Karussellfahren, yippieh!

Ganz so hat sich die Kundschaft nicht geäußert, aber sie war doch angenehm relaxt, als wir mal eben den großzügigen Kreisverkehr des Strausberger Platzes umrundeten.

Ich hab gestern Abend nicht ohne Grund über Straßensperrungen geschrieben, denn wir hatten das vor kurzem wieder, dieses Mal aber zum Halbmarathon. Dafür wurde unter anderem das erste Stück der Karl-Marx-Allee gesperrt, bis zum – nun ja! – Strausberger Platz eben. Und das schon so gegen Mitternacht oder ein Uhr. Jedenfalls nicht nur unerwartet früh, sondern just binnen einer halben Stunde, seit ich dort das letzte Mal vorbeigekommen war.

Das Ziel der Kunden war auf quasi gleich langem Weg auch über die Lichtenberger Straße zu erreichen, ich hätte also einfach rechts abbiegen können. Aber völlig ohne etwas anderes als die Durchfahrt zu erwarten, bin ich in den Kreisel gecruist und hab dann statt einer 90°-Drehung eben eine um 450° vollführen dürfen.

Ich hab sicher schon unüberraschter am Steuer ausgesehen, aber die Kundschaft nahm es wie eingangs erwähnt locker. Immerhin einer der schon leicht angetrunkenen Studenten kommentierte das Ganze sogar halbwegs angemessen:

„Huiii!!!“

3 Kommentare bis “Karussellfahren, yippieh!”

  1. der Schwob sagt:

    Solche Kunden wünscht man sich in so einem Moment einfach….

  2. hartmut sagt:

    Hm … ich kenne als Halbmarathon-Strecke nur vom Olympiastadion runter in den Grunewald und zurück, da fielen die Sperrungen eher minimal aus … das war offiziell aber auch nur ein Vorbereitungs-Event für den eigentlichen Marathon und keine Veranstaltung für sich alleine …

  3. Der Banker sagt:

    Klasse. Wer hat jetzt noch das „Huiii!!“ der gelben Vögel aus „Angry Birds“ im Ohr?

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