Erdgas und Liebe

Ich bin ja heute Nacht aus allen Wolken gefallen, als ich unser neues Tankbuch gesehen habe. Das Tankbuch ist ja so eine Sache, die so langweilig ist, dass ich sie in all den Jahren bei GNIT nie erwähnt habe. Im Grunde stehen zwar wie bei meinem Büchlein auch einfach endlos viele Zahlen drin, aber die sind noch öder als das, was ich für mich privat notiere:

Ausschließlich Datum, Kilometerstand, Menge an Sprit/Gas und der Preis in Euro wird dort für jeden einzelnen Tankvorgang festgehalten. Zur Kontrolle ggf. noch der Kraftstoffpreis pro Kilogramm oder Liter. Zahlen, die ganz ganz offensichtlich ausschließlich zum Abheften vorgesehen sind, Buchhaltung, notwendiges Übel …

Und dann jetzt das hier:

Das wohl langweiligste Poesiealbum der Welt. Quelle: Sash

Das wohl langweiligste Poesiealbum der Welt. Quelle: Sash

Ich hab zuerst gedacht, da liegt im Handschuhfach ein vergessenes Kleinod eines Kunden. Aber nein: Das ist das neue Tankbuch. 😀

Um es mal ganz sachlich zu anzugehen: Ja, das Ding ist schweinehässlich, doch keine Sau kriegt das je zu sehen und dem Aufkleber nach war es günstig. Also wayne?

Aber meine Fresse! Das ist wie ein Klassenbuch als Poesiealbum, wie ein Bandposter als Steuererklärung, wie ein getrockneter Stierhoden als Parfumbehältnis … das geht einfach überhaupt nicht! XD

46 Kommentare bis “Erdgas und Liebe”

  1. hrururur sagt:

    Ooooar *quietsch* wie süüüß:mädchen:

  2. senfgnu sagt:

    Tanken mit Liebe 🙂

  3. Holger sagt:

    Ich kapier den Sinn nicht. Wozu gibt es Tankbelege?

    Das scheint ja wieder sowas zu sein, dass der Chef seine Arbeit auf seine Angestellten umlagert. Bei uns werden nur die Belege abgegeben, zusammengetackert und Konzessionsnummer auf das „Deckblatt“ notiert.

    Ein Tankbuch für den Chef braucht hier keiner schreiben.

  4. DasSkar sagt:

    @Holger

    Ich kann mir vorstellen, dass das bei zwei/mehr Fahrern schwierig ist (ohne an der Ehrlichkeit zweifeln zu wollen).
    Damit kann jeder Fahrer die Tankbelege zur Abrechnung mitnehmen und der andere Kollege hat trotzdem im Überblick, wann wieviel getankt wurde.

  5. Holger sagt:

    Ausgeschlossen.

    Tankbelege sind für uns bares Geld. Die lässt man nicht im Auto liegen, die wandern in die Geldbörse.

    Das Einzige was ist, dass man bei sich die Belege nach Konzession sortiert, für den Fall dass man im Monat mit verschiedenen Taxen gefahren ist. Wer was abgegeben hat, das wird notiert, insofern geht auch kein bares Geld in Form von Tankbelegen verloren.

    Da müsste dein Ablöser zu dir kommen und sagen: „Kannst du mal mein Zeug mitnehmen und für mich die Abrechnung machen?“

    Das macht aber kaum ein. Worum mich mein Nachtfahrer höchstens bittet, ist, dass ich seinen Key auslesen lasse, damit er bis Monatsende arbeiten kann. Er fährt nur einmal im Monat zur Abrechnung, ich zweimal.

  6. DasSkar sagt:

    Genau deine Argumentation ist doch aber auch meine – Tankbelege sind quasi reines Geld. Wenn, wie bei Sash, das Taxi abgestellt wird, ohne das sich die Fahrer die Klinke in die Hand geben, wäre es sträflich, die Belege liegen zu lassen.

    Ich bin kein Taxifahrer, nur interessierter Blogleser. Vielleicht erhellt uns Sash nach seinem Schönheitsschlaf, wozu bei ihm das Tankbuch dient.

