Wochenendlich

Ich hab dieses Wochenende bisher nichts von mir hören lassen. Das hat seine Gründe. Ich hatte nicht wirklich etwas zu erzählen und am Wochenende wie immer wenig Zeit. Endlich lief es mal wieder so richtig, selbst bei Twitter (was gerade noch am ehesten das Social Network ist, in dem ich mich blicken lasse) bin ich nur selten mal aufgekreuzt, seit die meisten von euch am Freitag Abend den Stress der Woche von sich geschüttelt haben.

Nicht, dass ich gar keine Zeit hatte. Aber Lust muss dann ja auch mal sein, nicht wahr? 😉

Ich hab auf jeden Fall genügend Geschichtchen gesammelt in den letzten Tagen. Neben einigen, die ich etwas breiter treten werde, will ich vor allem erwähnen, dass mir dieses Wochenende besonders die Ärzte (aus Berlin) eine Menge Freude gemacht haben, haben sie doch für einige Fahrten gesorgt – unter anderem auch die mit Philipp, der hoffentlich sein kinderfreies Wochenende noch weiter genießen konnte. Nicht kinderfrei, dafür umso entspannter war K.T., der mit seinem Taxi bisher die finnische Stadt Tampere unsicher gemacht hat und sich hier in Berlin mit meiner guten alten 1925 in die Umweltzone bringen ließ. Ihm verdanke ich auch die beste Meldung am Telefon:

„Hier ist die Stimme aus dem hohen Norden …“

Das schickt einen nachts um 2 Uhr schon mal kurz 😀

Ich freue mich schon auf die ganzen (jetzt in den nächsten 48 Stunden) zu schreibenden Geschichten und hoffe, ihr habt die freien Tage auch ohne GNIT mal gut rumgebracht.

So, und jetzt denke ich ernsthaft drüber nach, heute vielleicht doch noch für zwei oder drei Stündchen loszufahren …

Towel Day ’12

Da ich dieses Wochenende so gut wie nicht ins Netz gekommen bin, bin ich noch das diesjährige Foto schuldig:

Meine Uhr, mein Auto, mein Handtuch! Quelle: Sash

Wie immer natürlich habe ich ausgerechnet am Handtuchtag nicht wirklich viel mit meinem Handtuch anfangen können. Aber ich hatte es dabei. Man weiß ja nie … 😉

Die Taxifahrerin

Nachdem ich selbst ja nun seit Jahren übers Taxifahren schreibe, bin ich auch dazu übergegangen, nicht nur die inzwischen zahlreichen Blogs, sondern insbesondere auch die Bücher von Kollegen und Ex-Kollegen zu lesen. Meine bisherige Sammlung ist zwar im Grunde noch unbedeutend, aber natürlich habe ich inzwischen einige „Standard-Werke“ zum Thema gelesen.

Karen Duves „Taxi“ ist mir dabei ähnlich schwer rezensierbar erschienen wie Sabine Fabers „Ach, ’ne Dame„. Bei Frank Fischers „Der Japaner im Kofferraum“ habe ich mich indes dazu hinreissen lassen, meine Meinung zu sagen, ebenso bei Wilhelm Schusters „Ich bin Taxifahrer„.

Ich möchte es auf ein neues versuchen, so schwer es mir auch dieses Mal fällt. Der unter den Blogkommentatoren inzwischen wohlbekannte „elder taxidriver“ hat mir inzwischen eine Menge Bücher geschenkt, darunter unter anderem

„Die Taxifahrerin“ von Victoria Thérame

Im Wesentlichen trifft auf ihr Buch das zu, was ich über Wilhelm Schusters Werk geschrieben habe: Es ist ein interessanter Blick ins Gewerbe, wie es vor etlichen Jahren war. Noch dazu beschreibt Thérame ihr Leben als Taxifahrerin nicht als Deutsche, sondern als Französin in Paris der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts.

