…und danach zum Restaurant „Café“

Ein wirklich schweres Los gezogen hatten ein paar englische Touristen am Ostbahnhof dieses Wochenende. Kein verdammter Taxifahrer wollte sie zu ihrem Hotel bringen. Auf den ersten Blick mag das nach „Servicewüste Deutschland“ aussehen, insbesondere weil die drei jungen Leute keine Anstalten machten, sich ihr Essen nochmal durch den Kopf gehen zu lassen oder sonst irgendwie schwierig waren. Allerdings waren die Fahrer am Stand gar nicht uninteressiert, nur die Umsetzung stellte ausnahmslos alle vor unüberwindbare Probleme. Die potenziellen Fahrgäste hatten sich von ihrem Hotel leider die falschen Buchstabenkombinationen gemerkt und verlangten fortwährend, man möge sie ins Hotel „Pension“ bringen.

Manchmal kann man leider wirklich nicht helfen. 🙁

Die Lösung hat sie übrigens am Ende eine Viertelstunde verschiedenster Telefonate gekostet. Die haben alles in allem sicher mehr gekostet als die Taxifahrt am Ende. Ich weiß übrigens nicht, wo es dann hin ging. Die Fahrt hat letztlich ein mir unbekannter Kollege gemacht. Es erinnerte mich allerdings stark an den Australier im himmelblauen T-Shirt, der sich damals zu der Bezeichnung „a place called Platz“ hinreissen ließ.

3 Kommentare bis “…und danach zum Restaurant „Café“”

  1. Zero the Hero sagt:

    Ein Japaner hat laut Polizeibericht etwas ähnliches mal in München gebracht:
    Auto irgendwo geparkt und nicht wiedergefunden. Er hatte sich aber clevererweise die Bezeichnung des Schildes an der Straße auf einen Zettel gemalt. Leider konnte die Polizei mit der Bezeichnung „Einbahnstraße“ nicht wirklich viel anfangen.

  2. Missac sagt:

    Oh je das ist ärgerlich…kann ja auch kein Engländer wissen, dass Pension ein Wort für…ja wofür eigentlich ist? Hostel nicht und Hotel auch nicht. Pension halt lol.

  3. Sash sagt:

    @Zero the Hero:
    Davon hab ich auch schon mal gehört. Ich bin bei solchen Geschichten nur nie sicher, ob es sich um eine Urban Legend handelt oder nicht. Bei meinen weiß ich wenigstens, dass es real war.

    @Missac:
    Ja, sowas passiert eben mal. Solange es am Ende irgendwie klappt…

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