  7. Joern sagt:

    Gibt es einen Grund, dass Ihr keine Tankkarten (DKV/Novafleet, UTA gehen ja auch oftmals an Billig-Tankstellen) nutzt? Ist ab einer bestimmten Abnahmemenge (bei größeren Betrieben) sogar vom Kraftstoffpreis günstiger, und vor allem Beleglos (Sammel-Rechnung kommt per Post, Tankmenge/km-Stand/Kennzeichen kann man sich online herunterladen und so wenn gewünscht einfacher auswerten)…

  8. Holger sagt:

    In diesem Fall gilt: Blödheit muss bestraft werden und selbst Schuld.

    Wie fahrlässig muss man denn handeln, mit den Belegen in der Hand bis zum Auto zu kommen und das dort abzulegen?

    Man bezahlt doch an der Kasse, lässt sich die Quittung geben und legt sie sofort in die Geldbörse.

    Solch Buch dient nur der eigenen Statistik und bei uns macht solch Schreibkram der Chef selbst, nicht die Fahrer.

    Ansonsten würde mich das auch brennend interessieren, ob der Chef diese Bücher dem Finanzamt vorlegt. Bei diesem Coverbild kommt das bestimmt gut an.

  9. Holger sagt:

    @ Joern: Das System dieser Tankkarten brauche ich etwas genauer.

    Sind das Aufladekarten oder geht das über Abbuchungen vom Firmenkonto?

    Ein Nachteil könnte sein, dass man diese Karten für eigene Zwecke missbrauchen könnte.

  10. Joern sagt:

    @Holger: So eine Tankkarte ist wie eine Kreditkarte, zum Bezahlen brauchst du eine PIN.

    Unterschiede zur Kreditkarte:
    – Du bekommst an der Kasse nur einen Lieferschein, keine steuerlich relevante Rechnung. Eure Firma bekommt dann eine große Sammelrechnung per Post – weniger Buchungsaufwand weil weniger Belege, und vor allem kann da nix verlorengehen

    – Die Karte tut’s nur an Tankstellen und da auch nur für Kraftstoffe (bzw auch Öl oder Waschen, kann man bei der Beantragung der Karte festlegen), keine Zeitungen/Lebensmittel/Shop-Umsätze ö.ä.

    Die Karte kostet erstmal Geld (2 Euro Monatsgebühr oder ein Prozentsatz vom Tanken, je nach Anbieter/Tarif), bei größeren Gesamtmengen gibts aber dann teilweise Rabatt auf den Dieselpreis (hab ich mich nicht näher mit befasst … Betrifft und mit unseren 2 Firmenautos nicht … Mir geht es bei uns um den Komfort bzw. dass keine Tankbelege mehr verloren gehen können)

    Außerdem gibts ein Online-Portal, wo man die Daten nach Karten/Kennzeichen getrennt runterlaufen kann. Da das Kartenzahlungsterminal an der Kasse neben der PIN auch den km-Stand abfragt kann man so Statistiken über den Verbrauch machen und z.B. Missbrauch erkennen.

  11. Holger sagt:

    Die Lieferscheine sind bestimmt größer als die Belege…

    Das erscheint mir zu umständlich. Da wird man zuviel nachkontrollieren müssen. So mancher Chef ist da sehr genau, denn im Prinzip würde man auch nur notieren, welcher Fahrer welche Lieferscheine abgibt und zusätzlich müsste man das Firmenkonto überprüfen, ob auch wirklich nur diese Beträge abgebucht würden.

  12. Sash sagt:

    @Holger und DasSkar:
    Ich gebe zu, dass ich nicht sicher weiß, weswegen wir die Bücher führen sollen, aber es ist auch eine recht simple Methode, um zu erschweren, dass jemand unentdeckt den ein oder anderen privaten Tankbeleg unauffällig am Monatsende untermischt.

    @Joern:
    Wir haben Tankkarten für Aral und Total und notfalls können wir auch Öl, Lampen und ein paar Kleinigkeiten fürs Auto damit kaufen. Ist zwar nicht gewünscht, weil meine Chefs das natürlich anderswo billiger beziehen und in der Firma haben, aber nicht alles dort ist rund um die Uhr zugängig.
    Bei uns wird allerdings der Kilometerstand nicht eingegeben. Das kannte ich von meinem alten Arbeitgeber in Stuttgart noch, muss ich hier aber nicht machen.

