Na dann ist ja alles gut … #Uber

Ich muss an dieser Stelle einen Artikel der Süddeutschen „empfehlen“, der in Sachen Uber wirklich alle Register des Journalismus zieht. Man kann über manche Dinge eine andere Meinung haben, sicher. Aber die rührende Geschichte von Werner, neu in der Stadt und deswegen leider chancenlos bei der Ortskundeprüfung, der täglich zwei Fahrten für Uber macht, um sich einen Wagen zu finanzieren, der ihm zu teuer ist und – holla die Waldfee, was das für eine Logik ist! – deswegen ja „nichts dazuverdient“, ist einfach herzallerliebst. Besser könnte man sie nicht einmal schreiben, wenn man diskret ein paar Scheinchen von Uber bekommen würde.

Empfehlenswert dazu ist unbedingt auch der begleitende Kommentar von Ex-Taxlerin dazu hier bei GNIT.

 

26 Kommentare bis “Na dann ist ja alles gut … #Uber”

  1. Grumpfdalm sagt:

    Fairerweise muss man sagen: Die SZ hat aber auch gleichzeitig eine exakt gegensätzliche Meinung drin, wobei mir daran arg aufstößt, dass Uber mal wieder deswegen gestoppt werden muss, WEIL DA JA GOOGLE INVESTIERT HAT UND $Krakenmetapher.

  2. elder taxidriver sagt:

    Süddeutsche Zeitung von heute:

    Stoppt Uber

    …Für Google ist Uber wohl mehr als Investment. Es könnte für den Netzgiganten ein Feldversuch sein, wie weit sich ein klar ungesetzliches Geschäftsmodell durch anarchistisches Handeln etablieren lässt. Denn Uber setzt sich explizit über bestehende Regeln hinweg, die Verordnung zur Personenbeförderung in Deutschland ist nur eine davon. MAn wolle weitermachen wie bisher und sich durch alle Instanzen klagen…

  3. elder taxidriver sagt:

    Den oben angesprochenen Bericht für die Party-Szene, dass einem da ein Drink angeboten wird, den braucht man ja wohl nicht ernst nehmen. Der konterkariert sich ja selbst und zwar sowohl in dem was da geschrieben steht, als auch zwischen den Zeilen. Es ist natürlich auch eine Kunst zu bemerken was wo wie in einer Zeitung steht, im Gesellschafts – und Unterhaltungsteil oder wie das Zitat von soeben: Im Wirtschaftsteil.

  4. Rosa sagt:

    Hier der Link auf den Artikel von heute, der oben schon erwähnt ist:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/taxi-konkurrenz-darum-muss-uber-gestoppt-werden-1.2064828

  5. Matthias sagt:

    Also langsam kann ich die ganzen Ubergeschichten nicht mehr lesen…

  6. ROW-Taxler sagt:

    ich verstehe nicht warum es möglich ist einfach so bestehende Rechtsnormen zu ignorieren und dann zu behaupten die Taxiunternehmen haben die Zeit verpennt das Internet richtig zu nutzen…. die Taxiunternehmen stört doch die Art der Vermittlung überhaupt nicht, sondern dass Uber gegen geltendes Recht verstößt….. wenn sowas Schule macht dann werde ich auch anfangen Gesetze zu missachten und mich dann immer auf Uber berufen…..

  7. Thomas sein Bekannter sagt:

    ich hab die Story von Thomas anders gehört:

    Thomas W. war erst kurze Zeit in der Stadt, als er sozusagen aktives Mitglied einer neuen Epoche wurde. Jemand hatte ihn in einen Vorort bestellt und da er selbst in diesem Vorort lebt und gerade in die Stadt fahren wollte hat UberPop ihm diese Menschen als Fahrgast vermittelt. Ein kurzer Klick in der App und los gings.

    Als er die Fahrgäste erreichte und diese eingestiegen waren gab er erst einmal eine Runde Getränke aus. Diese hatte er in seiner Kühlbox immer dabei. Dass einer der Gäste lieber eine Cola statt eines Wassers haben wollte, diesen Wunsch konnte er selbstverständlich erfüllen.

