2925! \o/

Wie gestern geschrieben: Es ist gerade ein wenig kompliziert. Für meine Chefs würde ich prima auf die 2925 passen, so ganz reibungslos lief das bisher aber nicht: Der Sitz wollte nicht passen und ein Navi hat die Kiste auch nicht.

Das mit dem Sitz ist übergangsweise gelöst. Er ist jetzt fast ganz unten und für mich ist das Auto damit gut zu fahren. Schwierig wird jetzt nur, dass sich der Sitz vorerst auch nicht wieder hochstellen lässt. Was dann vermutlich mit dem Unter-der-Woche-Tagfahrer zu Problemen führen wird … ich vermute stark, eine professionelle Reparatur wird da unumgänglich sein. 🙂

Nun aber hab ich das Auto erst einmal für dieses Wochenende. Und was soll ich sagen? Ich könnte mich schon dran gewöhnen …

Das mit dem Navi wird noch eine Weile ein Problem bleiben. Wie gesagt: Das Auto hat kein eingebautes und das Aushilfsding der Firma (ein Medion GoPal) ist wirklich traurig. Natürlich bietet es ausstattungsmäßig alles wichtige an, aber zum einen ist die Routenberechnung unfassbar lahm und zum anderen ist der Touchscreen ein direkter Import aus der Hölle. Ich habe lange kein Eingabegerät mehr benutzt, dessen Reaktion so sehr vom Zufall abhängig war. Mal reagiert er gar nicht, mal zeigt er an, dass der Knopf gedrückt wurde. Scheinbar kann ersteres aber durchaus bedeuten, dass er die Befehle im Hintergrund verarbeitet, teilweise kann zweiteres aber auch völlig ohne Reaktion bleiben. WTF?

Gut, dass ich es bisher nicht ernsthaft gebraucht habe. Ein eigenes Navi mit vernünftiger Bedienung wird also dringend notwendig.

Und ansonsten?

Ist die Kiste ein Traum! Natürlich hat sie Macken. 158.000 km sind immerhin auch schon runter. Aber das entspricht ungefähr der 1925, wie ich sie damals zu Beginn 2008 vorgefunden habe. Der Motor klingt zu Beginn leider etwas ungesund. Das hat sich aber im Schichtverlauf gelegt. Und ja, die Bremsen quietschen derzeit. Aber das sind Verschleißteile, da werde ich einen Austausch nahelegen, dann geht das wieder.
Ansonsten ist die Karre sauber und teilweise in neuwertigem Zustand. Sie schnurrt im Betrieb wie ein Kätzchen und macht Spaß. Den umklappbaren Beifahrersitz, den ich noch aus der 1925 kenne, hat sie zwar auch nicht, dafür ist es bereits das neuere Modell mit 4 Fensterhebern. Einen Turbolader und damit rund 50% mehr Leistung als die 72 hat sie ebenso wie eine Sitzheizung – was ja gerade in der kommenden Wintersaison hilfreich sein könnte. Selbst das Dachschild ist flach angelegt und somit vermutlich waschanlagentauglicher als die Aufbauten meiner beiden letzten Fahrzeuge. Alles in allem bringt mich das zu folgendem Fazit:

„Das mit dem Navi ist scheiße gerade. Wirklich! Aber dann muss ich mir halt ein eigenes besorgen. Es wäre jedenfalls blöd, dieses Auto wegen so etwas abzulehnen!“

Denn auch heute hab ich am Navi wieder nur für mich rumprobiert. Gebraucht habe ich es für keine einzige Fahrt …

Navigationsprobleme

Wie ich geschrieben hab: In Zukunft werde ich entweder öfter mal das Auto wechseln oder ein festes neues bekommen. Wenn es – was sein kann – die reparierte 2925 ist, dann hat sie kein Navi. Das ist nicht hyperdramatisch, denn erstens kenne ich mich aus und zweitens gibt es schon jetzt Abhilfe. Ich hab mit Sygic sicher eine der besten Navi-Apps auf dem Handy und in der Firma liegt ein mobiles Navi rum, das ich nutzen könnte. Ist nur beides wenig komfortabel. Das aus dem Büro ist erkennbar eine Notfalllösung und erweckt den Eindruck, für 30 € auf dem Flohmarkt gekauft worden zu sein – und die App ist toll, aber die Bildschirmtastatur meines Handys ist klein und die Zierlichkeit meiner Finger ist allenfalls relativ zu meiner Körpergröße ernsthaft attestierbar.