Und diese Tatsache ist wichtiger als ihr Beruf an sich.

Natürlich liefert Thérame wie jeder Fahrer und jede Fahrerin, wie jeder Blogger und jede Bloggerin einen Einblick ins Gewerbe, mehr noch ist ihr Buch aber eine Kampfschrift für sozialistische Politik und Feminismus. Ich möchte keineswegs leugnen, dass die Autorin damit in vielerlei Hinsicht auch meinen politischen Nerv trifft, aber selbst mein Lesevergnügen hat beträchtlich darunter gelitten.

Das Buch ist nahezu komplett unsortiert gehalten, manchmal fällt es sogar schwer, die Gedanken der Autorin von den Aussagen ihrer Fahrgäste zu trennen. Die Sprache, für damalige Verhältnisse wahrscheinlich geradezu revolutionär, wirkt zwar auch heute noch nicht altbacken, als Leser mit anderen Hintergründen erwischt man sich dennoch oftmals dabei, ein geistiges „WTF?“ einzufügen.

Das Buch ist zweifelsohne verdammt interessant. Es gibt einen mehr als intimen Einblick in ins Frankreich der 70er, in die damaligen Arbeitsverhältnisse und in den Kampf und zwischen Mann und Frau und die Zwischentöne desselben zu jener Zeit. Ich habe es sicher nicht bereut, das Buch gelesen zu haben und ich hab durchaus auch ein paar nette Kundengeschichten mitgenommen. Alles in allem ist es aber ein Buch, das sich wesentlich mehr für Historiker und Politikwissenschaftler eignet, die den Geist jener Epoche zu ergründen versuchen, als für Leser, die nach ein paar unterhaltsamen Geschichten gieren.

Die Taxifahrerin
von Victoria Thérame
ISBN-10: 349914235X
ISBN-13: 978-39914142352

Arm. Doof. Wayne?

Ach, was bin ich doch froh, dass ich einen guten Job hab. Alles soweit geregelt, ich krieg Geld und …

Moooment!

Ich muss gelegentlich von den rosa Wölkchen runtersteigen und die Regenbogen pupsenden Einhörner alleine lassen, um mal hier unten auf der Erde ein paar drastische Worte zu verlieren. Es geht ums Taxigewerbe und damit zu nicht unerheblichen Teilen um mein Leben. Wichtiger noch: Es geht um das Leben von mindestens 10.000 Menschen (eher: 10.000 Familien) alleine hier in Berlin.

Wir machen überwiegend einen guten Job und das könnt ihr mir glauben, auch wenn ich hier und da mal ein Negativbeispiel nenne oder irgendwelche Vereine mal wieder ihre schlimmsten Taxi-Erlebnisse als wissenschaftliche Tests verkaufen. Allein mein einzelner Opel hat in absehbarer Zukunft die Distanz von der Erde zum Mond zurückgelegt (ich denke, ich werde berichten, wenn wir landen) und das schreibe ich nur, um klarzumachen, dass wir auch nicht nur ein paar eigenbrödtlerische Hansel mit Lust auf nette Stories sind, sondern eine Menge arbeiten und dass da eine Menge Leben dranhängen.

Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass das Taxigewerbe irgendwie kein Schwein interessiert. Sicher, wenn es mal Zoff gibt, wie jetzt um die Tarife am irgendwann in diesem Jahrtausend vermutlich mal fertiggestellten Flughafen BER, dann dürfen wir auch mal in der Zeitung meckern. Ansonsten müssen wir uns damit begnügen, dass wir den Job einfach zu gerne machen, um ihn zu schmeißen.

Dass unser Senat in Sachen Verkehr mit dem Flughafen und der S-Bahn beispielsweise ein paar echt dicke Dinger in Punkto Verkehr zu stemmen hat und wir da mal hintenanstehen, will ich nicht mal pauschal verurteilen. Aber man erhält wirklich den Eindruck, seitens der Politik passiert nichts, um die Probleme im Gewerbe zu beseitigen. Dazu kommt, dass wir uns auch noch den Luxus leisten, statt einer Interessenvertretung gleich mehrere miteinander mehr oder minder verfeindete zu unterhalten, von denen im Übrigen keine einzige sich explizit für die Angestellten einsetzt.

