Die ekligen Ausnahmen

Ich kann nach wie vor nicht leugnen, dass ich mit meiner Kundschaft im Wesentlichen zufrieden bin. Nicht dass ich allen Fahrgästen gerne mal im Swingerclub unerwartet begegnen wollen würde, aber das lässt sich ja meist auch über die eigene Nachbarschaft sagen, mit der man dann dennoch seit drei Jahrzehnten zumindest stressfrei Tür an Tür wohnt.

Aber es gibt halt auch die anderen.

Zwei davon habe ich mir vor meiner Haustüre eingefangen. Natürlich hätte ich sie ablehnen können, weil sie völlig besoffen waren. Oder zumindest weil sie ihre Getränke mitnehmen wollten. Nicht getan hab ich das, weil ich zum einen recht stolz drauf bin, als Taxifahrer kein Rosinenpicken zu betreiben und zum anderen, weil sie erst einmal relativ nett waren. Aber ja, es waren Arschlöcher.

Taxibezogen waren sie halbwegs witzig, weil sie sich uneins waren, ob sie nun einen Umweg über eine Bank fahren wollen und das am Ende tatsächlich dazu führte, dass die Tour für das Einsparen der Bankgebühr von fünf Euro um mindestens sechs Euro verlängert wurde. Aber so clever sind sie halt, die Nazis von nebenan.

Arg szenetypisch haben sie sich nicht einmal geäußert während der Fahrt, mir ist eher aufgefallen, wie sie sich wegen der Fahrtstrecke ständig mit niveauvollen Ich-fick-deine-Mutter-weil-du-so-dumm-bist-Sprüchen im gegenseitigen Blödsein bestätigt haben. Aber dann kam halt irgendwann der Punkt, an dem der für den Umweg verantwortliche Chefidiot mich gefragt hat, ob ich nicht auch „Rock’n’Roll“ hören würde und mir anschließend zwei fast schon peinlich bekannte Nazibands benannt hat, die er gut findet. Um mir anschließend auf dem Handy einen „total geilen Song“ eines mir unbekannten Interpreten vorzuspielen, der mit einem für Grundschulkinder zu simplen Humor davon schwärmt, jetzt erst recht Dieselautos zu fahren – wobei ich ungelogen froh sein konnte, dass mir der Typ nicht vor Lachen den Beifahrersitz vollgepinkelt hat.

Aber ja, so sehen sie aus, die AfD-Wähler von gegenüber. Die mir nicht einmal Raum für eine Anmerkung lassen und mir am Ende einen Fünfer Trinkgeld geben, weil ich „auch Marzahn! Geilo!“ bin, weil in ihrer Welt Herkunft und/oder Wohnort und Meinung eines sind.

(Was mich im Übrigen offenbar auch besser macht als Steffi – die Hure! – die „eh Schalke-Fan is“)

Ich hasse den Dunning-Kruger-Effekt dafür, dass solche Menschen glücklich sein können. Ehrlich und aufrichtig. Und ja, ich bereue es sogar, ihnen nicht die Fresse poliert zu haben für den rassistischen Dreck, den sie dann beim Ausstieg unbedingt noch loswerden mussten. Ebenso aufrichtig. Aber in der Hellersdorfer Prärie alleine zwei Nazi-Hools aufmischen ist leider was, was ich an die ortsansässige Antifa outsourcen muss, während ich arbeite.

PS: Liebe Antifas in MaHe, wir können uns gerne über eine Zusammenarbeit verständigen, meine Nummer ist bekannt!

90 Kommentare bis “Die ekligen Ausnahmen”

  1. Franky sagt:

    Mein Gott, dieser Beitrag ist mehr voller ekelerregendem Hass, Hetze und Gewaltaufrufen als alles, was ich von „rechter“ Seite lesen musste. Aber dir fällt sicher eine lapidare Ausrede ein.

  2. Lobata sagt:

    @Franky
    dann hast du noch nicht viel aus der rechten Szene gehört

    Es ist ein großer Unterschied ob ich Menschen verabscheue, weil sie aus einem bestimmten Land kommen, eine bestimmte Sexualität haben oder ähnliches (aka das was Nazis tun) oder ob ich Leute verabscheue die diese Einstellung für richtig halten (was die Antifa tut)
    (Zumal diese Einstellung von Nazis/rechtsextremen mehr oder weniger explizit die Ermordung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Orientierung befürwortet.)

    Wenn man sich entscheidet eine solch Menschenverachtende Ideologie zu vertreten, dann hat man auch verdient mit den Konsequenzen leben zu müssen.

  3. matthiasausk sagt:

    Ich glaube nicht, daß „solche Menschen glücklich“ sind.
    Sonst würden sie sich weder am noch größeren Unglück anderer erfreuen noch würden sie versuchen anderer noch unglücklicher zu machen.

  4. Sash sagt:

    @Franky:
    Nein, dafür brauche ich keine Ausrede.

    @Lobata:
    Danke.

    @matthiasausk:
    Ich nehme an, dass das am Ende eine Frage des Glücksbegriffes und seiner Definition ist. Aber mit sich zufrieden sein konnten die beiden ganz dolle, das ärgert schon genug. 🙂

  5. hafensonne sagt:

    @Franky: Sie „müssen“ rechte Seiten lesen? Das ist das erbärmlichste, was ich je gehört habe. Und ich hoffe, Sie denken sich nicht noch eine Ausrede auf diesem Niveau dafür aus.

  6. Matthias sagt:

    Bei solchen Leuten würde ich mal ’ne richtig schöne Ausnahme machen und mal einen ordentlichen Umweg fahren.

    Am Besten am Treptower Park vorbei. 😀

  7. HeinzHönig sagt:

    > PS: Liebe Antifas in MaHe, wir können uns gerne über eine Zusammenarbeit verständigen, meine Nummer ist bekannt!

    Ist das schon „Aufruf zur Gewalt“?
    Und wenn die Jungs sich nach Deiner Aussage nichteinmal „arg szenetypisch“ geäußert haben, weshalb maßt Du Dir an so Dumm über Deine Kundschaft zu reden? Vieleicht bist Du es ja der sich zuweit von der gesunden Mitte entfernt hat mit seiner Einstellung.

  8. Lifthrael sagt:

    @HeinzHönig
    Sie haben sich während der Fahrt nicht szenetypisch geäußert, haben aber zumindest beim Aussteigen rassistisch geäußert. Und hey, über Nazi-Bands, die man dann auch noch hörenswert findet, stolpert man auch eher selten zufällig. Und falls doch, wird meist sehr schnell klar, von wo bei denen der Wind weht.

    @Sash
    Interessant, dass sich nie jemand darüber beschwert wie du dich über deine Kundschaft äußerst… Aber genau jetzt scheint es in den Löchern ganz schön zu rascheln.

  9. Enrico sagt:

    Wenn ich das so lese wird mir schlecht! Ich und mein Kollege der übrigens Türke ist sind mehr als einmal von der ach so tollen Antifa blöd angemacht und angegriffen worden aber noch nicht einmal von Rechten! Da ist zb. die Rigaerstr. die Idioten gehen auf alles was eine Blaue Lampe auf dem Dach hat los selbst wenn am Fahrzeug ganz groß RETTUNGSDIENST steht! Erkläre mir das dch mal bitte! Und ich bin weder Rechts noch Links habe trotzdem Afd gewählt, das gebe ich ganz offen zu! Ich habe diesen Blog immer gerne gelesen bin da jetzt aber am Zweifeln!

  10. Ana sagt:

    Falls du wirklich weder rechts noch links bist, Enrico, solltest du dir das AfD-Wahlprogramm nochmal anschauen, sonst gibst du deine Stimme am Ende den falschen.

  11. Alexander sagt:

    „Und ich bin weder Rechts noch Links habe trotzdem Afd gewählt, das gebe ich ganz offen zu! Ich habe diesen Blog immer gerne gelesen bin da jetzt aber am Zweifeln!“

    Dir ist schon klar, daß das, was Du da schreibst, extrem unlogisch ist, Änriggo? Wer AfD bewußt wählt, IST rechts (-populistisch bis -extrem).

  12. Alf Durst sagt:

    @Heinz,dem ist nicht viel hinzuzufügen.
    Sash ich lese deinen Blog wirklich sehr gern . Diesmal kann ich leider keinen großen Unterschied zwischen dem üblen rechten Geschwafel und deinem Kommentar sehen. Leider haben ja meistens gerade die Weltoffenen und über alle maßen Tolleranten, den objektiven Blick in diesem Land verloren. Ob rechtes oder linkes Gedankengut, ich finde beides gleich widerlich, da es ja immer die Augen vor den wirklichen Problemen in diesem Land und in Europa verschließt. Menschen als dumm zu bezeichnen, weil sie Ansichten vertreten die einem nicht gefallen taugt ebenso wenig wie das Geschwätz von Recht und Links. Was mir auch immer wieder auffällt ist, dass die viel geprädigte und so heilige Toleranz von denen die sie ja fast missionarisch Verbreiten, sehr schnell erschöpft ist, wenn diese nicht mehr in Ihr eigenes (politisches) Weltbild passt.