  13. Joern sagt:

    @Holger: Die Lieferscheine sind nur für Dich zur Kontrolle, was Du gerade per Tankkarte bezahlt hast. Die brauchst du nicht aufbewahren, die Landen bei mir direkt an der Tankstelle noch im Papierkorb…

  14. Marco M. sagt:

    Erst mal hallo an alle. Ich bin selber Nachtfahrer seit ’96 und lese hier auch schon ne Weile mit. Gefällt mir prima.
    Ich finde das „Tank-Buch“ ein Hit!!! So eine „hinreisende Ausführung“ hab ich nicht erlebt! Sssuuuuuper. Aber rausholen würde ich es nur wenn ich alleine bin… 😉 haha
    Gruß an alle aus Ulm/Donau und macht weiter so!

  15. Holger sagt:

    Sash:

    Ok, dagegen gibt es ein Heilmittel.
    Zunächst alle Taxen fahren mit Erdgas. Mein privater nur auf Benzin. Benzin braucht das Taxi um den Motor zu starten bevor es auf Erdgas umspringt, dennoch brauch der Benzintank deswegen nicht voll sein. Aus diesem Grund lassen sich nur Benzinrechnungen bis 10 Euro pro Monat bei der Firma abrechnen.

    Und in Punkto Autowäsche hat man auch vorgesorgt. Es lassen sich nur „Taxiwäschen“ bis maximal 5 Euro bei der Firma abrechnen. Und die bekommst du nicht mit einem Privat-PKW

    Dein Chef wälzt nur seine Arbeit auf euch ab.

  16. Der Banker sagt:

    Schweinehässlich in schweinchenrosa.
    Wenn dich da einer mit erwischt?? 😀

  17. hrururur sagt:

    Holger: viele Wege führen nach Rom. Unterschiedliche Unternehmen dürfen das gleiche Problem unterschiedlich lösen. Das ist voll okay so. Lern damit zu leben*narf

  18. Sash sagt:

    @Marco M.:
    Na dann auch ein Hallo meinerseits! Freut mich immer, von den sonst stummen Lesern zu hören. 🙂

    @Holger:
    Ich schließe mich den Worten von hrhrurur an.
    Es ist kein Wunder, dass wir zwei hier beim Diskutieren nicht auf einen grünen Zweig kommen. Wie kannst Du Mutmaßungen darüber, wie es bei mir in der Firma läuft, kommentieren und dabei mit „Ausgeschlossen. Bei uns …“ anfangen?
    Wie kommst Du auf die Idee, dass alles, was Dir nicht in den Kram passt, ein „Heilmittel“ bräuchte?
    Nur mal zur Erinnerung: DU hast Probleme mit deinem Chef, nicht ich mit meinem. Und welche Arbeiten ich für die Firma neben dem Lenken des Autos noch so mache, darfst Du gerne komisch finden – aber unterstell‘ mir bitte keine Probleme, wo ich keine habe!
    Und ganz im Ernst: Wenn ich maximal einmal pro Schicht maximal vier Zahlen notiere, dann ist das gegen meine private Statistik lächerlich. Und meistens hab ich eh nix zu tun, wenn das Erdgas so schaurig langsam in den Tank gepresst wird. Mag sein, dass mein Chef die Arbeit auch machen könnte. Das hindert mich nur wenig dran, sie selbst zu machen, so lange ich nicht so ein beschissenes Verhältnis zu ihm hab, dass ich um so eine Grütze Krieg führen muss. Dafür gewinne ich bei der nächsten Firmenfeier wieder im Tischkicker gegen ihn, das gleicht’s ganz gut aus. 😉

  19. Holger sagt:

    Dieses sogenannte „Heilmittel“ ist bei uns Gang und gebe.

