Von der besten aller Möglichkeiten

Steht da ein zerzauster Typ mit einer Aldi-Tüte voller Bierflaschen am Straßenrand zwischen Stralau und Rummelsburg und winkt ein Taxi heran. In meinen Gedanken spulten sich die möglichen Anfragen ab:

a) „Bringst mir für’n Fünfer nach Friedrichshain?“

b) „Ich hab mich verlaufen. In welche Richtung geht’s Richtung Ostkreuz?“

c) „Haste mal’n Euro?“

d) „Du, die Aliens verfolgen mir, fahr mit mir inne Spree, das verwirrt die!“

e) „Warum halten Sie?“

Trotz geringer Wahrscheinlichkeit handelte es sich aber um einen Superwinker der Extraklasse, und der stellte dann Anfrage f):

„Reicht ein Hunni bis nach Bad Saarow?“

Hat gereicht. 🙂

Am Ende hat er mich zwar am Bahnhof dort einmal im Kreis fahren lassen, bevor er dann wirklich wieder aufgewacht ist – aber sonst war’s eine absolut grandiose Fahrt.

8 Kommentare bis “Von der besten aller Möglichkeiten”

  1. Tino sagt:

    Glückwunsch 🙂

  2. MsTaxi sagt:

    Tööööröööö *gg*

  3. Edgar sagt:

    Antwort d : Geil!

  4. Aro sagt:

    Jetzt haste es aber dem Kollegen Ralf-Georg-Erwin oder wie er hieß aber mal gezeigt!

  5. Sash sagt:

    @Aro:
    Hab ich ihm gleich am nächsten Tag erzählt. 😉

    @Leser:
    Nee, einfach nur ein Feiernder, der seit drei Tagen unterwegs war.

  6. Cliff McLane sagt:

    @Sash, du, was ich bei der Gelegenheit mal fragen will:
    Ist die Methode d) eine gesicherte Erkenntnis, und geht das auch zu Fuß und in Seitenarmen der Spree?

    Weil, weeste, mich hat mal eine Außerirdische durch halb Kreuzberg verfolgt, und ich wäre beinahe in den Landwehrkanal gesprungen, hätte mich nicht zuvor Yusuf Özdemir (Name geändert) gerettet., indem er ihr einen Döner andrehte und ich wusste wo die Hintertür ist. Nun ist es ja nicht so, dass mir dauernd Frauen nachlaufen würden, aber die wollte ich damals wirklich dringend loswerden. Aber falls das mit dem Sprung in die Spree auch ginge: Wäre billiger. Weil die Frau damals noch schätzungsweise drei Freundinnen durchgefuttert hat, und Yusuf (Name geändert!) mir am nächsten Tag eine Rechnung über Döner und Salate für ein ganzes Frauenbataillon präsentiert hat.

  7. Sash sagt:

    @Cliff McLane:
    Die Methodik ist hochspekulativ, ich würde auch in schwierigen Szenarien wie der von dir beschriebenen vom Einsatz abraten. Gesicherte Erkenntnisse gibt es da nicht.

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