  13. Enrico sagt:

    Da ist es wieder dieses Schubladendenken, fd gewählt bedeutet automatisch der ist Rechts!? Ok,dann bin ich halt Rechts Menschen vom Gegenteil zu überzeugen die so fest ihrer Meinung sind ist sinnlos! Auf meiner alten Wache hatten wir 2 Türken und mehrere Russen aus beiden Gruppen wurde sogar NPD gewählt die ja nun wirklich rechts sind und deswegen auch nie in Frage kommen von mir gewählt zu werden ja was sind dann Türken oder Russen die die gewählt haben?

  14. Ohnmächtiger sagt:

    AfD Wähler = Nazi
    gegen AfD Wähler = gut, deswegen Antifa = gut

    Tolle Argumentation, so facettenreich und realitäts-geprüft!

    Lieber Sash, Du beanspruchst doch sicherer ein wenig Menschenkenntnis für Dich, oder? Sollte sich in Deinem Job mit der Zeit so ansammeln, vermute ich. Und trotzdem willst Du die vorgebliche politische Ausrichtung von offensichtlich leicht unterbelichteten Jungs anhand von ein paar Angebersprüchen mit den politischen Zielen einer Partei gleichsetzen?
    Du fährst doch in Berlin, da sind Dir die „Aktionen“ der Antifa noch nie zu Ohren gekommen? Sind Schlägertrupps der Antifa besser als Schlägertrupps der Nazis, weil sie sich Antifa nennen? Darf die Antifa Leute an der Ausübung ihres Versammlungs- oder Demonstrationsrechts hindern und blos Nazis dürfen das nicht?

    Gewalt gegen demokratische Rechte ist Schei*e weil undemokratisch. Da ist völlig egal, wer die mit welchen Zielen anwendet.
    Wenn einer Nazi-Rock toll und Ausländer blöd (oder toll) findet, mußt du das aushalten („du“ im Sinne von „jeder“, daher klein). Das nennt sich Meinungsfreiheit. Wer gegen diese handelt, stellt sich gegen die Demokratie und unser Grundgesetz, egal ob der sich selbst für rechts, links, unten oder oben hält.

    In diesem Sinne kann ich @Alf Durst nur zustimmen.

  15. HeinzHönig sagt:

    @Ana

    Yup, das Wahlprogramm der AFD von 2017 entsprach in Teilen (Sicherung der Außengrenzen, Zuwanderung) dem Wahlprogramm der CDU/CSU von 2002. Glaubste nich? Is aber so. Habe ich selber verglichen, nachdem ich an anderer Stelle darüber gestolpert bin. Prüfe es selber. G**gle ist Dein Freund.
    Man sollte sich mal fragen wo und wann den bitteschön die Mitte soweit aus der Achse gerückt wurde? Und warum konservative Wahlprogramme von 2002 plötzlich voll Nazi sein sollen?
    Ich werde alt, ich finde mich irgendwie nicht mehr zurecht in der Welt. Links, Rechts, Konservativ, Liberal –> SCHEISSEGAL! Alles die gleiche Scheiße, nur andere Geschmacksrichtung.

  16. Lobata sagt:

    Wahnsinn wie hier alle auf den Löchern kriechen um Nazis zu verteidigen…

    Ist euch bewusst dass Völkermord ein zentrales Ziel von denen ist? Dafür ist ein paar auf die Fresse noch harmlos.

    Nazi Ideologie auf „Ausländer schlecht finden“ zu reduzieren ist gefährlich

  17. Waldsen sagt:

    Stabil bleiben, Sash.
    Lass die Nazis trollen. Aber wem sag ich das…

  18. Alf Durst sagt:

    Sorry, ich bin nicht alle und ich verteidige mit Sicherheit nicht irgendwelchen dämlichen Nazi scheiß, genau so wenig wie den den geistigen Müll einiger ultra Linken. Mir geht es um den Umgang miteinander nicht mehr nicht weniger. Wer zu Gewalt aufruft egal gegen wen, steht für mich bereits außerhalb der Gesellschaft und unserem GG. Egal ob von links oder rechts. Was ich am schlimmsten finde ist, das es offensichtlich nicht mehr möglich ist normal miteinander zu sprechen. Ob nun per se alle Afd Wähler dumm sind kann ich auch nicht beurteilen. Ich kenne sie nicht alle. Angesichts dieser würdelosen Politkasperei in Berlin, scheinen ja Wähler anderer Parteien auch nicht wesentlich klüger zu sein.

  19. Gottloser sagt:

    @Enrico

    nein, AfD-Wählen, bedeutet nicht automatisch, dass Du rechts bist. Es kann auch bedeuten, dass Du nicht rechts bist aber willst, dass Rechte in die Regierung kommen.

    Zu Deiner zweiten Frage, was ein Türke und ein Russe sind die NPD wählen: Idioten.

  20. Gottloser sagt:

    Und ganz vergessen:

    „Wer einen Nazi sieht muss ihn Boxen“ Das Känguru

  21. Enrico sagt:

    Trotzdem zu Gewalt gegen andere aufzurufen stellt einen auf die gleiche Stufe mit denen die Gewalt ausüben! Keinem Menschen gibt irgendwas das Recht Gewalt gegen andere auszuüben! Ja und das die Afd sich selbst zerlegt ist ja wohl bekannt und halt der mangelnden Intelligenz einiger Mitglieder die fast alle Dr.Titel haben geschuldet! Nur jeden Afd Wähler als Dumm zu bezeichnen ist schin Frech! Das Wahlprogram der CDU von 2002 stimmt übrigens zu 80 % mit dem der Afd überein. Darauf hätte ich jetzt gerne eine adäquate Antwort und nicht irgendwelche Parolen!

  22. Tk sagt:

    Echt traurig wohin Ideologie so führen kann. Hatte erst gedacht du hättest dich da verschrieben . Aber da du die Sache mit der Gewalt bis jetzt noch nicht relativiert hast wirst du es wohl auch genauso gemeint haben. Ich werde hier jedenfals nicht mehr lesen, und ja ich weiss , es geht dir am A.sch vorbei.

  23. Peter sagt:

    Dann war das Wahlprogramm der CDU genauso rechts wie es das der AfD ist.

    Es gibt aber einen großen Unterschied: Von der CDU sind mir nicht so viele rassistische und nationalistische Komplettausfälle bekannt. Die Reden von Höcke und Co kannst du selbst googlen.

  24. Peter sagt:

    PS: Wer Afd wählt ist zumindestens damit einverstanden, dass Ausländerfeinde, Nationalisten und Rassisten ins Parlament kommen. Dadurch bekommen sie eine Plattform, bessere Strukturen und vor allem Geld.

    Ich finde das sind ein wenig viele Nachteile gegenüber „die hauen wenigstens mal auf den Tisch“.

  25. Peter sagt:

    PPS: Und damit meine ich ganz klar, dass Afd Wähler entweder

    – dumm sind, weil sie nicht kapieren was sie dort Wählen

    – Rassisten

    Oder

    – Arschlöcher, denen egal ist, dass sie Rassisten unterstützen

  26. Ralf Pieske sagt:

    Nazis gehört ordentlich aufs Maul!

  27. Peter sagt:

    Damit ist leider niemandem geholfen. Abgesehen, dass Gewalt gar nicht geht, bringt es auch nichts.

    Mit Nazis zu diskutieren bringt auch nichts, aber die Gruppe der Dummen und Arschlöcher unter den Wählern erreicht man hoffentlich mit Worten und Diskussionen. Und damit, die Afd zu entlarven, was gerade in den Debatten des Bundestages zu den Afd Anträgen ganz gut funktioniert.

  28. Alf Durst sagt:

    Könnte man auch sagen mit Autonomen und den Linken zu diskutieren bringt ja nichts, weil auch sie sich nicht konstruktiv auseinander setzen wollen und was ist am Ende die Lösung? Noch mehr Gewalt, weil ja jede Seite von sich behauptet“ an uns liegt es nicht, die anderen sind Schuld. Ein Teufelskreis. Mal anders gefragt, wenn immer gesagt wird wir müssen die Nazis ausmerzen etc. Ist das nicht auch eine Art Verfolgung von Minderheiten?Denn ich halte sie für eine Minderheit. Wo macht man da den Unterschied, wer entscheidet wer besser und schlechter ist als der andere. Nur an der politischen Meinung.? Dann sind wir schon längst wieder in einem Unrechtstaat. Die einen sagen Ausländer raus, die anderen Refugees welcome, ohne genauer Hinzuschauen,wer da eigentlich kommt. Beides ist falsch. Solche Meinungen muss man aber in einer demokratischen Landschaft aushalten können. Kann man dies nicht und ruft zur Gewalt gegen andere auf, egal von welcher Seite, hat man sich bereits von demokratischen Werten entfernt.

