Das Übliche…

Ich hab es schon oft geschrieben – aber ich kann es gar nicht oft genug betonen: Was ich hier schreibe, sind ausgewählte Einzelgeschichten. Rund 80 bis 90% der Fahrten sind völlig unspektakulär und damit meistens ganz nett.

In den letzten Tagen hab ich hier wieder mal ein Sammelsurium an mehr oder minder unschönen Dingen gebloggt, und irgendwie finde ich es gerade ein wenig schade, wie das rüberkommt. Keine Sorge, es kommen auch wieder nette Geschichten. Ich hatte ein an und für sich großartiges Wochenende im Taxi, nur leider sind die unangenehmen Fahrgäste manchmal die, die am lautesten nach Erwähnung schreien 🙂

Anmeldungen

Nachdem hier schon Kritik an den Anti-Spam-Feldern laut wurde, und ich einen kleinen Versuch mit dem Maskierten gewagt habe, kann ich jetzt anbieten, dass man sich zum Kommentieren anmeldet.

Damit kann man das Ganze dann umgehen. Inwiefern das jetzt für den Einzelnen einfacher ist, weiss ich nicht. Man muss dazu halt seine Mailadresse angeben. Ich mache damit nix schlimmes, ich guck sie mir nicht mal an – aber ich sollte natürlich den Hinweis abgeben, dass nix zu hundert Prozent sicher ist!

Kommando zurück! 🙂

Ich versuche es mal mit einem anderen Spam-Plugin. Dann mal weitersehen. Die Registrierung klappt irgendwie nicht, alles doof!

Aber ist ja logisch. Am Anfang geht halt mal was schief…

Herzlich willkommen!

Hallo allerseits auf gestern-nacht-im-taxi.de!

Meine Wenigkeit nennt sich Sash, aber da bisher wohl kaum jemand anders auf diese Seite verlinkt, könnt ihr euch das sicher denken. Seit vor genau 2 Minuten werden meine Taxiartikel alle exklusiv und ausschließlich hier veröffentlicht.

Ich möchte damit zum einen ein Angebot für die vielen Leser schaffen, die ausschließlich die Taxigeschichten gerne lesen, zum anderen auch meinen privaten Blog ein bisschen ausmisten, um vielleicht auch wieder mal Platz für neues zu schaffen.

Hier gibt es ausschließlich Geschichten aus meinem Taxi in Berlin, Wissens- und lesenswertes rund ums Thema Taxi und wer weiss, ob noch was dazu kommt.

Wenngleich ich die bisherigen Taxiartikel übernommen (und zum Teil schon mühsam von Hand umkategorisiert) habe, ist doch einiges neu hier. Es gibt jetzt ein einfaches Formular rechts an der Seite, mit dem man mir Fragen per Mail stellen kann, die ich dann im Blog, in den FAQ oder auch privat beantworten werde.

Die Kategorien sind jetzt etwas mehr aufs Taxi spezialisiert und nun kann man auch recht problemlos über die Tag-Cloud nach bestimmten Sorten von Einträgen suchen.

Natürlich gibt es auch hier wieder einen Feed, den sich gerne alle abonnieren können, die auf das ohnehin sehr sparsame Design hier verzichten wollen:

http://www.gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/feed/

Ansonsten hoffe ich, dass ihr Spaß habt mit der neuen Seite, und es zu schätzen wisst, dass hier kein Platz mehr für Notstandsgeblogge ist, sondern dass wenn etwas kommt, es auch das ist, worauf ihr gewartet habt: Geschichten von gestern Nacht im Taxi.

Also macht es euch auf dem Rücksitz bequem, wir werden schon eine entspannte Tour haben hier.

Sash

PS: Es kann natürlich durchaus sein, dass sich auf der Seite in den kommenden Tagen und Wochen noch ein bisschen was ändert, weil ich noch Details finde, die mir bisher entgangen sind. Lob und Kritik nehme ich natürlich gerne entgegen!