    Und ich finde es urkomisch zum einen, dass man Kollegen unterstellt, sie würden sich vom Ablöser die Belege mitnehmen, die sie im Taxi gefunden haben…
    … Als ob wir das nötig hätten
    … Als ob man nicht nach der Uhrzeit her unterscheiden könnte, ob Tag oder Nacht, wann getankt wurde
    … Als ob jeder Taxifahrer so kriminell und unfair seinem Kollegen gegenüber ist …
    Und zum anderen: dass wir alle so blöd sind und unsere Belege nicht schon an der Kasse in die Geldbörse tun…
    … Als ob wir nicht wüssten, dass das wie Bargeld ist

  20. Sash sagt:

    @Holger:
    Sieh an.
    „Bei uns“ …
    Und denk dran: „wie Bargeld“ ist bei Tankkarten nicht.
    Um es kurz zu machen: Komm verdammt nochmal von deinem egoistisch geprägten prähistorischen Baum runter oder werde nicht ernst genommen!
    Deine Entscheidung.

  21. Holger sagt:

    „Bei uns“ bezieht sich auch darauf, dass es in der alten Firma nicht anders war.
    Und „Wir“ haben keine Tankkarten, nutzen keine Tankkarten, wollen keine Tankkarten.
    Deshalb schrieb ich: „Tankbelege“ sind wie Bargeld. Darauf hat jeder gefälligst selbst aufzupassen. So oberlehrerhaft muss ich hier das doch nicht einbringen, wird doch selbstverständlich sein. Wenn ich dem Kunden zuviel Wechselgeld rausgehe, hafte ich auch selbst. Oder will man jetzt jeden Kunden dazu verdonnern, Buch zu führen, wieviel er bezahlen muss, wieviel er bezahlt hat und wieviel man ihm zurückgegeben hat?

    Frage mich echt, was man daran nicht versteht.

  22. Luci sagt:

    „Zunächst alle Taxen fahren mit Erdgas. Mein privater nur auf Benzin. Benzin braucht das Taxi um den Motor zu starten bevor es auf Erdgas umspringt, dennoch brauch der Benzintank deswegen nicht voll sein. Aus diesem Grund lassen sich nur Benzinrechnungen bis 10 Euro pro Monat bei der Firma abrechnen.“

    Ohne mich unnötig in eure Diskussion einmischen zu wollen: Erdgas ist kein Privileg der Firmenflotten, entsprechend ausgerüstete Wagen dürfen auch Privtpersonen kaufen und benutzen. (Sashs Tankbuch scheint ja seinem Text oben nicht nur für Benzin sondern auch für Erdgas zu gelten).

    Ist eben immer so eine Sache und wie Sash schon sagt: Pro Schicht mal ne Zahl einzutragen tut eigentlich keinem weh, der Chef, der hingegen – ich sag jetzt mal – die Tankbelege von 50 Fahrzeugen dokumentieren will, sitzt entsprechend einige Zeit, um das zu tun. Für den Einzelnen ist es nicht viel, für den Einen aber eine immense Arbeitserleichterung. Man muss im Berufsleben nicht immer nur Feinde sehen und sich gegenseitig das Leben schwer machen. Manchmal helfen Kompromisse – gerade an Stellen, wo es mit wenig Aufwand umsetzbar ist – sogar, ein angenehmeres klima zu schaffen.

  23. Holger sagt:

    Echt skurril… Mir kommen schon die Tränen, wenn ich lese, dass es dem Chef mehr abfordert, als wenn jeder einzelne Taxifahrer das macht… Echt bedauernswert.

    Ich bedaure auch, dass der Chef sich die Taxiflotte selbst kaufen muss, gibt er doch für 100 Autos mehr Geld aus, als wenn sich jeder Taxifahrer sein Auto selbst kauft und dem Chef mit dem eigenen Auto als Taxi dessen Geld erwirtschaftet.

    Hallo? Es geht um das Prinzip. Mit Kleinigkeiten fängt es an.

    Kennt Ihr das Sprichwort: „Wenn du jemanden einen Gefallen tust und freiwillig seine Aufgabe übernimmst, dann gehört diese Aufgabe ab sofort zu DEINEN Pflichten.“ ?

  24. Holger sagt:

    Zitat von Luci:
    Erdgas ist kein Privileg der Firmenflotten, entsprechend ausgerüstete Wagen dürfen auch Privtpersonen kaufen und benutzen.

    Richtig, wer das Geld hat, kann sich sowas kaufen.
    Oder auch umrüsten lassen.