Kuschelige Kälte in Schildow, Quelle: Sash

Mein altes Helferlein. Quelle: Sash

Zwar kann ich mir nicht umgehend ein neues anschaffen, ich hab einfach keinen Cent übrig gerade, aber das wird trotzdem die nächste wichtige Anschaffung werden. Und da wollte ich – da ich ja bislang immer das eingebaute von Opel genutzt habe – mal nachfragen, ob Ihr da Tipps hättet. Aber ich als Spielverderber hab natürlich Ansprüche, also lest erst einmal, bevor Ihr euer eigenes Lieblingsnavi empfehlt …

Der Preis:

Ist erst einmal völlig egal. Ja, ich hab gerade keine Kohle, aber wenn ich sie habe, ist es mir egal, ob ich 100 oder 300 € ausgebe. Keine Frage, ich würde mich über ein Schnäppchen sehr freuen, aber das Ding soll mir bei der Arbeit helfen und mir dort ein deutliches Komfort-Plus bescheren. Da gibt es einzelne Features, die mir den Aufpreis wert wären.

Das Kartenmaterial:

Ist ebenso egal. Da meine Ortskenntnis im Wesentlichen gut ist, komme ich mit allem aus, was gerade so noch legal verkauft werden kann. Das Opel-Navi, mit dem ich bis vor einer Woche erfolgreich gearbeitet habe, hatte Karten von 2010 und ich hab dort NUR nach Straßennamen gesucht. POIs sind gut, einspeicherbare Adressen super – aber das brauche ich nicht, um glücklich zu werden. Aktuelle Verkehrsinfos sind nicht nötig, Blitzerwarnungen nicht … aber das kriegt man ja alles selbst beim billigsten Gerät mit den vorletzten Karten schon.

Die Bedienung:

Das ist es, worauf es ankommt! Große Tastatur wäre super. Eine Anzeige von Stadtteilen (statt oder zusätzlich zu Postleitzahlen) bei der Adresseingabe ist in Berlin ein Killerfeature, brauch ich! Schön wären viele Einstellmöglichkeiten. Ich fahre z.B. lieber mit genordeter Karte, das kann ich viel besser mit meinem Stadtplanwissen abgleichen, scheiß auf fancy 3D-Ansichten! Ganz essentiell ist die Möglichkeit, die kürzeste Route zu wählen, nicht nur die „ökonomischste“ oder schnellste – ich bin Nachtfahrer. Ich will den Ton ausschalten und den Zoom selber einstellen können.

Zu guter Letzt:

Meine Ortskenntnis lässt da nach, wo ich am weitesten weg muss. Zum Beispiel ins Umland. Wenn ein Navi schon 30 Sekunden braucht, um eine Route in zwei Kilometern Entfernung zu berechnen, ist das traurig. Mein altes Opel-Navi schaffte das in 2 Sekunden. Und vielleicht 7 für die ganz langen und komplizierten Routen. Das würde ich gerne als Standard beibehalten. Und Karten, die via Windows-Software nachgeladen werden können, bringen mir nix (ich nutze Ubuntu). Wenn ich Berlin nicht jedes Mal eingeben muss, wenn ich eine Adresse suche, wäre das super, denn 90% der Fahrten gehen nicht aus der Stadt raus.

Das ist eine komische Prioritätensetzung, schon klar. Aber andererseits war das mit dem Stand der Technik vor 5 Jahren in eingebauten Navis möglich. Das wird es so doch irgendwo bei den mobilen inzwischen auch (noch?) geben. Ich bin auf eure Tipps wirklich gespannt, denn bisher hab ich da so ziemlich null Ahnung, ich hatte ja immer mein Helferlein onboard. 🙂

Mal eben alles neu

Jetzt wo ich ohne festen Tagfahrer bin, ist es doch etwas turbulenter geworden und es wird sich weiterhin einiges ändern. Ich hatte das große Glück, in den letzten Wochen die 72 mit heimnehmen zu können während der paar Tage, in denen ich gefahren bin. Das ist wirklich großes Glück gewesen, denn natürlich lohnt sich so ein Taxi im Zweischichtbetrieb deutlich mehr für die Firma. Es ging halt, weil die 72 eher etwas überschüssig war, und sie auch wenn sie an der Firma stand wurde sie kaum gefahren. Aber nun ist sie ja weg.

(Und an alle, die das immer schon wissen wollten: Ja, sie geht über einen weiteren Händler irgendwo nach Afrika.)

Das Problem ist jetzt, dass nur recht wenige Fahrer aus der Firma hier im Nordosten wohnen und tagsüber fahren, mit denen ich mir also wie mit Harald sehr bequem ein Auto teilen kann. Die sind alle schon in festen Teams, haben andere Arbeitszeiten oder es klappt aus anderen Gründen nicht.

