Verkehrssituationen zum Selbstinterpretieren

Da fährt man, immer das Fahrtziel des Kunden im Blick, gemütlich durch Kreuzberg und plötzlich leuchtet schräg hinter einem Blaulicht auf. Wie jeder Autofahrer denke auch ich in solchen Situationen immer:

„Fuck, da war nur 30 erlaubt!“

Ich wollte abwarten, was die Cops machen, dann aber hab ich gesehen, dass sich 50 Meter vor mir ein Oberklasse-Audi mit Warnblinker halb quer über die Fahrbahn gestellt hat. OK, dann hat der wohl die Cops angelockt. Stand aber auch zu doof da. Ich musste selbst sehr vorsichtig vorbeifahren. Und als ich das tat, sah ich vor ihm auf der Straße … einen Marder sitzen.

Ich hoffe, die Beteiligten heute Nacht hatten alle noch Spaß! 🙂

PS: Ich hab wirklich keine Ahnung. Auf den ersten Blick sah der Marder nicht angefahren aus, warum das Auto so quer hielt, weiß ich nicht und was die Cops wollen, ist ja oft bis zum Gerichtstermin fraglich. Ich freu mich einfach, dass ich weiterfahren konnte.

21 Kommentare bis “Verkehrssituationen zum Selbstinterpretieren”

  1. Cliff McLane sagt:

    Du kennst tatsächlich den Unterschied zwischen Marder und Frettchen?

    Für alle Nicht-Verhaltensforscher:
    Marder = Kabelbeisser
    Frettchen = Wadlbeisser

  2. elder taxidriver sagt:

    Und vermutlich das alte Spiel:
    Sie nehmen ihn mit auf die Wache und dann wird er wieder freigelassen, weil er einen festen Wohnsitz hat in irgendeinem Parkhaus oder so.

  3. Techniker sagt:

    @elder Taxidriver

    Ich glaub nicht dass ein Audifahrer in einem Parkhaus wohnt…

  4. Oni sagt:

    @Techniker Aber vielleicht der Marder.

  5. Cliff McLane sagt:

    @oni, der auch ein Frettchen sein könnte.

  6. elder taxidriver sagt:

    ..oder Waschbär ?

  7. Sash sagt:

    @all:
    Vielleicht war es auch ein Mörder. Den zweiten Buchstaben konnte ich so genau nicht sehen. 😉

  8. elder taxidriver sagt:

    Robert Gernhardt, letzte Zeile von ‚Der Mördermarder‘:

    Der Mardermörder beißt ins Brot
    Der Mördermarder beißt ihn tot

  9. Cliff McLane sagt:

    > Den zweiten Buchstaben konnte ich so genau nicht sehen

    Okay, dann ist der Fall gelöst, es war ein Dachs.

  10. elder taxidriver sagt:

    ‚Verkehrssituationen zum Selbstinterpretieren‘ wie in der Überschrift, gibt es ja ständig.
    Der Philosoph Jürgen Habermas hat mal gesagt:

    ‚Autofahren ist so etwas wie eine Geisteswissenschaft. Man muss fortwährend fremde Texte übersetzen, fremde Welten, Stile, Manieren und Marotten antizipieren..‘

  11. Aro sagt:

    @ Cliff McLane
    Hoffentlich ohne Dachs-Chaden…

  12. Viola sagt:

    Ich hasse Taxifahrer! Wer gibt Euch das Recht, 50 in der 30-Zone zu fahren? Oder 140 in der 80iger? Wer hat gesagt das Ihr einfach rechts anhalten dürft, ohne Blinker zu setzen, nur weil da einer winkt und hinter Euch andere Verkehrsteilnehmer fahren? Wer gibt Euch das Recht, abzubiegen, obwohl ein Schild besagt, das man hier nur geradeaus fahren darf? Jeder Taxifahrer ist genau so! Und wer das leugnet, gehört gleich ohne Anhörung auf den Elektro-Stuhl! Ich hoffe nur das es Uber schafft und sich in Deutschland durchsetzen kann. Und man wünscht sich echt, das es so mancher Taxifahrer bei seinen regelrecht rebellischen Fahrten an einen Baum am Strassenrand schafft. Wenn der Staat schon nichts tut, dann vielleicht Mutter Erde!

  13. elder taxidriver sagt:

    Oh, Viola, das hast Du aber sehr schön gesagt.
    So mit Power.
    Furios, sozusagen.
    Und ich wette, nach Lage der Dinge, es gibt noch eine Menge Sachen mehr, die Du hasst..

    Falls aber noch Hass-Bedarf offen ist: Bist Du eigentlich mal auf einer deutschen Autobahn unterwegs gewesen?

    Und bei Langeweile: Lies doch mal bisschen in dem Blog hier. Schön gemacht, das Ganze hier, ehrlich.

  14. Sash sagt:

    @Viola:
    Sind denn auch alle Violas völlig bekloppte Idioten, die wegen irgendwelcher Erlebnisse einfach ein paar hunderttausend Menschen pauschal beleidigen? Ich hoffe (und denke), dass das nicht so ist, aber in deinem speziellen Fall möchte ich doch höflichst darum bitten, dass Du den Mund erst wieder aufreisst, wenn Du gelernt hast, mit anderen Menschen umzugehen.

  15. Ach was, Viola, es ist noch viel schlimmer: Alle Taxifahrer die ich kenne hassen es, dass man in Fußgängerzonen keine 140 km/h fahren kann, weil ständig Leute im Weg stehen. Dann ist es doch kein Wunder, dass sie aus Frust auf niedliche Kätzchen treten, ihre Omas schlagen und manche sogar kleine Kinder essen. Das ist echt schlimm…

  16. Sash sagt:

    @Aro:
    Ich sollte hier endlich schon meinetwegen einen Like-Button für Kommentare einrichten. 🙂

  17. […] hatte diesen Artikel etwas aufgeschoben, aber da das Thema jetzt durch einen *hüstel* an Sachlichkeit erstickenden Kommentar sowieso wieder Thema ist, bringe ich ihn […]

  18. Taxiwelt-Alex sagt:

    @Viola, Uber-Fahrer fahren also besser als normale Taxifahrer?

    Die übrigen Teile des Gesülzes lasse ich lieber unkommentiert, da es einfach viel zu dumm ist um’s irgendwie ernst zu nehmen.

  19. Der Banker sagt:

    Bei so einem Hassgerede wohl eher ein Troll.

  20. SaltyCat sagt:

    Viola, mal eine andere Frage – was zahlt Uber zur Zeit für Propaganda-Postings? und lässt sich in der Branche noch mehr Kohle verdienen? so als Burger-King-Disser im Auftrag von McD? oder Pepsi gegen Coke?

    Man ist ja flexibel beim Geldverdienen …

  21. Taxi 123 sagt:

    Die Like-Funktion ist das Eine, aber für anderes braucht man eigentlich nur einen herkömmlichen Lösch-Button….

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