Zeitmanagement auf der Warschauer

Ich weiß nicht, ob die Warschauer tagsüber gerade noch eine Straße ist, denn die Baustellen sorgen teilweise bis nach Mitternacht für Rückstaus. Das müsste zu hellen Stunden einer Komplettsperrung gleichkommen. Die zwei Jungs wollten aber undbedingt zum Bahnhof, änderten ihr Ziel dann aber zur Ecke Revaler. Und da war er nun, der Stau. Und der verbleibende Weg betrug etwa 400 Meter. Ich hab sie vorsichtig drauf hingewiesen:

„Mir soll’s zwar egal sein, aber ich glaube, ihr seid zu Fuß schneller.“

„Ach was, wir sind heute stinkfaul. Das passt schon!“

5 Minuten und 200 Meter weiter:

„Du, wir steigen doch besser aus …“

20 Sekunden später löste sich der Stau komplett auf und ich überholte die Jungs auf halber Strecke. Das ist nicht mal nur Stau, das ist auch noch vollkommen fies, was der Verkehr da macht! 🙂

9 Kommentare bis “Zeitmanagement auf der Warschauer”

  1. Ana sagt:

    Hättste doch wieder einladen können

  2. Michael sagt:

    1200 Meter in 5 Minuten wäre zu Fuß ganz schön fix. Außerdem wärst du dann ja schon 800 Meter hinter dem Ziel, oder? Meintest du vielleicht 120 Meter, oder habe ich etwas übersehen?

  3. Sash sagt:

    @Ana:
    Stimmt, gute Idee. 🙂

    @Michael:
    Nein, sollte 200 Meter heißen. Ich hab’s jetzt korrigiert.

  4. Uwe A. sagt:

    Die Berliner Verkehrsplaner sind schon wirklich gute Spezialisten! Sicher, Sanierungsarbeiten müssen sein, aber man hätte die Warschauer auch für die Bauzeit zur Einbahnstr. z.B. in Richtung Frankfurter Tor machen können, dann hätte man mit der Gegenfahrbahn wieder 2 Spuren gehabt. Die Modersohn als Ausgleich Einbahnstr. in die andere Richtung. Hat man während der Bauarbeiten auf der Oberbaumbrücke doch genauso auch mit der Schillingbrücke gemacht.

  5. Wahlberliner sagt:

    Ich weiß nur, wenn ich tagsüber auf der Warschauer von Frankfurter aus kommend in Richtung Brücke fahre, bin ich momentan froh, auf einem kleinen Roller unterwegs zu sein. Da ist die Fahrbahn zum Glück breit genug, dass man (ähnlich wie die Fahrräder) in Kriechgeschwindigkeit rechts an den meisten Autos vorbeikommt – so ist dann auch so ein Stau erträglich, auch wenn er es eigentlich nicht wäre…
    Und ja, ich weiß, dass das nicht ganz erlaubt ist (bzw. überhaupt nicht), aber alles andere wäre doch eher unerträglich. Modersohn klingt nach einer Alternative, da kenn ich mich aber nicht aus, müsste also erst mal irgendwie den Stadtplan konsultieren. Was auf dem Zweirad unterwegs auch immer etwas schwierig ist 😉

  6. Sash sagt:

    @Wahlberliner:
    Einfach von der Frankfurter beim BurgerKing (Höhe U Samariterstraße) in die Mainzer rein und geradeaus durch. 😉

  7. Wahlberliner sagt:

    @Sash: OK, also hinterm Bersarinplatz erst mal links abbiegen…Burger King kenne ich natürlich nicht, den U Samariter aber schon, und Mainzer müsste ich halt auf dem Schild lesen. Ich glaube aber, ich weiß ungefähr, welchen Weg Du meinst…Wenn da denn dann nicht auch Stau ist, durch die ganzen „Ausweichler“ von der Warschauer…

  8. Sash sagt:

    @Wahlberliner:
    DAS könnte natürlich sein.

  9. […] ist es aber so, dass dank der Baustellen auf der Warschauer auch mal nachts Stau ist. Da bin ich mit einer Kundin auch prompt reingeraten, aber das war ehrlich gesagt wunderbar. […]

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