Größer und böser

Das Internet hatte vergangene Nacht Ausgang, und so kam es, dass sich eine lustige Vierertruppe etwas später als geplant und genauso verplant wie geplant durch die Berliner Nacht bewegt hat. Nach einer wohl nicht ganz unproblematischen Anreise über 7 (!) Stunden schlug Torsten vom Taxi-Blog in der Hauptstadt auf.

Als Taxifahrer für die Taxifahrer hielt Jo von randomjo.net sich inklusive Begleitung bereit. Als ich den Anruf bekam, ich möge Regenschutz einplanen, stand ich in kurzen Hosen erwartungsfreudig kurz vor dem Gehen in meinem Zimmer und beschloss, meinen angewandten Optimismus beizubehalten.

Der dunkle Citroen lud mich vor der Haustüre ein, und so kam es, dass die beiden Taxiblogger Sash und Torsten sich standesgemäß im Fond eines Wagens mit eigens engagiertem Fahrer kennenlernten.

„Größer und böser“ hätte er sich mich vorgestellt, gestand Torsten mir, der Verlauf des Abends ließ allerdings kein größeres Verlangen nach Boshaftigkeit von seiner Seite aus erkennen.

Für großes Sightseeing hatten wir keine Zeit, galt es doch, die Nacht zu nutzen, um sich bei gemeinsamer Pegelerhöhung ein bisschen kennenzulernen und Spaß zu haben. Zunächst wollte Torsten als treuer Blogleser den Ostbahnhof sehen, was der Rest der Mannschaft gleich zu Tabakkäufen nutzte. Drogenmäßig völlig unvorbildlich bestand die Runde ausschließlich aus Rauchern und Trinkern.

Insbesondere beim ersten Zwischenstopp im Billard-House war das von Vorteil, da die Luft im Raucherbereich definitiv keine Möglichkeit bot, Nicht-Tabakabhängigen irgendwie lebenswichtige Elemente zukommen zu lassen. Möglicherweise hätte ich vor dem Einatmen auch kauen müssen – der nächste Versuch wird es irgendwann mal zeigen.

Die Teamverteilung fürs Billard war einfach: Taxifahrer gegen den Rest.

Trotz anfänglicher Euphorie ist es bis zum Ende zwar nicht wirklich zu dem gekommen, was gemeinhin Billard genannt wird, aber nachdem wir die tatsächlich erreichte Anzahl von 1,6 zu 1,9 gewonnenen Spiele auf 2 zu 2 aufgerundet haben, haben wir beschlossen, das Experiment zu beenden, weil wir uns nicht schon so früh am Abend um den Sieg kloppen wollten.

Im strömenden Regen unter einen kleinen Schirm gequetscht (jaja, bisweilen gab es auch unter dem Schirm Regen) vernichteten wir die restlichen Biere und sind irgendwie auf die Idee gekommen, uns ein paar Witze zu erzählen. Klingt komisch, ist aber so.

Das nächste Ziel war das „Point of no Return“, nicht ohne Torsten noch zu zeigen, dass es in Berlin allerlei kuriose Geschäftsideen gibt. Genauer genommen die „Fahrschule und Weinhandlung“.

Die anschließende Entdeckung, dass es „Long Island Iced Tea“ auch in Kübeln zu erwerben gibt, hat den weiteren Abendverlauf spürbar beeinflusst. Nach kurzer Zeit am Tresen okkupierten wir eine eigentlich besetzte Sitzecke, was immerhin im Laufe des Abends Grund genug bot, sich auch mit Außenstehenden zu unterhalten. Nicht, dass ich noch etwas über den Inhalt berichten könnte, aber nett ist es ja trotzdem. Das Fehlen von Hämatomen kann indirekt auch als Bestätigung angesehen werden, dass wir weder jemanden verärgert, noch den Laden auf unübliche Weise verlassen haben.

