s nicht übertreiben … mit 6,5 Stunden war das letzte Nacht immer noch keine lange Schicht. Aber bei 130 € auf der Uhr will ich mich mal nicht beschweren. Vor allem, da 70 € der Plan waren.
Am Ende war sogar der Schienenersatzverkehr ungruselig, denn der Bus kam pünktlich und der Fahrer schaffte die angeblich 18 Minuten dauernde Strecke in 11. Also wie die Bahn …

Am Ende hab ich in drei Tagen mehr eingefahren, als ich mir für vier Tage vorgenommen hatte. Das ist alles noch weit jenseits aller Rekorde und kein Grund, anzugeben. Aber es ist im weitesten Sinne so gelaufen, wie ich mir das erhofft hatte. Und ganz ehrlich: an solchen Schichten hat es mir in den letzten Monaten massiv gemangelt.

1925 is back!

Im Grunde ist es eine eher traurige Nachricht. Es ist Dienstag und damit der Tag, an dem die 72 endlich wieder von ihrem Getriebeschaden genesen sein sollte. Ja, sollte!
Als ich gestern im Büro angerufen hab, um mal nachzufragen, wie wir das mit dem Schlüssel machen (den ich ja dem Abschlepptypen mitgegeben habe), hab ich die traurige Info bekommen, dass sich wohl kurz vorher unser Mechaniker gemeldet hatte, weil es irgendein Problem gab, das nicht mit einem neuen Getriebe zu lösen sei. Verstehe ich als Technik-Laie jetzt zwar nicht, schließlich war es eigentlich ja wohl ein astreines Getriebeproblem. 0.o
Naja, das Ganze sollte jetzt auf jeden Fall mal eben fix 2.500 bis 3.000 € zusätzliche Kosten verursachen. Und da sind wir beim Problem. Denn wie ich in den letzten Tagen öfter geschrieben hatte: die 72 ist ja kein Jungspund mehr, die hat ja auch schon über 370.000 Kilometer runter. Einige von Euch hatten in den Kommentaren schon gefragt, ob sich das überhaupt noch lohnen würde, da einen Getriebeschaden zu reparieren. Und mit dem Mist jetzt scheint für meine Chefs die Rechnung tatsächlich nicht mehr aufzugehen.

Jetzt kommt aber der Clou an der Sache: Eventuell kriege ich mein altes altes Auto, die 1925, wieder. Ich dachte eigentlich, die wäre längst verkauft, aber offenbar steht die immer noch bei unserem Firmenschrauber Jürgen im Hof, wo er sie für gelegentlich anfallende Reparaturen an anderen Zafiras angefangen hat auszuschlachten.

Und da der neue Wagen, der anstelle der 72 seinen Dienst leisten könnte, erst in vier bis sechs Wochen geliefert, umgerüstet und zugelassen sein wird, bestünde bei der aktuellen Autoknappheit in der Firma (neben der 72 sind noch zwei andere Autos gerade etwas länger in der Werkstatt) die Chance, dass ich die 1925 nochmal übergangsweise für eine kurze Zeit fahren könnte. Also gut, 1925 würde sie nicht mehr heißen – einen Nachfolger gibt es ja schon. Aber als 401 könnte Jürgen sie wohl bis zu meinem Arbeitsantritt am Donnerstag fit kriegen.

Wenn ich das richtig verstanden hab, hat die Kiste zwar einen der Zusatzsitze an die 5144 abtreten müssen (die hab ich ja auch mal gefahren!), aber die paar Touren mit 6 Leuten, die ich in der kurzen Zeit nicht fahren könnte … wayne?
Ein bisschen mehr nervt mich, dass der linke Kotflügel wohl einer anderen Kiste vermacht wurde und wir da eventuell kein hellelfenbeinfarbenes Ersatzteil binnen zweier Tage kriegen. Hoffentlich ist das dann wenigstens schwarz und nicht metallic-grün. Aber ist ja wenigstens nicht die „Kundenseite“. -.-

Am unwohlsten ist mir bei der Radio- und damit auch der Navi-Misere. Für zwei Wochen kein Radio ist halbwegs ok (auch wenn’s sicher furchtbar aussieht mit der leeren Konsole), allerdings hängt das Navi da ja mit dran. Und das scheint jetzt auch in der 5144 zu werkeln.
Was haben die bitte mit dem Auto gemacht? Hat jemand beim Kotzen das Radio und (!) den hintersten Sitz kaputt gekriegt? Oder wie muss ich mir das vorstellen? WTF?
Naja, dann muss ich wohl wirklich mal die Navi-Funktionen meines Handys abchecken und mir ggf. irgendeine App installieren. Hat da jemand Tipps?

