Unterschiede …

Senior hat mich in den Kommentaren auf ein neues Bild bei notesofberlin.com hingewiesen. Die Seite kann man sowieso weiterempfehlen, aber heute hat es mal wieder was mit Taxen zu tun:

Notes of Berlin: Können Sie diese Fahrzeuge unterscheiden?

Eine kleine Anmerkung muss ich aus Sicht des Taxifahrers aber dann trotzdem machen: Der Punkt „schwer betrunken“ ist wirklich unglücklich gewählt. „Betrunken“ – ok. Aber unter „schwer betrunken“ verstehe ich den Grenzbereich zur Alkoholvergiftung und da ist manches Mal dann vielleicht doch auch der Rettungswagen gefragt. Klar, keiner will diese meist schwierige Kundschaft sonderlich freiwillig haben, aber sie pauschal dem Taxi zuzuteilen, ist vielleicht doch etwas gewagt.

Großer Nachtrag

Nachdem gestern bei der Grafik über Berlins Größe insbesondere von /me bemängelt wurde, dass die Vergleichsstädte nicht mit dem ganzen Stadtgebiet, sondern nur die besiedelten Flächen eingetragen wären, hat sich ein weiterer Leser, Bo, mal eben schnell ans Werk gemacht und eine entsprechend neue Grafik angefertigt:

Stadtgebiete im Vergleich, Quelle: Bo

Ich finde es immer noch beeindruckend und bedanke mich für dieses Bild. Ich wollte aber auch noch mal sagen, dass ich das nicht als Wettbewerb zwischen den abgebildeten Städten sehen wollte. Es ging mir wirklich nur um die Größenverhältnisse und die sind nun mal so.

Dreiviertel voll …

Im Grunde mache ich das ja nicht oft, aber gerade muss ich doch mal wieder stolz auf GNIT blicken. Innerhalb der letzten 24 Stunden haben wir die 750.000 Besuche geknackt. Eine Dreiviertelmillion! Wow! Immerhin sind die 500.000 auch erst im Frühling geknackt worden …

Gut, die 1 vor dem Komma kriegen wir dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr voll, aber wir müssen es ja auch nicht übertreiben 😉

Ich freue mich jedenfalls über alle, die hier mal reinschauen.

🙂

Ein Taxi geht um die Welt

Also im herkömmlichen Sinne fahren Taxis natürlich selten um die Welt – die Tour bezahlt einem ja dann doch keiner. Von der Laufleistung her schaffen die meisten Autos jedoch locker 10 bis 20 Weltumrundungen. Die 1925 hat die 400.000 Kilometer ja noch nicht voll, kommt allerdings doch ganz schön herum. Und dabei nicht immer nur dort, wo ich es gerne hätte.

Gerade hab ich ein schönes Beispiel gefunden. Man sehe sich doch mal das Cover des Taxi Simulators bei Amazon an. Nun liegt es nicht unbedingt in meinem Sinne, für ein offensichtlich grottiges Spiel Werbung zu machen, aber irgendwie cool ist es dann doch, zu wissen, dass das Dach des Taxis das der 1925 ist. Und sie haben das Bild bei Fotolia gekauft, ist also rechtlich alles in Ordnung.

Was war jetzt der Sinn dieses Eintrages? Ach ja: Solltet ihr jemanden kennen, der das Spiel hat, könnt ihr mit ziemlich abgefahrenem Spezialwissen angeben. 😀

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

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Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Antisemitismus im Taxi …

Die letzten Berichte hier aus Berlin sind nicht gerade schön. Nach dem einen öffentlichen Aufschrei verursachenden Angriff auf einen Rabbiner und nun einer Bedrohung eines Mitglieds des Zentralrates der Juden wurde die Tage offenbar auch eine jüdische Familie aus dem Taxi geschmissen, nachdem sie erklärt hatten, zur Synagoge zu wollen.

Ich bin kein Freund von Religionen und ich schließe da das Judentum mit ein. Aber das alleine ist definitiv kein Grund, jemanden aus dem Taxi zu werfen und in Anbetracht der deutschen Geschichte bleibt natürlich ohnehin ein bitterer Nachgeschmack. Ich teile dieses Mal nicht die Meinung meines sonst sehr geschätzten Kollegen Aro, dass es an der Zeit sein könnte, über eine Bewaffnung nachzudenken, sondern ich denke, dass man sich mehr darum kümmern sollte, endlich mal vernünftig miteinander umzugehen.

Leider schließen sich Vernunft und Religion aus.

„Die Krone der Schöpfung“, schon klar …