2 Jahre

Die Zeit vergeht und GNIT ist plötzlich zwei ganze Jahre alt. Was soll man sagen?

Geile Scheiße, ey!

Ich könnte jetzt den ganzen Artikel vom Vorjahr hier runterbeten, fast ohne Veränderungen. Muss ja aber auch nicht sein. Ein paar von euch kennen ihn ja noch. Überraschenderweise stelle ich allerdings fest, dass ich mein heimliches Ziel bereits jetzt erreicht habe: GNIT scheint nun wirklich der meistgelesenste Taxi-Blog in Deutschland zu sein – wozu allerdings in erheblichem Maße die beiden Kollegen beigetragen haben, die vor mir standen und nun gar nicht mehr, bzw. nur noch sehr selten bloggen.

Wie dem auch sei: Ich für meinen Teil werde diesen Tag heute genießen und einfach hoffen, dass es so weitergeht wie bisher. Ich bemühe mich, meinen Teil dazu beizutragen. Ich freue mich natürlich über jede Form von Glückwünschen – oder kommentiert ihr nur noch, wenn es Schokolade gibt? – und lustigen Anekdoten zum zweiten Jahr.

Dank meiner unverhofften Zahnarzt-Odyssee bin ich allerdings gerade tatsächlich ein wenig außer Puste, was Geschichten angeht. Wenn ihr also irgendwann mal die Idee hattet, mir mit eigenem Content auszuhelfen, dann wäre jetzt ein prima Zeitpunkt dafür! Ich hoffe einfach mal, dass die erste Arbeitsnacht genug für einen Eintrag bereithält.

Und vergesst nicht, mich heute während der Schicht zu stalken 🙂

So, auf ins dritte Jahr! Ich hoffe, ihr bleibt alle an Bord und holt noch ein paar Leute mit ins Boot. Hie ist ja schließlich noch Platz für ein paar Leser …

PS: Mein Bankberater hat mir mitgeteilt, dass ihr mich besser heute als morgen flattrt!

26 Kommentare bis “2 Jahre”

  1. elder taxidriver sagt:

    Kinder die zwei Jahre alt sind, sprechen überwiegend deutlich und verständlich, können einfache Melodien singen, mindestens sechs Körperteile benennen und dreiteiligen Anweisungen folgen. Sie können einen Kreis zeichnen und
    Perlen auf einer Schnur auffädeln.

    Wie man das jetzt auf zweijährige Blogs umrechnet, weiß ich allerdings nicht. Auch nicht ob sie schon von selbst
    ‚Geile Scheiße, ey‘ sagen können – oder dürfen..

  2. Hannah sagt:

    Ich für meinen Teil kommentiere immer dann, wenn es einen guten Anlass dafür gibt – also bei Schokolade UND Bloggeburtstagen. Also – ich gratuliere! Und hoffe, dass dir nicht so bald die Puste ausgeht!

  3. Dicker Mann sagt:

    Eh‘ Glückwunsch und so. Ich bin ja erst kurz dabei und lese mich so langsam durch das Arg-schief (Vorsicht Klangwortspiel). Na ja, jedenfalls macht mir dein Blog von Eintrag zu Eintrag mehr Spaß.
    Also: Pust (erste Kerze aus) Puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuust (zweite Kerze aus). Und jetzt wird gefeiert. Mach weiter so.

  4. Filou sagt:

    Ich will Schokolade! 🙂 Glückwunsch und weiter so!

  5. Svü sagt:

    Ich kommentiere auch nur noch für Schokolade.

  6. mm. sagt:

    Herzlichen Glückwunsch!!!!
    Und verdammt, wie die Zeit vergeht…. ich kann mich noch verdammt gut an die „Blogtrennung: Ja oder Nein?“-Frage erinnern. Scheint ja die eindeutig richtige Entscheidung gewesen zu sein. 😉

  7. Meine Glückwünsche! Qualität sett sich eben durch^^

  8. Andreas O. sagt:

    Liebes GNIT, Happy Birthday! Durch Dich bin ich überhaupt erst zum Bloglesen gekommen. Mittlerweile habe ich sogar einen Feedreader installiert der zudem täglich neuen Stoff bietet:-)

  9. Florian_ringtaxi sagt:

    Weiter so!
    Danke für die unterhaltsamme Zeit 😉

  10. Michi sagt:

    Herzlichen Glückwunsch!!I Auf die nächsten 2 (20…200…) Jahre!