Ich weiß, das hört sich erst mal ziemlich bescheiden an. Wie ich gehört habe, ist die Stoßstange (Ihr wisst noch? Der Hund des chinesischen Botschafters?) auch nur getaped. Längerfristig würde ich mir sowas ja niemals antun …

Aber es ist halt auch die 1925! \o/

Bzw. die 401. 🙂

Stundenklau!

So, kommende Nacht haben wir also wieder Zeitumstellung. Dieses inzwischen als nutzlos anerkannte Relikt früherer Zeiten. Außer Verwirrung bringt das Umstellen der Uhr nämlich offensichtlich nicht viel. Zumindest nicht im eigentlich anberaumten Sinne des Energiesparens. Aber da wir den Salat trotzdem sicher noch eine Weile haben werden, tun wir wohl gut daran, gelassen zu bleiben.

Mir persönlich hat das noch nie viel ausgemacht, da hab ich Glück im Gegensatz zu denen, denen es den Rhythmus voll zerschießt. In der kommenden Nacht werde allerdings auch ich ein wenig mehr als sonst leiden, denn dieses Mal frisst die Umstellung meine Arbeitszeit. Im Grunde hat sie das auch früher schon getan, aber an diesem Wochenende fahre ich ausnahmsweise nicht mein übliches Auto, sondern eines, das ich an der Firma hole (weil die 72 immer noch nicht ganz vom Getriebeschaden genesen ist). Und im Gegensatz zum Deal mit meinem Tagfahrer werden die Kisten an der Firma schon um 6.00, bzw. um 18.00 Uhr von Nacht- auf Tagschicht (und umgekehrt) gewechselt.

Nun fahre ich selten länger als bis 6 Uhr, aber das Auto heute Nacht zwingend um „5 Uhr“ (gefühlt) abstellen zu müssen, ist seltsam. Ehrlich gesagt: Auch heute morgen hab ich es um die Zeit abgestellt, aber da hätte ich halt locker noch überziehen und eine Tour anhängen können. Da muss ich heute Abend besser planen.

Aber wie sagt man so schön? Irgendwas ist immer …

Ich hoffe, Ihr leidet alle nicht zu sehr unter der Umstellung!

FAER kommt.

Ich bin erstaunt, wie wenig meine aktuelle Filterbubble zu einer der größten Reformen für Deutschlands Autofahrer bereithält. In rund einem Monat – ab dem ersten Mai 2014 – tritt das neue Fahrerlaubnisregister (FAER) in Kraft und damit werden die teils altbekannten Regeln der „Punkte in Flensburg“ völlig durcheinander geworfen.

Statt 18 Punkten braucht es nur noch 8, um den Lappen loszuwerden – im Gegenzug wurde an der Vergabepraxis und einigen anderen Dingen aber auch deutlich gedreht. So werden jetzt nur noch als „sicherheitsgefährdend“ eingestufte Verstöße dort eingetragen, „Punkteabbauseminare“ sind durchweg freiwillig, bringen aber auch nur noch einen Punkt; und jeder Punkt verjährt für sich alleine, es wird nix mehr aufaddiert.

Um ehrlich zu sein: Ich bin in Detailfragen (wie z.B. der Tilgungsfristen beim Übergang zum neuen System) trotz ein paar Recherchen immer noch etwas unbeleckt. Kunststück, da mich das kaum interessiert. Meine letzten Punkte sind lange verjährt und neue werde ich aller Voraussicht nach erst bekommen, wenn das neue System in Kraft tritt.

Darüber hinaus finde ich die grundsätzlichen Ideen nicht schlecht, die das FAER ausmachen. Sicher, der Mangel an Differenzierung (es gibt eben nur noch 1, 2 oder 3 Punkte pro Verstoß) ist vielleicht weniger toll. Aber die verlängerten Tilgungsfristen im Falle neuer Verstöße ist z.B. in meinen Augen sinnvoll. Und ja: auch wenn die Fristen insgesamt länger sein mögen. Es war schlicht absurd, dass es mir bisher zum Verhängnis hätte werden können, dass 3 Punkte eines Rotlichtverstoßes im Taxi mir 2 Jahre länger an der Backe kleben würden, weil ich anderthalb Jahre nach dem Vorfall mit einem Mietwagen ohne Plakette in einer Umweltzone erwischt worden wäre. Wo da der Zusammenhang besteht, verschloss sich wohl nicht nur mir.

