Auch mal wieder …

„Guten Tag, entschuldigen Sie?“

„Guten Abend, was gibt’s?“

„Fahren Sie auch nach Köpenick?“

„Aber sicher, sehr gerne doch. Warum auch nicht?“

„Naja, is‘ ja so weit weg und sie stehen ja in die falsche Richtung …“

Irgendwann, vielleicht wenn ich in Rente bin, werden die Menschen gelernt haben, dass man mit dem Taxi auch wenden kann. Ich bin sicher. Also …fast. 😉

12 Kommentare bis “Auch mal wieder …”

  1. Tk sagt:

    Alle die nicht selbst als Kutscher gearbeitet haben denken bestimmt der Sash denkt sich so was aus. Aber nein liebe Leute,solche Anfragen gibt es wirklich ….und gar nicht mal selten.

  2. Uwe sagt:

    Genau so toll die Frage, wenn man am Taxistand steht: „Sind sie frei?“

  3. mpb sagt:

    …und überhaupt ist es eine Zumutung mit dem Taxi so weit fahren zu wollen. Die wollen doch viel lieber ne Kurzstrecke!

  4. Sash sagt:

    @Tk:
    Auf so eine Idee kommt man beim besten Willen nicht, wenn man sich Geschichten ausdenkt. 🙂

    @Uwe:
    Ja, das ist ja ein Klassiker. Aber wenn wir ehrlich sind: in Anbetracht der Tatsache, dass man theoretisch ja auch auf irgendwas anderes warten könnte, fast noch plausibel …

    @mpb:
    Das sowieso! 🙂

  5. morgendliche Leserin sagt:

    Seid ihr euch sicher, dass das ALLE Taxis können? Ich bin neulich als Winkerin von zwei Taxis ignoriert worden, denen ich entgegen ging. Das Taxi, das in die Richtung fuhr, in die ich auch ging, hielt an.
    Bedrohlich habe ich auf die anderen beiden (hoffentlich) nicht gewirkt.
    .
    @Uwe Das ist mMn eine Höflichkeitsfloskel. So wie viele, wenn sie den Pizzaservice anrufen sagen, „Ich hätte gern bestellt“ statt gleich „Ne Salamipizza in die Calzonestraße 8“ zu sagen.

  6. Wahlberliner sagt:

    Der/Die Frager/in hatte das mit dem Taxi als „öffentliches Verkehrsmittel“ wohl zu tief verinnerlicht. Und wir wissen ja alle, bei öffentlichen Verkehrsmitteln gibt’s normalerweise Linien, -Netzpläne, Fahrpläne, feste Zeiten und Strecken. Das einzige, was beim Taxi fest ist, ist der Tarif – und wenn man ihn (nicht von der Höhe her) mit den restlichen öffentlichen Verkehrsmitteln vergleicht, ist er geradezu unendlich feingranular, während es bei den anderen nur „Tageskarte, 2-Stundenkarte oder Kurzstrecke“ gibt…

  7. Caron sagt:

    @Uwe: was hast Du denn als Einleitung vorzuschlagen, bevor Du Dich direkt neben eine fremde Person in einen sehr beengten Raum quetscht?

  8. ednong sagt:

    Wie? Die Taxis können wen-den? Ich glaubs nicht. Da hüpft man unter großen Mühen auf die richtige Straßenseite, um ein Taxi ranwinken zu können – und dann können die wenden. Ich bin sprachlos 😉

  9. LGMA sagt:

    Ich hätte gerne das Gesicht gesehen, wenn er eingestiegen wäre, du aber nicht losfährst und auf seine Nachfrage, wann es denn losgehen würde einfach mal gesagt hättest:

    „Ich fahre nach Köpenick, immer Mittwochs um 12:17“ 😛

  10. LGMA sagt:

    … komische Fragen … komische Antworten …

  11. Raoul sagt:

    @Caron: „Hallo, ich müsste in die Schillerstr. 18.“ Darauf folgt meist ein „Alles klar“ oder ein Nicken. Klappt auch mit anderen Straßen.
    Aber „Sind sie frei?“ finde ich als Höflichkeitsfloskel zumindest bei nicht herangewunkenen Taxen durchaus vertretbar.

  12. Wahlberliner sagt:

    @Raoul: Also wäre eine Methode, Taxifahrer zu ärgern, sie heranzuwinken, und zu fragen: „Sind Sie frei?“ – Und wenn der dann ja sagt, oder meint warum er wohl sonst die Fackel an hätte, dann zu antworten: „Oh, Sie Arme/r, ich wünsche Ihnen dann mal noch viel Glück, und alle Zeit eine gute Fahrt!“ Gut, das kommt dann mal in meine Liste der Dinge, die ich niemalsnicht machen werde 😉

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