  29. Enrico sagt:

    Es bringt absolut nichts hier noch weiterzuschreiben oder zu lesen! Wenn ich die Linksautonomen sehe (Rigaerstr. usw) bekomme ich das Kotzen um es mal mit der Sprache die hier herrscht zu sagen! Aber die dürfen natürlich Steine werfen, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste angreifen weil es ja die guten sind!? Ich kann mich noch daran erinnern, Wir sollten aus dem Seniorenheim eine Patientin abholen 70 Jahre zur Dialyse ihr Pech war an diesem Tag fand eine Demo der Linken gegen die Räumung eines der Besetzen Häuser statt, der Einsatzleiter der Pol meinte nur ich kann euch nicht reinlassen ihr habt Blaue Lampen auf dem Dach da kommt ihr nicht mehr heil raus! So das sind die guten Linken die einer 70 Jährigen Patientin die Lebensnotwenige Behandlung verweigern indem sie den dafür notwendigen Transport verhindern! Aber das ist natürlich ok!? Ich weiß es kommen eh wieder nur Ausreden oder unqualifizierte Antworten aber das ist man ja mitlerweile gewöhnt von einigen! Nennt mich dumm oder Nazi oder sonstwie ja ok dann bin ich halt Nazi oder Dumm oder was ihr so wollt es interessiert mich nicht mehr! Viel Spaß weiterhin noch!

  30. Sash sagt:

    @Matthias:
    Dafür haben sie im Grunde ja selbst gesorgt. 😉

    @HeinzHönig:
    Ob Leute wie Du mich für „zu links“ halten, geht mir sonstwo vorbei. Menschen, deren „gesunde Mitte“ immer nur auftaucht, wenn man Nazis angreift, sind mir völlig egal als moralischer Kompass.

    @Lifthrael:
    Andererseits auch lustig, wie berechenbar. Gerade franky – der kommt seit Jahren zu jedem Naziartikel als erster, fast schon niedlich, dass er immer noch mitliest.

    @Enrico:
    Dann ist Dir halt schlecht. Dafür sind Taxiblogger nicht zuständig. Und Menschen, die Nazis wählen, sind rechts. Ich halte sie vielleicht noch für eine Spur bekloppter, wenn sie im Ausland Nazis wählen, aber hey, was muss ich mir über deren Logik den Kopf zerbrechen.

    @Ohnmächtiger:
    Nein, jeder fucking Nazi auf diesem Planeten muss damit leben, dass ich ihn einen fucking Nazi nenne. Über Sinn und Unsinn von Gewalt ist freilich müßig zu streiten, aber erzähl mir nix von schlimmen Antifas bei dem Mist, den die AfD seit Ewigkeiten vor aller Augen baut. Du findest Sie verteidigenswert? Mir egal, ob Du ein Nazi bist, Du verteidigst Sie trotzdem, also zieh Leine und nimm deinen Anspruch an meine Korrektheit mit: Fuck off!

    @Lobata:
    So läuft das halt derzeit. Deswegen danke Euch anderen!

    @Waldsen:
    Danke. 🙂

    @Alf Durst:
    Ich danke Dir und all den vielen anderen über meine Demokratietauglichkeit Besorgten für Eure vielen mitfühlenden Kommentare unter den Artikeln zu Naziübergriffen in diesem Land. Danke, danke, danke! <3

    @Tk:
    Meine Fresse, was seid Ihr eigentlich alle für Jammerlappen!?
    Ist Dir mal aufgefallen, dass ich im Gegensatz zu zigtausend Nazivollhonks noch keinen Menschen angegriffen habe?
    Dann fühl mit den armen zu Unrecht "Vorverurteilten", oder was immer jetzt so dramatisch ist, ehrlich!

    @Peter:
    Das Problem ist, dass das mit dem Entlarven halt nur so mittel funktioniert, wenn sie die Themen immer weiter verschieben. Was im letzten Jahr von deutschen Politikern gesagt wurde, hätte vor 10 Jahren zu 100 Skandalen mit Rücktrittsfolge geführt.

    @Alf Durst:
    1. Whataboutismus! Es geht um Nazis, nicht um sonstwen.
    Am Ende ist sogar Deutschland oder der Planet Erde egal, weil's das Universum nicht juckt.
    2. Nein, jeder Nazi darf sich entscheiden, Mord und Totschlag nicht mehr toll zu finden und wird nicht "verfolgt". Das ist nicht das gleiche wie jemanden wegen Herkunft oder Hautfarbe zu verfolgen. Es ist die Antwort auf Hass, auch wenn sie nicht immer lieb ist.
    3. Nein, es ist fucking nochmal nicht "beides falsch". Lassen wir Menschen verrecken? Ja oder nein? Und bei Ja ist es mir völlig egal, ob da im Gegenzug so ein bisschen Unwohlsein oder wirtschaftliche Angst steht.
    4. Ich halte deine Meinung schon eine ganze Weile aus, merkste selber, wa?

  31. Sash sagt:

    @Enrico:
    DU verfehlst doch die ganze Zeit das Thema. Es geht um Nazis in Marzahn. Erklär mir, warum die gut sind. Die haben mit Linken in F-Hain erst einmal nix zu tun.

  32. Enrico sagt:

    Die haben sehr wohl miteinander/gegeneinander zu tun,aber egal! Du rufst hier öffentlich zu Gewalt auf verurteilst aber im gleichen Atemzug Gewalt!? Erklär mir die Logik dahinter?

  33. Alf Durst sagt:

    Naja wenn Antwort auf Hass Gewalt ist, dann sind wir hier in der Gesellschaft schon durch und das macht mir Sorgen. Tja leider genau das was ich letzten Endes an Rechtfertigung für eigenes Fehlverhalten erwartet habe. Schade wirklich. Warum so aggressiv, ich werde es nie verstehen. Das ist genau das was ich meine. Es besteht keine Möglichkeit sich auszutauschen. Tja dir mag es völlig egal sein, anderen in der Gesellschaft nun mal nicht. Ob die diese Ängste oder Vorurteile begründet sind oder nicht wird sich über kurz oder lang zeigen.Ich hoffe das dies nicht der Fall sein wird. Du hast deine Meinung und scheinst diese ja nun mal für die einzig wahre zu halten und damit unterscheidest du dich leider nicht von der anderen Seite. Zuwanderung ist wichtig und Schutz der Verfolgten vor Krieg, Not und Gewalt steht völlig außer Frage. Deswegen muss man noch lange nicht das Augenmaß verlieren. Das eine schließt das andere nicht aus. So ich beende das jetzt für mich. Nicht das die Emotionen noch höher kochen.

  34. Sash sagt:

    Nein Leute, vergesst es. Das zieht nicht. Genau wie erwartet kommen nach einem Artikel, bei dem ich die ekligste Sorte pöbelnder Nazis erwähne, haufenweise neue Kommentatoren und wollen mir erklären, warum ich denen keine auf die Fresse wünschen darf. Ich beantworte hier gar nix, solange mir niemand erklärt, warum sein einziger Akt ach so demokratischer Streitkultur ausschließlich dem Schutz zweier besoffenener Faschos gilt, die gerne Nazirock hören und „Wir hassen alle Kanaken!“ singend ausgestiegen sind! Die verteidigt Ihr! Nicht die Demokratie, das große Ganze oder irgendeinen Frieden, von dem der nächste Türke, der die zwei Arschlöcher trifft, nur träumen kann.
    Warum unterstützt Ihr die? Sind die so geil, mögt Ihr das heimlich?

  35. Alf Durst sagt:

    Nein keine Unterstützung. Ja sie sind dumm, doof, dämlich usw. Auch kannst du Ihnen alles mögliche wünschen, natürlich , solange es beim Gedanken bleibt, sollte daraus aber ein Aufruf zur Gewalt werden und der dann in selbiger endet, wird es schwierig.
    Aber bitte was bringt es ihnen eins auf die Fresse zu geben, glaubst du die werden sich ändern. Nein werden sie nicht, nicht durch Gewalt. Diese Trottel werden mit nur noch mehr Gewalt reagieren. Es ist vermutlich das einzige was sie kennen und wird sie in ihrem abstrusen Denken noch bestätigen. Gewalt erzeugt nur noch mehr Gewalt, da brauch man sich ja nur mal am Tag die Nachrichten reinziehen. So jetzt wünsche ich eine gute Nacht.

  36. Lifthrael sagt:

    @sash
    Vielleicht, weil sie sich insgeheim selbst in den beiden erkennen und die feinen Herren sich selbst natürlich nicht als Nazis bezeichnen wollen. Dann muss man alibimäßig natürlich die beiden Vollhonks verteidigen, weil man sich sonst seinen eigenen Rassismus eingestehen müsste.

  37. Matthias sagt:

    @AlfDurst

    Prinzipiell hast du mit deinem letzten Posting ja recht. Also mal so im Allgemeinen. Gewalt löst für gewöhnlich keine Probleme. Bei Nazis allerdings würde ich nicht die Geschichte vergessen. „Mit Nazis reden“ hat man schon mal vor über 80 Jahren probiert. Sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Wohin das geführt hat weiß man.

    Mit den Rechten heute – egal ob NPD, Pegida, Identitäre – ist es nicht anders. Es geht denen nicht um Diskussion oder Konsens oder Reden. Diskussion ist für die ja auch nur eine Schwäche unserer Gesellschaft, die sie versuchen zu nutzen, um ihr Weltbild zu installieren.