    Die Fahrt liess sich anfangs gut an. Sein Navi hat die Route schnell bestimmt. Leider stand er schon nach kurzer Zeit im Stau. Seine Fahrgäste meinten, dass sie eigentlich schnell zum Bahnhof müssten weil sie dort die Grossmutter abholen wollten und diese sich in der Stadt leider gar nicht auskennt. Aber da Thomas neu in der Stadt war musste er sich weiter auf sein Navi verlassen, dass partout keine alternative Route berechnen wollte. Aber jeder Stau ist ja auch mal zuende und so konnte Thomas schon bald wieder Gas geben. Und das tat er auch, denn er befürchtete eine negative Bewertung zu bekommen, die die Vermittlung von zukünftigen Touren erschweren würde. Als er dann, genau wie der Fahrer vor ihm, noch über diese eine Ampel rüberwollte und sein Vordermann sich aber plötzlich doch anders entschied geschah es. Nicht all zu schnell, aber doch so sehr, dass die Airbags auslösten. Dass der Fahrgast auf der Rückbank nicht angeschnallt war, dass wusste er gar nicht. Aber der ist schon ordenlich durch den wagen geflogen. Zum Glück hat er sich aber nur ein paar Zähne ausgeschlagen, weil er gerade einen Schluck Wasser trnken wollte. Den Fahrgast auf dem Beifahrersitz haben der Gurt und Beifahrerairbag vor grösserem Übel bewahrt. Dass aber dabei der Restinhalt der Cola in die Lüftung geraten ist hat keiner bemerkt.

    Nun ja, die Polizei kam, hat die Aussagen aller Beteiligten aufgenommen und Thomas hat den Schaden natürlich sofort seiner Versicherng gemeldet. Da er auch eine Vollkasko hat, hat er den Wagen auch sofort in die Werkstatt gebracht. Die hat ihn dann auch nach 2 Tagen angerufen und ihm mitgeteilt, dass seien Versicherung die Schadensregulierung ablehnt, weil Thomas angeblich die Vertragsbedingen verletzt hat, weil Thomas sein Auto für eine gewerbliche Personenbefördwerung genutzt hat. Und deswegen will sie ihn wohl auch in Regress nehmen für den Haftpflichtschaden. Aber da solle er sich keine grossen Sorgen machen, dass wäre auf 5.000€ gedeckelt. Schlimmer wäre da schon der Schaden an seinem Auto, nebem dem Blechschaden muss auch das Lüftungssystem neu gemacht werden, da riecht es komisch raus, da scheint Cola reingekommen zu sein. Der Kostenvoranschlag liegt bei 7.680€, da solle er doch bitte sagen, ob er das bezahlen kann.

    Thomas hatte dann erstmal genug von Uber, denn die haben ihm nur gesagt, er hat sich verpflichtet, Uber von allen Kosten freizuhalten.

    Leider hatte die Stadt, genauer gesagt die Ordnungsbehörfen noch nicht genug von Thomas. Ihm wird vorgeworfen, gewerbliche Personenbeförderung ausgeübt zu haben, ohne die entsprechenden Nachweise. Bevor man ein Bussgeld erhebt wolle man aber erstmal seine Seite hören. Laut dem Anwalt von Thomas stehen da so 1.000€ im Raum.

  8. Sash sagt:

    @Matthias:
    Ja, dann rate mal, warum ich den Hashtag in die Überschrift gepackt habe.

  9. Der Banker sagt:

    In den Kommentaren des SZ-Artikels wurde noch dieser hier verlinkt, der ist gut und sachlich:
    http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?key=standard_document_52488277

  10. Jürgen sagt:

    Der Artikel der SZ mit der herzerwärmenden Geschichte von Werner und dem Artikel kontra Uber nennt man „journalistische Ausgewogenheit“. Solche paarweise erscheinenden Artikel finde ich in der letzten Zeit immer öfter in Zeitungen wie SZ, FAZ, taz usw. Eigentlich blödsinnig, solche Artikelpaare, wenn man doch pro und kontra auch in einem Text gut unterbringen kann. Scheint aber Mode zu sein.

    Bezüglich Uber frage ich mich seit dem erscheinen des ersten pro-Artikels zu UBER, ob die Zeitungen bzw. Journalisten von UBER irgendwie geschmiert wurden. Denn noch klarer als das Geschäftsmodell von UBER kann ein Geschäftsmodell kaum gegen Recht und Gesetz verstoßen, und dass, ohne wirklich einen Vorteil für den Kunden/Nutzer vorzuweisen und dem dazwischen geschalteten Dienstleister ein sicheres und rechtlich unproblematisches Einkommen zu garantieren. Neben der Problematik des Verstoßes gegen das Personenbeförderungsgesetz, dem Verstoß gegen Regelungen des Versicherungsrechtes und steuerlichen Regelungen hätte diesen Zeitungen und ihren Qualitätsjournalisten allein schon der Blick in die Vertragsbedingungen, die UBER vorgibt, zeigen müssen, dass hier ein Geschäftsmodell propagiert wird, dass nur einer Seite Vorteile bringt, den Investoren von UBER. Aus meiner Sicht haben hier die Qualitätsmedien versagt, und machen es immer noch.