    … Aber wenn ich schon das Privileg hatte im Lotto zu gewinnen, dann fahre ich nicht mehr Taxi, geschweige denn, dass ich dieses Geld dazu verprasse meinen PKW umzurüsten.

  25. Joern sagt:

    Jetzt wird’s in der Tat albern…

    „Echt skurril… Mir kommen schon die Tränen, wenn ich lese, dass es dem Chef mehr abfordert, als wenn jeder einzelne Taxifahrer das macht… Echt bedauernswert [..]

    Hallo? Es geht um das Prinzip. Mit Kleinigkeiten fängt es an.

    Kennt Ihr das Sprichwort: “Wenn du jemanden einen Gefallen tust und freiwillig seine Aufgabe übernimmst, dann gehört diese Aufgabe ab sofort zu DEINEN Pflichten.” ?“

    Und selbst wenn der Chef will, dass Du jeden morgen den Kilometerstand auf eine rosafarbenen Zettel aufschreibst und diesen abends wegwirfst … Hey, er ist Dein Chef. Mach es oder wechsel den Job/Arbeitgeber, wenn Du es für unzumutbar hältst. Dein Sprichwort mag für Blumengiessen und Spülmaschine einräumen gelten aber nicht für Dokumentation (ob sinnvoll oder nicht, hat Dir streng genommen egal zu sein) rund um Deine eigentliche Tätigkeit.

  26. hrururur sagt:

    Holger: dass es dir ums Prinzip geht, merkt man. Und das ist absolut nicht positiv gemeint! Wenn du derart unzufrieden mit deinem Job bist, dass du schon anderen Leuten deine Prinzipien aufdrücken musst, dann wechsel doch einfach den Job. Aber hör bitte auf hier schlechte Stimmung zu machen. Hier kann nun wirklich niemand was dafür, dass du den falschen Job gewählt hast.

    „Das Wissen, wo es als höchstes Prinzip auftritt, tötet notwendig den Enthusiasmus, den Geist und jenen aus irrationalen Quellen fließenden menschlichen Instinkt, der für die Konflikte die einfachste Lösung findet.“ – Hugo Ball

  27. Holger sagt:

    „Den Leuten meine Prinzipien aufdrücken.“

    „Schlechte Stimmung machen.“

    „Jetzt wird es albern.“

    Und mein ganz persönlicher Favorit:
    „Such dir einen anderen Job.“

    Leute die die Menschenrechte missachten und einem „Meinungsfreiheit“ verbieten wollen, sind mir die liebsten.
    Das war auch nicht absolut positiv gemeint. Speziell als Berliner Taxifahrer muss man schon einiges abkönnen, wenn man täglich auf Konkurrenten stößt, die penetrant versuchen andere Konkurrenten rauszuekeln. Widerlich!
    In Hamburg diskutieren die Kollegen schon deutlich kollegialer über Missstände. Und wenn man da die Meinung vertritt, dass es jemand übertreibt, schiebt man einen klugen Spruch hinterher und fertig.

    Aber dieses penetrante Wegeifern mit den gewissen Parolen: bah, pfui deibel.

  28. hrururur sagt:

    Menschenrechte missachten? Ernsthaft? Und du fragst dich, warum man in dir einen Troll sieht? Ich hatte wirklich die Hoffnung, dass du einfach nur so unzufrieden mit deinem Leben bist und eben kein Troll. Das kann ich jetzt leider nicht mehr. Und da man Trolle nicht füttern soll: Viel Spaß noch.

  29. Hikhvar sagt:

    @Holger,

    Ich habe jetzt eure „Diskussionen“ über mehrere Artikel verfolgt. Dabei ist mir eines aufgefallen:
    Du weichst keinen Milimeter von dem Standpunkt ab, dass die (deine Chefs) die Bösen sind. Anscheinend hast du noch nie gute Erfahrungen mit denen gemacht. Aber mittlerweile ist mir glaube ich auch klar warum. Du siehst sie einfach als Gegner. Nicht mehr und nicht weniger. Und hier versuchst du gerade einfach Sash zu erzählen, dass es bei ihm genauso sein muss. Er darf nicht dieses Tankbuch führen, weil dadurch hilft er ja dem Gegner.