    Wenn man nun aber nichts mehr auf dem Weg der Diskussion erreichen kann, weil das die andere Seite einfach nicht will, was bleibt dann noch, wenn man eben jene Rechte die Macht nicht übernehmen lassen möchte?

    Folgender Artikel hat das aus meiner Sicht mal gut zusammengefasst: https://verlagegegenrechts.com/2018/03/03/mit-rechten-reden/

  38. Sash sagt:

    @Alf Durst und @Matthias:
    Zumal ich auch darauf hinweisen möchte, dass ich hier niemandem den Tod gewünscht habe, niemals Gewalt als alleinigesn und immer sinnvolles Mittel hingestellt oder auch nur einen Bruchteil von dem, was dank, ja, AfD, inzwischen in der politischen Debatte wieder gang und gäbe zu sein scheint, von mir gegeben habe. Ich fand zwei extrem rechte und extrem unangenehme Zeitgenossen so scheiße, dass ich ihnen einen Schlag auf die Nuss gönnen würde.
    Ja, auch darüber lässt sich diskutieren und das muss niemand per se toll finden. Aber abgesehen von Matthias‘ berechtigter Frage ist so ein vorhersehbares Gekasper von Leuten, die sonst so gut wie nie oder wirklich nie eine Wortmeldung machen, einfach nur zu verräterisch.
    Und wie ich an anderer Stelle schon mal geschrieben habe: Die Gewaltfrage ist ein seit Jahrzehnten in der radikalen Linken beackertes Feld, ohne dass es da einen Konsens gibt. Und ich bin auch zu keinem Ergebnis gekommen für mich. Aber reflexartiges „Er hat Nazi gesagt“-Rufen ist mir angesichts dessen, was da draußen zu beobachten ist, einfach zuwider. Da draußen findet rechte Gewalt gegen Menschen statt. Jeden Tag, und zwar weit mehr und weit hemmungsloser als das von links irgendwann in den 20 Jahren seit Ende der RAF der Fall war. Und deswegen nehme ich mir heraus, offensichtlichen Nazis auch mal eines in die Fresse zu wünschen und sehe da leider leider nix falsches drin, auch wenn deswegen rumgenölt wird.

  39. TK sagt:

    Ich glaub den Blog kannste zumachen. Und du warst echt nominiert?

  40. Björn Höcke sagt:

    Ich habe diesen Artikel auf jedenfall deinem Arbeitgeber, dem Taxihaus Berlin, wegen Aufruf zu Gewalt gemeldet. Es kann nicht sein, dass Fahrgästen Gewalt angedroht wird. Damit sollte man als Dienstleister sofort seine Arbeitsstelle verlieren mit anschließendem Berufsverbot. Wo kämen wir dahin, wenn Taxifahrer entscheiden, wer es verdient hat körperlichen Schaden davonzutragen und wer nicht. Das ist wirklich ein Armutszeugnis. Du bist eher der Fall mit dem „Dunning-Kruger-Effekt“ als deine beiden Kunden, welche wenigstens die Entschuldigung hatten stark alkoholisiert zu sein.

  41. Matthias sagt:

    @Björn Höcke: Es heißt Bernd, nicht Björn.

  42. TK sagt:

    Die Seite vom Taxihaus betreut er ,glaub ich ,selber.

  43. Sash sagt:

    @TK:
    In deiner Welt vielleicht …

    @Björn Höcke:
    Der Schritt stand Dir natürlich frei. So ist das halt, wenn man den Mut hat, nicht den Namen eines unterdurchschnittlich blöden Politikers als Alias zu verwenden, sondern seinen eigenen preiszugeben. Aber noch leben wir halt nicht im von Dir erwünschten Nazideutschland und ich sehe der Sache gelassen entgegen.
    (PS: Natürlich speichere ich jetzt hektisch deine IP-Adresse und … ach fick dich, als ob Du das wert wärst …)

    @Matthias:
    😀

    @TK:
    Nicht, dass ich Dir das schuldig wäre, aber: Nein, nicht mehr.

  44. Ohnmächtiger sagt:

    @Sash
    Also Lesen ist wohl nicht so Dein Ding. Wo bitte habe ich Nazis verteidigt?
    Wenn ich darauf hinwies, daß Gewalt gegen demokratische oder Grundrechte nicht hinnehmbar ist, ist das für Dich das Verteidigen von Nazis oder was? Aber hey, selbst wenn. Als DonAlphonso-Fan mit Gysi-Fable kann ich damit gut leben.

    Da labern Dich zwei Dunkelgeister mit Ihren Parolen zu, und sonst passiert genau nichts. Und darauf hättest Du gerne eine Zusammenarbeit mit der Antifa und angedeutetem Gewaltbezug. Und findest das völlig daneben, wenn Dich Leute auf den Widerspruch hinweisen.

    Lies mal das hier:
    http://www.danisch.de/blog/2018/02/24/das-verbotene-buch/#more-22434
    Da geht’s darum, wer eigentlich zuerst da war und wer da wen und wessen Methoden kopiert.
    Ist eine sehr interessante These, aber schwerer Tobak, sehr zäh zu lesen und sehr lang. An Danisch ist sicher kein Nachttischbelletristikautor verlorengegangen.

    OK, nach Deinen Antworten hier glaube ich nicht wirklich, daß Du da bis zum Ende durchhältst. Aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen Blogleser.

    Und nur zur Sicherheit: Eine neue Argumentationslinie oder Meinung interessant zu finden, heißt nicht zwingend, daß ich diese teile (oder sogar alle Meinungen Danischs). Es heißt lediglich, daß sie für mich neue Details enthält.
    Ich bin grundsätzlich bereit, über neue Argumente nachzudenken, statt sie sofort zu verwerfen, weil sie nicht in mein Weltbild passen. Wie ist das mit Dir?

  45. HeinzHönig sagt:

    @Sash
    Na dann. Deine Vorstellung von Moral wird Dir nix zu beißen bescheren. Wenn die Automatisierung so voranschreitet, dann sind in 10, spätestens in 20 Jahren Taxifahrer überflüssig. Genau wie viele andere Jobs. Dann wirst Du Dich mit anderen abgehängten und den ganzen Neubürgern um die Krümmel streiten, die die anderen Fallen lassen. Spätestens dann wird sich Dein „moralischer Kompass“ neu ausrichten, jede Wette.
    Und so aus persönlicher Erfahrung, um die meisten Taxifahrer ist es nicht schade wenn ein Computer deren Arbeit übernimmt. Insbesondere der spröde Charme der Hauptstadt-Kutscher darf gerne aussterben.

    @Peter
    Das Wahlprogramm der CDU als rechts zu bezeichnen ist… provokant.
    Es gibt inzwischen zuviele Linke Fanatiker mit Nazi-Beißreflex. Das Pedel ist die letzten 30 Jahre weit nach links geschlagen. Es wird umso stärker nach rechts ausschlagen. Ich denke diese Änderung wird heftig. Evtl. kriegen wir auch wieder eine Zeit in der in diesem Land Jagd auf Ausländer gemacht wird. Vor dem Hintergrund sind die berühmten Worte der wiederlichen Göring-Eckardt dann auch voll Nazi: „Deutschland wird sich ändern, ich freu mich drauf.“ Die Zeit wird zeigen was am Ende übrig bleibt. Der feuchte Multi-Kulti-Traum wird es auf alle Fälle nicht sein. Dei Probleme die sich nach nur wenigen Jahren illegaler Einwanderung auftuen sind lassen sich jetzt schon nicht mehr vernünftig händeln.

  46. Peter sagt:

    @HeinzKönig

    Ich habe es als ‚rechts‘ bezeichnet, nichts schlimmeres 😉 nicht, dass ich es gut finde, aber es ist freilich legitim.

  47. Sven sagt:

    Ich lese diesen Blog schon seit Jahren (still) mit (und werde das auch weiter machen). Auf welche Art und Weise hier allerdings in den Kommentaren Nazis verteidigt werden, lässt mich an der Vernunft der Menschheit zweifeln. Es gibt beim besten Willen keinen Grund, mit Nazis zu sympathisieren. Die verachten anders aussehende und denkende Menschen und wollen vor allem auch die Meinungsfreiheit, auf die sich hier so manche berufen, abschaffen. Wie kann man solche Menschen verteidigen?

    Wer AfD wählt muss nicht zwingend ein Nazi sein, aber derjenige sympathisiert zumindest mit dem nationalistischen Gedankengut. Das macht es nicht besser.

  48. Ohnmächtiger sagt:

    @Sven
    Ich glaube, die Gesetzte der letzten Jahre, die sich klar gegen Meinungsfreiheit richten und pro Überwachung, hat jemand anders als die AfD eingebracht und beschlossen. Zu behaupten, die AfD vorzuwerfen, sie wolle die Meinungsfreiheit abschaffen, ist in diesem Zusammenhang … nun ja … forsch.