  11. Sash sagt:

    @Jürgen:
    Sicher, der Gedanke mit den eingesteckten Scheinchen o.ä. liegt nahe, aber das halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. DEN Skandal will sich ja auch niemand aufbürden, falls es doch rauskommt. Ich glaube tatsächlich, dass es zum einen der Wunsch nach „ausgewogener“ Berichterstattung ist und zum anderen liegt es sicher viel an Unkenntnis.
    Uber argumentiert ja überwiegend nicht damit, dass sie legal sind, sondern dass die Gesetze geändert gehören. Und bei all dem Werbegeschwafel von Innovation und mit Verweis auf einen überregulierten und abgesicherten Markt (warum kostet Taxifahren wohl so viel?) kann man das auf den ersten Blick ja für eine sinnvolle Idee halten.

  12. bloggergramm sagt:

    @Sash
    Das glaubst du nicht?
    Dann lies dir mal das hier durch, dann denkst du anders.
    http://www.taz.de/!68411/
    Wenn selbst eine so direkte Schiene erfolgt hat, wie sieht das erst bei auch nur etwas konspirativeren Versuchen aus….

  13. SILen(e sagt:

    Es hat eine gewisse Ironie, dass nun mit den Zeitungen ausgerechnet diejenigen sagen dass Taxifahrer mit der Zeit gehen müssen und dass die gesetzlichen Regelungen zur Personenbeförderung veraltet sind, die sich gerade das Leistungsschutzrecht herbeilobbyiert haben.

    Was den gegensätzlichen Artikel der Süddeutschen angeht (weil heutzutage muss es ja zu jedem Thema eine gegensätzliche Meinung in den Medien geben, auch bei der Frage des Klimawandels und der Evolution…) hat der Autor wohl ein Jahrzehnt geschlafen, Google fängt ja nicht erst mit Uber damit an einfach mal ein Produkt auf den Markt zu bringen und erst nachher zu schauen ob das überhaupt legal ist, das prominenteste Beispiel ist wohl Google Books mit massenhaft veröffentlichten eingescannten Büchern.

  14. elder taxidriver sagt:

    Die Mode der Zeitungen zum selben Thema verschiedene Meinungen zu bringen:

    Die sind glücklicherweise kein Politbüro. Wäre vielleicht doch bissel zu naiv, sich vorzustellen, dass in Redaktionen mit hundertundfünfzig oder mehr Mitgliedern nur 1 Meinung vorzufinden sei..

  15. SILen(e sagt:

    @elder taxidriver

    Nur dass manche „Meinungen“ eben falsch sind, bei der besonders in den USA verbreiteten Paxis beide Seiten der Medaille zu zeigen aber eine überproportionale Aufmerksamkeit bekommen und damit eine scheinbare Relevanz.

    Das Paradebeispiel ist eben die „Debatte“ um die Abstammung der Menschen durch Evolution oder eben Kreationismus bzw. später dann Intelligent Design.
    Dass man es überhaupt Debatte nennen muss ist schon ein Erfolg für die Vertreter von „Gott hat den Menschen gemacht“ , weil sie so viel Aufmerksamkeit bekommen haben, dass ein hoher Anteil der Bevölkerung in den USA sie nicht mehr für eine Bande von religiösen Spinnern hält sondern für ein ernstzunehmendes wissenschaftliches (!!!) Forschungsgebiet.

    Wenn in einem Beitrag über Evolution in einer Nachrichtensendung Evolutionsbiologen 90 Sekunden Sprechzeit bekommen und Kreationisten 30 Sekunden sieht das so aus als wäre Kreationismus zwar etwas weniger wahrscheinlich als Evolution, aber immerhin trotzdem relevant genug um 25% der Sendezeit auszumachen.

    Da werden einige konservative Christen Tausenden von Wissenschaftlern gegenübergestellt und am Ende bekommen die Christen überproportionale Aufmerksamkeit, weil man das „Ich mag meinen imaginären Freund“-Bauchgefühl der Bevölkerung nicht verletzen will, selbst wenn man dafür dann halt die Wissenschaft opfert.