Während überall über Mindestlöhne diskutiert wird, liegen wir nicht nur weit unter all diesen Forderungen, sondern wissen nicht einmal, ob unserer derzeitige umsatzabhängige Bezahlung überhaupt legal ist – und wenn, wie man das mit einem Mindestlohn kombinieren könnte. Ich persönlich mag unser Modell und würde es ungerne aufgeben, weil es mir einige Freiheiten sichert, aber ich bin ja nicht der Nabel der Welt. Und glaubt mir: auch wenn ich nervlich nur sehr selten an meine Grenzen komme, finanziell tue ich das ständig, immer wieder. Sollte ich unerwartet Nachwuchs bekommen, wüsste ich nicht, ob ich mir das Schreiben weiterhin leisten könnte, wenn es wie jetzt kaum Geld abwirft – dann müsste ich nämlich mehr als normale Vollzeit arbeiten. Ironischerweise zu schlechteren Bedingungen, da ich derzeit ja zu den lukrativen Zeiten arbeite und sich mit jedem Tag mehr mein Stundenlohn senken würde …

Wir selbst – jetzt als Gewerbe an sich, wenn man das bei dem fragmentierten Haufen so sagen kann – schreiben unsere Probleme vor allem der vielen Schwarzarbeit und auch den zu vielen Taxen an sich zu. Damit schafft man es zwar immerhin manchmal in die Nachrichten und erntet hier und da ein Bedauern, dennoch bin ich als Taxifahrer hier jeden Tag in Versuchung, meine Kunden oder den Staat um ein paar Euro zu bescheissen, weil es eh keiner merken würde. An Polizeikontrollen werden wir durchgewunken, der P-Schein wird nicht kontrolliert und Fahrten ohne Uhr zu machen ist scheinbar kein Betrug, sondern ein lustiger Zeitvertreib, den sich ja jeder irgendwann mal gönnt.

Allein: Irgendwelche Konsequenzen? Fehlanzeige! Kontrolleure fürs Gewerbe sollen angeblich zu teuer sein, obwohl auf der anderen Seite enorme Steuermehreinnahmen und Strafzahlungen zu erwarten wären. Die Konzessionen werden weiterhin nicht nur unbegrenzt vergeben, sondern die Regelungen werden wie jetzt beim Flughafen sogar noch weiter aufgeweicht. Unser für Kunden einfach zu durchschauender Tarif wird wohl ebenso wegen BER einem Modell geopfert, dass weiterem Betrug Tür und Tor öffnet. Und die einzige regelmäßig bediente Stellschraube Taxitarif wird nicht nur einfach immer weiter erhöht, sondern inzwischen auch noch völlig an uns Betroffenen vorbei mit irgendwelchen kommerziellen Parkplatzbetreibern ausgehandelt, die für meinen Geschmack eigentlich beim öffentlichen Nahverkehr nicht wirklich ein Mitspracherecht haben sollten.

Ich bin kein Mensch, der überall nur das Schlimme sieht. Wie man hier bei GNIT gut lesen kann, mag ich den Job und ich mag auch gewisse schrullige Eigenheiten. Aber ich merke selbst, dass die Umsätze einen (bislang leichten) Trend nach unten haben und ich weiß von vielen – gerade den ehrlich arbeitenden – Kollegen, dass für sie ganz arg auf der Kippe steht, ob sie von diesem Job (alleine) weiter leben können. Wenn hier nicht in den nächsten Jahren mal irgendwer akzeptiert, dass wir zum einen ein Haufen Leute sind, die von ihrer Arbeit leben müssen und wir andererseits auch ein Aushängeschild der Stadt und des Landes sind und somit alle ein Interesse haben sollten, dass die Qualität der Dienstleistung Taxi nicht weiter sinkt, und daraus Schlüsse zieht, die in Handlungen münden, dann wird das noch ziemlich beschissen enden – das kann ich euch sagen.