Mir ein Auto für vier Tage mitzugeben, obwohl ich nur drei arbeite (Donnerstag und Sonntag eher eine halbe Schicht), erschwert die Sache für meine Chefs noch mehr. Denn wenn deswegen z.B. dank einer Panne für einen Tagfahrer, der das doppelte an Umsatz einfährt, weil er sich 10 Stunden auf die Straße schmeißt, kein Auto verfügbar ist, ist das blöd. Da kann ich auch einfach nicht so egozentrisch sein, dass mir das egal ist. Deswegen hab ich von mir aus – ich hatte das schon lange als Planspiel im Kopf – meine Arbeitszeit um einen weiteren Tag verkürzt. Auf die Stundenzahl trifft das natürlich nicht zu, ich arbeite jetzt halt am Donnerstag entsprechend mehr. Unterm Strich muss ich die gleiche Kohle einfahren, es mangelt derzeit sowieso an allen Ecken und Enden – aber mehr als die 25 – 30 Stunden packe ich einfach nicht neben Bücherschreiben, Bloggen, Haushalt und dem glücklicherweise seit über neun Jahren erfolgreichen Versuch, eine vernünftige Beziehung zu führen.

Das wird eine Umstellung, klar, aber das geht. Wie gesagt: In der Summe ändert sich nicht viel. Nach Möglichkeit kann ich das Auto dann trotzdem in den meisten Fällen mitnehmen – mein Chef hat solche Sachen durchaus im Blick. Nur wird es, vor allem am Anfang, natürlich ein paarmal nicht so gut klappen. Der kaputte Sitz der 2925 letztes Wochenende war ein besonders blöder und hoffentlich einzigartiger Fall, aber dass ich mal andere Autos kriegen werde für einen Abend oder so, das wird passieren. Ich weiß jetzt z.B. noch nicht, welches Auto ich heute oder morgen fahren werde. Vielleicht ist die 2925 repariert, vielleicht muss ich ausweichen. Ich bin guter Dinge, werde aber ggf. darüber berichten. 🙂

Bald folgt noch ein Eintrag zum Navi …

Problembewusstsein

„Wofann wi’nnin?“

„Wilde Renate.“

„Boahfagg!“

„Ja Benni, ich glaub auch, Du fährst besser heim jetzt.“

Hat der Benni auf Anraten seines Kumpels auch gemacht. Er hat zwar hier und da noch versucht, zurechenbar zu wirken, aber eigentlich war’s ihm recht, dass er vorher Abschied von der Party nahm. Ein bis fünf Drinks zu viel, das passiert in jungen Jahren halt mal. Und wenn die Lösung so nahe liegt, weil man eh im Taxi sitzt …

„Bringste ihn sicher heim, ja?“

„Selbstverständlich.“

Ich wurde für die Tour bis zum Club bezahlt, die drei Partypeople stiegen aus und Benni hing bei mir am Seitenfenster und schnarchte. Als er aufwachte, hatte er die letzten 5 Minuten völlig vergessen und fragte panisch:

„Alla, hamimi Geld dalassn?“

„Nein.“

„Boahfagg!“

„Aber sie haben die Fahrt bis zur Renate bezahlt. Für dich isses nachher noch ein Fünfer oder so.“

„Boahfagg, dangealla!“

Er hat die für ihn sehr günstige Fahrt dann schwankend mit einem ordentlichen Trinkgeld bezahlt und sich noch dreimal bedankt. Dann war die Sache für uns beide gegessen und für ihn war es sicher besser. Mit anderen „Freunden“ endet das ja gerne mal anders.

Natürlich sind nicht alle Fahrten dieser Art und natürlich nehme ich Geld für meine Dienstleistung – aber manchmal isses auch wichtige Hilfe, die man in dem Job leistet, davon bin ich fest überzeugt.

Was man halt so macht …

„Ah, warte hier mal kurz. Ich bin gleich wieder da.“

„Nee, fahr besser mal da hinten links. Da ist eigentlich immer …“

„Mist! Lass uns mal umdrehen und da wo ich vorher gesagt hab …“

„Ach Scheiße, bring mich einfach wieder zurück.“

Morgens um 5 Uhr in Spandau nach Drogendealern suchen? Check.

Und Euer Wochenende so? 🙂

Allet jut.

Ein bisschen Chaos kann vorkommen. Die letzten Tage bei der Arbeit war es mir aber eigentlich ein bisschen zu viel. Meine 72 wurde plötzlich stillgelegt, dann ließ sich am anderen Wagen der Sitz nicht verstellen – und lösen konnte ich das Ganze alleine schlecht. Schließlich bin ich ja auch nur Angestellter und kann nicht mal eben irgendwelchen Kollegen die Autos klauen.