    Bei Uber ist die Tragweite vielleicht nicht ganz so groß und die Trennung zwischen „Korrekt“ und „Falsch“ ist schwieriger, aber der Artikel um den es hier geht ist so sehr schöngefärbt, dass er auch aus dem Einhornland mit bunten Regenbögen und Zuckersirupwasserfällen stammen könnte.
    Die Kritikpunkte und Gefahren für Fahrer und Fahrgäste sind ja nun wirklich kein Geheimwissen und wurden gerade auf diesem Blog wirklich DAJ-gerecht (Dümmster anzunehmender Journalist) genannt.

    Der arme Uber-Fahrer, dem der Staat und das geldgeile Taxifahrerkartell sein Geld nicht gönnen…
    Dabei ist er doch so sehr bemüht und sein Service (Wasser!!!) so viel besser als bei den Taxis, einem Relikt aus vergangenen Zeiten…

    Es mag für den Autor und die Süddeutsche sprechen, dass sie den Artikel trotz der offensichtlichen Ironie bezüglich der Ablehnung gesetzlicher Regelungen bei der Personenbeförderung und der Einrichtung eines Leistungsschutzrechts durch die Zeitungen veröffentlicht haben.

    Aber gleichzeitig weist alles darauf hin, dass der Autor einer dieser jungen und hippen ist, die im Internet die reine Offenbarung sehen und alle früheren Geschäftsmodelle ablehnen.

    Die Musik aus Tauschbörsen heruntergeladen haben, weil die böse und geldgeile Musikindustrie ja den Trend verschlafen hat und kein „Angebot“ für sie bereitgestellt hat.
    (Sie haben aber auch keine einzelnen Songs in iTunes gekauft, das war ihnen dann zu teuer – und nun mit den Streamingdiensten stören sie entweder die Monatsgebühren oder die Werbung => es wird immer noch Musik heruntergeladen).

    Uber hat was mit dem Internet zu tun und sogar was mit einer App, also muss es ja besser sein als alles was es vorher gab.
    Insitutionen die nicht damit klarkommen dass Internetfirmen Gesetze missachten und deshalb profitabler arbeiten können seien halt rückständig und ein Kartell.

    Gibt es tausendfach und in allen möglichen Branchen.

    PS: Ich habe nicht generell etwas gegen neue Geschäftsmodelle oder gar das Internet, ich kann es nur nicht leiden wenn automatisch alles was neu ist als besser als vorherige Lösungen angesehen wird und um ein paar Euro zu sparen Entwicklungen losgetreten werden die mit etwas Voraussicht eine Gefahr großer negativer Auswirkungen offenbaren.
    Beispielsweise den Moment in dem Amazon gewonnen haben wird und alle anderen Händler verdrängt wurden oder auch die Verdrängung von Taxifahrern aus den lukrativen Gebieten/Zeiten und die damit einhergehende Qualitätsverschlechterung wenn es weniger Taxis gibt und sich UberPop-Fahrer zu fein dafür sind eine unlukrative Tour anzunehmen.

  16. elder taxidriver sagt:

    Leider kann ich mir das nicht alles durchlesen, drei Schlüsselbegriffe genügen um zu sehen, dass es jetzt völlig aus dem Ruder läuft. Für mich jedenfalls.

  17. elder taxidriver sagt:

    Und das Erfreuliche bei dem taz-link von bloggergram ist, dass die seriösen Zeitungen bei den werbegesponserten Artikeln alle nicht mitmachen.

  18. Ex-Taxlerin sagt:

    „Aber gleichzeitig weist alles darauf hin, dass der Autor einer dieser jungen und hippen ist, die im Internet die reine Offenbarung sehen und alle früheren Geschäftsmodelle ablehnen.“

    Ob der Autor des ersten Artikels „hipp“ ist, kann ich nicht beurteilen. Jung ist er auf jeden Fall, nämlich Jahrgang 1988.

    Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, daß diese beiden Artikel keineswegs zum ähnlichen Zeitpunkt erschienen sind, wie hier manche zu denken scheinen. Tatsächlich erschien der Artikel über den Uber-Fahrer „Werner“ bereits am Vortag – rund 25 Stunden vor dem zweiten Artikel.

    Inzwischen haben sich zum zweiten Artikel 88 Kommentare und mindestens die dreifache Menge an Antworten zu den einzelnen Kommentaren angesammelt, was für die Süddeutsche geradezu sensationell ist und äußerst selten vorkommt.