    Getreu dem Motto „Kein Bier vor 4“ trinke ich einen Kaffee auf dich und dein Blog 🙂

  11. Django sagt:

    Erstmal alles Gute zum Zweiten der Herr!
    Auch in Zukunft wünsche ich Dir weiterhin allzeit fette Beute und begeisternde Touren!

    Und dann gibts zum Zweiten als Geschenk wie gewünscht noch eine kleine Anekdote aus meiner eigenen „täglichen“ (vs. nächtlichen) Fahr- Praxis:

    Nun denn, ich war gerade mit einer Tour für meine Verhältnisse „weit draussen“ gelandet… War es Biesdorf? Ich glaube es war Biesdorf… Jedenfalls hatte ich mich schon mental damit abgefunden, jetzt erstmal länger leer (dafür mit Musik „voll“ aufgedreht…) Richtung Innenstadt zu gondeln, als mich aus dem Äther ein Daten-Funkspruch erreichte und mich zu einem nahe gelegenen Baumarkt lotste…. Dort angekommen fand ich meinen Kunden auch sofort, wenn ich mich recht entsinne, hatte er Farbeimer und Holzleisten im Gepäck, ich kann es aber nicht beschwören, es passte aber jedenfalls alles ohne Probleme in den Kofferraum der B-Klasse… Wir hatten als ich vor rund 2 Jahren anfing zu fahren übrigens auch noch ein paar Monate lang Zafiras in der Firma, ich muß allerdings zugeben, daß ich von diesem Gefährt nach einer Weile (im Tag-Stadt-Verkehr) am Feierabend Knieschmerzen vom Kuppeln bekommen habe, insofern bin ich persönlich ganz froh über den Wechsel, speziell weils jetzt neben der Automatik auch noch eine Sitzheizung gibt, die einem früh morgens bei Minusgraden doch immer wieder nicht nur das Herz erwärmt… Natürlich passen dafür jetzt keine 6 schwedischen Rentner mehr ins Auto, die es ganz großartig finden, sich alle zusammen in ein Auto zu quetschen, sich dabei köstlich amüsieren und noch ein extra-dickes Trinkgeld geben… Aber naja, man kann wohl nicht alles haben…. Aber ich schweife ab… Sorry, zurück zur Tour…Der Kunde jedenfalls, war so unscheinbar, (mittelalt, mittelgroß, mittelalles) daß ich momentan nur noch über ihn sagen könnte, daß er glaube ich wohl eine Brille getragen hat… Und wollte auch nur eine kurz bis mittellange Tour bis irgendwo an der Landsberger, welche, wie der Kenner weiß in ihrer Gänze alles andere als mittellang ist, gefahren werden… So weit, so mittel interessant, das eigentlich bloggenswerte an dieser Tour war, was mir der gute Mann im folgenden auf dieser doch überschaubaren Strecke so alles erzählte:
    Er begann damit, daß er bekundete, daß er zwischenzeitlich immer wieder als Fensterputzer an großen Gebäuden (so mit einem ausfahrbaren Lift von außen an der Fassade) arbeiten würde. Schön, schön. Bei dieser Arbeit wäre es jedoch in den vergangenen Jahren immer wieder zu dramatischen und für ihn fast fatalen Begegnungen mit einem besonderen Haus, dem (gruselige Hintergrundmusik und Echo an) „Ullstein- Haus“ gekommen. In letzten Jahr hätte nämlich der Blitz in den Lift eingeschlagen und er hätte nur überlebt, weil er glücklicherweise gerade keine Hand am Metallrahmen gehabt hätte und in diesem Jahr nun hätte (bei der Abeit an ebenjenem Haus) das eine Standbein des Liftes versagt, wäre deshalb plötzlich abgeknickt (obwohl, wie er betonte und was für den weiteren Verlauf der Gechichte noch bedeutsam sein sollte, gerade vom TÜV überprüft…) und er hätte sich für eine halbe Stunde bis zum Eintreffen der Feuerwehr an einen schmalen Sims (30cm) geklammert und so wieder nur haarscharf dem heimtückischen Hausangriff entkommen sei. Diese ja nun schon ziemlich spektakuläre Geschichte, die er mir allerdings auf extrem beiläufige und für mich dadurch im ersten Moment auch durchaus glaubwürdige Art geschildert hatte, setzte er nun damit fort, daß er dazu überging, die Mißstände beim TÜV und anderen offiziellen Stellen zu beklagen, die wie er persönlich schon seit längerer Zeit wüßte, allesamt korrupt seien. Er könne dies auch beweisen, da man ihn wiederholt im persönlichen Gespräch „durch die Blume“ zur Zahlung höherer Beträge aufgefordert hätte, um bestimmte Vorgänge zu beschleunigen und er sich nach den ersten Vorkommnissen dieser Art eine sogennannte Kugelschreiber-Kamera zugelegt hätte, die er hernach erfolgreich eingesetzt hätte, um diese Vorgänge auch zu dokumentieren. Meine Anfrage, ob denn diese Aufnahmen vor Gericht auch annerkannt würden, nahm er als willkommenen Anlass um gleich in die nächste Story überzuleiten, die damit zusammenhinge, daß er momentan einen Prozess am laufen habe, in dem er sich durch das mit der Pen-Camera aufgenommene Beweismaterial einen Ausgang zu seinen Gunsten erhoffe. In diesem Fall ginge es darum, daß er in seinem Job (den er, ich mutmaße nur, wohl angenommen hatte, um sein Arbeitsfeld in einen Bereich zu verlagern, den er als weniger lebensgefährlich als das Fensterputzen empfand, oder aber vielleicht ist sein Mittelnahme aber auch einfach nur „Danger“ und er braucht den Nervenkitzel wie die Luft zum Atmen…) als Lieferfahrer (sic!) für spezielle Software, welche die Regierung verwenden würde, überraschend von einer Zivilstreife angehalten worden sei, welche jedoch dabei den entscheidenden Fehler begangen hätten, sich erst dann ausgewiesen zu haben, als er sie (per Polizeigriff und der von ihm immer im Handschuhfach mitgeführten Feuerwaffe) schon (beide?) überwältigt hatte. Da er den gesamten Vorgang jedoch glücklicherweise mit der bereits erwähnten Kugelschreiber-Kamera aufgezeichnte hätte, mache er sich für das angängige Strafverfahren, eigentlich keine großen Sorgen…
    Wir waren nunmehr dann auch bei seinem Bestimmungsort angekommen, er bezahlte, nahm seine Farbeimer und Leisten, ich wünschte ihm noch alles Gute sowohl für seine Arbeit (ich empfahl ihm, das Ullstein-Haus doch im nächsten Jahr vielleicht besser zu meiden…) als auch für seinen Prozess und fuhr in der Gewissheit von dannen, daß der menschliche Geist die faszinierende Fähigkeit besitzt uns täglich immer wieder aufs Neue zu überraschen… The End