    Wenn du nicht versuchen würdest anderen Leuten dein Prinzip aufzudrücken, hätte ein Beitrag gereicht mit folgendem Inhalt:
    „Bei uns gibt es kein Tankbuch. Da führt der Chef sie in dem er die von uns eingereichten Tankquittungen verrechnet.“

  30. Holger sagt:

    „In seinem Chef einen Gegner sehen.“

    Ja, das hatte ich mal so geschrieben und zwar in diesem Zusammenhang:

    Chef bezahlt den Funk und stellt dir eine Taxe zur Verfügung, damit du dich bereitstellen kannst. Mit viel Glück stehst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort und bekommst einen Auftrag. Sonst nicht.
    Mit viel Strategie und Erfahrung erarbeitet man sich selbst seinen Erfolg, was sich wiederum im Umsatz bemerkbar macht. Dein Chef erkennt deine Strategie und macht andere Kollegen darauf aufmerksam, damit auch diese ihren Erfolg steigern. Als Nebeneffekt sieht man, dass der eigene Umsatz sinkt, was deinem Chef aber gleichgültig ist.

    Wo bitteschön erkennt man, dass der Chef persönlich für verbindliche Aufträge sorgt? Das allein war meine Kritik. Mehr nicht.

  31. Ulmer sagt:

    @Marco M: Ich weiß ja nicht wann Deine Nacht beginnt, aber wenn das so ab 21, 22 Uhr ist, und Du Sammeltaxi-Aufträge der SWU annimmst, kann es sein, dass Du mich vor allem an Dienstagen gelegentlich durch Söflingen kutschieren durftest und darfst.

  32. Sash sagt:

    @Holger:
    So, nu is‘ mal gut!
    Du nutzt ein Bild von einem Tankbuch (wie ich schrieb: etwas derartig langweiliges, dass ich es 5 Jahre nicht erwähnt habe), um mal wieder allen Leuten deine ach so richtige und ach so einzig mögliche Meinung aufzudrücken. Auch wenn Du fünf-, sechs-, acht- oder zwanzigmal das selbe schreibst und andere dabei ignorierst:
    Du darfst mir glauben, alle haben es verstanden, die meisten interessiert es halt nicht und dem Rest ist es zu doof. Und da schließe ich mich mit ein.
    Nichts gegen’s Diskutieren in den Kommentaren, dafür sind sie da. Aber wie Du hier alle mit reinziehst in deine persönlichen Wunschvorstellungen, bei der sich irgendwie die ganze Welt um Dich und dein abwechselnd hartes und grandioses Los dreht, das ist einfach unter aller Sau und ich hab keinen Bock mehr drauf.
    Komm‘ wieder, wenn Du gelernt hast, andere Meinungen zu akzeptieren, dich nicht ständig zu wiederholen und anderen all das abzusprechen, was bei Dir selber nur unzureichend vorhanden ist. Und bis dahin such Dir wen, den’s interessiert.
    Alles andere werde ich sonst künftig nach Belieben löschen.
    Mein Blog, meine Regeln, Ende der Diskussion (wenn man’s noch so nennen will)!

  33. Holger sagt:

    Richtig, du bist der Chef des Ganzen.

  34. Sash sagt:

    @Holger:
    Ja, hier bei GNIT. Und schön, dass Du das erkennst.

  35. Holger sagt:

    Und hast du erkannt, dass ich in deinen Beiträgen meine Meinung äußere.

    Was verstehst du unter Meinung aufzwingen?

    Hallo, das ist ein Blog, da kann man sich meine Meinung durchlesen und meinetwegen wieder vergessen.

    Wenn man sich aber schon entschließt meine Beiträge zu interpretieren, dann interpretiere ich auch dir Antworten. Und wenn ich darin lese, dass mein Kommentar missinterpretiert wurde, dann muss ich mich auch mit anderen Worten wiederholen, damit man es vielleicht versteht.

    Und wenn ich zu Gegenargumenten weitere Gegenargumente habe, dann äußere ich die.

    Was ist daran so verwerflich? Ihr tut ja beinah so, als wenn ich euch fesseln und knebeln würde und euch erst wieder gehen lasse, wenn ihr meiner Meinung seid.
    So ein Unfug.