Und nein: Das blöde Fiskaltaxameter, dessen Einführung wahrscheinlich zum zehnjährigen Jubiläum vom BER-Flughafen ansteht, löst kein einzelnes Problem umfassend, sondern ist allenfalls der erste Schritt.

Mehr Trinkgeld in NYC

Andreas hat mir heute Mittag noch folgenden Link geschickt:

Warum die Kreditkarte bei New Yorker Taxifahrern inzwischen sehr beliebt ist (Spiegel online)

Klingt alles in allem nach einer tollen Sache. Hier in Deutschland gibt es meines Wissens nach die extrem verlockenden Bonus-Knöpfchen nicht, was sicher zur Skepsis, die der Kartenzahlung auch hier entgegenschlägt, beiträgt. Nichtsdestotrotz sollen die Trinkgelder hierzulande immerhin gleich sein und in Berlin kriegt man seit der letzten Tarifänderung auch die Kosten für die Gebühren erstattet. Langfristig wird sich die Karte aber sicher durchsetzen, das ist klar.

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

Abonniert doch den RSS-Feed von GNIT. Mehr von Sash gibt es außerdem bei Facebook und bei Twitter.

Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Was ist eigentlich Fußball?

Also gleich vorweg: Was ich hier schreibe, bezieht sich keineswegs nur auf Fußball, sondern eher auf Sport im Allgemeinen. Und ich will auch niemandem sein Hobby madig machen, es hinterlässt mich jenseits aller bissigen Ironie tatsächlich ratlos.

Es war das Wochenende des Pokalfinales und ich verrate jetzt am Morgen sicher niemandem zu früh, dass Bayern verloren hat. Im Taxi ergab sich dieses Wochenende schnell die Frage:

„Und, für wen sind sie?“

„Eigentlich interessiert mich Fußball gar nicht so sonderlich …“

„WAAAS? Ja also nee, ohne Fußball könnt‘ ick nich leben!“

Und hey, ich hatte es mit BVB- und Bayern-Fans zu tun und entgegen der landläufigen Meinung von Fußball-Fans auch gar keine blöden, aggressiven oder sonstwie schlimmen Zeitgenossen. Antipathie kann ich mir nur sehr begrenzt unterstellen lassen, dennoch frage ich mich, ob die Welt eigentlich noch alle Latten am Zaun hat, wenn ich mich hier rechtfertigen muss, weil ich keinen Lieblingsverein habe.

Fußball ist zweifelsohne ein geiler Mannschaftssport, aber ebenso wie bei vielen anderen Sportarten komme ich nicht umhin, mich zu langweilen, wenn ich anderen Menschen dabei zusehen muss. Ich stelle es mir zwar toll vor, als Stürmer der Nationalelf ein Tor zu schießen oder als Rennfahrer ein Rennen zu gewinnen – aber was bitte hab ich davon, dass andere das tun?

Ich meine, ich kann mich gut in andere Leute reinversetzen. Das können sogar virtuelle Personen aus Romanen oder Filmen – ja sogar Computerspielen – sein. Aber Profisport mit ständig wechselnden Leuten? Wie kann man es fertig bringen, Menschen zu hassen, weil sie für eine gegnerische Mannschaft spielen, um sie anschließend zu bejubeln, wenn sie in „den eigenen“ Verein wechseln?
Was sollte mich dazu bringen, „für meine Heimat“ zu jubeln, wo doch alle Protagonisten heute hier und morgen dort spielen, und die meisten mit der Stadt, deren Trikot sie tragen, gerade mal eine Summe auf dem Gehaltsscheck und vielleicht drei einstudierte Antworten für die Pressekonferenz verbindet?