Ich musste Torsten leider bestätigen, dass der Taxischein in Berlin nicht mal einfach so schnell zu machen ist. Zumal sich solch eine Entscheidung wahrscheinlich besser nicht aufgrund der Preise für Long Island Iced Tea treffen lässt 😉

Der Spruch des Abends geht (trotz Unwissen über alle Sprüche) an Torsten, der nach einer Viertelstunde vom Klo kam mit dem legendären Satz:

„Da war es so dunkel, ich musste mein iPhone als Lampe verwenden. Da hab ich gleich mal gebloggt.“

Nachdem unser Fahrer uns letztlich doch verlassen hat, die schläfrige Begleitung anbei, sind wir aus bisher völlig ungeklärten Gründen nach Erreichen des Spitzenpegels kurz ins „Franken“ gewechselt, wo wir noch ein (oder zwei?) Bier zum Abschluss getrunken haben.

Die anschließende Heimfahrt mit dem Taxi fiel dann unter die Rubrik Geldverschwendung. Warum auch immer ich Torsten noch bis zum Hotel begleitet habe, weiss ich nicht. Gefunden hätte der Fahrer es. Dass er uns nicht unbedingt glauben wollte, dass wir auch Taxi fahren, kann ich im Nachhinein besser verstehen als gestern Abend noch. Ob es jetzt angemessen war, mit unserer Prominenz zu prahlen, muss wohl jeder für sich entscheiden. Tatsache war, dass mir der Fahrer zuletzt etwas seltsam vorkam (obwohl er immerhin gesprächig war und abgesehen von einer etwas herausgezögerten Wende am Ende auch ordentlich gefahren ist). Es mag unfair gewesen sein, aber dass er sich am Ende beschwert hat, dass ich nicht doch wie angekündigt noch nach Marzahn fahre, bestätigt mich. Zwar wären das nochmal rund 20 € gewesen, aber immerhin hatten wir auch bisher schon über 20 zusammen. Von kurzer Tour kann also keine Rede sein.

Mein Heimweg fiel dann unspektakulär aus, ich hatte einen sehr sehr netten Kollegen, der sich sichtlich gefreut hat über die lange Tour zum Schichtbeginn.

Wie ich nun morgens noch an die Ravioli gelangt bin, die ich dann gegessen habe, entzieht sich meiner Kenntnis, aber im Grunde lief alles gut.

Und was ich in einer ganzen Nacht voller gefährlicher Bewegungen in bedenklichem Zustand nicht geschafft habe, das ist mir dann vorhin gelungen: Ich hab meine Kamera trotz wiedererlangtem Vollbesitz meiner Kräfte auf den Boden geworfen und nun ist sie kaputt. Schön, dass das nicht als Fazit des sehr netten Abends herhalten muss.

Die Artikel zum Abend:

Die Zusammenfassung von Jo

Die kurzen Unterwegsmeldungen von Torsten:

Berlin

Berühmte Stätten

Team Taxi

Äh…

Frühstück?

Auf weitere Lebenszeichen von ihm warte ich noch 😉

Vierter!

Ich jubel nochmal kurz für Uruguay… ähm, naja. Gut, kommen wir von den 3,5 Mio. Urus zu den 3,4 Mio. Berlinern:

Die sind auch Vierter!

Marius aus Bielefeld hat mir eine Mail geschickt mit dem Link zu einem neuerlichen Taxi-Ranking.

Und Berlin schneidet also einmal mehr nicht sonderlich schlecht ab. Wir geben uns ja auch Mühe 🙂

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

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Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Neuer Kollege

Zumindest was das Bloggen angeht…

taxiblog-halle.de hat hat neu aufgemacht, und die ersten Kundengeschichten lassen auf mehr hoffen.

Der Link findet sich auch rechts in der Navi unter Taxi-Blogs

Also lesen! Aber nicht meinen Blog vergessen 🙂

(via Aro)