Ein Kurzstreckenbeispiel

Wie schon öfter mal erwähnt: nicht alle Kollegen sind mit der Kurzstrecke glücklich. Auf der einen Seite bin ich natürlich froh um jeden Euro extra, auf der anderen Seite denke ich, dass es durchaus ein paar Kunden gibt, die nur an ein Taxi denken, weil es diesen Billig-Tarif gibt. Und da zählt dann halt auch wieder, dass man um jeden Euro extra froh sein kann.

Drei von der Sorte hatte ich derletzt. Junge Typen, alle unter 20 und wahrscheinlich nicht rasiert, sondern noch natürlich bartlos. Bewaffnet waren sie mit jeweils drölf Taschen, die sie keuchend absetzten, um mich heranzuwinken. Sie fragten nach einer Kurzstrecke und kurz darauf luden wir ihr Gepäck auch schon ein. Also … Gepäck …

Leergut, ein knapper Kofferraum voll. Dauerte dennoch keine 20 Sekunden zum Reinwuchten und dann ging es zum Kaiser’s am Kotti, wo sie die Flaschen nach eigenem Bekunden in Getränke für den nun folgenden Abend einzutauschen gedachten. Da musste ich doch sofort wieder an meine alte WG und diverse Pfandbons denken …

Und mehr als 4 € hätten wir damals auch nicht für ein Taxi übrig gehabt 😀

3 Kommentare bis “Ein Kurzstreckenbeispiel”

  1. Cliff McLane sagt:

    „Du, ick hab keene Kohle bei, abba macht nüscht, wennde mal kurz da am Pfandautomaten…“ 🙂

  2. ednong sagt:

    Wäre es nicht sinnvoller gewesen, das Taxi erst für den Rückweg zu ordern? Da haben sie ja dann schon schwerer zu schleppen gehabt, denke ich. 😉

  3. Sash sagt:

    @Cliff McLane:
    Auf so eine Fahrt warte ich ja noch 🙂

    @ednong:
    Wahrscheinlich. Vielleicht haben sie da ja auch noch eins angehalten. Andererseits: Wenn sie einfach die 150 Flaschen und 3 Kästen gegen einen einzigen vollen getauscht haben, dann war das unter Umständen sogar leichter. Zumindest bei Bier macht das Leergut ja die Hälfte des Gewichts aus.

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