  19. ThorstenV sagt:

    Neueste Idee vom Legal Counsel, was gegen die Ungesetzlichkeit von Uber hilft: soll der Staat doch einfach „ineffektiv“ sein und woanders hinsehen, wenn das Gesetz gebrochen wird. http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/uber-verbot-hamburg/2/

  20. Ex-Taxlerin sagt:

    Der Autor des von ThorstenV verlinkten Artikels ist der Legal Counsel von Wundercar. Lesen sollte man unbedingt auch die Kommentare unter dem Artikel. Sie sind Zucker!

    Köstlich auch die Hymnen des Wundercar-Advokaten auf das Busunternehmen Fung Wah. Die Behörden haben es inzwischen dichtgemacht wegen schrottreifer Busse und zu vielen Todesfällen. Hat der Wunderadvokat noch gar nicht gemerkt. Macht doch nix! Is eh nur Propaganda, da sind Fakten doch nur hinderlich!

  21. ThorstenV sagt:

    Das Neueste hier http://www.heise.de/tp/artikel/42/42437/1.html Ich fürchte, da hat sich die Autorin etwas einwickeln lassen.

  22. Sash sagt:

    @ThorstenV:
    Das genialste ist ja die Grauzonen-Definition und wie fies es sei, diese wertend gegen Uber zu verwenden. -.-

  23. ThorstenV sagt:

    @Sash Normalerweise kan Twister besser als das. Der Kommentar zeigt ungefähr woran is bei ihrem Artikel fehlt http://www.heise.de/tp/foren/S-Uber-Wirklich/forum-283707/msg-25603340/read/
    Oma sollte eigentlich kein Thema sein. Da gibt es eine einfache Lösung: Rente oder Grundsicherung muss eben so hoch sein, dass sich Oma Haftcreme UND Taxi leisten kann.

  24. Aro sagt:

    Uber arbeitet doch sehr seriös: http://is.gd/Rmk2Oc

  25. Ex-Taxlerin sagt:

    @ Aro

    Danke für den Link! Ich hab mich köstlich amüsiert!

    Tja, was soll man dazu sagen? Da geht’s halt zu wie im Wilden Westen, ist so üblich unter unziviliserten Völkern. Aber wer Goldman Sachs und Google hinter sich hat, landet trotzdem butterweich auf Samt.

    @ Alle

    Und noch ein neuer Konkurrent für Uber hat sich geoutet: Daimler-Benz.

    „Auch wir als führender Hersteller in Mobilitätstechniken müssen an Lösungen mitarbeiten, gerade um den Verkehr in Großstädten in den Griff zu bekommen.“

    Man beachte bitte: Hier spricht nicht ein Hersteller von hochpreisigen Automobilen, sondern ein Hersteller von „Mobilitätstechniken“.

    Man hat inzwischen eine Mobilitätstechnik namens „Car2go“ im Angebot. Zu deutsch: Da vorn steht ein Auto, ich setz mich rein und fahr los. Und wenn ich nicht mehr fahren mag, stell ich die Kiste dort ab, wo ich gerade bin.

    Auch ein anderer ehemaliger Hersteller hochpreisiger Automobile betätigt sich inzwischen sehr engagiert in Sachen Mobilitätstechniken. Dort nennt man das Angebot „Drive now!“. Ist zumindest korrektes Englisch. 1:0 also bisher.

    Aus der Stadt des bayerischen Herstellers von Mobilitätstechniken läßt man uns nun wissen:

    „Das ist insofern interessant, als dass in einem Autokonzern traditionsgemäß Autos das Maß aller Dinge sind. Jetzt ist es nur noch ein Ding unter vielen. Die neuen Rivalen sind nicht mehr die angestammten Wettbewerber aus dem Auto-Fach, sondern neue Dienstleister wie die Billigtaxi-Vermittlung Uber.“

    Das war ein rasanter Abstieg. Vom „Mietwagen-Unternehmen“ über eine „Billigtaxi-Vermittlung“ nach …?

    Und noch etwas läßt man uns wissen:

    „Anfang 2014 waren nach Auswertungen des Bundesverbands CarSharing an die 750 000 Menschen als Carsharing-Nutzer unterwegs – Tendenz stark steigend: Eine Studie der Beraterfirma Roland Berger kam in diesen Tagen zu dem Ergebnis, dass der Carsharing-Markt um rund 30 Prozent im Jahr wächst.“

    Hier der ganze, höchst amüsant geschriebene Artikel:

    http://www.sueddeutsche.de/auto/carsharing-statt-eigenem-auto-und-sie-bewegen-sich-doch-1.2082189

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: