Unmögliche Schicht

Heute war wieder so eine Nacht …

Zu allererst war sie verdammt komisch. Obwohl ich die 72 ohnehin noch ein paar Tage alleine gehabt hätte, fühlte es sich verdammt komisch an, zu wissen, dass ich das Auto künftig nicht mehr mit Harald teilen werde. Was auch daran liegt, dass ich eben doch als Junior-, bzw. Zweifahrer dazu gekommen bin und die Ordnung im Auto überwiegend seine Handschrift trägt. Über was man sich halt so Gedanken macht … 🙁

Meine Laune war also ohnehin auf Halbmast. Eigentlich wollte ich heute Nacht mehr als die normal angepeilten 170 € einfahren, aber ich hatte ehrlich gesagt schon nach anderthalb Stunden keinen Bock mehr, überhaupt was zu tun. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend – in meinem Fall eher: dem Morgen – loben. Da kamen dann zum einen viele nette Worte von Kollegen, dann eine Stammkunden-Vorbestellung für später, die mich etwas bei der Stange hielt. Waren die Fahrten bis dahin an einer Hand abzuzählen, ging es nun deutlich schneller.

Am Ende haben dann zwei besonders lange Fahrten dafür gesorgt, dass ich doch 9 Stunden auf der Straße war, der Kilometer-, der Stundenschnitt sowie das Endergebnis gepasst haben. Dazu mit fast schon absurd netter Kundschaft und langen Gesprächen – mehr Win-Win geht in so einer verkorksten Nacht echt kaum noch. Aber ja, es gibt sie halt doch: die Gründe, diesen Job wahnsinnig zu mögen und die einen binnen einer Schicht wieder ein bisschen aufs Neue begeistern.

Einzelheiten reiche ich später nach. Ich muss den gestrigen Tag trotzdem erst einmal verarbeiten. Auch bei den Kommentaren werde ich vermutlich erst später wieder reinschauen.

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