Echt bitter nötige Ersatz-Party

Ich fahre oft Menschen zum Feiern, die meisten davon allerdings eher mit guter Laune. Natürlich sind ein paar mal müde und manche kommen nur des Freundes wegen mit, aber es geht noch wesentlich schlimmer. So hab ich am Freitag eine Frau zur betrieblichen Weihnachtsfeier gefahren. Soweit normal. Bitter war, dass sie da drei Stunden vorher schon war. Und verlassen hatte sie die Feier nur, weil sie … Geburtstag feiern wollte mit ihren Freunden. Die am Ende allesamt ohne Ausnahme nicht aufgetaucht sind.

🙁

Ich fand’s schon stark, dass sie nicht geheult hat. Weiß nicht, wie meine Laune da gewesen wäre.

7 Kommentare bis “Echt bitter nötige Ersatz-Party”

  1. Edgar Ladwig sagt:

    Mir fehlen die Worte

  2. Sascha sagt:

    Du hast die Anführungszeichen vor und nach „Freunden“ vergessen. Zur Weihnachtsfeier wäre ich in der Situation allerdings nicht mehr zurück, dazu hätte ich mich da einfach zu mies gefühlt.

  3. Panama Jack sagt:

    @Sascha:
    Zumal solche „zurück-zur-Party“-Aktionen sich bei mir noch nie gelohnt haben.

    Klar, man denkt sich vielleicht „dann bretter ich mir jetzt wenigstens einen mit X und Y“, nur um bei Eintreffen festzustellen, dass X & Y entweder a) schon nach Hause gegangen oder b) weitergezogen sind.
    Im Falle von b) kann man denen jetzt durch 1-3 Lokalitäten hinterhereiern, nur um – falls man es überhaupt geschafft hat, die beiden einzuholen – feststellen zu müssen, dass man 1. ungefähr ne Flasche Vodka auf Ex trinken müsste, um auf gleichen Level zu kommen, und 2. der Abend für die beiden vermutlich eh in einer halben Stunde beendet ist.

    Dann lieber gleich ins Bett :-/

  4. Techniker sagt:

    Kommt mir bekannt vor: Als einziger kinderloser (Nicht-Single) klappt das Mit-Freunden-Feiern auch nur noch schwer bis garnicht.
    Statt zu zehnt waren wir letztes Mal nur zu zweit…

  5. Sascha sagt:

    @Techniker: das von Dir beschriebene Problem kenne ich in Ansätzen auch. Allerdings sind wirkliche Freunde dann zumindest nicht so gefühllos/unhöflich, einfach nicht aufzutauchen. Die sagen zumindest vorher ab. Aber einen „Freund“ am Geburtstagsabend einfach kommentarlos sitzen lassen, das geht jawohl gar nicht.

  6. Techniker sagt:

    @Sascha: Wenn Du mit „vorher absagen“ meinst, dass eine Stunde vor verabredeter Zeit eine Absage kommt „weil der/die/das Kleine/Babysitter/Partner krank/verletzt/unausgeschlafen ist -dann ja.
    Naja, als Kinderloser red ich mich da wahrscheinlich leicht..

  7. Sascha sagt:

    @Techniker: klar, sowas kann vorkommen (und tut es in unserem Freundeskreis auch gelegentlich – ich schätze pro Termin so auf 20% der Freunde mit Kindern, die spontan wegen so etwas absagen), aber dafür habe ich absolut Verständnis.

    Aber selbst bei zufälliger statistischer Häufung und 100% spontaner Absagen hätte die Protagonistin dieser Geschichte ja vermutlich noch vor dem Verlassen der Weihnachtsfeier Bescheid gewusst. Aber das wäre ja ohnehin äußerst unwahrscheinlich. „Ohne Ausnahme nicht aufgetaucht“ klingt für mich nicht nach „in letzter Minute noch abgesagt“.

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