  12. Blogolade sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum Zweiten! 🙂

    Allerdings trifft das, was elder taxidriver schreibt, auf dreijährige zu. Zweijährige sprechen 2-Wort-sätze „Taxi da“ und malen Krikelkrakel 😉 /genug geklugscheißt

  13. Sash sagt:

    @elder taxidriver:
    Sehr schöner kommentar. Und zur geilen Scheiße: Naja, zum Jubiläum darf man das mal. Außerdem habe ich bei dem Satz immer den hier im Hinterkopf: http://static.nichtlustig.de/toondb/080918.html#restore

    @mm.:
    War eine schwere, aber sehr gute Entscheidung …

    @Django:
    Oh ja, die Menschen und was sie erzählen. Hätteste aber besser mal per Mail geschickt. Jetzt hat es ja schon jeder gelesen …

    @Blogolade:
    Hmm, ich dachte immer, es sei von Vorteil, schon etwas schreiben zu können, wenn man mit Bloggen anfängt 😀

    @all:
    Danke danke und Schoki gibt es vielleicht an Weihnachten wieder!

  14. FL380 sagt:

    Es gibt sicherlich viele Leser die nie oder selten kommentieren sich aber trotzdem an deinen Beiträgen erfreuen (wie ich).

    Also an dieser Stelle: Danke für deine teilweise sehr lustigen Geschichten und deine direkte Art und Weise! 🙂

  15. Mausflaus sagt:

    Congratulations! da gehören heute ein paar luftschlangen an den rückspiegel 😉

  16. Cliff McLane sagt:

    Es war für mich als Berlin-Fan eine Überraschung, dich als bekennenden südedeutschen Taxifahrer überhaupt im Netz zu finden, und dann habe ich mir mal gedacht, mhm, ob das was wird mit GNIT, als du es von Sash’s Blog getrennt hast, aber sind das äääächt schon wieder 24 Monate? Du hast zwischendurch mal geheiratet, dein Bart ist wie meiner grauer geworden, nur deinem Auto bist du treu geblieben. Mach weiter so!