    Ansonsten teile ich Deine Meinung.
    Es gibt für mich auch keinen Grung, mit Nazis zu sympatisieren, (also echten, nicht so „du-bist-nicht-Meiner-Meinung-deshalb-Nazi diffamierten). Und wer AfD wählt, sympatisiert wohl mit nationalistischem Gedankengut.
    Aber wenn ich mir die sich abzeichnenden Ergebnisse des internationalistischen Gedankenguts von Merkel und Co. so ansehe, bin ich noch nicht sicher, ob ein wenig nationalstaatlicheres Herangehen nicht möglicherweise einige drängende Probleme deutlich abmildern würde.

    Ich glaube, vielen Leuten ist nicht klar, daß es einen großen Unterschied zwischen faschistischem und nationalstaatlichem (oder nationalistischem) Gedankengut gibt. Das verkleistert die Diskussion.
    Daß der deutsche Faschismus auch nationalistisch war, heißt ja im Umkehrschluß nicht, daß nationalistisch automatisch auch immer faschistisch ist. Oder sind die Schweizer und Amerikaner alle Faschisten?

  49. Ohnmächtiger sagt:

    @Sven
    Leider hat der Blog wohl keine Edit-Funktion.
    Der zweite Satz oben sollte korrekt lauten: „Zu behaupten, die AfD wolle die Meinungsfreiheit abschaffen, ist in diesem Zusammenhang … nun ja … forsch.“

    Kann schon sein, daß das einigen in der AfD auch gefallen würde, auf diese Weise den politischen Gegner mundtot zu machen. Aber im Moment sind es die politischen Gegner der AfD, die sich mit sehr fragwürdigen Methoden unbequeme Meinungen vom Hals schaffen. Sie machen die entsprechenden Gesetze, nicht die AfD.

    Das ist aber ein wenig OT.
    Mir ging es vor allem darum, daß Gewalt gegen demokratische Rechte (zB. Versammlungsrecht) eben undemokratisch ist, egal ob es sich nun um gewalttätige NPD-, AfD- oder Antifa-Mitglieder handelt.
    In einer Demokratie heiligt der Zweck eben nicht alle Mittel.
    Jede halbwegs Grundgesetz-konforme Gesinnung ist erstmal erlaubt. Mit Gewalt gegen eine Gesinnung vorzugehen, weil sie einem nicht gefällt, ist auf jeden Fall eine Straftat (es sei denn, der Staat tut es selbst, denn der hat das Gewaltmonopol). Wer das nicht kapiert, der hat die Grundlagen unserer Demokratie nicht verstanden.
    Ob der mich dann „Nazi“, „Gutmensch“ oder „linkes Ar**chloch“ schimpft, ist mir sowas von egal.

  50. Sash sagt:

    @Ohnmächtiger:
    Du hast recht: Was Du hier willst, interessiert mich gerade wirklich nicht. Du kommentierst hier nur unter diesem Artikel und ärgerst dich drüber, dass ich Nazis nicht mag. Ich muss mich nicht mit allem beschäftigen, auch wenn ich in Einzelfällen mal was interessantes verpasse. Wir treffen uns bei anderen Themen, dann sehe ich ja, ob es das wert ist. Bis jetzt bestätigst Du mich nur, dass es das nicht ist. Kannst also ruhig gehen.

    @HeinzHönig:
    Du vergisst die ganzen Bots, die dämliche Kommentatoren schon heute ersetzen können.

  51. Lifthrael sagt:

    @Ohnmächtiger
    Es ist also ein demokratisches Grundrecht, bestimmten Gruppen (Herkunft, Hautfarbe etc) den Tod zu wünschen? Das will ich sehen! Auch nimmt niemand den Nazis ihr Recht auf Demonstrationen. Selbst Nazis werden bei Demos von der Polizei beschützt! Es ist aber auch unser Recht, dagegen Lärm zu machen. Denn vor allem geht es bei den von dir so flammend verteidigten Rechten, dass diese nicht politisch eingeschränkt oder verfolgt werden.
    Und dieses falsch verstandene Geseiere von Meinungsfreiheit kann ich langsam auch nicht mehr hören. Meinungsfreiheit heißt eben nicht, dass jeder alles hinnehmen muss ohne es kommentieren zu dürfen! Ich darf offen sagen, dass ich deine Meinung scheiße finde. Meinungsfreiheit heißt nur, dass du diese äußern darfst, ohne Angst zu haben, politisch verfolgt oder eingesperrt zu werden.

    Wie lange muss ich eigentlich mit Nazis kuscheln, bis ich was gegen sie sagen darf? Bis die ersten Gesetze gegen bestimmte Gruppen erlassen werden? Oder erst, wenn wieder die ersten Menschen abgeholt werden und „verschwinden“, weil man sie in Lager steckt? Oder ist das auch noch von eurer Idee der Meinungsfreiheit und euren demokratischen Grundrechten abgedeckt?

  52. Ohnmächtiger sagt:

    @Lifthrael
    Wo hatte ich bitte etwas gesagt von den Tod wünschen ist OK?
    Die Frage ist, warum müssen Nazi-Demonstrationen von der Polizei geschützt werden? Will da etwa jemand gewaltsam gegen das recht auf Demonstration vorgehen?

    Es ist Dein gutes Recht, jede Menge Lärm gegen Nazis zu machen. Und Du darfst jede Meinung mit Kommentaren geradezu zuschütten. Ist auch Dein Recht.
    Aber Du darfst eine Meinung nicht mit Gewalt zu unterdrücken versuchen. Meinungsfreiheit schließt nämlich ein, daß solche Gewalt eine Straftat darstellt.

    Du darfst schon immer alles gegen Nazis sagen, was Du willst (solage es strafrechtlich nicht relevant ist). Da hat sich nie etwas geändert. Was soll diese Frage also?
    Nochmal für Dich zum langsam lesen: Ich spreche mich gegen GEWALT gegen andere Meinungen aus.

  53. HeinzHönig sagt:

    @Sash
    Touché.

    Aber: Linke Meinungsdikatur wird nicht ewig Bestand haben. In dem Sinne, reite weiter so in den Untergang. Ich freu mich drauf. Deutschland 2018, musste dabei gewesen sein, kannste Dir nicht ausdenken.

  54. Mic ha sagt:

    Wenn die Nazis erstmal an der Macht sind, wirst du sehen wie weit du mit deinem gönnerhaften Verteidigen der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit kommst, Ohnmächtiger. Dann gibt’s das nämlich nicht mal mehr für Mitläufer.

  55. Ohnmächtiger sagt:

    @Sash
    Es ist Dir vielleicht noch nicht aufgefallen, aber jeder Kommentator fängt in einem Blog irgendwann unter EINEM Beitrag an. Echt, kanns’te nachprüfen.
    Allerdings kann ich Dich in sofern beruhigen, daß ich nach Deinen Antworten nicht allzuviel Lust habe, hier noch weiter zu kommentieren. Du drehst mir das Wort im Munde um und unterstellst Sachen, die ich nie gesagt habe. Das mus ich nicht haben.
    Mir ist völlig gleichgültig, ob Du Nazis magst oder nicht. Es geht um Gewalt gegen Meinungen oder politische Ansichten. Wie oft müsste ich es wiederholen, damit Du es nicht wieder durcheinander wirfst?

    Ich hatte ja schon vermutet, daß Dich Meinungen außerhalb Deiner Blase nicht interessieren.
    Damit fehlt dann die Grundlage zu einer Diskussion. Zu Themen einfach nur „Ja, das sehe ich total genau so.“ zu schreiben, überlasse ich den jenigen, denen das reicht.
    Ich bin ‚raus.

  56. Alf Durst sagt:

    @Sash,ich wusste nicht das man eine Mindestanzahl von Meldungen braucht um bei Themen mit zuschreiben. Mein Fehler. Nochmal ich finde Nazis Scheisse und auch Autonme finde ich Scheisse, um es deutlich zu sagen, obwohl das eigentlich nicht meine Ausdrucksweise ist. Mich triggert halt das Thema Gewalt. Zu denken Gewalt ändert etwas das ist mein Problem. Gewalt als legitimes Mittel anzusehen um Meinungen und Weltbilder, seien sich noch so verachtenswert zu ändern, ich denke das hat die Geschichte gezeigt wird nicht funktionieren. Zumindest nicht auf Dauer. @Matthias. Hat man wirklich vor 80 Jahren genug gesprochen, keine Ahnung. Hat man den geisteskranken aus Österreich am Anfang vielleicht doch nicht ernst genug genommen. Aber haben all diese Bomben und Waffen und Kugeln, diese Ideologie ausmerzen können. Nein, wie es sich heute wieder zeigt und das ist nicht nur ein deutsches Problem PS. @danke Matthias für den sachlichen Kommentar

  57. Kante sagt:

    Du schreibst ja gerade in deinem anderen Blog, wie unfair die Leute hier sind. Und ergibst dich dort in einem elend langen Text, der leider VÖLLIG am Problem vorbei geht.

