Flintstones-Update

So langsam erreichen wir bei der Navi-Geschichte den Status „Als Satiremeldung brauchbar“.

Ich komme jetzt gerade eben von Opel. Das war der dritte Besuch wegen des fehlenden GPS-Signals. Den ersten hat mein Tagfahrer absolviert und weder er noch die Werkstatt hatten viel Zeit. Sie haben damals nur kurz das Navi rausgeholt und geguckt, ob die Anschlüsse ok sind – und da sie es waren, haben sie gesagt, dass die Fehlersuche länger dauern würde.

Dann war ich am letzten Donnerstag dran. Der Fehler war nun klar: Feuchtigkeit im Dach, Teil völlig hinüber. Muss bestellt werden.

Jetzt habe ich mich über meinen Totpunkt hinaus wachgehalten, sogar für mich völlig unpraktisch um 6 Uhr noch Koffein genommen und bin pünktlich um 7 Uhr dagewesen. An der Werkstatt lief auch alles super: das Auto ist umgehend in die Garage gefahren worden, ich hab mir derweil eine kalte Cola geholt. Und als ich zurückkam, kam mir der Mechaniker gleich entgegen und stand mit leicht fassungslosem Gesicht vor mir. Er entschuldigte sich und sagte mir, dass der Zulieferer im richtigen Karton das falsche Teil geschickt hätte und er jetzt ziemlich blöd dastehe.

Nun ja, also bald Termin Nummer vier. Dieses Mal erst, nachdem auch der Inhalt des Paketes gecheckt wurde. Wir nähern uns einer Reparatur immerhin langsam an …

Und hey: das ist die gute Werkstatt – die haben bisher auch bei dieser Sache eigentlich keinen Fehler gemacht. Manchmal ist wohl einfach der Wurm drin. 🙁

7 Kommentare bis “Flintstones-Update”

  1. kleiner_Geist sagt:

    Wie hat mein Meister früher gesagt:
    Es gibt Tage da verliert man.
    Es gib Tage da gewinnen die Anderen.
    Und es gibt Tage da springt dir das Schicksal mit nacktem Arsch ins Gesicht.

  2. Wahlberliner sagt:

    Tja, dumm, dass die 1925 nicht doch noch irgendwo halb ausgeschlachtet auf dem Hof der Taxi-Werkstatt rumsteht, da hätte man das fragliche Teil sicher rausholen können – und somit nicht nur Zeit und Nerven, sondern wahrscheinlich auch ein paarhundert Euro an Kosten gespart…

  3. ednong sagt:

    Ja,
    genau das sind die Geschichten, die einem keiner glaubt, wenn man sie erzählt. Und dann dazu sagt, dass einem das permanent so passiert.

  4. hrururur sagt:

    @kleinergeist:

    Manchmal bist du die Taube und manchmal halt die Statue

  5. Cliff McLane sagt:

    Erinnert mich an ’ne Sache von vor längerer Zeit. Hatte ein altes Motorola-Handy geschenkt bekommen und dachte mir, hm, als Zweithandy gut zu gebrauchen, aber kein Netzteil dabei, also Netzteil muss her, und so’n Amazon-Händler (dessen Namen ich glücklicherweise vergessen habe) hatte eins im Angebot für so 5 Euro rum. Bestellt.

    Erster Karton: Ein Netzteil. Von Nokia.
    Zurück mit unerfreuten Worten.
    Zweiter Karton: Ein Netzteil. Von Motorola! Nur leider fürs falsche Handy mit total falschem Ladestrom.
    Zurück mit dem schlecht verklausulierten Ausdruck „Volltrottel“.
    Dritter Karton: Das richtige Netzteil, aber mit deutlichen Gebrauchsspuren, obwohl „Neuware“ angeboten.
    Aber immerhin, es lädt. Bis heute.

    Bei einem Warenwert von 5 Euro hat das den Verpackungskünstler wenigstens ordentlich Porto gekostet.

    @hru……. Dingsbums:
    > Manchmal bist du die Taube und manchmal halt die Statue
    Dire Straits, anyone?

  6. highwayfloh sagt:

    Als kleiner Trost….

    als die neulich die europäischen „Gallileo“-Sattelitten in den Orbit geschossen haben, mussten die ja wohl oder übel auch auf „GPS“ zwecks korrekter Umlaufbahn zurückgreifen …. das ging ja bekanntlich schief … ein Schelm, der „böses“ dabei denkt, oder „Absicht“ dahinter vermutet… 😉

  7. Cliff McLane sagt:

    @highwayfloh, bei Galileo haben angeblich die russischen Programmierer geschlampt. Vielleicht die Entfernungseinheiten verwechselt, so wie die Amis bei den Marssonden. Hier eben nicht Zoll und cm, sondern Kilometer und Werst (Wikipedia).

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