Vom Draußen und Drinnen

Die letzte Zeit gab’s bei GNIT nix zu lesen und das hatte einen einfachen Grund: Ich habe kaum gearbeitet. Zum einen, weil es einer der erbärmlichsten Januare seit Beginn meiner Aufzeichnungen zu sein scheint, zum anderen weil ich die letzte Woche deutlich mehr damit beschäftigt war, mir das Rauchen abzugewöhnen. Da sind Taxistände in den ersten drei Tagen nun wirklich nicht gerade die versuchungsärmste Umgebung, das würde ich also niemandem empfehlen. 😉

Andererseits muss man ja auch nicht mehr so viel aussteigen, wenn man nicht raucht. Und genau zum Aussteigen hatte dann ein mir bis dato unbekannter Kollege die Story des Wochenendes geliefert, als ich mal für ein paar Stunden sowas wie Arbeit imitiert habe. Er kam am Stand gleich auf mich zu und meinte:

„Ist Dir das auch schon passiert, dass sich dein Auto abgeschlossen hat, obwohl der Motor läuft?“

Äh, nein?

Und ich habe definitiv viel Übung darin, das Auto mit laufendem Motor stehen zu lassen und auszusteigen. Im Falle des Kollegen war’s ein Zafira Tourer, also das Nachfolgemodell von meinem. Hab also noch geschätzt 250.000 km Zeit, mir darüber Gedanken zu machen. Dann aber sollte ich das, denn eines hab ich jetzt schon gemerkt: Mir ist auch als Nichtraucher nach gelegentlichem Aussteigen. Frische Luft, Beine vertreten, diese Geschichten. Soll ja auch gesund sein.

19 Kommentare bis “Vom Draußen und Drinnen”

  1. W. Örthersee sagt:

    Der Arzt Hannes Lindemann hat mal in einem Faltboot den Atlantik überquert. Und ein Buch drüber geschrieben.
    Sein Motto vom Autogenen Training beeinflusst hieß:

    Kurs West
    Keine Hilfe annehmen
    Ich schaffe es

    Das könntest Du irgendwie auf Dich ummünzen mit Hilfe Deiner oft vergnüglichen Wort-Strick-Künste.

  2. W. Kakaosee sagt:

    Und evtl. 85 % Schokolade statt Süßigkeiten mit auf Schicht nehmen ?

  3. JanS sagt:

    Seit 2 1/2 Monaten von der Kippe los dank E-Ziggi. Und was ist das für ein Gefühl den 5. Stock zu schaffen ohne zu hecheln wie ein halbtoter. Könntest dann selbst unbesorgt im Taxi dampfen, bis auf das Aroma das man drin hat riecht ein Außenstehender nichts. Und das hat sich auch nach wenigen Augenblicken verflüchtigt.

  4. Wahlberliner sagt:

    Aha, jetzt also ein nagelneues Squarespace-Blog, was bis zu diesem Link noch niemand gelesen hat, weil es keiner kannte? OK, Du begibst Dich ja auch in irgendwelche „sozialen“ Medien, kann also sein, dass Du Deine GNIT-Blogleser einfach nur als letztes mit dem Link bedacht hast.
    Viel Glück und Erfolg beim Rauchen aufhören! Etwas, was ich mir schon letztes Jahr gewünscht habe zu tun, aber noch immer nicht geschafft hab… :-/
    Und: Ja, diese Automatiken sind nervig. Entweder immer einen zweiten Schlüssel „am Mann“ tragen,oder ein Einbruchswerkzeug irgendwie so am/unterm Auto verstecken, dass man jederzeit dran kommt (ich spreche von Plastikkeilen und einer gebogenen Stange mit 90° Winkel an einem und „Griff“ am anderen Ende). Dann kannst Du jederzeit die Tür an der oberen Kante aufbiegen und mit der Stange von innen den Türöffner betätigen. Erfordert etwas Übung, aber das scheint bei so ziemlich jedem Auto zu gehen. Hab ich zumindest bei „RepoNut“ so gesehen… 🙂
    Aber im Endeffekt ist das mit dem zweiten Schlüssel wohl einfacher. Oder noch besser: Autos von GM meiden wie die Pest, das sollte auch noch eine super Option sein!

  5. Marco sagt:

    Oh, ich habe tatsächlich auch erst durch diesen Link den neuen Ort deines Blogs entdeckt.
    Ist es evtl. sinnvoll, von http://www.sashs-blog.de aus eine Umleitung einzurichten?

    @JanS: Meine Erfahrung als Außenstehender: Richtig ist, dass man „nur“ das Aroma riecht. Nicht richtig ist, dass sich dies nach wenigen Augenblicken verflüchtigt hat. Gerade in engen geschlossenen Räumen hält sich der Dampf und auch der Geruch recht lange. Ich habe da jetzt kein Problem mit, und je nach Sorte wird das den meisten Unbeteiligten auch so gehen, aber dass man das nach wenigen Augenblicken nicht mehr riecht, stimmt nicht.