    Du schreibst
    > Und da hatte ich es die
    > Tage wieder: Ich hab bei
    > GNIT einen Artikel
    > gepostet, in dem ich
    > lautstark bedauerte,
    > dass ich ein paar wirklich
    > eklig auftretenden Nazis
    > nicht die Fresse poliert
    > hatte.

    Nein. Das war nicht das Problem, und darauf hat sich auch keiner aufgeregt.

    Das Problem war, das du als Taxifahrer Kunden hattest, deren politische Meinung du (völlig zu recht) nicht teilst. Und danach bedauerst dass du ihnen während der Arbeitszeit keine Gewalt antun kannst (Schon eher Grenzwertig).

    Und anschliessend öffentlich die lokale Antifa aufforderst, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, damit die sich darum kümmern möchten. Denn durch deine Arbeit als Taxifahrer hast du sogar so nette Details wie z.B. die Adressen deiner Kunden.

    Und DAS ist das Problem. Und wenn du den Konflikt nicht verstehst, das es HÖCHST problematisch ist, in deinem Job erhaltene Informationen privat für Gewalt gegen politisch andere Lager zu verwenden, ist der P-Schein bei dir definitiv falsch!

  58. Roichi sagt:

    Beleidigungen, Drohungen, Opferpose und Untegangsszenarien so sind sie unsere Internetbesorgtbürger. Fehlt nur noch der Volksgerichtshof. Aber der kommt bestimmt noch.

  59. Sash sagt:

    @Kante:
    Dann halt auch hier:
    Nein, eben nicht.
    Hab ich geschrieben, dass ich eine Adresse habe? Nein. Und ich hab auch keine, weil die sich an einer Bahnstation haben absetzen lassen. Und hätte ich eine, wüsste ich immer noch nicht wer sie wären, also z.B. in welcher Wohnung sie wohnen, etc. pp.
    Dass ich weder Arbeits- noch Freizeit dafür verwende, Nazis hinterherzuschnüffeln – auf die Idee kommt halt niemand, weil ich – uiuiui! – Antifa gesagt habe.
    Wenn das wirklich deine Befürchtung war, dann sei sie hiermit entkräftet: Ich habe keine Adresse der Nazis und auch nicht vor, Naziadressen zu sammeln. Man kann auf unterschiedliche Art mit der Antifa zusammenarbeiten.
    Mein Problem ist halt: Ich bin nicht überrascht, dass das natürlich ganz zufällig und neutral so ausgelegt wird …

  60. the passenger sagt:

    Wie kommen eigentlich die ganzen Besorgtbürger und Naziflüsterer eigentlich darauf, als Linker wäre ich automatisch tolerant? Das ist ganz gewiss nicht der Fall. Wer beispielsweise anderen Menschen aufgrund von Nationalität oder Hautfarbe ihre „Wertigkeit“ abspricht; darf herzlich gerne mit meiner vollen Intoleranz rechnen. Denn so etwas gab es schon einmal in Deutschland und ich sehe es als die Verantwortung meiner Generation an, so etwa nicht wieder passieren zu lassen. Das heißt jetzt nicht, dass ich Gewalt gegen Nazis jetzt unbedingt gut heiße. Schon allein, weil ich denke, dass sich dadurch nichts ändert; langfristig gesehen. Aber angesichts dessen, was derzeit in der deutschen Politiklandschaft passiert, ist ein Artikel, in dem jemand zwei solchen Gestalten ein paar „auf die Glocke“ wünscht, ganz sicher nichts, an dem ich mich abarbeiten werde.

  61. Bitlefelder sagt:

    tl;dr: ich hab eigentlich schon geglaubt, wir hier links seien die besseren (toleranteren) Menschen. Sind wir nicht Gutmenschen? Nein? Klar lassen wir auch mal Luft ab und schimpfen und wünschen Leuten die Pest an den Hals… aber wir wollen doch nicht wirklich zufällige Idioten verprügeln, nur weil sie eben Idioten sind? Ich sag ja nichts dagegen, sich oder andere gegen konkrete Angriffe zu verteidigen. Aber Gedankenpolizei? Echt jetzt?

    Hans, are we…. are we the Baddies?
    —-
    Ich weiss langsam nicht mehr, wo ich stehe. Vom Herzen eher Links, schaue ich mir aber manche Auswüchse dort an, bin ich wohl doch eher Mitte.
    Unter „links sein“ verstehe ich das Eintreten für die Schwachen, die Angegriffenen, aber auch wie Rosa Luxemburg die Freiheit der Andersdenkenden. „Links sein“ erfordert für mich Toleranz und Ratio.

    Wohlgemerkt rede ich hier nicht von Opferhaltung – Stichwort „Toleranz gegenüber Intoleranz“ oder meinetwegen „Die andere Wange hinhalten“. Wer anderen in die Fresse haut, der verdient das Echo. Aber wer nur redet? Selbst AfD wählen alleine rechtfertigt das noch nicht, obwohl ich diese Partei als Gefahr sehe.

    Aber – wieder Rosa Luxemburg: Mir imponieren nur die Ratschläge, die der Ratgebende selbst beherzigt.

    Stattdessen sehe ich bei vielen linken Gruppen eher das Prinzip „Heiliger als DU!“ am Werk – wer von der Gruppenmeinung abweicht wird ganz schnell geschnitten oder geradewegs rausgeekelt, man könnte zynisch auch sagen: wegdiskriminiert.

    Wahrscheinlich eine normale Gruppendynamik die bei den Rechten ebenfalls am Werk ist, aber dort bewege ich mich nicht.

    Vor ein paar Monaten erlebte ich so ein Beispiel mal wieder am eigenen Leib. Trump war gerade gewählt und es standen Vorwürfe im Raum, er habe wilde Natursektparties mit russischen Huren gefeiert und die Russen hätten nun Kompromat gegen ihn.

    Da hatte ich so einen Flashback, ich musste unwillkürlich daran denken wie Schwule und Lesben früher in Angst lebten, irgendjemand könnte herausfinden welche Dinge sie mit wem im Bett machen. Nun bin ich Pessimist, mir ist klar dass wir zwar offiziell schon weiter sind, ganz inoffiziell aber noch jede Menge Menschen wegen ihrer Sexualität Sanktionen befürchten müssen. Gleichzeitig bin ich aber auch Idealist.

    Und als Idealist wünsche ich mir, dass in gegenseitigem Einvernehmen jede(-r) (-x) mit jede(-m) (-r) (-x) das Schlafzimmer so abfackeln darf, wie die Beteiligten sich das vorstellen.

    Wie gesagt, leider sieht die Realität anders aus – aber dass dann gerade die liberale Speerspitze der Toleranz Gestapo im Bett spielt, beziehungsweise die sexuellen Vorlieben ins Rampenlicht zerrt… nun ja. Diese Meinung äusserte ich. Damit war ich automatisch ein bezahlter feindlicher Propagandist 🙂

    Nicht falsch verstehen – ich muss ja nicht mit jedem Mitglied der judäischen Volksfront alle Vorstellungen teilen, aber wollen wir jetzt Dinge zum Besseren verändern oder uns darüber streiten, dass Du geschlechtergerechte Sprache sehr wichtig findest und ich eher so naja?

  62. Mic ha sagt:

    Diese armen „scheiss Kanaken“ brüllenden Nazis aber auch! Wenn da mal jemand flapsig hinterdenkt, dass ihnen was auf die Fresse gehört, gehört der gleich zur „Gestapo“. Wie top, dass die Partei mit Faschisten in ihren Reihen nicht schon längst drittstärkste Kraft in diesem Land, ne? Wir müssen ihnen unbedingt mit Toleranz und Wehrlosigkeit entgegentreten, dann halten wir den in Gang gesetzten Umschwung nach weit Rechts schon auf. Wenn wir nur nach außen scheinen, was für tolle Menschen wir sind, werden sich scheiß Kanaken! – Brüller schon wieder einkriegen.
    Die sind ja auch gar nicht so gefährlich für uns, wir sind schließlich keine Ausländer, wir sind die fettgefressene, friedfertige, privilegierte Mehrheit, die den Idioten gönnerhaft beim Flüchtlingsheimabfackeln zusieht.
    Ekelhafter als die Brüller sind fast die Mitläufer. Aber nur fast. Denn Realität ist: täglich brennt ein Flüchtlingsheim. Allein 2016 gab es über 4000 rassistische Übergriffe. Und es werden mehr. Bloß nicht böse werden, stets scheinendes Vorbild.

  63. Alexander sagt:

    Bei vielen Kommentaren der besorgten Bürger hier stellt sich nur eine Frage: wo steht die Trollfabrik?

  64. Rumen Milkow sagt:

    Was wir wissen:
    Zwei völlig besoffene Fahrgäste, die Sash hätte ablehnen können (und besser auch sollen), sie mögen „niveauvolle“ Sprüche, „Rock’n’Roll“, finden „zwei peinlich bekannte Nazibands“ gut, spielen einen „total geilen Song“ eines unbekannten Interpreten vom Handy vor, in dem es darum geht, dass der auch in Zukunft Diesel-Autos fahren will, sie geben 5 Euro Trinkgeld (das offensichtlich angenommen wird) und lassen beim Aussteigen „rassistischen Dreck“ ab. Sash selbst wird weder körperlich noch verbal bedroht.