(Rechtsanwalt Tobias Glienke hat ein paar Artikel zum Thema in den letzten Tagen geschrieben)

Fürs Taxifahren an sich ändert sich wohl kaum was. Unsere P-Scheine werden weiterhin nach persönlicher Bewertung der Referatsleiter entzogen oder nicht. Und mein Chef konnte mir auf Nachfrage auch nur bestätigen, dass es da bisher Fälle gab, in denen Fahrer trotz 15 Punkten den Schein behalten oder ihn mit nur 3 Punkten haben abgeben müssen.

Wie eingangs erwähnt: Über alle Aspekte (gerade beim Übergang der Systeme) hab ich auch noch nicht alle Infos gesammelt. Insgesamt aber scheint mir die Reform nicht die dümmste zu sein, da sie allenfalls wirklich hartnäckige Sünder übler trifft als bisher. Aber die Meinungen sind bekanntlich verschieden.

Was ist Euer Standpunkt zur Reform?

Dumme Idee und unnütze Änderung? Oder doch mal was halbwegs cleveres?

Erdgas und Liebe

Ich bin ja heute Nacht aus allen Wolken gefallen, als ich unser neues Tankbuch gesehen habe. Das Tankbuch ist ja so eine Sache, die so langweilig ist, dass ich sie in all den Jahren bei GNIT nie erwähnt habe. Im Grunde stehen zwar wie bei meinem Büchlein auch einfach endlos viele Zahlen drin, aber die sind noch öder als das, was ich für mich privat notiere:

Ausschließlich Datum, Kilometerstand, Menge an Sprit/Gas und der Preis in Euro wird dort für jeden einzelnen Tankvorgang festgehalten. Zur Kontrolle ggf. noch der Kraftstoffpreis pro Kilogramm oder Liter. Zahlen, die ganz ganz offensichtlich ausschließlich zum Abheften vorgesehen sind, Buchhaltung, notwendiges Übel …

Und dann jetzt das hier:

Das wohl langweiligste Poesiealbum der Welt. Quelle: Sash

Das wohl langweiligste Poesiealbum der Welt. Quelle: Sash

Ich hab zuerst gedacht, da liegt im Handschuhfach ein vergessenes Kleinod eines Kunden. Aber nein: Das ist das neue Tankbuch. 😀

Um es mal ganz sachlich zu anzugehen: Ja, das Ding ist schweinehässlich, doch keine Sau kriegt das je zu sehen und dem Aufkleber nach war es günstig. Also wayne?

Aber meine Fresse! Das ist wie ein Klassenbuch als Poesiealbum, wie ein Bandposter als Steuererklärung, wie ein getrockneter Stierhoden als Parfumbehältnis … das geht einfach überhaupt nicht! XD

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

Abonniert doch den RSS-Feed von GNIT. Mehr von Sash gibt es außerdem bei Facebook und bei Twitter.

Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Radio die … sechste (?)

Ja, sieh mal einer an! Da werde ich also tatsächlich bald mal wieder im Radio sein. Das freut mich sehr. Dieses Mal hat das allerdings eine fast traurige Bewandtnis, denn Matthias Däuble vom ORF hat mich angefragt, weil ihm so auf die Schnelle kein österreichischer Taxiblogger eingefallen ist – und mir auf Nachfrage ebenfalls nicht.

Was machen die Kollegen südöstlich der Bundesrepublik denn so? Findet sich da niemand, der schreibt? Ich bitte um Handzeichen, falls dieser Fall nochmal eintreten sollte!

Aber gut, bei Österreich geht das mit der Verständigung ja gerade noch so, ich denke also, ich hab das dieses Mal noch ganz gut übernehmen können. Das Interview war sehr angenehm, insbesondere weil ich am Montag nur am Telefon Rede und Antwort stehen musste, so dass ich um unangenehme Pflichten wie das Anlegen passender Bekleidung herumgekommen bin.

Gesendet werden wird das Ganze dann am Sonntag, den 30. März 2014, ab 18.15 Uhr auf Ö1.

Im Internet live mitzuhören auf dieser Seite.

In der Sendung geht es natürlich nicht nur um mich, sondern allgemein um Taxifahrer, wohl mit einem Schwerpunkt auf Österreich. Als Taxiblogger spiele ich da nur eine kleine Rolle und arg viel wird von dem Telefonat wohl auch kaum übrig bleiben, wenn erst mal mein Best-of peinlicher Ähs rausgeschnitten ist. 😉

Wie’s wird, weiß ich im Vorfeld natürlich auch nicht, aber umso mehr darf man gespannt sein. Ich hoffe, ich finde am nächsten Sonntag die Zeit, reinzuhören. Vielleicht ein paar von Euch ja auch. Und falls nicht, soll es auch später noch nachzuhören sein.