  6. S2B sagt:

    saebelzahnhamster.de ? sascha-bors.squarespace.com? sashs-blog.de?
    Watt denn nun? 😀

  7. Lisa sagt:

    saebelzahnhamster.de gibts schon, hat er geklaut.

    http://saebelzahnhamster.blogspot.de/

  8. Passiert mir jedes mal, wenn die Geschwindigkeit > 20km/h erreicht. Zack, alle Türen verriegelt. 😉

    Allerdings stehe / renne ich dabei nicht neben dem Wagen her…

  9. Joe sagt:

    Um Entzugserscheinungen zu mildern, empfehle ich im Stau besonders dicht aufzufahren und dann das Gebläse auf volle Pulle.

  10. Sash sagt:

    @W.Kakaosee:
    Eigentlich habe ich überhaupt nicht vor, mir allzu viele Lebensmittel unterwegs anzugewöhnen. 😉

    @JanS:
    Das war für mich keine Alternative, weil’s immer noch das gleiche Verhaltensmuster ist. Und wenn man dann gerade mal keine Zeit hat, sich sein Liquid zu mischen oder der Verdampfer defekt ist … schön, wenn’s für dich klappt, ich bin da nicht der Typ für.

    @Marco:
    Stimmt, das könnte ich sogar machen. Andererseits lesen die meisten Leser von dort auch hier, bei Twitter oder FB mit. Ist ja nicht DAS Riesenprojekt, sondern nur der kleine Privatblog. 🙂

    @S2B:
    Mein neuer privater Blog ist nun unter https://www.saebelzahnhamster.de/sashs-blog/ zu erreichen. Vielleicht verlinke ich sashs-blog.de auch mal damit. Wobei es eigentlich gerade ganz nett ist, dass die Christen-Fundies ins Leere rennen.
    Und da ich den Blog auf Squarespace angelegt habe, hat er halt auch eine alternative Squarespace-Adresse und beim Verlinken von Einzeleinträgen scheint er diese Adresse zu nutzen. Mal sehen, ob ich das noch ändern kann, bin ja auch noch neu. 🙂

    @Lisa:
    Also wenn wir schon mit Worten wie Klauen um uns werfen, dann bitte etwas faktenbasierter als amerikanische Präsidenten: Wenn’s die Adresse schon gegeben hätte, hätte ich sie nicht bekommen und wenn x.blogspot.de das gleiche wie x.de wäre, würde das Internet nicht mehr funktionieren.
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich den Blog nicht kannte und der schon tot war, bevor ich bei Twitter mit Säbelzahnhamstern angefangen hab.
    Dafür hab ich der Konkurrenz völlig selbstlos säbelzahnhamster.de übrig gelassen.

    @gedankenknick:
    Wäre auf Dauer auch ziemlich sportlich. 😉

    @Joe:
    Das ist das Dumme an einer Sucht: So einfach funktioniert sie nicht. Irgendwas das ähnlich aussieht oder ähnlich giftig ist, reicht nicht aus. 😀

  11. W. Kakaosee sagt:

    @ Sash:

    Auf Deinem neuen Blog gibt es ja ein Foto mit dem ganzen Süßwaren-Trash, der als Trostzucker für entgangenen Rauchgenuss dienen soll. Da kam mir die Idee mit der 85% Schokolade. Keine Rede davon, jetzt unterwegs groß anfangen zu Futtern, bisschen aber schon: vielleicht ‚Studierendenfutter‘?

  12. ednong sagt:

    Na, dann mal gutes Durchhaltevermögen.

  13. thorstenv sagt:

    Gute Entscheidung, Herr Boers. 😉

  14. Sandra sagt:

    Ich bin seit 6 Jahren rauchfrei und immer noch glücklich darüber, mir meinen Tagesablauf und Kontostand nicht mehr von Zigaretten vorschreiben zu lassen. Sascha, ich drücke dir die Daumen, dass du es auch durchhältst!

  15. s sagt:

    wolte schenke schachtel Club, aber er raucht nix mehr. oder f6, alte Juwel, cabinet,kaaaaaaaaaaaaro

  16. Pünktchen sagt:

    Viel Glück beim Rauchen aufhören. Ich bin beim 3. Versuch in 25 Jahren. Es ist wirklich eine Sucht und es ist nicht leicht, davon los zu kommen. Und bitte, tausche Zigaretten nicht gegen Schokolade oder Chips ein. Nur weil man aufhört mit dem Rauchen, muss man nicht zwangsläufig zunehmen.

  17. Mareike S. sagt:

    Nach dieser Nachricht, kann man davon ausgehen, dass er sich zunehmend hin zu einer Birne entwickelt, sei es drum.

  18. Sash sagt:

    @Mareike S.:
    Abgesehen davon, dass der Ursprungsgag von ungefähr 1995 ist und Ingo Appelts Idee war: Selbst ich hab mich schon vor Jahren live im Radio zu meiner Birnenform bekannt. Ich als übergewichtiger Mensch wäre wirklich interessiert an neuen Witzen, aber Vollpfosten wie ihre Wenigkeit enttäuschen mich da jetzt schon jahrzehntelang. Kriegt man dieses Niveau echt nicht mehr weg?

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