    Was wir nicht wissen:
    Um welche „peinlich bekannte Nazibands“ es sich handelt, die der „Chefidiot“ gut findet, und warum er nichts von denen spielt. Dass sie AfD wählen. Um welchen „rassistischen Dreck“ es sich beim Aussteigen gehandelt hat, inwiefern er ernst gemeint war oder von zwei völlig Besoffenen nur so „Dahingelalltes“.

    Was wir wieder wissen:
    Sash, der selbst weder körperlich noch verbal bedroht wurde, möchte die beiden völlig Besoffenen „aufmischen“, traut sich aber nicht, da er im Dienst ist. Ums „aufmischen“ soll sich die lokale Antifa kümmern, der Sash seine Zusammenarbeit anbietet.

    Zusammenfassung:
    So, wie es aussieht, eine ziemlich banale Geschichte, die zum Kampf zwischen Gut und Böse hochstilisiert wird. Aber es ist doch mehr. Keiner war an dem Abend dabei, keiner kennt die beiden Typen, die dazu noch völlig besoffen waren, und die wenigsten dürften Sash persönlich kennen, und trotzdem findet die Mehrheit der Kommentatoren seine Forderung, die beiden „aufzumischen“, oder zumindest „aufmischen“ zu lassen (Der gute Mensch tut Gutes – Der Gutmensch delegiert die Tat), gut. Nur, worin genau besteht jetzt das Verbrechen, oder zumindest die Straftat, das/die mit „aufmischen“ bestraft werden soll? Und was ist mit der Unschuldsvermutung, mit den mildernden Umständen, weil „völlig besoffen“. Von „Schuld und Sühne“ gar nicht zu reden. Auch wenn die Geschichte banal ist, so propagiert sie doch eines: Selbstjustiz, und ihr findet das gut.

    Meine Empfehlung: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

    PS: Eine tolle Werbung für Taxi und Taxifahrer in einer Zeit, in der unser Service gerade von Mietwagen übernommen wird.

  65. Carlos sagt:

    Mietwagen, Car2Go, Uber, und nicht zuletzt die Automatisierung. Bald braucht keiner mehr einen Taxifahrer.
    Dann kann der Sash vieleicht zukünftig über seine H4-Erlebnisse bloggen. Nichtmehr GNIT sondern GADA (Gestern auf dem Amt).

  66. Toni sagt:

    Was wir wissen: Dutzende Kommentatoren springen Rechtsradikalen bei.

    Was wir nicht wissen: Warum genau springen sie Rechtsradikalen bei.

    Was nahe liegt: Weil sie rechtsradikale Einstellungen nicht so schlimm finden. Als weiße, nichtbehinderte, heterosexuelle, cisgender, christliche (oder atheistische) Deutsche haben sie ja bei einer rechtsradikalen Machtübernahme nichts zu befürchten.

    Wie man früher Leute genannt hat, die die Nationalsozialisten regieren lassen haben, weil sie ja persönlich nichts zu befürchten hatten: Nazis.

  67. Ana sagt:

    „Ich! Ich! Gebt mir einen Stein, ich mach’s!“ – Alter Sack

  68. Johann Wolfgang von Goethe sagt:

    Der Zauberlehrling:

    ‚ Die ich rief, die Geister, werd‘ ich nun nicht los‘

  69. Roichi sagt:

    @ Toni

    Die haben aber auch nur nichts zu befürchten, solange sie Linientreu sind. Wer widerspricht oder nicht konform ist, wird in der zweiten Runde dran sein. Spätestens.
    Die Drohungen des „eisernen Besens“ und wer zuerst an die Wand gestellt werden sollte, sind ja auch schon üblich bei der AfD.

  70. Sash sagt:

    @Rumen Milkow:
    Ganz schön theatralisch für einen, der zugibt, kaum was zu wissen.

    @Carlos:
    Heißt das, Du liest dann nicht mehr mit?

    @all: Nur ums Euch nochmal verklickern: Ihr regt Euch hier darüber auf, dass ich Nazis scheiße finde und ihnen eine aufs Maul gönnen würde. OK, diskutierbar. Dass die meisten aber meine Gedanken (!) gegenüber Nazis so schrecklich finden, dass sie ellenlange Kommentare ohne einen einzigen Hinweis darauf, dass sie wenigstens auch nicht Nazis verteidigen wollen (dafür aber wann warum wo in der Welt welcher Linke schon mal ein falsches Wort verwendet hat!!1!), dann ist das einfach nur Banane und ich halte es einfach für ignorantes nazifreundliches Geblubber.

  71. Knox089 sagt:

    Eben nicht, die meisten stört wohl, dass Du einer radikalen gewalttätigen Personengruppe ein paar aufs Maul gönnen würdest, deren Trinkgeld annimmst und für die Durchführung der Körperverletzung die Dienste einer anderen radikalen gewalttätigen Personengruppe einforderst.

  72. Sash sagt:

    @Knox089:
    Ich bezweifle das schon deswegen, weil sich solche Leute nicht dran stören, wenn „die da“ sich gegenseitig kloppen.

  73. Knox089 sagt:

    Dich hätte es ja auch nicht gestört, wenn sie die Hucke vollbekommen hätten. In den Farben verschieden, in der Sache vereint, aufs Maul gibt’s von beiden Gruppen, wenn das Feindbild stimmt.
    Ist ja auch ok, dann sympathisierst Du eben mit der Antifa, das kam wohl nur für viele Leser überraschend, mich inklusive, klar die Tendenz war klar, aber soo weit draußen wird’s eben eng mit Verständnis, gerade mit einem Blog von solcher Reichweite.

  74. Sash sagt:

    @Knox089:
    Du hast offenbar nicht verstanden, wie ich das gemeint habe. Nein, mich stört’s nicht, wenn Nazis dafür auf die Schnauze kriegen, dass sie Nazis sind. Das hast Du richtig verstanden und es tut mir leid, dass Du noch nicht lange genug hier liest, um das zu wissen.
    Aber was ich eigentlich meinte, war: Wenn es hier wirklich allen nur um die böse böse Gewalt gehen würde: Den meisten ist es völlig egal, wenn böse Leute bösen Leuten wünschen was abzubekommen. Aber keiner der sich beschwert, findet Nazis doof. Überraschung? Nein.
    Schau, mir isses egal, ob Du mich für böse hältst, weil ich einer per se bösartigen Weltanschauung negativ gegenüberstehe. Ich hab schon mit hunderten Leuten darüber diskutiert und ich weiß, dass wir hier an einem Punkt, wo am Beispiel, dass ich es gedanklich in Erwägung ziehe, das Nazis aufs Maul gehauen wird, „die Demokratie“ am Ende gesehen wird, nix sinnvolles bei rauskommen kann. Das ist schade, aber ich kann gut damit leben. Dann halt nicht.

  75. […] mag sein, dass ich mit meinem Beitrag „Die ekligen Ausnahmen“ auch einigen Leuten auf die Füße getreten bin, die sich selbst nicht als Nazis sehen, es […]

  76. Jogi sagt:

    Ich halte Gewalt gegenüber Nazis im Moment nicht für eine adäquates Mittel. Weil es ihnen im Moment erlaubt sich in eine Opferrolle zu stellen, die ihren ideologischen Müll zumindest beiseite schieb oder sogar rechtfertigt.
    Trotzdem kann ich mir ein Grinsen bei diesem Artikel nicht verkneifen.
    Ich war selber früher der Antifa und ihren militanten Methoden zugeneigt. Ich denke die Frage ist woher der Faschismus kommt und welche Konsequenz zieht man daraus für die Bekämpfung des Selbigen.

    „Wer über Faschismus redet darf über Kapitalismus nicht schweigen“

    Ich denke dieser Satz trifft es ziemlich gut. Schon im Hitler Faschismus gab es einen engen Zusammenhang zwischen Hitler und der deutschen Industrie, in Form von Geldspenden, Zwangsarbeitern etc.
    Und auch heute ist der Zusammenhang zwischen Nazis und Staat, für jeden der etwas genauer hinschaut genau ersichtlich. Stichworte „NSU und Verfassungsschutz.“
    In der Konsequenz bedeutet das, das wir die Nazis im Kapitalismus nicht loswerden. Das wiederrum heißt wir brauchen ein anderes Gesellschaftssystem. Ich favorisiere den Sozialismus als vor Stufe zum Kommunismus. Sash favorisiert was anderes, das ist aber auch ladi. Klar müsste auch sein das sich ein neues Gesellschaftssystem nicht gegen die Menschen erschaffen lässt. D.h. wir müsse die Menschen überzeugen sich dafür einzusetzten. (Diese Ausführung ist starkt verkürzt weil ich hier nicht weiteres Fass aufmachen will)
    Leider führt die Gewalt gegen Nazis, im Moment, nicht dazu, das sich die Leute unserer Gesellschaftsform öffnen, sondern das sie sich abwenden und eher den vermeintlichen Opfern zuwenden.