Ich hab noch nicht einmal was dagegen, all diese lästigen Fragen zu umgehen und zu sagen, dass Fußball ja letzten Endes auch eine Art Kunst ist, ein virtuoser Umgang trainierter Menschen mit einem Sportgerät. Aber mich ereilt da immer das Problem, dass ich im Grunde dann doch den Besseren den Sieg gönne – und das vermiest einem den Spaß am Spiel auch gewaltig, weil echte Euphorie nunmal nur aufkommt, wenn man einer bestimmten Truppe den Sieg von ganzem Herzen gönnt.

Ich versuche das manchmal bei Weltmeisterschaften, aber selbst wenn die recht zufällig ausgewählte Mannschaft (bei der letzten WM hab ich Uruguay genommen, unter anderem, weil ich es eindrucksvoll fand, dass das Land durchschnittlich mehr Internetbandbreite hat als wir hier in Berlin) am Ende gewinnt, ist das irgendwie nur dünn. Da kribbelt es mehr bei mir, wenn ich erfahre, dass dank Bildblog mal eben 8.000 Menschen einen Text von mir gelesen haben.

Wie gesagt: Ich gönne ja allen ihre Freizeitgestaltung und meine Interessen decken sich natürlich (und ganz offensichtlich) auch nicht mit einer Mehrheit. Aber wieso bewegt so ein Sportereignis so ungemein? Wenn ich beispielsweise sage, dass dieses oder jenes Kunstwerk mich irgendwie zutiefst berührt, dann weiß ich, dass damit irgendetwas aus meinem Leben angesprochen wird: Da hat jemand Worte, Bilder oder sonstwas gefunden, um einem Gefühl, das mir schon innewohnte, besser Ausdruck zu verleihen, als ich es könnte. Das kann es beim Sport aber doch kaum sein, oder? Geil – der hat den Ball genau so getreten, wie ich es mir vorgestellt hab!? Oder ist das so?

Ich meine: Feiern, saufen und mit guten Freunden ein paar Lieder gröhlen kann ich bei jeder WG-Party oder einem Konzert! Das macht zweifelsohne als wenig geistreiche Unterhaltung einen enormen Spaß, aber dazu braucht es keine überbezahlten Typen, die im Fernsehen auf und ab wuseln. Und im Gegensatz zu Lieblingsclubs kann ich einen Haufen Lieblingsbands haben. Im selben Genre, in derselben „Liga“, ja ich freue mich sogar, wenn sie was zusammen machen! Was bringt einen zu diesem Konkurrenz-Denken?

Mir ist klar, dass nicht immer „Hochkultur“ (was immer dieses blöde Wort aussagen will) sein muss. Mal feiern ohne nebenbei über wichtige Fragen aus Politik und Philosophie zu diskutieren, ist zweifellos nötig. Man muss auch mal den Kopf frei kriegen! Aber kann es sein, dass Sportler, Trainer, Vereine und all die anderen angeblich wichtigen Beteiligten dabei eigentlich nur ziemlich sinnloses Schmuckwerk sind, die im Grunde keine Sau interessieren müssten?

Oder mal noch tiefer gehend:

Muss man sich nicht eigentlich um Leute Sorgen machen, die behaupten, sie würden ihr Leben für einen Verein leben?

Natürlich hat jeder Interessen und Vorlieben, Idole und Vorbilder. Und alle haben eine Meinung zu diesem und eine Eistellung zu jenem. Aber was bewirkt, dass man sich verhältnismäßig „fanatisch“ mit Dingen beschäftigt, die sowohl für einen selbst, als auch kulturell keine wichtige Wirkung haben, die über die Angeber-Vitrine im Vereinshaus hinausgeht?

Wie gesagt: Da muss ich ernstlich passen.

Wäre schön, wenn die Antworten über „xy ist goilste, weil isso!“ rausgehen würden …