    Zu gewissen Themen bedarf es Standfestigkeit und ich schildere gewisse Dinge basierend aus meinen Erfahrungen sachlich und auch teils mit Ironie.

    Der Spruch mit im Lotto gewinnen war blanke Ironie. Ich habe nie im Lotto gewonnen.

    Wenn ihr denkt, glaubt sogar wisst, dass meine Kenntnisse falsch sind, dann erleuchtet mich/uns mit eurem Wissen und erklärt auch, warum meine Ansichten falsch sind. Wenn ihr aber meine Meinung nur mit Vermutungen widerlegen könnt, dann akzeptiert auch bitte meine Meinung/Vermutung als reine Meinung bzw. Vermutung.

    Es liegt doch bei jedem in seinem Ermessen, ob man sich eine eigene Meinung bildet oder von die des anderen überzeugt ist und sich deshalb derer anschließt.

    Ich will hier niemanden irgendwas aufzwingen. Völliger Blödsinn.

  36. breakpoint sagt:

    Wie niedlich!
    Warum machst du keinen Einband herum?

  37. keinfischkopp sagt:

    Soviel Zeit wie Holger möchte ich auch mal haben

  38. Sash sagt:

    @Holger:
    Respekt, dieser Kommentar liest sich sehr sachlich.
    Denn ja, niemand fesselt oder knebelt irgendwen. Und Standfestigkeit im Sinne von „seine Meinung vertreten“ ist völlig ok. Und das ist – auch aus meiner Sicht – völlig selbstverständlich.
    Aber komm‘ jetzt nicht mit einzelnen Zitaten und dem Verweis auf irgendeine traurigerweise nur leider von allen missverstandene Ironie! Und deine Beweislastumkehr kannst Du dir ebenso sonstwohin stecken!
    Wenn Du nicht erkennen kannst oder willst, was mich dich so für mich ungewohnt hart angehen lässt, dann ist das schade, aber jetzt auch nicht mehr mein Problem.
    Deine Form der „Diskussion“ ist immerhin so daneben, dass ich Kommentare wie diesen schreibe und dass sich zudem sonst stille Leser zu Wort melden. Das halte meinetwegen für Unfug, wie Du andere Dinge ebenso als unumstößlich falsch ansiehst. Es geht hier auch sicher nicht darum, ob irgendwer (Ach herrje, wer denn bitte!?) sich von Dir überzeugen lässt, sondern wie Du dich ausdrückst.
    Kein „aber die anderen …!“, kein „aber ich wollte doch nur …!“
    Das Problem liegt bei Dir!
    Du pickst Dir bei Diskussionen nur das raus, wozu Du rumranten kannst? Ok. Dementsprechend bewerte ich Dich nur nach den Kommentaren, die grenzdebil sind. Pech gehabt. Und nun ist Schluss, so lange es nur weiteres Mimimi ist.

    @breakpoint:
    Weil es die Nutzung erschweren würde. 🙂

  39. Holger sagt:

    Lächerlich Sash.

    Vor allem dieses Zitat.

    Deine Form der “Diskussion” ist immerhin so daneben, dass ich Kommentare wie diesen schreibe und dass sich zudem sonst stille Leser zu Wort melden.

    Die passenden Worte zu diesem Ausspruch erspare ich mir, denn du bist ja der Chef des Ganzen.

  40. Heiko sagt:

    @Holger: Wie wäre es mit einem eigenen Blog, in dem Du (oder besser Sie?) Deine Meinung ausführlich darlegen kannst?
    Ich lese hier schon lange als stiller Leser mit. Auch alle Kommentare.
    Diese Diskussionen, die hier bis zum Erbrechen geführt werden, liefern kein Ergebnis. Es gibt zu jedem Thema mehrere Meinungen und entweder man einigt sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner (wozu Du offensichtlich weder willens noch fähig bist) oder man lässt es einfach.
    Leg Dir einen eigenen Blog zu und schreib Deine Texte dorthin. Dann können die, die es wollen, dort mitlesen und ausführlichmit Dir darüber diskutieren. Aber bitte verschone diesen Blog hier.
    Danke.
    PS: Übrigens hattest Du bereits mehrfach angekündigt, zukünftig hier nichts mehr zu schreiben. Steh zu Deinem Wort!

