So spannend wie möglich …

„Wow, die Ampel bei rot erwischen, muss man erst einmal schaffen.“

„Aber echt. Ich wusste gar nicht, dass es die gibt …“

„Und ein Fußgänger auf dem Zebrastreifen. Für die Kürze der Fahrt wird das ja geradezu spannend heute …“

„Sie sagen es. Wir sollen die wohl ganz explizit genießen.“

Und obwohl es wirklich nur vom Ostbahnhof zum Boxi ging, war ich da schon zufrieden: Wenigstens kein hektischer Stresser auf so einer Fahrt! Doch dann:

„Boah, Fuck, Fuck, Fuck! Wo kommt’n das jetzt her!?“

„Was ist denn?“

„Nasenbluten! Richtig übel, Fuck, Fuck, Fuck!“

Ich konnte nicht anders:

„Na, DAS ist jetzt schon ein bisschen übertrieben von Ihnen … brauchen Sie ein Taschentuch?“

„Haben Sie denn eines?“

„Na klar. Sie können auch zwei oder drei haben.“

Als wir 50 Sekunden später am Ziel ankamen, sah der Typ wirklich aus, wie ein aus einem Splatterfilm entlaufener Statist. Aber gut, langweilig erschien mir die Fahrt dieses Mal wirklich nicht, auch wenn ich sie von der Strecke genau so schon mindestens hundertmal gemacht habe. 😉

4 Kommentare bis “So spannend wie möglich …”

  1. Arno.nyhm sagt:

    Kustblut?

    Oder Hypochonder – blutet schon vorm unfall. 😉

  2. Aro sagt:

    Den hat die rote Ampel ja echt ganz schön mitgenommen 🙁

  3. Sash sagt:

    @Arno.Nyhm:
    Hmm, potenziell ist Kunstblut natürlich immer eine legitime Antwort auf eine Menge Fragen des Lebens – aber ob das hier der Fall war?

    @jule:
    Also ich hatte das letzte Mal Nasenbluten nach 5 oder 6 Coffees. Also selbst abgesehen von genetischer Veranlagung bleibt da eine Menge Spielraum …

    @Aro:
    Ganz offensichtlich. Aber auf so einen Fall haben wir doch nur gewartet, oder? Also los jetzt, raus mit unserer Petition „Weg mit den roten Ampeln, uns verbluten die Fahrgäste!!!11!!“
    😉

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