Der Marcel

„Moin!“

„Moin.“

„Sach mal, würdest Du uns mit ’ner Kurzstrecke zur Proskauer bringen?“

„Müsste eigentlich reichen, also klar!“

„Super! Wir müssen da auch nur an die Ecke …“

„Kriegen wir hin.“

„Und wenn es doch vorher piept, dann hälste einfach an. Oder Du bist mal cool und fährst uns noch das Stückchen.“

„Na …“

„Musst nicht, aber der Marcel, der bläst auch ganz gerne …“

Es hat auch so gereicht. Hat der Marcel aber Glück gehabt. Denn so richtig begeistert schien er nicht zu sein 😉

15 Kommentare bis “Der Marcel”

  1. Tino sagt:

    Ist das gemeint was ich denke? Is ja wiederlich

  2. elder taxidriver sagt:

    Das Ganze ist ja ein Spiel: Wie pariert der Fahrer die die kleinen Frechheiten der Fahrgäste und wie lang kann diese
    Art Dialog aufrechterhalten werden, ohne dass der Ball zu Boden fällt. Und es muss möglichst leichthändig und
    sozusagen mit links gespielt werden.

  3. Anonymous sagt:

    Hättest mal kurz vorm Ziel anhalten sollen und dann langsam anfangen deine Hose aufzuknöpfen, die Gesichter sind bestimmt göttlich!

  4. Sash sagt:

    @Tino:
    Man muss Spaß auch als solchen erkennen können 🙂

    @elder taxidriver:
    Sehr schön formuliert! Das trifft es sowas von auf den Punkt!

    @Anonymous:
    Irgendwann mal … 🙂

  5. leserin sagt:

    die wandlung des gespräches 😀

  6. ednong sagt:

    Was deine Frau dazu sagen würde, wenn sie wüßte, dass du dir hast einen b***en lassen. Obwohl – vielleicht sieht sie es als Arbeitserleichterung an … 😉

  7. elder taxidriver sagt:

    Nachtrag, Nachklapp, Nachsitzen..

    Keiner würde , wenn jemand ‚Leck mich..‘ sagt, darauf kommen sich in Phantasien darüber zu ergehen wie es denn wäre..
    Es ist ein Schimpfwort. Und ‚.. einen blasen‘. ist das Gleiche, hier wohl eher scherzhaft gemeint, aber es ist eine mehr oder weniger subtile Verunglimpfung, nämlich jemand als schwul hinzustellen. Also ein irgendwie irgendwo in der Luft liegendes Klischee zu benutzen, grotesk zu übersteigern und den Gesprächspartner damit herabzusetzen und zu sehen, wie er darauf wohl reagiert.

  8. Sash sagt:

    @leserin:
    Naja, manche Dinge sind fast abzusehen …

    @ednong:
    Weder ich noch sie müssen darüber nachdenken.

    @elder taxidriver:
    Sehr treffend auf den Punkt gebracht. Wobei natürlich durchaus nicht nur die Beleidigung des Kumpels von Interesse war, sondern es natürlich auch ein Versuch war, auszuloten, wo bei mir die Grenzen liegen. Eines aber ist klar: Ernst war an dem Gespräch gar nichts.

  9. Wolfy sagt:

    Immer diese alternativen Zahlungsmittel…
    Da fand ich Torstens Alternative aber deutlich besser. 😛

  10. Sash sagt:

    @Wolfy:
    Ha, das würdeste als Veganer aber auch nicht mehr sagen! 😉

  11. Wolfy sagt:

    @Sash:

    [/Hirn]
    Alda! Willst Stress oder wat????? Komm her und ick patsch dir eene, Alda!!!

    [Hirn]
    Veganer? ICH? *fassungslos*
    Auf den Schreck brauche ich sofort ein Steak o.O

  12. Paul sagt:

    @Wolfy
    Hey, wie wärs mit Veganer-Bashing? Ist doch auch komplett irrational Lebewesen zu töten und zu essen, die mal ähnliche Gefühle hatten wie man selbst, oder?

    (Sorry, den konnte ich mir als Veganer nicht verkneifen, ist nicht persönlich gemeint.)

  13. Wolfy sagt:

    @Paul:

    Gerne. Du darfst Veganer sein. Ich will diese Menschen auch nicht beleidigen.
    Aber ich bin keiner, will keiner sein und finde die Unterstellung einfach mal frech von Sash (und sowohl sein als auch mein Kommentar waren eher humorvoll gemeint – also so viel zu frech :D).

    Nebenbei:
    Es ist nicht irrational. Es ist natürlich. Und der Mensch ist immer noch ein Allesfresser und kann Fleisch genauso wie Grünzeug verdauen. Wie gesagt: wer auf Gemüse, Fleisch oder Tierprodukte verzichten möchte, darf das gerne tun. Aber verstehen kann ich es nicht. 😉
    (Und unsympathisch sind eh nur die, die anderen versuchen ihre Lebensweise auf zu zwingen)

  14. Sash sagt:

    @Wolfy:
    Bevor ihr euch jetzt hier gleich battelt …
    Ich hatte geschrieben „Das würdeste als Veganer auch nicht mehr sagen“ und bei aller möglichen Fehlinterpretation ist das für mich eine Aussage gewesen wie „als Seeschnecke würdeste wärmere Sommer auch nicht besser bewerten als irgendwas“. Vielleicht wird bei dem Beispiel klarer, dass ich dir nicht veganen Lebensstil unterstellen wollte, sondern sagen, dass nicht jeder ein paar Kilo Fleisch unbedingt zu schätzen wüsste.

    Aber mal ehrlich (und das auch @Paul): Ich hab nicht unbedingt was gegen die Diskussion, dummerweise landet man dabei fast immer an einem Punkt, an dem es irrational wird (ihr schreibt ihn ja besonders schnell herbei … 😉 ) und das ist eigentlich immer sehr demotivierend – insbesondere, wenn man sich eigentlich zwischen den Stühlen befindet – wo ich mich einordnen würde – und den Argumenten beider Seiten (abzüglich der irrationalen) einen gewissen Wert beimisst, der aber im „Selber blöd“-Geunke der Gegner untergeht.

  15. Wolfy sagt:

    @Sash:

    Ich weiß. Darum war meine Antwort auch bewusst überzogen, damit auch wirklich klar ist, dass ich ganz bestimmt kein Veganer sein würde. 😉 Darum auch [/Hirn] (mit / – verstehe ich als „beenden“-Befehl ;))
    Das Paul das falsch verstanden hat, tut mir Leid, deswegen wollte ich das noch einmal richtig stellen. Auf eine Veganer versus Nicht-Veganer-Diskussion lasse mich u.a. aus deinen genannten Gründen nicht ein. 😉

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