  17. ednong sagt:

    Wie? Es gibt Schokolade? Gerne, Adresse haste ja. Ansonsten gibt es die natürlich nochmal auf Nachfrage …

  18. Milena sagt:

    Herzlichen Glückwunsch 🙂
    ich hab deinen blog seit ungefähr 4 Monaten auf meiner Startseite und bin echt glücklich, das mir GNIT empfohlen wurde. Die Sachen sind oft richtig witzig aber ich finds auch schön wie du ernsthafte Dinge ansprichst. Meine Lehrerin liest den blog übrigens auch 😀 wenn sie das hier sehen ‚Danke Frag. S ‚hehe
    🙂

  19. Sash sagt:

    @Cliff McLane:
    Du warst nicht der einzige, der gezweifelt hat 🙂

    @ednong:
    😉

    @Milena:
    Sowas freut mich immer zu hören. Klingt vielleicht ein wenig ausgelutscht, aber solch ein Lob tut einfach gut 🙂

  20. Obscurum sagt:

    Seit etwa zwei Wochen wird dein Blog auch von einer Person gelesen, die im fernen Island lebt (Schokolade ist hier übrigens teuer). Ich muss sagen, mir gefällt der Blog sehr, weil er im Gegensatz zu vielen anderen Blogs wirklich gut geschrieben ist. Die eigentliche Kunst beim Bloggen von ‚Alltagserlebnissen‘ ist ja nicht, eine Geschichte zu haben — Geschichten hat ja eigentlich jeder irgendwie zu erzählen –, sondern, wie bei „klassischen“ Autoren (mit Verlag und Büchern und so) auch, gut schreiben zu können, und deine Fähigkeiten in diesem Bereich sind einfach nicht zu verachten.

    (Jaja, ich geb’s zu: war voll die Pseudoanalyse, stimmt aber trotzdem)

    Also: Glückwunsch zum zweiten Jubiläum, und ich möchte mich an dieser Stelle den anderen nur anschließen und hoffen, dass du noch lange so weiter machst 😉

  21. Sash sagt:

    @Obscurum:
    Oh, Island ist ein Stückchen. Wow! 🙂
    Was das Schreiben angeht: Ja, das ist das eine. Das andere ist, überhaupt Geschichten aus den alltäglichen Gegebenheiten machen zu können, dran zu denken, dass auch ein kurzer Dialog und eine komische Person entsprechend beschrieben einiges ausmachen können. Danke jedenfalls für die netten Worte, ich weiß das zu schätzen!

  22. […] Lieber Sash! Das “sehr selten” nehm ich Dir übel! Vielleicht selten. Oder sporadisch. Aber doch wohl nicht sehr selten! Höchstens im Vergleich zu […]

  23. Norwald sagt:

    Naja mit geklauten und nur minimal veränderten Texten kann man eben schnell der „Beste“ werden. Trotzdem ist man dann nicht beliebt, dass kann man auch an EBaums World und ähnliche Konsorten sehen.

    Ich frage mich nur was passiert wenn aufgrund deiner Kopiererei und in anderen Blogs schlechten Stimmung verursachen, alle anderen Taxifahrer aufhören zu schreiben. Dann hast du zwar dein Endziel erreicht aber am Ende bist du dann auch.

  24. Sash sagt:

    @Norwald:
    Du kommst schon wieder mit dem gleichen Quatsch wie im Mai? Ehrlich? Nicht mehr alle Latten am Zaun haben ist nicht schlimm, aber welcher Volhorst liest fast ein halbes Jahr mit, wenn ein Blog doch ach so scheiße und nur zusammenkopiert ist?
    Wenn Du mir nicht glaubst, dass ich die Stories erlebe und selber schreibe, dann verzieh Dich. Du bist mit der Meinung eh alleine auf weiter Flur. Und in fremden Blogs schlechte Stimmung verbeiten tut nur einer von uns zweien. Kleiner Tipp zur Lösung dieser Aufgabe: Ich bin es nicht.
    Dieser Kommentar ist ganz dolle selbst geschrieben, Ehrenwort!

  25. Nur damit ich auf die Weise vielleicht noch andere gute Blogs für den Feedreader bekomme: Norwald, woher kommen denn Sash Geschichten?

    PS: Nur zur Sicherheit… Meine ruhigere Gangart nach über 7 Jahren http://www.taxi-blog.de liegt definitiv nicht an Sash. Sondern an fehlender Zeit und der Tatsache, daß ich es einfach nach ein paar Tausend Einträgen langweilig finde, wenn nur noch Variationen erscheinen. Lieber etwas seltener, wenn mal was wirklich Erzählenswertes passiert.

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