Solche – letzten Endes – Technik- und Kommunikationspannen sind natürlich ärgerlich für die, die sie ausbaden müssen. In dem Fall also für mich. Andererseits: Was hab ich nicht schon alles verbockt oder falsch verstanden? Als ob irgendwer von uns durchs Leben kommt, ohne versehentlich jemandem auf die Füße zu treten.

Schön war, dass sich das Problem (ich hatte ja nach wie vor kein Auto) gestern blendend geklärt hat. Obwohl ich einen meiner Chefs im tatsächlichen Wochenende belästigt habe, unser Schrauber ratlos war und die Sitzverstellung sich tatsächlich nicht reparieren ließ, war ich gestern pünktlich auf der Straße und hab am Ende sogar noch mein Schichtziel erreicht.

Gut, es waren ein paar Telefonate quer durcheinander notwendig und ohne einen bestimmten Kollegen hätte das nicht geklappt. Ich nenne ihn nicht namentlich, weil ich nicht weiß, ob er das will. Aber er hat nicht nur selbst versucht, das Auto geradezubiegen, um mir die weite Anfahrt zu ersparen, sondern hat mir letzten Endes sein Wochenendgefährt überlassen, weil er etwas kleiner ist als ich und in die 2925 mit ihrem nicht absenkbaren Sitz gut passt. Nur logisch? Naja, vielleicht. Aber ich möchte erwähnen, dass er mir im Gegenzug eines der besten und neuesten Autos der Firma gegeben hat, es also wirklich kein 1:1-Tausch war.

Deswegen hole ich aus dem kalten und kläglichen Rest-Wochenende jetzt aber auch das Maximum raus! 😀

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

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Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Das wird nix mehr …

Ich hab’s schon ein paarmal angesprochen: Wenn Dinge schieflaufen, hab ich irgendwo so einen Punkt, ab dem es mich nicht mehr ärgert, ab dem ich ziemlich gut drüber lachen kann, auch wenn es eigentlich nicht mehr wirklich lustig ist. Als ich gestern die 2925 bestiegen hab, hab ich den Punkt schnell erreicht.

Zunächst muss man mal sagen, dass die Kiste einen guten Eindruck gemacht hat. Sie war schön sauber, hatte auf die Schnelle nur einen auffindbaren Kratzer im Blech. Gut, eine Radkappe fehlte, aber der Tacho zeigte 157.000 km an – was ja immerhin 244.000 weniger sind als bei meinem bisherigen Gefährt. Dass die 2925 kein Navi hat … sehr schade – aber mit Handy und Gewöhnung geht das schon. Die letzte navifreie Schicht lief eigentlich ja prima. Langfristig wär’s doof, aber jetzt fürs Wochenende … Also los und endlich die dringend benötigte Kohle einfahren?

Leider nicht. So langsam kenne ich die B-Zafiras ja echt auswendig. Mit all ihren Unterschieden, Macken und geheimen Stärken. Es wäre also nicht verwunderlich gewesen, wenn ich im Laufe der Zeit irgendwas gefunden hätte, was mich die 72 hätte vermissen lassen. In dem Fall ging’s schneller und war leider keine Kleinigkeit: Der Fahrersitz ließ sich nicht nach unten stellen. Und ich hab’s probiert. Ich kenne den Hebel aus nunmehr 5 oder 6 Zafiras, ich muss den schließlich fast immer bedienen. Gut, mein langjähriger Tagfahrer Harald und ich hatten absurderweise die gleiche Einstellung – aber bei jeder Übergangskiste ist das der zweite Griff nach dem Zurückschieben des Sitzes gewesen.

Ja, manchmal isses auch scheiße, zwei Meter zu messen …

Um das klarzustellen: Ich konnte schon im Auto sitzen. Aber mit den Knien am Armaturenbrett und den Augen oberhalb des oberen Scheibenendes. Das kann man mal bei einem Notfalltransport machen, aber an gutes oder gar bequemes Autofahren war nicht zu denken. Dem besagten Hebel muss ich auch meinen Respekt entgegenbringen, denn er ist immerhin nicht abgebrochen bei meinen Versuchen, ihn zu bedienen.

Bei meinen Chefs ging niemand ans Telefon, so einfach ein anderes Auto nehmen konnte ich also auch nicht. Man will ja nicht seinerseits einem Kollegen die Schicht versauen.

Und dann steht ganz hinten im Eck die 72. Mein Auto, dessen Schlüssel ich ja noch in der Tasche hatte. Das definitiv unverplant war.

… und bei dem inzwischen sowohl Fackel als auch Taxameter ausgebaut worden sind. -.-

Ein bisschen ärgerlich, dass solche Pechsträhnen ins Geld gehen. Ansonsten hab ich mich nicht lange mit schlechter Laune aufgehalten. Das hätte nun wirklich nichts mehr geändert.