Wann man kein Trinkgeld will

Die Fahrt war nett und unterhaltsam, dennoch kam am Ende ein ziemlich undankbarer Betrag für Trinkgeldgeber heraus:

„So, dann hätten wir genau 20,00 €.“

So einen Volltreffer auf einen vollen Zehner landet man nun auch nicht alle Tage. Die Kundin gab mir einen Zwanni und begann in ihrer Geldbörse zu kramen.

„Ach Mensch, jetzt hab ich nur noch Rotgeld, und ich würde ihnen doch gerne noch Trinkgeld geben.“

Nach einer Minute hatte sie es fast aufgegeben und meint zu mir:

„Wenn ich ihnen jetzt einen Euro extra mit einem Fünfziger bezahle, ist das auch nicht das Wahre, oder?“

Ist ja nicht immer einfach mit dem Wechselgeld. Aber das Schicksal war gnädig. Ihre Hosentasche gab zu guter Letzt den Betrag noch her 🙂

2 Kommentare bis “Wann man kein Trinkgeld will”

  1. Daniel sagt:

    Das nächste Mal einfach antworten: „Macht nichts, wenn Sie nur 50€ haben – ein paar Leute geben noch weniger“ 🙂

  2. Nathan sagt:

    Manche treiben’s in dieser Hinsicht auch auf die Spitze: Am Ende einer durchschnittlichen Fahrt (ca. 11 Euro) zog der etwa 50jährige Typ einen Stapel 100-Euro-Scheine aus der Tasche und gab mir einen davon. Er hat zwar auf den übernächsten Euro aufgerundet, aber ich fand es eine Unverschämtheit, dass er einfach davon ausging, ich könne mal so nebenher einen Hunderter wechseln. Bester Spruch: „Klein hab ichs auch. Aber nicht genug fürs Trinkgeld…“ Ich hab den Hunderter damals wechseln können, also Glück gehabt.

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