Ich hab mich ausnahmsweise mal vor den Magnet-Club gestellt. Hat auch keine 3 Minuten gedauert, da purzelten mir ein paar Spanier ins Auto. Gute Stimmung, stressfreie Fahrt. Das Ziel ist mir nämlich mehr als nur bekannt:
„We’ve heard about Berghain. Would you bring us there?“
„Of course.“
So weit, so unspektakulär. Gut, dank Abbiegeverbot an der Oberbaumbrücke ist der Weg derzeit ein wenig länger, aber es ist immer noch eine Tour um die sieben Euro irgendwas. Am Berghain angekommen fielen sie erstmal aus allen Wolken wegen der Schlange. Ich hätte es ihnen eigentlich sagen können, aber nun standen wir da.
„No, we’ll never do that. We’ve heard about Karte Olsrigg. You bring us there?“
„Kater Holzig? We’ll be there in 3 minutes.“
Eine erkennbare Schlange (also abgesehen von den Taxen vor dem Tor) war nicht zu erkennen, aber irgendwie schien ihnen der Bretterverschlag etwas unheimlich zu sein:
„Uh, hmm. Guess that’s nothing for us. But we heard about Watergate. What about this?“
„Are you serious?“
„Why?“
„Because Watergates entrance is directly beside the Magnet. It’s exactly the place we came from.“
Man könnte eigentlich erwarten, dass sich jetzt irgendwer ärgert, weil unnötige Fahrt und so. Nix da:
„Oh really!? That’s nice! Bring us there!“
Ich will mich sicher nicht beschweren, sowas tut meinem Geldbeutel und meinem Kilometerschnitt sehr gut. Aber ein bisschen weniger Verplanung und ein paar handfeste Infos könnten der Truppe letztlich eine Menge Geld sparen. Hab ich gehört.