Kamera gefunden!

So, bevor ich heute Abend oder morgen – wenn es meine Zeit also erlaubt – zur Polizei gehe, kann ich ja mal versuchen, die Möglichkeiten des Internets auszunutzen. Ich denke ja, ich bin nicht der einzige, der keine Lust auf Behördenkram hat.

Ich habe am frühen Morgen des 5.12.2010 (Sonntag) eine Kamera gefunden – Im Schnee vor der Taxihalte am Ostbahnhof in Berlin. Sie ist allem Anschein nach noch funktionsfähig (hab sie aber nur kurz eingeschaltet, also keine Garantie!) und ich vermute einfach mal, dass sie ein Kunde eines Kollegen, ein Reisender oder ein Partygänger (Fritz Club, Berghain?) dort verloren hat.

Wer immer eine Möglichkeit hat, das hier binnen 24 Stunden weiterzuverbreiten, soll es doch bitte tun. Vielleicht helfen wir ja jemand ernsthaft damit. Wäre doch schön! 🙂 Wozu gibt es Blogs, Google, Twitter, Facebook und co., wenn nicht für sowas?

Sollte jemand glauben, dass es seine Kamera sein könnte, dann bitte folgendes kurz lesen:

Mailen könnt ihr an sashbeinacht@googlemail.com, Betreff: Kamera.

ABER:

Ich gebe die Kamera natürlich nicht einfach so weg. Darf ich gar nicht! Das Mindeste ist, dass mir die Person eine Beschreibung der Kamera (Ungefähre Größe, Fabrikat, Modell, ggf. Besonderheiten und/oder Zubehör) nennt. Seriennummer und Verpackung wären natürlich das Beste. Und selbst, wenn mir jemand eine glaubwürdige Beschreibung liefert, werde ich die Kamera nur gegen die persönlichen Daten vom Personalausweis desjenigen tauschen. Nicht, dass nachher noch einer kommt…

Wäre doch eine schöne Sache, wenn wir mittels Internet dem armen Menschen eine Freude machen könnten.

Ich hab selbst meine Kamera zweimal im letzten Jahr vermisst. Einmal wurde sie mir geklaut, einmal ist sie mir kaputtgegangen. Ich fühle mit dem Verlierer, und ich hoffe, dass das was wird. Auf einen Finderlohn verzichte ich freiwillig!

Also liebe Leser: Wo ist die gute Tat für heute?

12 Kommentare bis “Kamera gefunden!”

  1. Halte uns auf dem Laufenden.

  2. Nils sagt:

    Sind keine Bilder auf der Kamera? Mit der Kenntnis über die Bilder könnte man ja auch gut beweisen, dass man der rechtmäßige Besitzer ist. Vielleicht lassen die Bilder ja auch einen Rückschluss darüber zu, wo Du den Fahrgast aufgenommen hast…

  3. Hoffen wir, dass sich der Besitzer meldet..Ein Wunder, dass sie noch funktioniert

    Nice Blog btw!

  4. Sash sagt:

    @Der Maskierte:
    Mach ich!

    @Nils:
    Bin ich jetzt nicht durchgegangen. Könnte interessant werden, wenn sich jemand meldet. Aber meine Fahrgäste waren es ja gar nicht. Sonst hätte ich sicher mal nachgesehen. Mein Gedächtnissieb kriegt es sicher wenigstens hin, Gesichter und Zielorte zu verbinden 🙂

    @Einsteiger DSLR:
    Ich hoffe es auch, aber es wäre schon ein derber Zufall. Wenn nicht, dann muss ich sie eben abgeben. Mir soll es egal sein, eine Kamera hab ich jetzt ja schon 🙂

  5. ednong sagt:

    Huch,
    ich glaub ich hab ein Dèja Vu …

  6. nadar sagt:

    Warum Polizei? AFAIK sind Fundbüros nicht der Polizei unterstellt.

  7. Sash sagt:

    @nadar:
    OK, ich finde das gerade auch nicht mehr, aber ich dachte immer, ich könne Fundsachen wahlweise auch bei der Polizei abgeben…
    Naja, im Zweifelsfall muss ich eben nach Tempelhof. Ehrlich sein ist schon anstrengend 🙂

  8. ednong sagt:

    Och, ich glaub, die Fundsachen kannste sicher bei der Polizei oder der Bundespolizei abgeben. Die nehmen das auch an 😉

  9. Sash sagt:

    @ednong:
    Na, scheinbar nur „bestimmte“ Dinge. Ich sollte eher zum Bürgeramt – was sich von den Öffnungszeiten her nur bedingt mit meiner Zeit deckt. Ich nehme an, ich muss das Wörtchen „unverzüglich“ aus dem Gesetzestext etwas strapazieren…

  10. […] Ich vergesse bei manchen Geschichten ja auch öfter mal, sie weiterzuschreiben. Eine bei der das mit gutem Grund so ist, ist die mit der Kamera. […]

  11. […] kam ein Brief vom Fundamt. Ein bisschen hatte ich ihn erwartet: Die von mir gefundene Kamera ist nun… […]

  12. […] ich darf, muss oder lassen kann. Aber das können nicht alle. Selbst das Schreiben vom Fundbüro bezüglich der von mir gefundenen Kamera damals war (in dem Fall sicher sogar bewusst) so formuliert, dass es einen falschen Eindruck […]

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