  41. Holger sagt:

    Das bezog sich auf das Thema Mindestlohns, dass ich dazu nichts mehr schreiben will.

    Sieh an, noch jemand, der einem das Wort verbieten will. Jemand dem es zu bieder ist, meine Meinung zu lesen, mehr noch: Der, wenn er könnte, mich des Blogs verweisen möchte.

    Nun Heiko, hast du dir jemals Gedanken darüber gemacht, was das Wort „Diskussion“ bedeutet.

    Du sagst, dass ich mich schwer tue, andere Meinungen zu akzeptieren.
    Wo bitte steht geschrieben, dass ich dazu verpflichtet bin, meine Meinung auf die eines anderen abzustimmen um auf einen Nenner zu kommen.

    Hast du in deinem Leben irgendwo etwas gehört, dass nicht jede Diskussion zum Ergebnis führt? Kaum zu glauben, aber das gibt es.

    Das Zauberwort um hier eine gepflegte Diskussion zu führen, ob offen oder abgeschlossen, heißt TOLERANZ.

    Schlage in Wikipedia nach, wenn dir das ein Fremdwort ist.

    Ich toleriere, dass ihr meine Beiträge nicht mögt, vor allem meine Sturrheit. Das äußert sich darin, dass ich euch gegenüber nicht beleidigend werde. Im Gegenzug kann man von euch erwarten, dass ihr toleriert, dass ich ein Sturrkopp bin. Ihr könnt euch durch meine Exkursionen (wie sagt man doch? Ahja:) „verzaubern“ lassen oder aber ihr kommentiert, dass meine Beiträge „Hirngespinnste“ sind. Das ist ok für mich.

    Aber Sprüche wie: „Mach dein eigenen Blog auf.“ Letztens kam auch der Spruch: „Such dir einen anderen Job.“ …

    … Das geht gegen die Persönlichkeitsrechte und da werde ich durchaus grantig… auf freundliche Art

  42. Sash sagt:

    So, nach nunmehr bald einer Woche gehen mir langsam Zeit und Nerven aus.
    Obwohl ich ungern zu solchen Mitteln greife, werde ich von nun an Holger nicht mehr an der Diskussion bei GNIT teilnehmen lassen. Das liegt nicht ausschließlich an obigem Kommentar, in dem ausgerechnet er uns mangelnde Toleranz unterstellt, allerdings steht dieses Statement hier auch nicht ohne Grund.
    Ich denke, dass es im Sinne aller ist, wenn hier mal wieder ein bisschen Ruhe einkehrt und mir fehlt ehrlich gesagt eine Erfolg versprechende Alternative.
    Weiterhin viel Spaß Euch allen!

  43. philipp sagt:

    Danke Sash. Ich kommentiere hier nicht so wahnsinnig oft, lese aber gerne deine Artikel und auch die Kommentare dazu.
    Bisher ist es mir hier sehr positiv aufgefallen, dass sich in den Kommentaren niveauvolle Diskussionen bilden, an denen du dich auch durch Antworten beteiligst.
    In anderen Blogs ist das leider schon lange nicht mehr so – absolutes Negativbeispiel ist wohl der Shopblogger, wo die Kommentarfunktion wohl nur noch als Müllhalde angesehen werden kann. Leider.

    Schön, dass du dieses Niveau erhalten möchtest. Weiter so!

  44. Sash sagt:

    @philipp:
    Danke vielmals!
    Ich werde es weiterhin versuchen. Es kostet Zeit und bisher war sie das absolut wert. Insbesondere wenn es Leute wie dich gibt, denen das auffällt. Ich hoffe aber auch, dass das jetzt eine einmalige Situation war und das so nicht öfter passieren muss.

  45. ThorstenV sagt:

    Pompööös! 🙂
    Was jetzt aber nicht heißen soll, dass ich empfehle, Glöckner das Glanzstück zu zeigen, falls er mal Kunde ist. Könnte ja sein, dass seine Reaktion ist: „Ich bin zwar auch so veranlagt, aber sowas hab nichtmal ich.“ 😉

  46. Sash sagt:

    @ThorstenV:
    Orr, bleib mir weg mit dem Doppel-Ö des Grauens!

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