    Aber auch wenn ich die Methode der Gewalt im Moment ablehen, muss ich der Antifa Respekt zollen. Ohne sie wäre viele Naziaufmärsche nicht langfristig beendet worden. Zu erwähnen wäre da Dresden, Wunsiedel, Schwäbisch Gmünd usw. Auch wenn dort entscheidend war das es eine Mischung queer durch die Gesellschaft war die sich den Nazis entgegengestellt hat, war es doch die Antifa, die von Anfang an die Proteste organisiert hat auch wenn sie Anfangs hoffnungslos in der Unterzahl war.

  77. Carlos sagt:

    @Sash

    Doch. Sicher vertreibe ich mir auch weiterhin die Arbeitszeit mit dem Lesen von Blogs. Sollte nur ein zarter Hinweis sein, damit Du Dir die Domain schonmal sichern kannst.

  78. Rumen Milkow sagt:

    @Sash
    Wie kommst du denn darauf, dass ich nichts wissen würde? Deine Leser erfahren nur recht wenig (beispielsweise behauptest du, die beiden wären AfD-Wähler, aber woher weißt du das, wenn wir doch geheime Wahlen haben und auch nicht in deinem Text steht, dass deine Fahrgäste es dir gesagt hätten), maßen sich aber ein Urteil an. Und du, bist du neuerdings auch Richter? Ich denke, du bist nur einer von diesen immer leicht zur Hysterie neigenden, selbsternannten „Nazijägern“, deren Motto „Wer Nazi ist, bestimme ich“ ist, um mit der Aufmerksamkeit, die sie beim Absondern viel heißer, politisch korrekter Luft erfahren, ihr eigenes kleines Ego aufpolieren.

  79. Aro sagt:

    Oh man, kaum ist man mal ein paar Tage nicht online und schon macht jeder, was er will…
    Wo ist denn das Problem? Nazis sind scheiße. Und wer Nazisprüche macht oder eine solche Partei unterstützt und wählt, ebenfalls.
    Nazis sind Nazis, weil sie es sein wollen. Sie haben sich dafür entschieden und müssen die Konsequenzen tragen. Und wer Gewalt sät (und das tun sie alle, mit Knüppeln oder mit Worten), wird sie auch ernten.
    Schwarze, Behinderte, Kriegsflüchtlinge, Homosexuelle und viele andere Naziopfer haben sich nicht entschieden, aber sie werden von Nazis verfolgt, aus rassistischen u.ä. Gründen. Wenn es Menschen gibt, die sie verteidigen (wie die böse Antifa, deren Fan ich übrigens nicht bin), dann ist das gut. Denn dieser Staat verteidigt diese Menschen leider viel zu selten.
    Und da ist es müßig, über Gewalt zu reden. Seit dem 1990ern gab es rund 200 Morde durch deutsche Nazis. Diese Leute wird man nicht mit lieben Sprüchen stoppen. Wenn der Staat nicht willig oder in der Lage ist, die Faschisten zu stoppen, ist es gut, wenn andere das tun. Wie unwillig dieser Staat ist, sieht man in der NSU-Affäre.
    Sash Gewaltverherrlichung vorzuwerfen ist Schwachsinn. Das har er nicht geschrieben und ich denke auch nicht, dass er so drauf ist. Aber dass sich hier etliche Kommentatoren für die Nazis einsetzen, ist schon eklig. Es ist die typische rechtsradikale Taktik, alles Antifaschistische herunterzubrüllen.
    Ich bewundere Sashs Langmut. In meinem Blog landen diese Trolle im Spam, wenn sie es übertreiben.

  80. Roichi sagt:

    @ Rumen

    Heul doch.
    Ganz leise.

    @ All

    Antifa heißt nicht, dass man sich schwarz vermummt auf Demos mit Polizisten kloppt, auch wenn das in gewissen Kreisen immer gern als Vorurteil genommen wird.
    Antifa ist auch der Opa auf der Demo, der keinen Bock auf eine Wiederholung seiner Kindheitstraumata hat, Antifa ist die Mutter, die Lesungen zu Demokratie organisiert, Antifa ist der Nachbar, der rechte Sprüche nicht durchgehen lässt, Antifa ist noch viel mehr, vor allem Respekt vor den Menschen und deren Rechten, wie auch der Würde und Anerkennung wie auch Lernen aus der Historie.
    Etwas, das den Nazis und deren Unterstützern nicht passt, weshalb das natürlich kriminalisiert, angegriffen und vernichtet gehört.

  81. Sash sagt:

    @Jogi:
    Ach komm, Du hast die politische Debatte doch auch verfolgt: Wann wähnen sich die Nazis denn nicht als Opfer. Alleine die Anwesenheit von Nicht-Weißen ist doch inzwischen wieder eine „geplante Umvolkung“. Wie weit soll man denn einknicken?

    @Rumen Milkow:
    Du hast genau geschrieben, was Du alles nicht weißt. Und unterstellst mir (der ich dabei war), dass der Fehler zumindest vermutlich auf meiner Seite liegt. Aber hey, auch wenn Du nach all den Jahren unter Klarnamen kommentierst: Ich erinnere Dich gerne daran, dass Du mir unterstellt hast, ich würde meine Mutter wohl nicht lieben, nur weil ich wegen der Beerdigungskosten Ärger mit Ämtern hatte. Du hast keine Ahnung wie klein und bedeutungslos deine Meinung für mich für immer bleiben wird. <3

    @Roichi:
    Danke. Und das ist im Übrigen auch meine Definition von Antifa, auch wenn meine Solidarität oft weitergeht als die anderer vielleicht.

  82. Unwichtig sagt:

    Mich würde mal interessieren was ist Antifa/Links und was ist Nazi/Rechts? Was bedeutet das für Dich? Ich bin in der DDR aufgewachsen und da bedeutete Antifa/Links wenn man Pech hatte auch mal ein paar Monate/Jahre in Bautzen oder ähnlichen Orten zu verbringen das gleich galt für Nazi/Rechts! Es war nur eine frage wie es dem Mfs gerde passte und ob es der Richtlinie entsprach! Ich kenne zb Hohenschönhausen auch von innen und sorry nach dieser Erfahrung hat man irgendwie einen Hass auf alles was Kommunistisch etc.ist!

  83. Roichi sagt:

    @ Unwichtig

    Die DDR nannte sich vielleicht Kommunistisch. Mehr auch nicht.
    Gleichermaßen verhielt es scih mit der Menschenwürde und den Menschenrechten.
    Sash hatte das in dem anderen Blog auch ausgeführt, was er von der DDR hält.
    https://sascha-bors.squarespace.com/sashs-blog/2018/3/6/wir-mssen-ber-dieses-links-rechts-reden

  84. Sash sagt:

    @Unwichtig:
    Vermutlich finde ich irgendwo zwischen radikal sozialdemkratisch und anarchistisch auch ein gutes Label für mich, aber mir geht’s nicht um Worthülsen oder dem Folgen irgendwelcher Gallionsfiguren/Systeme. Ich bin überzeugt davon, dass die DDR ein autoritärer und damit unterdrückender Staat war, mit dem ich mich nicht identifizieren kann, weil ich für mich die individuelle Freiheit und die für alle geltende Menschenwürde grundsätzlich als oberstes Gut begreife. Und nur darin, dass Nazis diese aktiv angreifen, ist meine Intoleranz ihnen gegenüber begründet. Mir sind auch Kommunisten zumeist zu autoritär (und vor allem zu dogmatisch), allerdings sehe ich da vielfach in Detailfragen wesentlich eher Überschneidungen zu meiner Meinung, weswegen mir eine genauso radikale Abscheu gegenüber Kommunisten prinzipiell fehlt und ich mich am Ende dann halt doch mit gewisser Berechtigung links einordnen lasse.

  85. Malte sagt:

    Lobata weiß also ganz genau, dass das Ziel der beiden Jungs die Sash wegen ein paar Sprüchen sofort als „Nazis“ identifiziert hat Volkermord ist.

    Genau wegen dieser Einstellung im linken Mainstream sind linke Parteien inzwischen unwählbar. Wegen intoleranten Hetzern wie dir steuert die AfD auf eine Mehrheit zu, Lobata. Ich hoffe, du bist Stolz.

    Ich bin angewidert!

  86. Jürgen sagt:

    Vielleicht finden manche es nur schlimmer, das z.B. eine Partei die eine neue SS namens Antifa unterstützt ins Parlament kommt?
    Die AfD ist wie Trump. Die meisten wählen sie nicht, weil sie so toll ist, sondern weil die Alternativen noch schlimmer sind.

  87. Aro sagt:

    @ Jürgen
    Wer „die Antifa“ mit der SS gleichsetzt, ist entweder ein absoluter Dummkopf oder ein Hetzer, der die Naziverbrechen bewusst verharmlost. Was davon bist du?

  88. Sash sagt:

    @Malte:
    Wenn man nicht einmal zu Ende denken kann, was „Wir“ gegen „Die“ bedeutet … fuck off!

    @Jürgen:
    Keine vier Sätze und ich hab ein Bullshit-Bingo. Das machst Du doch mit Absicht!

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